RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Es grünt so grün – mit steigender Kohlendioxid Konzentration in der Atmosphäre

Lange ist bekannt, dass die meisten Pflanzen mit steigender Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre besser wachsen. Um die Erträge zu steigern, werden Gewächshäuser zusätzlich mit CO2 belüftet.

Dies funktioniert bis zum etwa 2-3 fachen der heutigen CO2 Konzentration in der Atmosphäre. Dies gilt allerdings in diesem Masse nur für so genannte C3 Pflanzen, die bei normalen Temperatur- und Lichtverhältnissen Photosynthese betreiben. Dazu gehören fast alle Pflanzen, die grüne Blätter, Nadeln besitzen (vereinfacht ausgesprochen).

CO2 Aufnahme und Zuwachs

CO2 Aufnahme und Zuwachs, Abhängigkeit der Photosyntheserate von der CO2-Menge in der Luft bei C3- und C4-Pflanzen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid-D%C3%BCngung#/media/File:Photosynthese_CO2-Konzentration.svg

Bei etwa 800-1200 ppmV steigert sich die Wachstumsrate der C3 Pflanzen um einen Faktor 3, ausgehend von der derzeitigen Konzentration von 0,04% (400 ppmV).

Das ist sehr gut in der bekannten Darstellung Emission und Verbleib von CO2 in der Atmosphäre bekannt, wie in der nächsten Abbildung zu sehen.

screen_shot_2012-11-22_at_12_34_23_550x376

WMO Greenhouse Gas Bulletin No. 8 vom 19. November 2012 http://www.wmo.int/pages/prog/arep/gaw/ghg/documents/GHG_Bulletin_No.8_en.pdf

Man erkennt einmal, dass nur etwa die Hälfte des emittierten Kohlendioxids (grün) in der Atmosphäre (blau) verbleibt.

Zum anderen ist deutlich zu sehen, dass der Anteil (rot) des wieder terrestrisch oder ozeanisch aufgenommenen, aus der Atmosphäre absorbierten CO2, mit steigender Konzentration zunimmt.

Dabei war nicht ersichtlich, welcher Anteil von terrestrischen Pflanzen wieder aufgenommen wird und wieviel auf andere Faktoren zurückzuführen ist.

Diese Lücke hat nun in einer Veröffentlichung ein internationales Team von Wissenschaftlern klären können, mit welchem Anteil entsprechende Faktoren beteiligt sind.

Greening of the Earth and its drivers

Zaichun Zhu, Shilong Piao, Ranga B. Myneni, Mengtian Huang, Zhenzhong Zeng, Josep G. Canadell, Philippe Ciais,

Stephen Sitch, Pierre Friedlingstein, Almut Arneth, Chunxiang Cao, Lei Cheng, Etsushi Kato, Charles Koven, Yue Li,

Xu Lian, Yongwen Liu, Ronggao Liu, Jiafu Mao, Yaozhong Pan, Shushi Peng, Josep Peñuelas, Benjamin Poulter,

Thomas A. M. Pugh, Benjamin D. Stocker et al.

Nature Climate Change (2016) doi:10.1038/nclimate3004

Received 08 June 2015 Accepted 29 March 2016 Published online 25 April 2016

http://www.nature.com/nclimate/journal/vaop/ncurrent/full/nclimate3004.html

Die Arbeit basiert auf den Daten des „Moderate Resolution Imaging Spectrometer“ (NASA) und des „Advanced Very High Resolution Radiometers“ (NOAA).

Die Autoren benutzten drei verschieden Indizes der Satelliten Messungen von 1982 bis 2009 in Bezug auf die Verteilung von photoaktiven Pflanzen (Long Term Satellite Leaf Area Index, LAI), sowie zehn verschiedene Ökosystem Modelle, um die vier wichtigsten Akteure der Aufnahme von CO2 aus der Atmosphäre zu bestimmen.

Im Ergebnis erhielten sie die belastbare Aussage, dass eine dauerhafte Zunahme der grünen Pflanzen beziehungsweise deren Wachstums (LAI) um +25-50% in den Vegetationsgebieten der Erde zu beobachten ist.

Dargestellt ist dies übersichtlich in der nächsten Abbildung.

leaf-area change 1982 to 2015 NASAS

Änderung der Gebiete mit Grünpflanzen im Zeitraum 1982 bis 2009 (Credits: Boston University/R. Myneni)

https://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2016/04/leaf-area.jpg

http://www.nature.com/nclimate/journal/vaop/ncurrent/full/nclimate3004.html

Davon konnten +70% auf die positive „Düngung, Fertilization“ des Kohlendioxids -mit dem größten Anteil in den Tropen- zurückgeführt werden, gefolgt von +9% durch Erhöhung des Stickstoff Anteils im Boden, +8% auf die Klimaänderung und +4% auf die Änderung der Landnutzung.

Das ist ein sehr interessantes Ergebnis, zeigt es doch, dass eine Erhöhung der Konzentration von CO2 bis zu einer Verdopplung bis Verdreifachung der derzeitigen Konzentration von 400 ppmV den Pflanzenwuchs fördert. Dies kann weiterhin mit starken durchaus positiven Auswirkungen auf das regionale Klima verbunden sein, wenn man berücksichtigt, dass z. B. Feuchtigkeit auf bewaldeten, begrünten Flächen sehr viel besser zurückgehalten wird.

Natürlich konnte es ein Skeptiker (Josh) nicht lassen, daraus ein satirisches Cartoon zu machen.

https://wattsupwiththat.com/2016/04/27/hump-day-hilarity-told-you-so/

 

Eine private Anmerkung:

Seit einigen Jahren fiel es mir irgendwie auf – und ich habe es meinen Freunden und meiner Familie mitgeteilt, dass die Landschaft in unserer Umgebung auf Grund steigender CO2 Konzentration in der Atmosphäre grüner und üppiger wird. Man war leider oft der Meinung, das sei eine sehr subjektive Beurteilung. Na ja: war sie sicher auch! Aber im Nachhinein?!

RL

PDF hier: Es grünt so grün

 

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Ergänzung: Aktuelle Vorhersage NOAA zu El Nino und La Nina

NOAA, die National Oceanic and Atmospheric Administration,USA, hat eine aktualisierte Vorhersage zum derzeitigen El Nino und der kommen La Nina herausgegeben.

Die folgende Abbildung zeigt die Temperaturanomalien im Pazifik für die 3-Monats Mittelwerte (z. B. NDJ: November Dezember Januar; FMA: Februar März April …) jeweils für das Jahr 2016 und Anfang 2017.

Die Konturintervalle zwischen den Linien gleicher Temperatur Cint betragen 0,3 °C.

NOAA El nino la nina forecast 160220

LIM SST Anomalies Forecast data provided by the NOAA/ESRL Physical Science Division and CIRES CU, Boulder, Colorado, from their website at

http://www.esrl.noaa.gov/psd/

Die Vorhersage beinhaltet ein sehr schnelles Abklingen des derzeitigen starken El Nino bereits bis Februar März April und das Einsetzen einer recht ordentlichen La Nina ab Mai Juni Juli.

Letztere wird zu einer erheblichen Reduzierung der global gemittelten Temperaturen führen.

Man darf gespannt sein, wie sich das auf die Modellvorhersagen und die anthropogen verursachte Erwärmung auswirkt !!

RL

PDF hier:

Ergänzung Aktuelle Vorhersage NOAA zu El Nino und La Nina

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El Nino – La Nina: Ein Überblick

Zurzeit ist der Name El Nino wieder in aller Munde, da er unser Wetter beeinflusst, die global gemittelten Temperaturen ansteigen lässt und sich mit besonderer Stärke entwickelt.

Hohe_Wellen_in_Ocean_Beach

https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13121913

Der El Nino Zustand wird auch als El Nino Southern Oscillation, ENSO, bezeichnet, ein gekoppeltes Zirkulationssystem von Ozean (Oberflächentemperaturen) und Atmosphäre (Passatwinde, Luftdruckverteilungen).

Dieses wichtigste Klimaphänomen mit globalen Auswirkungen, das alle 4-12 Jahre auftritt, kann auch von den aufwändigsten Klimamodellen, die unser Klima auf 100 Jahre vorherzusagen glauben, nicht angesagt werden. Erst wenn es bereits am Entwickeln ist, wird versucht, seine Stärke und Dauer durch Vergleich mit bisherigen Verläufen darzustellen. Das liegt natürlich daran, dass das Auftreten von ENSO bestimmt ist durch deterministisches Chaos, genau wie das Wetter und auch das Klima!

Im Folgenden soll anschaulich Entstehen und Wirkung eines El Nino beschrieben werden.

Eine ausführlichere Darstellung des El Nino-La Nina Phänomens siehe z. B.

WIKIPEDIA

https://de.wikipedia.org/wiki/El_Ni%C3%B1o

oder Info Seite zur Klimaanomalie im Pazifik

http://www.elnino.info/

oder ENSO-Info

http://www.enso.info/enso.html

El Nino, das Christkind oder der Knabe, ist ein Klimaphänomen, das sich im Pazifik zwischen Südamerika und Australien/Indonesien abspielt, und über so genannte Fernwirkungen (Telekonnektionen) das globale Klima beeinflusst. Sein Name kommt daher, dass das Phänomen sich hauptsächlich im Winter in der Weihnachtszeit besonders stark bemerkbar macht. Peruanische Fischer haben diesen Ausdruck geprägt, da in El Nino Jahren die ausbleibenden Fischschwärme starke negative wirtschaftliche Auswirkungen haben.

Um das Klimaphänomen El Nino zu beschreiben muss zunächst der Zustand dargestellt werden in Jahren, die weder von El Nino noch La Nina beeinflusst werden.

In diesen Jahren herrscht ein starker Süd-Ost-Passat vor, der das Oberflächenwasser vor der Küste Perus nach Westen treibt und somit dem kalten Wasser des Humboldtstromes den Auftrieb ermöglicht. So herrschen normalerweise vor der Küste Perus Wassertemperaturen an der Meeresoberfläche von 23-24 °C, hingegen an der Ostküste Indonesiens 27-28 °C.

Während eines El Nino werden die Passatwind schwächer. Die Wassermassen, die während der starken Südostpassate nach Westen gedrückt wurden und sich dabei erwärmten, fließen nun nach Osten zurück, so dass das kühlere nährstoffreiche Wasser des Humboldtstromes sich nicht zur Oberfläche durchsetzen kann. Der Wasserstand im Ostpazifik wird dabei um bis zu 30 cm erhöht, während er im Westen entsprechend abnimmt.

Dabei ändern sich großräumig die Luftdruckverteilungen im Pazifik mit den entsprechenden Windstärken und Richtungen (Walker Zirkulation ohne El Nino und La Nina in der nächsten Abbildung).

Walker-Zirkulation

https://de.wikipedia.org/wiki/Walker-Zirkulation#/media/File:Walker-Zirkulation.png

Bei El Nino entsteht ein Tiefdrucksystem (aufsteigende Luft, Regen) im Osten des Pazifiks, im Westen ein Hochdrucksystem (absinkende Luft, trocken).

Im Verlauf eines El Nino kommt es somit an der südamerikanischen Küste zu schweren Regenfällen, ebenso wie an der nordamerikanischen Westküste (was Kalifornien derzeit gut gebrauchen kann). In Südostasien und Australien kommt es auf Grund der Trockenheit zu großen Busch- und Waldbränden. Während es in Ostafrika in Ländern wie Kenia und Tansania mehr Regen gibt, ist es in Sambia, Simbabwe, Mosambik und Botswana (südliches Afrika) deutlich trockener.

Schwere Stürme an der Westküste Mexikos und in Kalifornien sind ebenfalls Folgen des El Nino. (Foto in San Diego)

Hohe_Wellen_in_Ocean_Beach

https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13121913

Der derzeitige Zustand der Temperaturanomalien des pazifischen Ozeans in einem starken El Nino Jahr ist in der folgenden Abbildung (NOAA) dargestellt (Temperatur in Fahrenheit;

ENSO_SSTA_201601_lrg

https://www.climate.gov/sites/default/files/ENSO_SSTA_201601_lrg.png

im nächsten Bild Temperatur in °C).

NOAA-CPC-NWS-NOAA_SST_Anoms_2015https://de.wikipedia.org/wiki/El_Ni%C3%B1o#/media/File:NOAA-CPC-NWS-NOAA_SST_Anoms_2015.jpg

Der Zustand des El Nino wird durch verschiedene Zustandsgrößen beschrieben z. B. NINO3.4 SST Index, der die Oberflächen-Meeres-Temperaturen im bezeichneten Gebiet in Abweichung vom Temperaturmittel angibt,

map-pac-EquCylproj Nino Bereiche

http://wattsupwiththat.com/reference-pages/climatic-phenomena-pages/enso/

nino3_4 Feb 2016

http://www.bom.gov.au/climate/enso/monitoring/nino3_4.png

oder den Multivariate ENSO Index (MEI). Bei letzterem werden nicht nur die Meerestemperaturen im El Nino Bereich gemessen, sondern es gehen zusätzlich der Luftdruck auf Meereshöhe, die zonalen und meridionalen Windgeschwindigkeiten auf Meereshöhe, die Meeres- und Lufttemperaturen und der Grad der Bewölkung ein.

imei Feb 2016

http://climexp.knmi.nl/data/imei.png

Wie man am MEI deutlich erkennt, ist der derzeitige El Nino nicht ganz so stark wie der von 1998 und befindet sich bereits am Abklingen. Aber er wird bis in die zweite Hälfte 2016 seine Wirkung noch zeigen.

NOAA: El Niño remains strong, with continued warmth in the surface waters of the east-central tropical Pacific and wind and rainfall disruptions across the entire basin. Most indicators are starting to show weakening, however. El Niño is likely to become neutral by late spring or early summer 2016, with a possible shift to La Niña in the fall.

Der Einfluss des El Nino 2015/2016 auf die global gemittelten Temperaturanomalien ist in der folgenden Abbildung der Satellitenmessung der UAH zu erkennen (UAH: University of Alabama, Huntington).

UAH_LT_1979_thru_January_2016_v6

http://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/UAH_LT_1979_thru_January_2016_v6.png

Nach einem El Nino folgt wie üblich wahrscheinlich eine La Nina, das Mädchen. Dabei ist die Stärke des Mädchens nicht vorherzusagen.

Sie ist das Gegenstück zum El Nino und definiert durch stärkere Nordostpassate als im langjährigen Mittel, die nunmehr kälteres Wasser nach Westen transportieren.

 

1280px-Sea_Surface_Temperature_-_November_2007

https://de.wikipedia.org/wiki/La_Ni%C3%B1a#/media/File:Sea_Surface_Temperature_-_November_2007.jpg

Die Wetterauswirkungen La Nina sind bei weitem nicht so ausgeprägt wie bei einem El Nino Ereignis.

Trotzdem ist La Nina begleitet von mehr Regen an der australischen Nordostküste und in Südostasien, von Dürren in Südamerika und vermehrtem Auftreten von Hurrikanen in Nordamerika über die Nordwestwinddrift. Der Einfluss der niedrigeren Temperatur in weiten Teilen des Pazifik hat zur Folge, dass die gemittelten globalen Temperaturen abnehmen, wie sie während eine El Nino zugenommen haben, wie man in der Graphik der Temperaturanomalien der UAH sehen kann.

UAH_LT_1979_thru_January_2016_v6

Dann – nach Abklingen des El Nino – wird sich herausstellen, ob die global gemittelte Temperatur weiter zunimmt oder auf einem gleichbleibenden Niveau wie seit dem Jahr 2000 verbleibt oder nur schwach ansteigt.

RL

PDF hier:

El Nino La Nina

 

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Update: Temperaturmessungen der Satelliten UAH und RSS bis Januar 2016

Die Temperaturanomalien der Satellitenmessungen UAH und RSS sind in den beiden folgenden Abbildungen angegeben.

UAH:

UAH_LT_1979_thru_January_2016_v6

http://www.drroyspencer.com/latest-global-temperatures/

RSS:

MSU%20RSS%20GlobalMonthlyTempSince1979%20With37monthRunningAverage%20With201505Reference

http://www.climate4you.com/GlobalTemperatures.htm

In beiden Messdaten ist die Entwicklung des derzeitigen El Nino im Temperaturanstieg deutlich zu erkennen. Er bleibt jedoch bisher noch hinter dem des starken El Nino 1998 zurück. Der El Nino 2016 hat sein Maximum bereits erreicht.

El Nino: Oberflächentemperatur des Pazifik im Bereich 3/4

nino3_4 Jan 2016

http://www.bom.gov.au/climate/enso/monitoring/nino3_4.png

Der Temperaturanstieg könnte allerdings noch 2-3 Monate fortschreiten, bevor mit großer Wahrscheinlichkeit die folgende La Nina alles wieder zurechtrückt.

RL

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Der statistische Trick mit der Anomalie – oder wie erzeugt man Hysterie

Der immer wieder bewährte Trick der Statistik –  um einen Effekt zu erzielen – beruht auf der „Nullpunkts-Unterdrückung“, auch Abweichung, Anomalie, genannt.

Dabei stellt man kleine – oft unbedeutende Variationen – vergrößert dar.

Dies soll an zwei Beispielen, der global gemittelten Temperaturanomalie und der Meereseisbedeckung erläutert werden.

 

1) Die global gemittelte Temperaturanomalie.

Üblicherweise wird die global gemittelte Temperatur durch die Temperaturanomalie, d. h. die Abweichung von einer Referenzperiode dargestellt.

Als Beispiel sollen die Daten der NOAA GISS dienen (obwohl der Verdacht nahe liegt, dass diese zu Gunsten einer Erwärmung schrittweise manipuliert wurden).

Hadcrut glob T Anomalie Kopie

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Global_Temperature_Anomaly.svg#/media/File:Global_Temperature_Anomaly.svg

Es handelt sich um eine Änderung von -0,2 bis +0,7°C, also ein Delta von

Δ=0,9°C!

Das sieht dramatisch aus, und soll es ja auch.

Denn es soll vor allem darstellen, wie der Mensch durch seine Emission des Treibhausgases CO2 zur global gemittelten Temperatur beiträgt.

Verzichtet man auf die Unterdrückung des Nullpunktes und beginnt z. B: bei 0°C, und trägt die Veränderung bei einer mittleren globalen Erdtemperatur von derzeit ca. 14,5°C auf, so erhält man ein ganz anderes Bild mit den gleichen Daten:

Nullpunktsunterdrückung T 2

Das sieht nun nicht mehr so dramatisch aus, und ist auch wohl auch besser in seiner Bedeutung zu verstehen.

Im Grunde müsste man als Nullpunkt die Temperatur der Erde ohne Treibhausgase darstellen, denn es soll ja der Effekt durch zusätzlich emittiertes Treibhausgas CO2 gezeigt werden. Der Nullpunkt würde dann bei -18°C statt 0°C liegen! Der Effekt einer Temperaturerhöhung durch das Treibhausgas Kohlendioxid wäre dann kaum noch zu erkennen.

 

2) Die See-Eisbedeckung der Erde

Hierzu ist zu Beginn noch zu erwähnen, dass die Erde sich heute in einem Eiszeitalter befindet, das geologisch dadurch definiert ist, dass mindestens ein Pol mit Eis bedeckt ist. Die meiste Zeit ihrer Geschichte befand sich die Erde in einem Warmzeitalter (siehe nächste Graphik)

Phanerozoic_Climate_Change_(de)

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte#/media/File:Ice_Age_Temperature_de.png

Innerhalbe unseres Eiszeitalters wechseln sich Warm- und Kaltzeiten ab. Wir befinden uns in einer Warmzeit (interglazialen Warmzeit) zwischen zwei Kaltzeiten (Graphik), und beide Pole sind mit Eis bedeckt.

Ice_Age_Temperature_de

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte#/media/File:Ice_Age_Temperature_de.png

Nun zurück zur Nullpunkts Unterdrückung!

Gerne werden auch hier die globalen Meer-Eisbedeckungen als Bedeckungsanomalien dargestellt:

iphone_anomaly_global

Globale See-Eisbedeckung: Cryosphere Today – University of Illinois – Polar Research Group

http://wattsupwiththat.com/reference-pages/sea-ice-page/

Wie anders sieht es doch aus, wenn man den Nullpunkt nicht unterdrückt:

Nullpunktsunterdrückung T und Seeeis 2

Ähnliches gilt auch für die Meereseis-Bedeckung der Antarktis.

Zunächst die Bedeckungsanomalie:

seaice_anomaly_antarctic

Dann hier ohne Nullpunktunterdrückung:

seaice_area_antarctic

Die jährlichen Abweichungen, Anomalien, sind eben gering und insofern auch bedeutungslos!!

Fazit:

„Vertraue keiner Statistik! Es sei denn Du erkennst, was sie bezwecken will!“

RL

PDF: Der statistische Trick mit der Anomalie

 

 

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Greenpeace Mitgründer Patrick Moore zum Klima

Der Mitgründer von Greenpeace ist offensichtlich zum Klimaskeptiker geworden!

Sehen Sie hier , was er zu sagen hat :

Eine Version mit deutschen Untertiteln ist bei EIKE erschienen:

RL

 

 

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Ein Klimarückblick 2015 – von Helmut Kuntze

Dieser Artikel von Helmut Kuntz erschien bei EIKE

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/klimarueckblick-2015/

Da er auch mit Humor die Alarmistische Klimaproblematik sieht, habe ich ihn hier mit der Genehmigung des Autors abgedruckt.

RL

Klimarückblick 2015

 

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Ohne Kommentar – Nur Klimafakten/Messungen

Temperaturen der Satellitenmessungen der unteren Troposphäre

a) Remote Sensing System bis Dezember 2015

rss temp anomaly up to dec 2015b) University of Alabama Huntington, UAH, bis Dezember 2015

UAH_LT_1979_thru_December_2015_v6-1c) Temperaturen Arktis (60-85° Nord) und Antarktis (60-85° Süd) Satellitenmessungen in der unteren Troposphäre bis Oktober 2015, UAH

arctic-temperatures-1024x937

CO2 Emission, Mauna Loa Hawai bsi November 2015

co2_data_mlo2015-565b464245c7f

Meeresspiegel Anstieg, University of Colorado, Stand Oktober 2015

University of Colorado Sea Level

Meeresspiegel Marshall Inseln, PSMSL, bis 2014

Sea Level Marshall Inseln

Meereisbedeckung, schwankt im Jahr zwischen 17,5-27,5 Millionen km

Graph: climate4you

NSIDC%20GlobalArcticAntarctic%20SeaIceArea

Elektrizitätskosten als Funktion der installierten Erneuerbaren Energien 2014 (MW/Million Einwohner bzw. W/Einwohner), Jonathan Drake

 Electricity Cost vs Installed Renewable Capacity per Capita Kopie

Untersuchung zu Elektrizitätskosten Fondo Interbancario, Italien

cost-industrial-electricty-prices-2015-12-22-countries

Schnee an Weihnachten in der Schweiz

 

weihnachtsschnee-schweiz-1024x944

 

Eisbären, Zustand der Population, 42% Wachstum, „manche so fett wie Schweine“

http://w Dr. Susan J. Crockford of polarbearscience.com

attsupwiththat.com/2015/12/23/more-scientific-evidence-that-polar-bears-are-doing-just-fine-a-30-increase-in-population-with-some-of-them-as-fat-as-pigs/svalbard-polar-bear-fall-2015_aars/

Unbenannt

PDF hier: rlrational ohne Kommentar nur Klimafakten Messungen

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Fossile Brennstoffe, Erneuerbare Energien, Wohlstand – ein Problem der Bevölkerungsexplosion

Das wichtigste und dringendste Problem der Menschheit ist die Bevölkerungsexplosion.

Die heutigen kontroversen Diskussionen in der Energiepolitik spielen sich fast ausschließlich zwischen den Polen Energie- und Klima/Umwelt-Politik ab.

Dabei besteht zwischen allen Parteien Konsens, dass es kurz-, mittel- undlangfristig zu Engpässen in der Versorgung mit den fossilen Brennstoffen Mineralöl und Gas kommen wird. Dies bedeutet logischerweise, dass man nach alternativen Energieträgern suchen muss – mit oder ohne alarmistischen Klimawandel.

Dazu können und werden sicher auch die heute als wichtigste Erneuerbare Energien genannten Photovoltaik und Windenergie Systeme gehören, sofern sie wirtschaftlich und somit sinnvoll einsetzbar sind. Solange man das Speicherproblem für die erneuerbaren Energien nicht gelöst hat, wird man jedoch sicher auch andere Techniken entwickeln (Kernkraftwerke, Fusionskraftwerke) und noch mittel- und langfristig auf Kohle- und auf Gaskraftwerke zurückgreifen müssen

Auf Seiten der Argumente der Umweltpolitik wird die Diskussion begrenzt auf den so genannten Klimaschutz, d. h. die Reduktion der anthropogenen Kohlendioxidemission. Diese Emission von Treibhausgasen trägt zur Temperaturerhöhung bei, allerdings keineswegs in dem Masse, wie es die Alarmisten unter den Klimatologen und deren hörige Medienvertreter in die Welt posaunen.

Die Begrenzung der Umweltpolitik auf Klimapolitik ist außerordentlich schädlich, da die finanziellen Mittel für die echten weltweiten Umweltprobleme, sauberes Wasser, Nahrungsmittel, Überfischung, Gesundheitsvorsorge etc. fehlen werden.

Die Reduzierung der Diskussion auf Energie und Klima vernachlässigt einen weiteren wichtigen Aspekt einer rationalen Energiepolitik, die Erhaltung des Wohlstandes in den Industrieländern. Man geht oft stillschweigend davon aus, dass dieser so unbegrenzt ist, dass man ihn unbegrenzt reduzieren kann.

Welche Auswirkungen diese Strategie sozialpolitisch hingegen haben kann, wird öffentlich nur selten diskutiert. Eine Reduzierung des Wohlstandes trifft immer die unteren sozialen Gruppen am Härtesten. Die Wohlhabenderen können es meist noch eine Zeitlang bezahlen. Eine Erhöhung der Energiekosten wirkt sich nicht nur auf die Strompreise aus, wie meist vorgerechnet wird, sondern auf alle Produkte, Nahrungsmittel, Konsumgüter, Wasser, Abfall, Transport … Die Wohlhabenderen können es sich meist noch eine Zeitlang leisten. Eine derartige Politik wird deshalb auch nicht lange durchzuhalten sein, denn auch Wohlstand und Finanzmittel sind eine begrenzte Ressource.

Diese vielleicht stärker regional, national gesehenen Argumente sind jedoch in einem viel größeren Zusammenhang zu sehen.

Die Umweltprobleme – einschließlich des eingebildeten „Klimaschutzproblems“ – sind auf unserem Planeten nur vorhanden, weil die Weltbevölkerung in unserem Jahrhundert so dramatisch zugenommen

hat. Mit einer Weltbevölkerung von z.B. 5 Milliarden Menschen käme unser Planet ohne weiteres noch klar, aber darüber – derzeit laut UN 7 Milliarden und prognostiziert bis 2100 9-10 Milliarden – wird der Planet ächzen.

Das Ziel muss also unbedingt heißen, mittelfristige Begrenzung der Weltbevölkerung durch auferlegte oder freiwillige Geburtenkontrolle.

Was steht dagegen?

  • Nun einmal ist es sehr problematisch, diktatorisch erfolgreich wie in China eine 1-Kind Ehe anzuordnen.
  • In ärmeren Ländern wird eine Geburtenkontrolle auf freiwilliger Basis nicht durchgeführt werden, da viele Kinder auch sozialpolitisch im Sinne einer Ernährung innerhalb der Familie, des Clans, erforderlich sind oder wegen einer nicht vorhandenen Absicherung im Alter.
  • Auch die katholische Kirche ist bedauerlicherweise abstinent, wenn es um Geburtenkontrolle geht. Vielleicht befürwortet der Papst in seiner Enzyklopädie deshalb auch Maßnahmen im Bereich Klimapolitik statt das Grundübel der Übervölkerung anzugehen.

Die folgende Statistik ist den Darstellungen von „Gapminder World“ entnommen, einer gemeinnützigen Institution in Schweden, geleitet von Prof. Hans Rosling. Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, statistische Daten der Vereinten Nationen zur Weltbevölkerung in einer klaren und interessanten Art zur Verfügung zu stellen.

Ein „Klick“ auf

http://www.gapminder.org

ist außerordentlich empfehlenswert.

In der nächsten Abbildung ist das Einkommen pro Einwohner gegen die Geburtenrate pro Frau in den entsprechenden Ländern aufgetragen.

gapminder 2009 fertilty vs income per person

Man erkennt deutlich den Zusammenhang zwischen Wohlstand – Einkommen pro Kopf der Bevölkerung – und der Geburtenrate.

Ein Lebensstandard bereits über 4000 $ pro Einwohner verringert die Zahl der Kinder pro Frau auf unter 2,3, was mit einem Ende der Bevölkerungsexplosion identisch ist, und führt schließlich sogar zu einer Abnahme der Weltbevölkerung.

Das alleine entscheidende Ziel der Weltpolitik muss es also sein, den Wohlstand weltweit zu fördern, um das Anwachsen der Weltbevölkerung zu begrenzen!

Davon abgesehen haben auch die Menschen in den unterentwickelten Ländern, die oft keine Elektrizität zur Verfügung haben, das Recht darauf, sich weiter zu entwickeln.

Wir, in den Entwickelten Ländern konnten u. a. zu unserem Wohlstand kommen, weil wir billigen Strom durch fossile Energieträger, Kohle, Öl, Gas nutzen konnten. Dies vorzuenthalten darf kein weltpolitisches Ziel sein.

(Siehe auch Artikel „Klimarevolte in Afrika“:

Das Leben in Afrika ist oft schlimm, arm und kurz. An Aids sterben jedes Jahr 2,2 Millionen Afrikaner wie die WHO (World Health Organization) berichtet. Lungen-Infektionen verursachen 1,4 Millionen Todesfälle, Malaria 1 Millio. Darmerkrankungen 700.000. Krankheiten, die mit einfachen Impfstoffen verhindert werden können, töten zusätzliche 600.000 pro Jahr, während Krieg, Unterernährung und das Leben in schmutzigen Slums unzählige Eltern und Kinder zu früh ins Grab bringen. Und doch wird Tag für Tag den Afrikanern gesagt, die größte Bedrohung, vor der sie stehen, sei die globale Erwärmung.

https://rlrational.files.wordpress.com/2010/03/klimarevolte-in-afrika.pdf)

Alle Anstrengungen sind also zu unternehmen, für diese Länder preiswerte Energie zur Verfügung zu stellen. Und die erneuerbaren Energien, Solar- und Windenergie, gehören bisher zweifellos nicht dazu (siehe folgende Graphik, die nicht jeder kennt!).

Electricity Cost vs Installed Renewable Capacity per Capita Kopie

Elektrizitätskosten/kWh als Funktion der installierten Leistung in W/Einwohner (Megawatt/Million Einwohner)

http://wattsupwiththat.com/2015/08/03/obama-may-finally-succeed/

Denn es ist evident, dass sich eine Gesellschaft vor die Alternative gestellt, Wohlstand oder Klima/Umweltschutz immer für Wohlstand gegen Klima/Umweltschutz entscheiden wird. Man mag dies bedauern, aber es ist zweifellos historisch belegbar und unter sozialen Aspekten betrachtet nachvollziehbar.

Dies sollten sich die Umweltideologen einmal ausdrücklich vor Augen halten, wenn sie mit ihren Forderungen die finanzielle Basis des Wohlstands in den Industriestaaten zerstören wollen.

In der folgenden Abbildung ist die Situation schematisch dargestellt:

Billige Energie Wohlstand Umwelt

Billige Energie führt zu Wohlstand, der einerseits zwar zu erhöhtem Energiebedarf führt, gleichzeitig aber auch zu einer Stabilisierung der Weltbevölkerung. Bei gestiegenem Wohlstand kann man sich auch wieder andere teurere Energieerzeugung, z. B. erneuerbare Energien, leisten.

Somit können Umweltprobleme gelöst werden, von denen es auf unserer Erde genügend gibt, falls erforderlich können auch klimapolitische Maßnahmen ergriffen werden.

RL

PDF hier: Fossile Brennstoffe Erneuerbare Energien Weltbevölkerung

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COP-21 im Widerspruch zu eigenen Vereinbarungen- ab heute null Emissionen?!

Es muss den Anhängern und Enthusiasten des Klimaalarms wohl noch nicht aufgefallen sein, dass die heutigen Temperaturmessungen und die gemessenen Konzentrationen von CO2 in der Atmosphäre im Widerspruch zu den eigenen Berichten des IPCC (Intergovernmental Panel for Climate Change, UN) und den dort angegebenen Klimasensitivitäten des CO2 stehen.

Und schließlich sollten sie auch längst erkannt haben, dass mit den ihren Alarm tragenden Wirkungen des Treibhausgases CO2 ab heute die Emissionen auf null zurückgefahren werden müssten!

Im kompletten Widerspruch zu den Vereinbarungen und zukünftigen Vorhaben der Pariser Übereinkunft COP-21.

Diese Tatsache, nicht gerade im Sinne der Alarmisten, soll hier noch einmal dargestellt und erläutert werden.

Man kann die anschließende Rechnung am Ende des Artikels auslassen und sich direkt die Werte in der Tabelle 1 anschauen.

Tabelle 1: f = ΔTSensitivität/ln (2)

Sensitivitätstabelle Kopie

Der Tabelle  entnimmt man, dass bei den vom IPCC und den Alarmisten angegeben Temperatursensitivität ΔTSensitivität für CO2 von im Mittel 3°C bei der heutigen Konzentration von 400 ppmV die Temperaturerhöhung bereits jetzt über der in der Pariser Vereinbarung COP-21 angestrebten 1,5°C liegt, und weit über der bisher gemessenen global gemittelten Temperaturerhöhung von 0,7 °C!!!

Um das 1,5°C Ziel noch zu erreichen, darf ab heute keine CO2 Emission mehr stattfinden!!!

Bei einer Sensitivität von 4,5 °C, die immer noch beim IPCC als möglicher Wert bezeichnet wird, ist sogar bereits das 2°C Ziel überschritten.

Eine Sensitivität, die mit den heutigen gemessenen Temperaturen

ΔTheute = 0,7°C

verträglich ist (Temperaturerhöhung durch anthropogen emittierte Treibhausgase)

und den gemessenen Konzentrationen an CO2 von 400 ppmV,

liegt bei ΔTSensitivität = 1,35 °C  (f=1,95 °C ) oder darunter.

Und dies führt zu keiner globalen Temperaturerhöhung, die zu alarmistischen Veränderungen im Klima Geschehen Anlass gäbe, und schon gar nicht zu von den Aktivisten geforderten Reduktionen an CO2 Emissionen mit den bekannten Auswirkungen.

Wann fängt man endlich einmal an, darüber nachzudenken, welche Sau hier eigentlich von den Klimaalarmisten und Aktivisten durchs Dorf getrieben wird.

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!!!

 

Zur Rechnung :

Vom IPCC und allen Klimaforschern ist wohl uneingeschränkt anerkannt, dass eine durch anthropogen emittierte Treibhausgase verursachte Erwärmung global beschrieben werden kann als:

ΔTheute = f*ln(CO2(heute)/CO2(vorindustriell)

Dabei bedeutet der Klammerausdruck jeweils die genannten CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre. ΔTheute ist dann die zu erwartende Temperaturerhöhung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit.

ln ist der natürliche Logarithmus, auf jedem Taschenrechner per Tastendruck auszurechnen. Der natürliche Logarithmus ist der Tatsache geschuldet, dass jedes emittierte CO2-Molekül eine schwächere Treibhauswirkung hat als das vorhergehende.

f ist ein Verstärkungsfaktor, der beschreibt, welche Wirkung welche Konzentration von CO2 in der Atmosphäre auf die globale Temperatur hat. Er ist festgelegt durch die sogenannte Klima-Sensitivität ΔTSensitivität von CO2 in der Atmosphäre bei Verdopplung der Konzentration. Für die transiente Sensitivität, die zeitgleich mit der Emission wirkt, gibt das IPCC einen Bereich von ΔTSensitivität = 1,5-4,5 °C an. Sie beinhaltet zudem auch alle durch eine Erwärmung zusätzlich von anderen Treibhausgasen z. B. Wasserdampf oder durch Wolken hervorgerufenen Verstärkungen oder Abschwächungen.

Der Faktor f  berechnet sich aus der Sensitivität und durch Einsetzen der Verdopplung der Konzentration zu

f = ΔTSensitivität/ln (2)

RL

Als PDF COP 21 Im Widerspruch zur eigenen Vereinbarung

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Messungen und Klimamodelle – eine überraschende Darstellung der Diskrepanz

Dr. John Christy von der Universität in Huntsville, Alabama (UAH), hat den wachsenden Unterschied zwischen den Voraussagen der Klimamodelle und den gemessenen Temperaturwerten in einer bisher mir nicht bekannten, sehr aussagekräftigen Weise dargestellt, (Abb. 1).

Der Vortrag von Christy zu diesem Thema fand am 08. Dezember 2015 vor dem Unterkomitee des Senatsausschusses für Raumfahrt, Wissenschaft und Wettbewerb des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten von Amerika (Senate Subcommittee on Space, Science, and Competitiveness Committee) statt.

Christy

Abb. 1: Gemessene Temperatur-Daten aus Ballonaufstiegen und Satelliten im Vergleich zu Klimamodellen in der mittleren Troposphäre

Quelle:

http://judithcurry.com/2015/12/17/climate-models-versus-climate-reality/

Üblicherweise werden die Klimamodelle mit den gemessenen Temperaturen an der Erdoberfläche (Thermometern) oder der unteren Troposphäre (Satelliten, Ballonaufstiege) verglichen (Abb. 2).

rss und uah vergleich mit Modellen bis nov 2015

Abb. 2: Vergleich Klimamodelle gegen Satellitenmessungen RSS und UAH in der unteren Troposphäre

Quelle:

http://wattsupwiththat.com/2015/12/04/the-robust-pause-resists-a-robust-el-nio-still-no-global-warming-at-all-for-18-years-9-months/

Auch hier sieht man eine stetig wachsende Differenz der gemessenen zu den Modelldaten.

Christy hat nun die Vorhersage der Klimamodelle für die mittlere Troposphäre mit gemessenen Temperaturen in diesem Bereich verglichen (Abb. 1).

Alle 2 Tage steigen Wetterballone auf und messen von der Erdoberfläche bis ca. 15 km Höhe Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Windgeschwindigkeit als Grundlage für die Wettermodelle für die Wettervorhersage weltweit.

Vier unterschiedliche Analysen der Temperaturdaten der Ballonaufstiege sind mit den blauen Punkten der Abb. 1 zusammengefasst.

Ebenso werden die Temperaturen der mittleren Troposphäre von Satelliten aufgenommen. Es gibt zwei globale Datenanalysen dieser Satellitenmessungen, University of Alabama, UAH, und Remote Sensing System, RSS. Beide Datenanalysen stimmen sehr gut überein. Die grünen Quadrate geben diese Temperaturmessungen an.

Ballondaten und Satellitendaten sind voneinander komplett unabhängige Messungen.

Die rote Linie (Abb. 1) repräsentiert das Fünf-Jahresmittel der 102 Computermodelle im IPCC Bericht von 2013, für die in der mittleren Troposphäre Werte vorhanden sind.

Wie der Vergleich zeigt, liegen die Klimamodelle total neben den Messwerten.

Die Modelle liegen 2015 bereits um einen Faktor drei zu hoch!!!

Auf diesen Klimamodellen beruht der Klimaalarm und die ganze alarmistische Klimapolitik – sieht schlecht dafür aus!!!!!

Bin gespannt, wie die Klimaalarmisten auf diese Tatsache reagieren.

Wahrscheinlich wird sie totgeschwiegen.

Im Grunde zeigt die Darstellung von Christy auch den fehlenden Hotspot in den gemessenen Temperaturwerten der mittleren Troposphäre auf, der ebenfalls mehr oder weniger totgeschwiegen wird.

(siehe hier)

RL

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Paris Übereinkommen COP21: 1000 Milliarden $ für 0,05 Grad!?

DSC_0903Man ist wenig geneigt zu glauben, dass man ausgehandelt hat, die Entwicklungsländer zu bewegen für 100 Milliarden $ pro Jahr die Pariser Übereinkunft zu unterschreiben, damit im Endeffekt eine globale Temperaturerniedrigung von 0,05 °C erreicht wird, gegenüber einem Zustand „Busines as Usual“, UNEP Emission Gap Report.

http://www.unep.org/publications/ebooks/emissionsgapreport2014/portals/50268/pdf/Appendix_2B.pdf

Diese Zahlung sollen die Entwickelten Länder ab 2020 zunächst bis 2030 für die Entwicklungsländer bereitstellen, danach sollen es mehr werden.

1 Billion, 1000 Milliarden €!!!!

Nun, dafür wird man hoffentlich das Klima, die Welt, retten können, denn abgesehen von Mitteleuropa würden ansonsten die Menschen überall verbrennen laut Prof. Schellnhuber, Leiter des PIK (Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung).

Bemerkung: Man könnte auf die Idee kommen, ich hätte eine Phobie gegen das PIK. Die häufige Zitierung liegt daran, dass das PIK sich in Deutschland zum Wortführer des alarmistischen Klimawandels gemacht hat. Dies ohne Rücksicht auf wissenschaftliche Integrität.

Da gemäß Klimaübereinkunft jetzt alles klar ist – von einer weiteren Entwicklung des wissenschaftlichen Standes bei der Klimaforschung ist keine Rede – benötigt man auch keine Klimafolgenforschung mehr, kann also auch auf das PIK verzichten. Ob man dies dort auch so sieht?

Zurück:

Was bekommt man nun für sein Geld?

Die Emission des Treibhausgases soll reduziert werden, nach Geschmack und Willen der einzelnen Nationen. Dies nennt man Intended National Determined Contribution (INDC).

Christiana Figueres, Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention der UN, hat nun die von ihrer Institution berechneten Werte bekanntgegeben, die durch Einsparung an Emissionen der bis Oktober von den einzelnen Nationen eingereichten INCDs erreicht werden. Dies sind 33 Gt CO2 bzw. eine Reduzierung von 4,2 pppmV in der Atmosphäre, falls die ganze Emission auch dort bleibt. Heute werden allerdings etwa 50% wieder von Ozeanen und Landbedeckung aufgenommen.

Damit kann man mit einfachen Überlegungen, den Temperatureffekt berechnen, um den die global gemittelte Temperatur niedriger ausfallen wird als bei “Business as Usual“ (siehe mein Artikel über die Sensitivität von CO

https://rlrational.wordpress.com/2015/12/16/sensitivitaet-von-co2-cop21-paris-1000-milliarden-e-spende-an-entwicklungslaender-fuer-globale-temperaturerniedrigung-von-005-c/ )

Das MIT (Massachusetts Institute of Technology), eine der Elite Universitäten der USA, hat nun mit aufwendigen Modellen berechnet, dass man unter der Voraussetzung, dass die genannten Einsparungen bis 2100 eingehalten werden, 0,2 °C an globaler Erwärmung einspart.

http://globalchange.mit.edu/research/publications/other/special/2015Outlook

Björn Lomborg, Professor an der Kopenhagener Business School, kommt mit einem anderen Modell zu einem ähnlichen Ergebnis: 0,17 °C.

http://wattsupwiththat.com/2015/11/10/lomborg-paris-climate-pact-will-reduce-temperature-increase-by-the-end-of-the-century-by-a-whopping-0-05c/

Lomborg gibt auch einen Wert für die Temperaturerniedrigung durch die INDCs bis 2030 an.

Diese beträgt 0,05 °C.

Bis dahin also eine Spende von 1000 Milliarden $ der Entwickelten Länder an die unterentwickelten, um die CO2 Emissionen zu verringern.

Dabei sind die Aufwendungen der einzelnen Entwickelten Länder für die internen Kosten der Reduktionsmaßnahmen nicht eingerechnet.

Aber es bestätigt die Ausführung von Ottmar Edenhofer (schon wieder PIK), dass es nicht um Klima geht, sondern um Politik und Umverteilung des Reichtums der Entwickelten Länder.

Das ist ein Geschäft!! Da können einem wirklich die Tränen kommen, wie sie nach Abschluss der Pariser Übereinkunft reichlich flossen.

RL

 

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Sensitivität von CO2 – COP21 Paris: 1000 Milliarden € Spende an Entwicklungsländer – für globale Temperaturerniedrigung von 0,05 °C

Man kann es wirklich nicht glauben, dass man ausgehandelt hat, die Entwicklungsländer zu bewegen für 100 Milliarden $ pro Jahr die Pariser Übereinkunft zu unterschreiben, damit im Endeffekt eine globale Temperaturerniedrigung von 0,05 °C bis 2030 erreicht wird, gegenüber einem Zustand „Busines as Usual“, UNEP Emission Gap Report.

http://www.unep.org/publications/ebooks/emissionsgapreport2014/portals/50268/pdf/Appendix_2B.pdf

Diese Zahlung sollen die Entwickelten Länder ab 2020 zunächst bis 2030 für die Entwicklungsländer bereitstellen, danach sollen es mehr werden.

1 Billion, 1000 Milliarden €!!!!

Die Emission des Treibhausgases CO2 soll reduziert werden, nach Geschmack und Willen der einzelnen Nationen. Dies nennt man Intended National Determined Contribution (INDC).

Das MIT (Massachusetts Institute of Technology), eine der Elite Universitäten der USA, hat nun mit aufwendigen Modellen berechnet, dass man unter der Voraussetzung, dass die genannten Einsparungen (INDCs) bis 2100 eingehalten werden, 0,2 °C an globaler Erwärmung einspart.

http://globalchange.mit.edu/research/publications/other/special/2015Outlook

Björn Lomborg, Professor an der Kopenhagener Business School, kommt mit einem anderen Modell zu einem ähnlichen Ergebnis: 0,17 °C.

http://wattsupwiththat.com/2015/11/10/lomborg-paris-climate-pact-will-reduce-temperature-increase-by-the-end-of-the-century-by-a-whopping-0-05c/

Lomborg gibt auch einen Wert für die Temperaturerniedrigung durch die INDCs bis 2030 an.

Diese beträgt 0,05 °C.

Im Folgenden soll mit einem physikalischen Modell dieser Wert berechnet werden mit einer sehr einfachen mathematischen Relation.

Die Treibhauswirkung eines Treibhausgases bei Verdopplung seiner Konzentration in der Atmosphäre bezeichnet man als seine Klimasensitivität.

Im folgenden Artikel will ich für CO die Klimawirksamkeit beschreiben:

  1. Die allgemeine Relation, die die Temperaturwirkung eines Treibhausgases wiedergibt.
  2. Wie man daraus die globale Temperaturerniedrigung auf Grund der INDCs berechnet
  3. Wie man die globale Temperaturerhöhung durch weitere Emission von Treibhausgasen aus den gemessen Parametern der Atmosphäre ableiten kann

Artikel weiterlesen:

Sensitivität von CO2

 

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Klimavertrag Paris 2015 – Zu Tränen gerührt!? Die Welt gerettet??

Rainer Visitenkartenbild KopieDer Jahrhundertvertrag zur Rettung der Welt ist am Samstag, 13. Dezember 2015, von 196 Staaten abgenickt worden, damit allerdings noch nicht ratifiziert. Er tritt erst in Kraft, wenn ihn mindestens 55 Staaten, die 55 % der weltweiten CO2 Emissionen vertreten, ihre Unterschrift geleistet haben.

Im April 2016 soll es dann voraussichtlich in New York so weit sein.

http://unfccc.int/resource/docs/2015/cop21/eng/l09.pdf

Wichtig sei an dieser Stelle auch anzumerken, dass man den Vertrag nach 3 Jahren mit einer Kündigungsfrist von 1 Jahr wieder verlassen kann.

Alles basiert auf freiwilligem Engagement. Vertragsstrafen sind nicht vorgesehen!

Die Emissionsreduktionen, auf die sich die Staaten verpflichten, sind freiwillige Vorgaben, sog. INDCs (Intended Nationally Determined Contributions). Diese sollen nach 2025 (bzw. 2030) alle 5 Jahre überprüft werden. Angestrebt wird eine Verschärfung der Emissionen, aber auch Abschwächung ist zugelassen.

Bindend ist im Grunde nichts wesentliches, alles sind Absichtserklärungen.

Vor zwei Wochen habe ich ein Plädoyer auf dieser Homepage für die Annahme des Klimavertrages geschrieben. Allerdings unter der Voraussetzung, dass die Verpflichtungen bindend sind, damit alle Industriestaaten dem Beispiel Deutschlands im Bereich der erneuerbaren Energien folgen müssen. Damit würde wieder ein fairer Wettbewerb zwischen den Industriestaaten entstehen.

Insofern ist der Vertrag enttäuschend. Man muss sich wirklich fragen, warum man zu Tränen gerührt war!

(Insbesondere unsere Umweltministerin Frau Hendricks!)

Beim französischen Außenminister Fabius kann ich dies persönlich verstehen, denn er hat sich in diesen Tagen wahrlich aufgerieben, um überhaupt zu einem Vertragswerk zu kommen.

Die UN Bürokraten haben ebenfalls Grund sich zu freuen, denn ihre Finanzierung ist nicht nur gesichert, sondern wird mit weiteren Gremien zur Implementierung des Vertrages sogar erheblich erweitert.

Freuen dürfte es auch die Nichregierungsorganisationen NGO´s. Auch sie werden sich weiterhin am gefüllten Tropf injizieren lassen.

Auch einige ärmere Länder (oder deren Regierungsvertreter) werden durch die finanziellen Zusagen ab 2020 100 Milliarden $/Jahr profitieren

Fragen muss man sich allerdings, warum Länder wie die OPEC Staaten, Venezuela, Russland, Brasilien, die von den fossilen Rohstoffen existentiell leben, diesem Vertrag zugestimmt haben und ihn zur Kenntnis nehmen, ohne dagegen zu opponieren. Wie wir sehen werden, können sie dies auch in aller Seelenruhe. Vielleicht kommen ihnen ja auch die Tränen (vor Lachen).

Vielleicht gehen die Protagonisten des Klimavertrages auch davon aus, dass die Investitionen in fossile Kraftwerke in Zukunft auf Grund der wirtschaftlichen Unsicherheit stark reduziert werden. Dies ist in der Tat nicht von der Hand zu weisen.

Schauen wir uns nun einige der essentiellen Punkte im Vertrag an:

(Freie Übersetzung aus dem englischen Original)

Artikel 2:“ … das Ziel, die globale Antwort auf die Bedrohung durch den Klimawandel zu stärken durch:

  1. a) den globalen Temperaturanstieg unter 2° C zu halten, und zu versuchen nicht über 1,5° C zum vorindustriellen Zustand zu kommen; …“

In den „Adoptions“ der Vertragspartner heißt es weiterhin Artikel 17/21:

„Die Vertragspartner vermerken mit Besorgnis, dass die für 2025 und 2030 angemeldeten INDCs nicht ausreichen, um das 2° C Ziel zu erreichen. Sie führen nur auf 55 Gt/y im Jahr 2030. Viel größere Reduktionen müssen gefordert werden. Hierfür sind max. 40 Gt/y zulässig. Das gilt noch mehr für das Erreichen des 1,5° C Ziels.

Das IPCC soll hierfür einen technischen Report bis 2018 erstellen.“

Artikel 9: „Entwickelte Länder sollen finanzielle Ressourcen für die Entwicklungsländer bereitstellen, um eine Vermeidung oder Adaption im Rahmen dieses Vertrages kontinuierlich zu ermöglichen.“

Weiterhin heißt es im Vertrag:

„Die Vertragsstaaten erkennen an, dass die Entwickelten Länder ab 2020 jährlich 100 Milliarden $ für sich entwickelnde Länder bereitstellen. Ab 2025 soll dieser Betrag aufgestockt werden.“

Wer allerdings wieviel zahlt ist nicht definiert.

„Entwicklungsländer können für die „Emissionssünden“ der Vergangenheit der Entwickelten Länder keine Forderungen geltend machen.“

Eine „Dekarbonisierung“ ist auch für die zweite Hälfte dieses Jahrhundert nicht vorgesehen, wie z. B. Deutschland eingebracht hatte.

„Es heißt nun in Artikel 4.1: „ … die Vertragsparteien sollen schnelle Emissionsreduktionen vorantreiben mit der besten vorhandenen Wissenschaft, um eine Balance zwischen anthropogenen Emissionen und Senken von Treibhausgasen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts zu erreichen im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung und Anstrengung, um Armut auszumerzen, auf der Basis der Ausgewogenheit (Anm.: Gemeint ist der derzeitige Unterschied zwischen Entwicklungs- und Entwickelten Ländern).“

Als Skeptiker des alarmistischen anthropogen verursachten Klimawandels kann ich mit den Vorgaben für die Temperaturerhöhung natürlich gut leben. Ich gehe davon aus, dass selbst beim Verbrauch an fossilen Brennstoffen, wie er von der UN bei „Business as Usual“ angegeben wird, die globale Temperaturerhöhung bis zum Ende dieses Jahrhundert allemal unter 2° C bleiben wird.

Was ich sehr vermisse ist, dass eine wissenschaftliche Überprüfung des Einflusses des Treibhausgases Kohlendioxid auf unser Klima nicht zur Debatte steht. Und wir reden hier von einem Jahrhundertvertrag.

Übrigens:

Die INDCs führen nur auf eine Temperaturreduktion von max. 0,2° C gegenüber dem „Business as Usual“. Siehe hierzu mein demnächst erscheinender Artikel: „Klimavertrag Paris 2015: Unter 2° C?! Na und!!“

RL

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Klimafakten Update Dezember 2015

Während die Klimakonferenz COP-21 in Paris sich in der zweiten Woche ihrem Ende nähert, werden die Töne der Klimaalarmisten immer schriller. Skeptiker des alarmistischen Klimawandels werden mit „Wanted Plakaten“, die in Paris verteilt werden, von Aktivisten wie Kriminelle verfolgt.

Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass diese Randalierer von Klimawissenschaft und der dieser zu Grunde liegenden Physik keine Ahnung haben.

Es muss schon schlimm sein, wenn man nur zwei oder drei Gehirnzellen hat, die zudem nichts voneinander wissen.

Dies ist ein Grund mehr, sich immer wieder auf die Klimafakten zu besinnen, auf die gemessenen Klimadaten, auf die Klimarealität.

Sollte sich herausstellen, dass diese auf eine Klimasituation hinweisen, die zu Besorgnis Anlass gibt, wäre ich der letzte, der nicht lernfähig wäre. Derzeit deutet allerdings wahrhaftig nichts darauf hin, dass ich meine Meinung als Skeptiker ändern müsste. Natürlich trägt der Mensch durch seine Emission von CO2 zu einer Erwärmung bei, aber bei weitem nicht so, dass man von einem Kliamalarm ausgehen müsste.

Im Gegenteil, selbst bei dem derzeitigen recht starken El Nino, der üblicherweise zu einer beträchtlichen Erhöhung der global gemittelten Temperaturen führt (siehe 1998 und 2010), bleibt die Temperaturerhöhung sehr gemäßigt. Die üblicherweise im nächsten Jahr folgende La Nina, wird die Temperaturerhöhung wohl wieder ausgleichen.

Im Folgenden sind die Temperaturanomalien der Satellitendaten UAH und RSS bis 1979 bis einschließlich November 2015 dargestellt.

 UAH_LT_1979_thru_November_2015_v6

http://www.drroyspencer.com/

 

RSS_TS_channel_TLT_Global_Land_And_Sea_v03_3-1 incl november 2015

http://www.remss.com/measurements/upper-air-temperature

Weiterhin ist in der folgenden Abbildung ein Vergleich der Messungen mit den Modellen, auf die sich die Alarmisten berufen, zu sehen.

 rss und uah vergleich mit Modellen bis nov 2015

 

http://wattsupwiththat.com/2015/12/04/the-robust-pause-resists-a-robust-el-nio-still-no-global-warming-at-all-for-18-years-9-months/

Deutlich ist zu erkennen, dass sich die Modellvoraussagen stetig von den Messwerten (IPCC FAR: Vierter Bericht des IPCC) entfernen und dies bei anthropogenen CO2 Werten, die stärker als je zuvor ungebremst in die Atmosphäre emittiert werden.

Diese offiziellen Daten sind für uns alle nur einen Mausklick entfernt. Jeder kann sich somit ein eigenes Bild machen: Klimatologen, Politiker, Journalisten, so man denn wollte!!!

RL

 

 

 

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Plädoyer eines Skeptikers für ein Gelingen der Klimakonferenz COP21 in Paris

Rainer Visitenkartenbild KopieEin Kommentar

Es mutet merkwürdig an, wenn sich ein Skeptiker des alarmistischen anthropogen verursachten Klimawandels dafür ausspricht, dass die Klimakonferenz in Paris gelingen möge.

(Anmerkung: Ich bin Physiker und bezweifle keineswegs, dass der Mensch durch Emission von CO2 zu einer Erwärmung der Erde beiträgt. Nur: Die Größe der Erwärmung bis 2100 wird auch bei ungehemmter Emission nicht bei 3-4,5 Grad C liegen, sondern weit darunter bei kleiner 2 Grad C bleiben. Und mein Standpunkt ist durch alle bisherigen Messungen der Klimadaten bestätigt. Gerne würde ich mit den Wissenschaftlern des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) wie vor Jahren bereits einmal erfolgt, hierüber öffentlich diskutieren. Aber das PIK verweigert sich!!)

Nun, warum also dieses Plädoyer?

In Deutschland und der EU fährt man voll auf den alarmistischen menschengemachten Klimawandel ab. Mit zig Millionen Euro geförderte Klimainstitute, deren Leiter wie der des PIK im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) sitzen, überhastete, nicht durchdachte und deshalb auch ungemein kostenträchtige Umrüstung auf erneuerbare Energien, sich gleichschaltende Presse und Politik führen in unserem Land zu einer wohl unumkehrbaren Situation mit Milliarden Kosten.

Dabei sollte man zudem bedenken, dass das Ziel der exponiertesten Befürworter der Maßnahmen „Reduktion der CO2 Emissionen“ zu einer Transformation (ursprünglich Revolution genannt) der Gesellschaft führen soll, wie es z. B. das PIK lauthals und öffentlich verkündet. Wie sagte so schön einer der Direktoren des PIK sinngemäß: Es geht nicht um Wissenschaft, sondern um Umverteilung des Reichtums der Industrienationen.

Die Folge sind die weltweit höchsten Energiepreise, die vor allem die Einkommen der weniger verdienenden Bevölkerung erheblich belasten und die energieintensive metallerzeugende und chemische Industrie aus Deutschland vertreiben.

Freiwillig wird diesem irrsinnigen Beispiel Deutschlands kein weiteres Industrieland folgen.

Die Hoffnung besteht, dass durch internationalen Druck die Industriestaaten der G7 (besser mit Russland G8), wie auch auf Schloss Elmau 2015 beschlossen, gezwungen werden entsprechende Maßnahmen durchzuführen. Diese müssen natürlich auch bindend und kontrollierbar sein.

Damit ergäbe sich eine für alle G7 Industrie-Staaten äquivalente wirtschaftliche Wettbewerbssituation!!

Das ist der Grund, warum ich der Klimakonferenz in Paris aus vollem Herzen Erfolg wünsche, und somit alle Industrienationen unserem irrsinnigen Beispiel folgen müssen.

Allerdings hege ich nach wie vor große Zweifel, dass dies im beschriebenen Umfang gelingen wird.

Darüber werde ich mich nach Beendigung der Klimakonferenz weiter auslassen.

RL

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Offene Worte unseres Altbundeskanzlers Dr. Helmut Schmidt zum IPCC


„Ihr Jungen hört auf einen Alten,
auf den die Alten hörten,
als er noch jung war!“
(Cicero!?)

Anfang 2009 hielt Altbundeskanzletr Dr. Helmut Schmidt den Festvortrag anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Max-Planck-Gesellschaft, vormals Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.

In diesem Festvortrag – wie von ihm erwartet und gewöhnt – hat er eine beachtenswerte Rede zur Verantwortung der Wissenschaft gehalten.
Für uns mit dem Klima befassten sei an dieser Stelle eine Passage von besonderem Interesse zitiert:
„Es scheint mir an der Zeit, dass eine unserer wissenschaftlichen Spitzenorganisationen die Arbeit des IPCC kritisch unter die Lupe nimmt …“
Dieser Aussage unseres Altbundeskanzlers ist nichts hinzuzufügen.
RL
Weiterlesen, PDF:
Offene Worte unseres Altbundeskanzlers Helmut Schmidt

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Klimadaten aktualisiert: August 2015

RSS und UAH LT

Von Zeit zu Zeit ist es offensichtlich erforderlich die aktuellen gemessenen Klimadaten zu präsentieren.

Dies umso mehr, als vor einem Klimagipfel wie immer – so nun auch vor dem in Paris – Prophezeiungen verkündet werden, die nichts, aber auch gar nichts mit der Realität, den gemessenen Daten zu tun haben.

Um es klar auszudrücken: Die hier präsentierten Daten sind keine selbst gezimmerten, sondern von offiziellen Instituten gemessen und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt worden. Es gibt keine anderen Daten, alle, Skeptiker und Klima Alarmisten müssen sich auf diese beziehen.

Umso verwunderlicher ist es, dass Aussagen getroffen werden, die den Beobachtungen diametral entgegengesetzt sind.

Bedauerlich, dass auch in der Presse, Lügen und Märchen ungeprüft übernommen werden; dabei liegt die Wahrheit nur einen Mausklick entfernt.

RL

Klimadaten aktualisiert August 2015

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Die Sonne schwächelt – Erleben wir in Zukunft ein Dalton und Maunder Minimum mit entsprechender Temperaturerniedrigung?

https://en.wikipedia.org/wiki/Solar_cycle_24#/media/File:Hathaway_Cycle_24_Prediction.pngDie veränderlichen Aktivitäten der Sonne, die Anzahl, Verteilung der Sonnenflecken und die Zeitdauer eines Sonnenfleckenzyklus, können deutlich mit Klimaveränderungen korreliert werden. Dies trifft insbesondere auch auf die besonders kalten Zeiten während der Kleinen Eiszeit 1300 bis Ende des 19. Jahrhundert zu, in denen die Zahl der Sonneflecken gering war oder in denen überhaupt keine Sonnenflecken zu sehen waren. Diese sind mit den Namen Maunder- oder Dalton-Sonnenfleckenminima verbunden.

Es bezweifelt heute kaum noch jemand, dass diese Korrelation auch Ursache und Wirkung miteinander verbindet.

Spannend ist daher die Frage, wie werden sich die zukünftigen Sonnenzyklen bezüglich Zahl und Verteilung entwickeln.

Es gibt starke Hinweise, dass die Sonne in diesem Jahrhundert schwächelt und sich wieder zu einem Dalton- und Maunder-Minimum hin entwickelt.

Mehr:

Die Sonne schwächelt, Update Juli 2015

RL

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Vince Ebert: Klimaforschung! Aus Sicht eines Kabarettisten

Jaaa!!!

Manchmal tut es not, auch einmal etwas aus kabarettistischem Aspekt über die Klimaforschung zu erfahren!

https://www.youtube.com/watch?v=LMuZGOLNEb4

Viel Spaß

RL

Anmerkung

Vielleicht lacht sogar das PIK(grins)!

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„Übersensitiv“ oder „Kein Grund zur Beunruhigung“

Feynman to Science

 

Von Zeit zu Zeit muss man bei der Vielzahl an Veröffentlichungen, die auf den Klimamodellen beruhen, auf die basis-physikalische Realität, nämlich die Messungen und Beobachtungen zurückkommen.

Unsere heutige Wissenschaft und ihr Erfolg beruhen auf der Verifizierung von Hypothesen, Annahmen, Modellen durch Messungen oder Experimente.

Richard Feynman, einer der herausragendsten Physiker des vergangenen Jahrhunderts, hat dies so ausgedrückt:

Man macht eine Annahme, ein Model, berechnet das Ergebnis, die Konsequenzen und vergleicht sie mit der Natur, den Messungen, Experimenten.

Stimmt das Ergebnis mit den Messungen nicht überein, dann ist die Hypothese, das Model ganz einfach falsch; das ist der Schlüssel zur Wissenschaft!

https://www.youtube.com/watch?v=b240PGCMwV0

Das ist unabhängig davon wie schön die Annahme war, wie klug derjenige war, der die Annahme aufstellte, oder wie sein Name ist; wenn sie nicht mit dem Experiment übereinstimmt ist sie falsch!

Ein wesentliches Merkmal in der Klimaforschung ist die sogenannte Klimasensitivität. Sie beschreibt die globale Temperaturerhöhung bei einer Verdopplung der Konzentration des Treibhausgases CO2.

In der Bewertung der Größe dieser Klimasensitivität unterscheiden sich die so genannten Klimaalarmisten, die sich auf die Klimamodelle stützen, und die Klimaskeptiker, für die Messungen der Klima-Daten als alleine entscheidende Größe relevant sind.

Insofern ist es angebracht, die Klima-Modelle einem Realitäts-Check zu unterziehen.

Dies haben Nicholas Lewis und Marcel Crok in einer von Judith Curry begutachteten Arbeit sehr sorgfältig gemacht.

Der Titel der Arbeit lautet: „Oversensitive“, und beschreibt die Klimasensitivität des CO2.

http://www.thegwpf.org/content/uploads/2014/03/Oversensitive-download.pdf

Sie beziehen sich dabei auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppe I in den bisherigen Sachstandsberichten des IPCC, die den physikalischen Stand der Technik beschreiben. Die genannten Autoren qualifizieren die Modelle in Bezug auf die neusten Messergebnisse, insbesondere die wesentlich niedrigeren Aerosol-Konzentartionen in der Atmosphäre. Ihr kühlender Einfluss ist erheblich geringer als bisher angenommen, und wird in den Modellen – soweit sie dies nicht einbeziehen –überschätzt.

Damit ergibt sich in den Modellen ein überkompensierender Effekt der Treibhausgase, um die Parameter der Modelle an die bisher gemessenen Temperaturen anzupassen.

Das Ergebnis von Lewis und Crok:

Sowohl die transiente Klimasensitivität, die bis zum Ende diese Jahrhunderts maßgebend ist, als auch die Gleichgewichtssensitivität, die erst in den folgenden Jahrhunderten erreicht werden soll, sind wesentlich niedriger als bisher angenommen. Die transiente Klimasensitivität von 1,35 Grad C, führt auch bei angenommener starker Emission des Treibhausgases CO2 auf Temperaturerhöhungen von heute bis Ende dieses Jahrhunderts deutlich unter 1,5 Grad Celsius.

RL

Mehr:

Übersensitiv

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2014 „Das wärmste Jahr!?“- vielleicht, oder doch nicht!!

Nun ist es bestätigt: Der Meteorologische Dienst in Großbritannien (UK Met Office) erklärt, 2014 war nicht das heißeste Jahr. Die durch den Messfehler bedingte Unsicherheit ist um einen Faktor 10 größer ist als die unbedeutende um 0,01 Grad C höhere gemessene Temperatur-Anomalie im Vergleich zu 2005 oder 2010, den bisherigen T-Rekordjahren (seit 1870, mitten in der Kleinen Eiszeit).

Das UK Met Office berechnet gemeinsam mit der Universität von Ost-Englands Klimaforschungsinstitut (University of East Anglia´s Climate Research) die globalen Temperaturabweichungen, Anomalien.

Mit dem für 2014 veröffentlichten Wert ergibt sich die Entwicklung der Temperatur in diesem Jahrhundert die folgende Graphik (anklicken, um zu vergrößern). Der lineare Temperaturanstieg seit 2001 beträgt 0,o22 Grad C pro Dekade, also 0,2 Grad Pro Jahrhundert!

hadcrut4 t anomalie 2

http://www.Metoffice.gov.uk/hadobs/hadcrut4/data/current/time_series/

HadCRUT.4.3.0.0.annual_ns_avg.txt

Der eingetragene Fehler wird vom UK Met Office mit 0,1 Grad C angegeben. In seinen FAQ (Häufig gestellten Fragen) antwortet das UK Met Office:

http://www.Metoffice.gov.uk/hadobs/hadcrut4/faq.html

Vielleicht! … Die Genauigkeit mit der wir die Temperaturanomalie angeben können beträgt 1/10 Grad C, die Differenz zwischen den Mittelwerten 1998 und 2010 beträgt etwa 1/100 Grad C. … Deshalb können wir nicht mit Sicherheit sagen, welches Jahr wärmer war…

(Anmerkung des Autors: Bei dieser Fehlergröße kann man es überhaupt nicht sagen, geschweige denn nicht mit Sicherheit! Aber auch Anerkennung für die Ehrlichkeit des UK Met Office!)

Q: Was 2010 (or 1998 or 2005) the warmest year on record?

A: The short answer is, maybe. It is not possible to calculate the global average temperature anomaly with perfect accuracy because the underlying data contain measurement errors and because the measurements do not cover the whole globe. However, it is possible to quantify the accuracy with which we can measure the global temperature and that forms an important part of the creation of the HadCRUT4 data set. The accuracy with which we can measure the global average temperature of 2010 is around one tenth of a degree Celsius. The difference between the median estimates for 1998 and 2010 is around one hundredth of a degree, which is much less than the accuracy with which either value can be calculated. This means that we can’t know for certain – based on this information alone – which was warmer.

RL

 

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Warum Wetter und Klima nicht berechenbar sind!

butterfly-effekt

 

Man weiß spätestens seit den Arbeiten von Edward N. Lorenz, dass das Wetter höchstens für einige Tage voraus gesagt werden kann. Verantwortlich hierfür ist das so genannte deterministische Chaos, beim Wetter auch als Schmetterlingseffekt bekannt. Eine kleine Störung der Atmosphäre (Schlagen der Flügel eines Schmetterlings in Brasilien) kann das Wetter in Deutschland verändern. Nun glauben die Klimaforscher, dass das deterministische Chaos nicht für ihre Klimamodelle gilt, da sich hier das deterministische Chaos – Kima ist das statistische Mittel der Wettererscheinungen – herausmitteln würde. Im Klima habe man es mit Randbedingungenzu tun, die sich ändern, beim Wetter mit Anfangsbedingungen.
Das ist ein Trugschluss.
Denn auch die Randbedingungen ändern sich.

Siehe auch auf rlrational „Warum dies Klimamodelle des IPCC falsch sind“
https://rlrational.files.wordpress.com/2011/03/warum-die-klimamodelle-des-ipcc-falsch-sind.pdf
Sehr gut hat dies Dr. Rupert Reiger dargestellt. Seine Arbeit ist im Folgenden als PDF abrufbar.Warum die Zukunft des Klimas nicht berechenbar ist

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Globale Temperaturerhöhung – Vorhersage aus heutigen Beobachtungen! Eine physikalische Fingerübung*

Dr. Rainer Link, Physiker

*Dieser Artikel ist Teil eines Vortrages des Autors beim Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, PIK, anlässlich eines Seminars des Europäischen Instituts für Klima und Energie, EIKE, mit dem PIK in Potsdam am 20. April 2011.

Die Nutzung unserer fossilen Brennstoffe führt zu einer Erhöhung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre und zu einer Erhöhung der globalen mittleren Temperatur auf Grund des Atmosphärischen Treibhauseffektes.
Diese anerkannte physikalische Tatsache beinhaltet jedoch die kontroverse Auseinandersetzung zwischen den Klimaalarmisten und den Skeptikern.

Erstere sehen eine Klimakatastrophe voraus mit einer Temperaturzunahme bis zum Jahre 2100 von 2,5-4,5 Grad Celsius bei einer Verdopplung der CO2 Konzentration. Sie beziehen sich dabei fast ausschließlich auf Klimamodelle.

Die Skeptiker sind der Meinung, dass diese Aussage um einen Faktor 3-4 zu hoch ist, die Klimamodelle eben nur Modelle sind und das Klima viel zu komplex, um es auf 100 Jahre vorhersagen zu können.

Eine Verdopplung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre bedeutet im Grunde den Verbrauch an Reserven sämtlicher fossiler Brennstoffe, was voraussichtlich in diesem Jahrhundert größtenteils auch erfolgen wird.

Die folgende einfache klimatologische Fingerübung soll darstellen, was wir aus heutigen gemessenen Daten ableiten können, um einen Hinweis(!) zu erhalten, womit wir in der Klimaentwicklung zu rechnen haben.

Artikel PDF
Globale Temperaturen aus heutigen Messungen 110731

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Warum die Klimamodelle des IPCC fundamental falsch sind!


Die alarmistischen Vorhersagen des Klimawandels mit katastrophalen Auswirkungen auf die Menschheit auf Grund der anthropogenen (von Menschen verursachten) Emissionen von Treibhausgasen, insbesondere Kohlendioxid CO2, basieren ausschließlich auf Klimamodellen.

Zu diesen schreibt das IPCC in seinem dritten Bericht 2001:

“In climate research and modeling,
we should recognize that
we are dealing with
a coupled non-linear chaotic system,
and therefore that the long-term prediction
of future climate states is not possible.”

Frei übersetzt:
“In der Klimaforschung und Modellierung sollte man anerkennen, dass wir es hier mit einem gekoppelten nicht linearen System zu tun haben und deshalb langfristige Vorhersagen des zukünftigen Klimazustandes nicht möglich sind.“

Dieser Satz wurde natürlich in der „Summary for Policy Makers“ weder 2001 noch 2007 erwähnt.
Obwohl er physikalisch wissenschaftlich absolut korrekt ist.

Moment mal! Haben wir richtig gehört? Man kann das Klima nicht voraussagen, schon gar nicht langfristig, aber wir sollen auf Grund von Klimamodellen dem ausgerufenen Alarm mit Temperaturerhöhungen bis über 5°C in diesem Jahrhundert und der künftig zu erwartenden Katastrophe glauben schenken?!
In diesem Artikel wird die Basis der alarmistischen Klimamodelle des IPCC analysiert, mit dem Ergebnis:

Die IPCC Klimamodelle sind fundamental falsch und können auf keinen Fall als Grundlage für eine Klimavorhersage der nächsten 100 Jahre dienen.

RL

Artikel PDF:
Warum die Klimamodelle des IPCC falsch sind

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Wem zum Vorteil – cui bono?


„Wer ist dafür, dass man uns nicht mehr benötigt?“

Alarmisten und Katastrophiker der Klimavorhersage beharren mit einer an religiöser Überzeugung und Inbrunst erinnernden Vehemenz an ihre Angst einflößenden dramatischen Szenarien, dass man sich schon fragen muss, weshalb eigentlich.

Mäßig steigende Meeresspiegel, abnehmende Tropische Stürme, sich stabilisierende Meeres-Eis Ausdehnungen der Arktis, zunehmendes Meeres-Eis in der Antarktis, Eisbärenpopulationen so stark wie nie zuvor, die global gemittelten Temperaturen nehmen nicht mehr zu …, warum dann diese feindseligen Attacken und Angriffen auf die Person statt rational gegen die Argumente der Realisten und Skeptiker des alarmistischen Klimawandels Stellung zu nehmen.
Diese Aggression macht auch bei Klimatologen gegen ihre Kollegen aus der Physik nicht halt, wobei man nicht vergessen sollte, dass die Klimatologie nur ein Randgebiet der Physik ist und für einen Physiker leicht zugänglich.

Ich habe mich daher daran gemacht, einmal aufzulisten, wer von einer alarmistischen Klimapropaganda eigentlich profitiert.
Ohne Anspruch auf Vollzähligkeit sind dies:
1. Bürokraten des Klimawandels
2. Klimatologen
3. Die Politik
4. Banken
5. Rückversicherungen
6. „Grüne“ Industrien
7. Nicht-Regierungs-Organisationen NGO´s
8. Weltverbesserungsideologen
Die Interessen der ersten fünf genannten Gruppen möchte ich im Folgenden einmal ausleuchten. Die Interessen der restlichen drei sind leicht auszumalen.
RL

Weiter hier: PDF
Wem zum Vorteil 110306

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Kosten/Nutzen der 20/20/20 Klimazielvorgabe der EU: Wahnsinn oder …?


Die Europäische Union hat mit Zustimmung ihrer Mitgliedsländer, allen voran unserer Bundesregierung unter Angela Merkel beschlossen, ein so genanntes Klimaschutzziel 20/20/20 auf den Weg zu bringen.

Es bedeutet bis 2020 die CO2 Emissionen um 20% zu verringern und den Anteil der Energieerzeugung durch erneuerbare Energien auf 20% zu steigern.

Ausgeschwiegen haben sich die EU und die nationalen Regierungen über die Kosten und den Nutzen in Bezug auf unser Klima.
In der zweiten Märzwoche 2011 will sich Frau Connie Heedegard, die dänische EU Klimakommissarin zumindest zu den Kosten äußern. Man darf gespannt sein!
Aber so lange braucht man nicht zu warten, denn die weltweit renommierteste und größte Unternehmensberatung „accenture“ hat im Auftrag und mit Unterstützung der Bank „BARCLAYS“ eine Studie mit dem Namen „Carbon Capital, Financing the low carbon economy“ vorgestellt.
In dieser Studie werden für die EU25 Staaten die erforderlichen Kosten (Finanzmittelbereitstellung) zwischen 2011 und 2020 für das avisierte 20/20/20 Ziel der EU sehr detailliert beschrieben.

Mehr PDF:
Kosten Nutzen 20 20 20 Reduktion der EU Wahnsinn oder

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Die Sonne schwächelt – Erleben wir in Zukunft ein Dalton und Maunder Minimum mit entsprechender Temperaturerniedrigung?

NASA Hathaway Sunspot Number Prediction
Die veränderlichen Aktivitäten der Sonne, die Anzahl, Verteilung der Sonnenflecken und die Zeitdauer eines Sonnenfleckenzyklus, können deutlich mit Klimaveränderungen korreliert werden. Dies trifft insbesondere auch auf die besonders kalten Zeiten während der Kleinen Eiszeit 1300 – Ende 19. Jahrhundert zu, in denen die Zahl der Sonneflecken gering war oder in denen überhaupt keine Sonnenflecken zu sehen waren.
Es bezweifelt heute kaum noch jemand, dass diese Korrelation auch Ursache und Wirkung miteinander verbindet.
Berichte zu den extrem kalten Jahren passen mit der Verringerung oder gar mit dem Ausbleiben der Sonnenflecken sehr gut zusammen.
Zukünftig wird man von einer weiteren Abschwächung der Sonnenaktivität, die derzeit bereits sehr niedrig ist, nach der relativ hohen Sonnenfleckenzahl zum Ende des vergangenen Jahrhunderts ausgehen müssen.
Welche Temperaturänderungen könnten mit einem Rückgang der Sonnenaktivität verbunden sein?

Weiterlesen:
Die Sonne schwächelt 110202
Dr. Rainer Link, Physiker

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La Nina, das Kleine Mädchen


Das soll zwar nicht unbedingt eine Liebeserklärung an La Nina werden, denn durch sie kommt auch zu viel Unglück über die Menschen. Sie ist u. a. für extreme Überflutungen vor allem auf der Südhalbkugel verantwortlich. Sie ist ein sehr intensives kurzperiodisches Klimaphänomen, das genau wie El Nino von keinem Klimamodell vorhergesagt werden kann. Dies trotz ihres enormen Einflusses.

Aus einem Grund allerdings mag ich La Nina, weil sie in der Regel auf einen starken El Nino folgt, der zur Freude der Klimaalarmisten die global gemittelten Temperaturen nach oben treibt. El Nina rückt die ganze Angelegenheit dann wieder zu recht, mit entsprechenden Temperaturrückgängen.

La Nina steht – im Gegensatz zu El Nino – für kälteres Wasser westlich des südamerikanischen Kontinents. Sie ist begleitet von stärkeren Südost-Passatwinden als üblich und treibt kalte Luft und kaltes Wasser vom Humboldt Strom nach Westen. Sie ist also das Gegenteil von El Nino. Der Begriff ENSO, Southern Oscillation Index beschreibt die ganze Variabilität des Zustandes des westlichen und östlichen Südpazifik: El Nino ist mit einer ENSO warmen Phase und La Nina mit einer ENSO kalten verbunden.

Weiter:
La Nina

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Wenn die Sonne schweigt


„Am 6. Februar veränderte sich die grausame 15 Wochen anhaltende Kälte, sich zu jedermanns Vergnügen in ein löbliches Tauwetter zu verwandeln, welches aber ohne Schäden nicht abging. Zwischen Maastricht und Scheermase wurde ein Berg durch den Eisgang weggeströmt, wobei wohl 1500 Stück Vieh umkam….So ein Bericht zum 6. Februar 1684.
(aus Rüdiger Glaser, Klimageschichte Mitteleuropas, 2001)

1684 befand man sich in der stärksten Abkühlungsphase des Maunder Minimums, eine 50 Jahre dauernde Zeit zwischen 1650 und 1700, in der die Aktivität der Sonne sehr schwach war. In dieser Zeit war die Zahl der Sonnenflecken sehr gering, nahezu Null. Die Temperaturen fielen vor allem im letzten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts extrem ab, wobei alle Jahreszeiten davon erfasst waren. Es waren die Zeiten der ruhigen Sonne, in denen die Sonne schwieg!

mehr:
Wenn die Sonne schweigt PDF

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Mit der Mathematik eines 10-jährigen Kindes

Berechnung des Effektes einer geplanten Kohlendioxid Reduktion von 20% auf die Temperatur bei einem geplanten Vertragsabschluss in Kopenhagen 2009, der glücklicherweise nicht zustande kam.

Erforderlich: Mathematikkenntnisse eines 10-jährigen Kindes

mehr:

https://rlrational.wordpress.com/mit-der-mathematik-eines-10-jahrigen-kindes/

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Der atmosphärische Treibhauseffekt

Das physikalische Prinzip des atmosphärischen Treibhauseffektes wird beschrieben. Arbeiten von Lindzen und Paltridge zeigen, dass eine vom IPCC angenommene Wasserdampfverstärkung nicht stattfindet, so dass eine katastrophale Klimaentwicklung durch die anthropogene Emission von Kohlendioxid keinesfalls erfolgen kann.

mehr:
Der Treibhauseffekt PDF

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2014 „Das wärmste Jahr!?“

Wissenschaftliche Unkorrektheit oder bewusste Fehlinformation der Öffentlichkeit im Namen des alarmistischen Klimawandels?!

Die NASA (National Aeronautics and Space Administration, USA) hat in einer Pressemitteilung veröffentlicht:

„Das Jahr 2014 war das wärmste seit 1880 zeigten zwei unabhängige Analysen von Wissenschaftlern der NASA und der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration).“

Ohne zu hinterfragen wurde diese Information in nahezu allen Presseorganen in Deutschland mehr oder weniger jubelnd verkündet.

Diese Pressemitteilung war jedoch unwissenschaftlich und einer Institution wie der NASA unwürdig.

Denn die Wissenschaftler mussten wissen, dass diese Aussage so nicht haltbar ist.

In der folgenden Abbildung ist die Temperaturanomalie seit 1998 gemäß Daten der NASA und NOAA dargestellt.

Globale Temperaturanomalie NASA_GISS Kopie

http://data.giss.nasa.gov/gistemp/tabledata_v3/GLB.Ts+dSST.txt

Hier allerdings mit den Fehlerbalken der einzelnen Messungen, die wie hier eingezeichnet einen statistischen Fehler von 66 % angeben.

Die Pressenotiz der NASA vergaß, diesen Fehler zu benennen, der +-0,5 Grad C beträgt. Das „global heißeste je gemessene Jahr“ war nur 0,02 Grad wärmer als die bisher führenden Jahre 2005 und 2010, also um ein mehrfaches kleiner als der statistische Fehler!

Hinzu kommen die natürlichen Temperaturschwankungen von Jahr zu Jahr, die ein Vielfaches der einzelnen Messfehler eines Jahres betragen, wie man leicht in der obigen Abbildung erkennt.

Auf Rückfrage musste Gavin Schmidt, Direktor des NASA Goddard Institute for Space Studies (GISS), zugeben, dass die NASA nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 38 % sagen könne, dass 2014 das heißeste Jahr gewesen sei. Oder umgekehrt ausgedrückt, dass es mit 62 % Wahrscheinlichkeit nicht das heißeste gewesen ist.

War dies nun ein Versehen oder bewusste Fehlinformation der Öffentlichkeit?

Wie auch immer: Seit diesem Jahrhundert befinden wir uns temperaturmäßig gesehen auf dem Plateau des modernen Klimaoptimums. Wir sind glücklicherweise der Kleinen Eiszeit, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts endete, entkommen (der Beginn der globalen Temperatur Aufzeichnungen 1880 begann somit in der Kleinen Eiszeit).

Obwohl es zu noch früheren Zeiten keine globalen Thermometer Aufzeichnungen gab und man auf andere Art und Weise Rückschlüsse auf die herrschenden Temperaturen ziehen muss (so genannte Proxy Daten), waren doch das Mittelalterliche und das Römische Klimaoptimum durch höhere Temperaturen als heute ausgezeichnet.

Im Übrigen zeigen die globalen Temperaturanomalien der monatlichen Satellitenmessungen der University of Alabama Huntington, UAH, in der folgenden Abbildung, dass der Anstieg der Temperatur pro Dekade nur 0,1 Grad C beträgt. Durch die Messungen der Temperaturen im Jahr 2014 ist der Anstieg der Temperaturen in diesem Jahrhundert nicht verstärkt worden, sondern bleibt bei 1 Grad C pro Jahrhundert!

Die Aussage, dass seit dem Jahr 2000 die globalen Temperaturen nicht bzw. marginal angestiegen sind – trotz erheblich gesteigerter CO2 Emissionen – bleibt auch mit dem „heißesten Jahr seit Aufzeichnung“ erhalten.

UAH up to Nov 2014

Die Satellitenmessungen der UAH und der Remote Sensing Systems, RSS, sind wesentlich zuverlässiger, da sie keine Korrektur einzelner Thermometer wie die NASA/GISS/NOAA erfordern, nicht fortlaufend „angepasst“ und  „homogenisiert“ werden müssen, wie es bei den erdgebundenen Thermometern offensichtlich der Fall ist(?!).

Siehe auch:

https://rlrational.wordpress.com/2015/01/01/klimadaten-aktualisiert-dezember-2014/

RL

 

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Klimadaten aktualisiert Dezember 2014

UAH up to Nov 2014Liebe Leser(innen) meiner Web-Seite,

seit mehr als einem Jahr habe ich keine neuen Artikel zum Klima mehr verfasst, da in dieser Zeit keine relevanten neuen Theorien oder damit verbundene Modelle veröffentlicht wurden. Dabei habe ich die erschienenen Publikationen sehr aufmerksam verfolgt. Eigentlich ist aus physikalischer Sicht alles zum so genannten Treibhauseffekt des Kohlendioxids CO2 bereits gesagt.

Natürlich trägt aus strahlungsphysikalischen Gründen CO2, damit auch das von den Menschen produzierte, zu einer Klimaerwärmung bei!

Die zulässige und unter Wissenschaftlern – auch Klimatologen – diskutierte Frage hingegen ist, wie groß ist dieser Einfluss, mit wie viel °C trägt er zu einer natürlichen Klimaveränderung ohne Einfluss des Menschen bei.

Ein Maß hierfür ist die transiente Klimasensitivität, die für die nächsten 100 Jahre bestimmend ist, d. h. wie groß ist der Einfluss einer Verdopplung des CO2 Gehalts in der Atmosphäre auf die globale Temperatur. Die alarmistische Version, auf den Modellen basierend, geht von 1,5 bis 4 °C aus, die skeptischere von weniger als 1,5 °C.

Meine Meinung – basierend auf den Messungen der globalen Temperaturen und klimarelevanten Daten von heute, der historischen und paläontologischen Vergangenheit – entspricht der skeptischen Version, die als Physiker die normale sein sollte, da die Naturwissenschaften grundsätzlich nur Messungen oder Experimente als alleinigen Schiedsrichter anerkennen.

Dies hat einer der bedeutendsten Physiker und Nobelpreisträger des letzten Jahrhunderts Richard Feynman sehr eindrucksvoll beschrieben .

https://www.youtube.com/watch?v=b240PGCMwV0

Ich betrachte es im Rahmen der Physik auch relativ emotionslos, ob das globale Klima sich erwärmt oder abkühlt. Das hat es über hunderte von Millionen Jahren immer getan und wird es auch wieder tun. Der Mensch wird sich darauf einstellen müssen, also sich adaptieren müssen.

Nun hat sich auf dieser unseligen Klimakonferenz in Lima wieder einmal bewahrheitet, dass es nicht um fachlich sachliche Zusammenhänge geht, sondern ganz banal um Geld, um sehr viel Geld!

Wie ist es sonst zu verstehen, dass keinerlei verpflichtende CO2 Reduktion vereinbart wurde, der angekündigte langfristige Beitrag Chinas, erst ab 2030 seine jährliche CO2 Emission zu verringern, als wichtiger Meilenstein beifällig beklatscht wurde, sofern, und das ist die Hauptsache, die Industrieländer ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar (derzeit 10 Milliarden) zur Verfügung stellen.

Die UN Beauftragte Figueras soll zeitweilig vom mehr als dem 100-fachen dieses Betrages gesprochen haben (vielleicht kannte sie auch den Unterschied zwischen Milliarden und Billionen nicht, was mich nicht wundern würde).

Aber nun zu den aktuellen Klimadaten, die von jedermann jederzeit im Internet abgerufen werden können. Es gibt keine anderen, besseren. Alle, Alarmisten und Skeptiker, Politiker und vor allem auch Journalisten können sie sich mit einem einfachen Mausklick verschaffen!

Weiter:

Klimadaten Update Dezember 2014

RL

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2013 wird geprüft

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 4.500 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Das Umweltbundesamt – staatlich verordnete Klima-Doktrin. Faktencheck zur UBA-Broschüre “Und sie erwärmt sich doch“ 1.,2.,3. Teil

Goya Der Große Ziegenboch schürt (Klima-) Ängste
Goya: Der Große Ziegenbock schürt (Klima-) Ängste

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 wird im Internet frei zur Verfügung gestellt, ist mit Steuermitteln finanziert und hat erheblichen Protest der deutschen Medien ausgelöst. Von einem Bundesministerium ist zu fordern, dass seine Sachstandsberichte dem heutigen wissenschaftlichen Stand entsprechen.

(siehe auch: Rufmord von Amts wegen

https://rlrational.wordpress.com/2013/05/29/rufmord-von-amts-wegen-die-weltwoche-staatspropaganda-die-welt-skeptiker-amtlich-unerwunscht-zdf-online/)

In einem Faktencheck wird geprüft, ob das UBA dieser Forderung nachgekommen ist.

Die Autoren sind:

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Klaus-Eckart Puls, Prof. Dr. Carl-Otto Weiss, Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Dr. Rainer Link, Michael Limburg, Dr. Wolfgang Burkel,  Dr. Siegfried Dittrich.

Alle Autoren bis auf Rainer Link sind Mitglieder bei EIKE, Europäisches Institut für Klima und Energie.

Im “Daily Online“ thematisierte David Rose am 25. Mai 2013 einen kürzlich veröffentlichten Bericht des regierungsamtlichen britischen Met Office, der feststellt, dass die “globale Erwärmung vor 16 Jahren geendet hat“, was bedeutet, dass “die Pause nun schon etwa so lange andauert wie die vorhergehende Warmphase zwischen 1980 und 1996“.

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 (hier) spielt auf eine Aussage von Galilei an, der sie als Querdenker gegen den Zeitgeist formulierte. Hier ist dieses Zitat angebracht, denn das Umweltbundesamt bewegt sich NICHT!!

Und:

Sie erwärmt sich eben doch nicht

Der von der profitierenden Klimawissenschaft den Medien und der Politik angediente Zeitgeist von der globalen Erwärmung wird unbekümmert aller neuen Erkenntnisse beibehalten. Dies soll angesichts der immer massiveren Kritik nachdenkender Bürger offenbar helfen, dem Alarmismus über anthropogene Klimakatastrophen neue Nahrung zu geben und irrationale Urängste zu schüren (s. Titelbild). Widersprechende Fakten bleiben, weil unerwünscht, nach wie vor unerwähnt. Sie werden in unserem Faktencheck der regierungsoffiziellen Agitation gegenübergestellt. Zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen werden die maßgebenden Aussagen des UBA in den folgenden 10 Abschnitten besprochen:

1. Allgemeines zum Begriff Klima und Klimaänderungen.

2. Die Änderung der globalen Mitteltemperatur im 20. Jahrhundert.

3. Extremwetterzunahmen?

4. Wie groß ist der menschgemachte (anthropogene) Beitrag zur jüngsten

Klimaänderung?

5. Was trägt die Sonne zu Klimaänderungen bei?

6. Äderungen der Gletschermassen.

7. Die Auswirkungen von anthropenem CO2.

8. Sind Klimamodelle zuverlässig?

9. Erwärmung oder Abkühlung, was ist vorteilhafter?

10. Gibt es einen wissenschaftlichen Konsens?

Hier nun die komplette Antwort

UBA Pamphlet Antwort

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Das Umweltbundesamt – staatlich verordnete Klima-Doktrin. Faktencheck zur UBA-Broschüre “Und sie erwärmt sich doch“ Erster Teil

Goya Der Große Ziegenboch schürt (Klima-) Ängste
Goya: Der Große Ziegenbock schürt (Klima-) Ängste

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 wird im Internet frei zur Verfügung gestellt, ist mit Steuermitteln finanziert und hat erheblichen Protest der deutschen Medien ausgelöst. Von einem Bundesministerium ist zu fordern, dass seine Sachstandsberichte dem heutigen wissenschaftlichen Stand entsprechen.

(siehe auch: Rufmord von Amts wegen

https://rlrational.wordpress.com/2013/05/29/rufmord-von-amts-wegen-die-weltwoche-staatspropaganda-die-welt-skeptiker-amtlich-unerwunscht-zdf-online/)

In einem Faktencheck wird geprüft, ob das UBA dieser Forderung nachgekommen ist. Des großen Umfangs wegen ist der Faktencheck in drei Teile aufgeteilt und auf der Home Page von EIKE, Europäisches Institut für Klima und Energie, veröffentlicht.

Ich werde alle drei Teile als Mitautor hier auf meine Home Page übernehmen.

Die Autoren sind:

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Klaus-Eckart Puls, Prof. Dr. Carl-Otto Weiss, Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Dr. Rainer Link, Michael Limburg, Dr. Wolfgang Burkel,  Dr. Siegfried Dittrich.

Alle Autoren bis auf Rainer Link sind Mitglieder bei EIKE, Europäisches Institut für Klima und Energie.

Im “Daily Online“ thematisierte David Rose am 25. Mai 2013 einen kürzlich veröffentlichten Bericht des regierungsamtlichen britischen Met Office, der feststellt, dass die “globale Erwärmung vor 16 Jahren geendet hat“, was bedeutet, dass “die Pause nun schon etwa so lange andauert wie die vorhergehende Warmphase zwischen 1980 und 1996“.

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 (hier) spielt auf eine Aussage von Galilei an, der sie als Querdenker gegen den Zeitgeist formulierte. Hier ist dieses Zitat angebracht, denn das Umweltbundesamt bewegt sich NICHT!!

Und:

Sie erwärmt sich eben doch nicht

Der von der profitierenden Klimawissenschaft den Medien und der Politik angediente Zeitgeist von der globalen Erwärmung wird unbekümmert aller neuen Erkenntnisse beibehalten. Dies soll angesichts der immer massiveren Kritik nachdenkender Bürger offenbar helfen, dem Alarmismus über anthropogene Klimakatastrophen neue Nahrung zu geben und irrationale Urängste zu schüren (s. Titelbild). Widersprechende Fakten bleiben, weil unerwünscht, nach wie vor unerwähnt. Sie werden in unserem Faktencheck der regierungsoffiziellen Agitation gegenübergestellt. Zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen werden die maßgebenden Aussagen des UBA in den folgenden 10 Abschnitten besprochen:

1. Allgemeines zum Begriff Klima und Klimaänderungen.

2. Die Änderung der globalen Mitteltemperatur im 20. Jahrhundert.

3. Extremwetterzunahmen?

4. Wie groß ist der menschgemachte (anthropogene) Beitrag zur jüngsten

Klimaänderung?

5. Was trägt die Sonne zu Klimaänderungen bei?

6. Äderungen der Gletschermassen.

7. Die Auswirkungen von anthropenem CO2.

8. Sind Klimamodelle zuverlässig?

9. Erwärmung oder Abkühlung, was ist vorteilhafter?

10. Gibt es einen wissenschaftlichen Konsens?

Der Faktencheck wird in 3 Folgen dargelegt:

    • Folge 1 – Themenschwerpunkte 1 bis 4,
    • Folge 2 – Themenschwerpunkte 5 bis 7,
    • Folge 3- Themenschwerpunkte 8 bis 10.

Hier die erste Folge
UBA Faktencheck Teil1 PDF-Version

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MPI Hamburg: Die Erderwärmung macht Pause – In diesem Jahrhundert erwarten wir nur noch 1,3°C – Eine alarmistische Erderwärmung von 2°C dauert hunderte von Jahren!!!

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Graphik zur globalen Temperaturentwicklung im Vergleich zu den Modellen; Modifiziert nach Daten des IPCC AR5, SOD
In einer Presseerklärung der Max –Planck-Gesellschaft vom 23.05.2013,

MPG HH Klimawandel macht nur Pause
genauer des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg äußern sich zwei Klimatologen des Institutes zu einer Veröffentlichung von Otto et al, an der beide als Autoren beteiligt sind:
Alexander Otto, Friederike E. L. Otto, Olivier Boucher, John Church, Gabi Hegerl, Piers M. Forster, Nathan P. Gillett, Jonathan Gregory, Gregory C. Johnson, Reto Knutti, Nicholas Lewis, Ulrike Lohmann, Jochem Marotzke, Gunnar Myhre, Drew Shindell, Bjorn Stevens & Myles R. Allen
Jochem Marotzke, Bjorn Stevens sind Direktoren des MPI für Meteorologie. Hamburg.
Diese Veröffentlichung in der renommierten Zeitschrift Nature Geoscience (2013)doi:10.1038/ngeo1836Published online 19 May 2013 publiziert eine neue Sensitivität für Kohlendioxid von 1,3°C in diesem Jahrhundert.
http://www.nature.com/ngeo/journal/vaop/ncurrent/full/ngeo1836.html
Die Sensitivität wird i. A. benutzt auszusagen, wie groß die Temperaturerhöhung global ausfallen wird, wenn sich die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre verdoppelt.
Dazu ist zu bemerken, dass eine Verdopplung bedeutet, dass man nahezu alle globalen Vorräte an fossilen Brennstoffen verbraucht haben muss.
Die Sensitivität wurde von den alarmistischen Klimaforschern und Institutionen, darunter das bekannte IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) mit 3° C als besten Wert angegeben. Darauf bestand der so genannte Konsens unter den Alarmisten. Diese 3° würden spätestens bis zum Jahre 2100 erreicht werden, wenn die Emission von Kohlendioxid nicht auf nahezu Null in Bälde heruntergefahren wird.
Dafür werden in Deutschland hunderte Milliarden Euro ausgegeben, wobei unser Beitrag in wenigen Monaten durch die Emissionssteigerungen der Länder China, Indien, Russland und Brasilien aufgehoben wird.
Und nun geben Otto et al – und das MPI – an, dass die Sensitivität drastisch reduziert werden muss.
Alle Ausgaben für ein Hirngespinst, gesponnen von Klimaforschern auf Grund von Modellen!!?
Zurück zur Veröffentlichung von Otto et al und der Pressenotiz des PMI:
Hier wird angegeben:
Die neue Sensitivität beträgt nur noch 1,3° C als bester Wert mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% für 0,9 bis 2°C für die so genannte transiente (im Übergang) Temperaturerhöhung, die im Laufe dieses Jahrhundert, abhängig vom Verbrauch der fossilen Brennstoffe, erreicht wird.
Der transienten Temperaturerhöhung steht die Gleichgewichtstemperaturerhöhung gegenüber, die je nach Trägheit des globalen Klimasystems wohl erst in einigen hundert Jahren erreicht wird.

MPI:
„Da das Klimasystem sehr träge ist und etwa die Ozeane sich nur sehr langsam aufheizen, dauert es jedoch bis sich die Wirkung der Treibhausgase voll entfaltet: Eine Erwärmung durch den Treibhauseffekt wird durch zahlreiche Rückkopplungen verstärkt, durch einige Prozesse aber auch abgeschwächt. Erst wenn dieses komplizierte Wechselspiel zur Ruhe gekommen ist, erreicht das Klima wieder einen stabilen Zustand. Diese langfristige Reaktion des Klimas berechnen Klimaforscher in der Gleichgewichts-Klimasensitivität (ESC für equilibrium climate sensitivity). Sie entspricht der endgültigen Temperaturerhöhung durch eine verdoppelte CO2-Konzentration, die sich vermutlich erst nach einigen 100 Jahren einstellt.“

MPI Klimasensitivität nur 1,3°C

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Rufmord von Amts wegen (DIE WELTWOCHE), Staatspropaganda (DIE WELT), Skeptiker amtlich unerwünscht (ZDF online)

Das Umweltbundesamt (UBA) hat unter seinem Präsidenten Jochen Flassbarth, eine Broschüre mit dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ herausgebracht (natürlich mit Steuermitteln).

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4419.html

flasbarthJochen Flassbarth, Präsident UBA

Verfasser dieser Broschüre waren eine Philosophin, ein Berufsschullehrer, ein Elektrotechniker, der vor seiner Zeit beim UBA Karriere bei Greenpeace und der Lobbyorganisation Eurosolar machte, und eine Kinderbuchautorin, „Pia, Alex und das Klimaprojekt – eine abenteuerliche Entdeckungsreise“.
Wie man sieht: ausgewiesene Klimaforscher und Fachleute.
In dieser offiziellen Veröffentlichung des UBA wird einseitig und mit inzwischen überholten Argumenten (wen wundert es bei der Vorbildung dieser Autoren) Stimmung für den Klimaalarm und gegen die diesem skeptisch gegenüberstehenden Wissenschaftler gemacht. Diese werden als Klimaskeptiker, Klimaleugner bezeichnet, die auf einer „Schwarzen Liste“ (gelb gemarkert) stehen.

Auf Grund heftiger Proteste ist die gelbe Markierung inzwischen verschwunden.

(Bemerkung in eigener Sache: Völliger Unsinn Klimaskeptiker – zu denen ich mich zähle – als Klimaleugner zu bezeichnen!! Wer leugnet das Klima oder dass es sich verändert!? Es geht darum wie groß der menschgemachte (anthropogene) Einfluss ist! Der Mensch trägt durch Emission von Treibhausgasen zur Klimaerwärmung bei, jedoch keineswegs in einem als katastrophal zu bezeichnendem Maße. Skeptiker ist für einen Wissenschaftler natürlich eine Auszeichnung; es geht in der Wissenschaft nicht um Religion!! Dazu ein anderes Mal mehr! RL)

Dies ist ein in der Bundesrepublik Deutschland einmaliger Versuch, der offiziellen Klimapolitik gegenüberstehende Journalisten und Wissenschaftler mundtot zu machen. Es wurde in der Presse bereits von der Bundesklimakammer (Vergleich zur Reichskulturkammer der NAZI Zeit) gesprochen (Henryk M. Broder).
Klimaskeptiker werden namentlich an den Pranger gestellt.
DIE WELTWOCHE schreibt in ihrer Ausgabe vom Mittwoch, 29. Mai 2013, unter der
Überschrift „Rufmord von Amts wegen“:
Von Henryk M. Broder
http://www.weltwoche.ch/weiche/hinweisgesperrt.html?hidID=547889
„Das deutsche Umweltbundesamt mischt sich in die Debatte um den Klimawandel ein und bestimmt, was dem «Stand der Wissenschaft» entspricht und wer zu umstrittenen Fragen besser schweigen sollte. Der Vorgang ist in der Nachkriegsgeschichte einmalig.“

Die DIE WELT schreibt in ihrer Online Ausgabe hierzu:
http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article116398120/Staatspropaganda.html

Staatspropaganda
Das Umweltbundesamt missachtet die Regeln des Neutralität
Von Thorsten Koch
Ein Blick aus dem Fenster in den vergangenen Wochen zeigt: Erst will der Winter nicht enden, und dann wird es nicht Frühling. Ist das der Klimawandel? Die Bundesregierung sagt Ja: Der Klimawandel findet statt – und seine Folgen sind menschengemacht. Das sind jedenfalls die Kernaussagen einer aktuellen Broschüre des Umweltbundesamtes (UBA), die unter dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ aus Steuermitteln finanziert und vertrieben wird. Die Broschüre ist ein Produkt amtlichen Handelns, in dem in einer Weise gegen dem „wissenschaftlichen Konsens“ widersprechende Thesen (S. 110) von „Klimawandelskeptiker(n)“ polemisiert wird, dass sogar vom ZDF auf der Seite „heute.de“ ein „amtlicher Rufmord“ diagnostiziert wurde. Dies macht die Sache rechtlich fragwürdig.
Der verfassungsrechtliche Rahmen für Stellungnahmen von Regierungsstellen ist klar: Staatliche Stellen können sich nicht auf die Meinungsfreiheit berufen, weil sie nicht Grundrechtsträger (sondern Adressaten der Grundrechte) sind. Da aber das Handeln der Regierung Gegenstand politischer Kontroversen ist, steht der Regierung das Recht zur Teilnahme an Debatten zu. Auf Basis dieser Rechtsprechung ist es nicht zu beanstanden, wenn die Bundesregierung darlegt, von welchen Überzeugungen sie sich bei ihrer Klimapolitik leiten lässt. Befremdlich ist es allerdings, dass eine Regierungsstelle versucht, den Stand der Erkenntnis in einer fachwissenschaftlichen Frage verbindlich zu beschreiben. Dies ist Sache der Fachwissenschaftler. Erst recht ist es weder wissenschaftlich noch rechtlich in Ordnung, wenn wissenschaftliche Wahrheiten – und damit letztlich nur der aktuelle Stand des Irrtums – mit amtlicher Autorität verkündet werden.
Die Entscheidung wissenschaftlicher Kontroversen ist keine Staatsaufgabe. Der hier vorliegende Versuch des Umweltamtes, eine wissenschaftliche Kontroverse zu entscheiden, dürfte in dieser Form einzigartig sein.
Thorsten Koch ist apl. Professor für Öffentliches Recht in Osnabrück

Das ZDF schreibt hierzu:
http://www.heute.de/Klimawandel-Skeptiker-amtlich-unerwünscht-28010994.html
Klimawandel: Skeptiker amtlich unerwünscht
von Reinhard Schlieker
Das Umweltbundesamt hat eine neue Broschüre veröffentlicht – und rechnet darin mit Journalisten und Wissenschaftlern ab, die einen menschengemachten Klimawandel für nicht erwiesen halten. Das Dokument vergreift sich dabei im Ton – und in der Sache.
„Und sie erwärmt sich doch“ – ein Titel, der wohl an Galileo Galilei erinnern soll: Große Fußstapfen für eine simple Behörde. Der Titel ist Programm. Das Umweltbundesamt hat sich auf seine Wahrheit festgelegt….
Befürworter der These, dass menschengemachter CO2-Ausstoß als Treibhausgas die Erde aufheizt und dies katastrophale Folgen haben wird, streiten mit Vehemenz gegen jene, die auch andere Ursachen für höhere Erdtemperaturen verantwortlich machen und darauf hinweisen, dass Klimawandel der natürliche Normalzustand ist – die Erde ohne Klimawandel gab und gibt es nicht.
Insofern sei auch der Begriff „Klimaschutz“ reiner Nonsens, denn zu schützen gibt es da nichts: Klima war und ist immer. Der Furor, mit welchem einige Wissenschaftler, für ihren Berufsstand sehr ungewöhnlich, gegen Menschen mit abweichender Meinung vorgehen, hat in Deutschland gerade einen bisher ungekannten Höhepunkt erreicht. Die Publikation des Umwelt-Bundesamtes überschreitet Grenzen: Dass eine solche Broschüre einseitig ausgerichtet ist, mag der Steuerzahler, der sie finanziert, noch hinnehmen. Schlimmer ist allerdings, was im zweiten Teil des Heftes passiert.
Amtlicher Rufmord für die „gute“ Sache
Im Abschnitt „B“ nämlich wird behauptet, dass die Wissenschaft sich einig sei – und in der von gewissermaßen irregeleiteten Journalisten beeinflussten öffentlichen Debatte dagegen Ahnungslosigkeit herrscht. Dieser Teil fußt wesentlich auf Erkenntnissen des Forschers Prof. Stefan Rahmstorf, der am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung arbeitet und vehement dafür streitet, dass nur qualifizierte Wissenschaftler ein Recht haben sollen, sich zu Klimathemen zu äußern – anderen spricht er die Befähigung ab. Die Broschüre wartet in diesem Sinne mit der Erkenntnis auf, dass im Gegensatz zu den „guten“ Wissenschaftlern die Skeptiker vor allem von der Ölfirma Exxon Mobil gesponsert würden, und daher wissentlich Falschmeldungen verbreiten würden.
Neben Wissenschaftlern werden Autoren wie der ehemalige Hamburger Umweltsenator Fritz Vahrenholt an den Pranger gestellt und ihnen die Qualifikation abgesprochen, ferner die Autoren Dirk Maxeiner (ehem. Chefredakteur „Natur“) und Michael Miersch (Ressortleiter Wissenschaft bei „Focus“). Falschinformation und Irreführung beklagt die Behörde vor allem auch beim ehemaligen ZDF-Korrespondenten Günter Ederer, der die CO2-Theorie ablehne und sogar Vorträge darüber halte. Die Publikation des Bundesamtes kann beim unbefangenen Leser den Eindruck erwecken, man habe es bei diesen Journalisten und Buchautoren mit vorsätzlichen Fälschern zu tun, die fremdgesteuert sind und von irgendwelchen Lobbyisten bezahlt werden.
Die Betroffenen erwägen nach Informationen von heute.de Klage. heute.de hat dem Umweltbundesamt einen Fragenkatalog übersandt und um Aufklärung gebeten.“
Einer der auf der Schwarzen Liste des UBA steht, Mitautor der lesenswerten Broschüre „Die kalte Sonne“, Fritz Vahrenholt hat in einem offenen Brief an den Präsidenten des UBA Jochen Flassbarth geschrieben:
http://www.kaltesonne.de/?p=10565
„Sehr geehrter Herr Präsident,
zu einem Zeitpunkt, an dem nun endlich auch 17 IPCC-nahe Klimaforscher (Otto et al., Nature Geoscience, 19. Mai 2013) die Öffentlichkeit mit der aufsehenerregenden Mitteilung überraschen, dass die Klimasentivität der Klimagase, namentlich des CO2, um mehr als 50 Prozent zu hoch angesetzt ist, und sich demzufolge alle bisherigen Prognosen der anthropogen verursachten Klimaerwärmung als korrekturbedürftig erweisen, erscheint eine 123 Seiten starke Veröffentlichung des Umweltbundesamtes ”Und sie erwärmt sich doch“, in der einerseits der Konsens über die IPCC Prognosen beschworen wird und andererseits die Kritik an Art und Ausmaß der Temperaturentwicklung in diesem Jahrhundert mit falschen Behauptungen, Weglassungen von Informationen und Diffamierungen der Kritiker in unerträglicher Weise behandelt wird.
Dies ist für eine Bundesbehörde, die zum Geschäftsbereich des Umweltbundesministers gehört, völlig inakzeptabel.
Bevor ich auf die inhaltlichen schweren Mängel zu sprechen komme, möchte ich Sie fragen, was Sie bewogen hat, Journalisten ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Wissenschaftlern ihr Recht auf kritische Überprüfung von wissenschaftlichen Sachverhalten abzusprechen. Soviel ich erkennen kann, ist unter den in der Broschüre benannten “Klimawandelskeptikern” kein einziger, der einem Erwärmungstrend der Erde durch Treibhausgase widerspricht. Es geht im wissenschaftlichen Diskurs in der Fachwelt um Attribution, Geschwindigkeit und Ausmaß der Klimaveränderungen und daraus resultierend um die notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung beziehungsweise Anpassung.
Ich bin persönlich betroffen. Im Abschnitt “Klimawandelskeptiker in Deutschland”, in dem Sie in gelber Farbe die Namen von Journalisten, Vereinen und die Wissenschaftler Vahrenholt und Lüning hervorheben, brandmarken und an den Pranger stellen, wird die Methode deutlich: Kritiker werden als Handlanger der Industrie dargestellt.
Zu meinem Lebenslauf schreiben Sie, dass ich Vorstand der Deutschen Shell war und seit 2001 Manager des Energieversorgungsunternehmen RWE sei. Letzteres ist falsch. Ich habe 2001 das Windkraftunternehmen Repower gegründet, habe es zur Weltspitze in der Branche geführt und war bis 2008 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Warum haben Sie meine Biografie gefälscht? Passte dies besser in das Feindbild, das Sie aufzubauen trachten?
Ich bin erst 2008 zum Geschäftsführer der von mir mitgegründeten RWE Innogy ernannt worden, einer Gesellschaft für Erneuerbare Energien, die Jahr für Jahr der größte deutsche Investor in diesem Sektor war. Sie haben auch verschwiegen, dass es bei Shell meine Aufgabe war, die Erneuerbaren Energien für den Konzern zu entwickeln. Der Bau der ersten Solarfabrik in Deutschland fiel in meine Vorstandszeit. Da passt auch ins Bild, dass Sie verschweigen, dass ich von 1976 bis 1981 Fachgebietsleiter “Chemische Industrie” beim Umweltbundesamt war, dem Amt, das mich jetzt verhöhnt….“
Vollständiger Brief hier

Auch andere Skeptiker werden in dieser Schmähschrift genannt. Darauf werde ich in einem weiteren Artikel zurückkommen. Das UBA hat eine Linie überschritten, die fachlich und formal nicht mehr hingenommen werden kann.

Rainer Link

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Warum die Energiewende nicht wie geplant durchführbar ist!

In den Medien wird immer wieder beschrieben, dass die Energiewende scheitert, weil sie schlecht organisiert ist.
Nun, in dieser Hinsicht wird man von der Politik und von grünen Phantasten auch nicht zu viel erwarten dürfen.
Die Energiewende, wie sie vorgesehen ist, wird jedoch auch scheitern, weil sie inhuman, planwirtschaftlich und undemokratisch ist.
Sie führt, das kommt hinzu, auch noch zur größten sozialen Umverteilung von unten nach oben, finanziert über die Strompreise auch von denen, die es sich auf Grund ihrer Situation ganz gewiss nicht leisten können.

Ein Physiker Kollege, Dr. Eike Roth, hat die Argumente pro und contra zur Energiewende für einen Vortrag zusammengefasst.
Dieses Manuskript zu lesen – auch oder gerade weil es sehr ausführlich ist – ist meiner Meinung nach ein Muss für alle, die sich mit diesem Thema auseinander setzen und sich hierfür interessieren.

Niemand wird sagen können, dass er nicht gewusst habe, was die Entscheidungen zur Energiewende und zum EEG (Erneuerbaren Energie Gesetz) für unsere Staatsform, unseren Wohlstand und für jeden Einzelnen von uns bedeuten.

Rainer Link

Chancen und Risiken der deutschen Energiewende, Eike Roth

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2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 7.200 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 12 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Brief von Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt an Dr. Peter Altmaier, Umweltminister, zur Energiewende

Diesen Brief zu lesen ist ein Muss für
alle verantwortlich handelnden Politiker
alle in Ideologien gefangenen Umweltaktivisten
alle noch rational denkenden Bürger.

Prof. Alt ist ein anerkannter Fachmann auf dem Gebiet der Energietechnik und Steuerung.
Ich kenne die Veröffentlichungen von Prof. Alt seit vielen Jahren und schätze ihn als unabhängigen Wissenschaftler.

Der offene Brief ist als PDF hier abgedruckt.

Rainer Link

PDF: Prof Alt zur Energiewende 1

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Ist die 2°C Grenze ohne jegliche Reduktion an Kohlenstoffdioxid Emissionen erreichbar?!


Die Kernfrage der derzeitigen Klimadiskussion ist, wie groß kann der Atmosphärische Treibhauseffekt durch Emission von Kohlenstoffdioxid (CO2) in diesem Jahrhundert überhaupt werden? Wenn alle fossilen Reserven an Kohle, Gas, Erdöl in diesem Jahrhundert verfeuert werden, so erhöht sich die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre um einen Faktor 2 zur vorindustriellen Situation auf etwa 560 ppmV (Moleküle pro 1 Million Luftmoleküle).
Der hierdurch bestimmte Anstieg der global gemittelten Temperatur wird auch als „Treibhaus-Sensitivität“ des CO2 bezeichnet.
Man möchte durch politische Verhandlungen erreichen, dass die global gemittelte Temperatur durch Emission von CO2 unter 2°C bleibt.
Die Autoren Schmittner et al. haben sich dieses Themas angenommen – veröffentlicht in Science Express – und kamen zu einem verblüffenden Ergebnis.
Weiterlesen PDF:

Klimasensitivität Schmittner et al Science Direct

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IPCC SREX: Wir wissen eigentlich nichts, aber es wird schlimm!!


Das Intergovernmental Panel on Climate Change hat rechtzeitig vor der 17. Klimakonferenz in Durban versucht, ein Horrorszenarium an Extremwetterlagen zu entwerfen, falls die Emission von Kohlendioxid nicht drastisch reduziert wird (IPCC SREX 2011).Typisch und wissenschaftlich unverständlich wurde nur die Zusammenfassung für Politiker veröffentlicht, die wissenschaftliche Basis hierzu folgt erst im Februar 2012.
Grundlage für die Projektionen sind die Klimamodelle mit den SRES Szenarien B1, A1B, A2, die bis Ende 2100 Temperaturerhöhungen zwischen 2-5°C vorhersagen.
Erstaunlich an diesem IPCC Bericht ist, dass die Ursachen der Unsicherheiten in den Vorhersagen (Projektionen) benannt werden.
So findet man wohl zum ersten Mal die Aussage in IPCC Reports:
„Die Unsicherheit in der Größe und Richtung der projizierten Änderungen der Klima Extreme in den kommenden 2-3 Jahrzehnten ist relativ groß, da die zu erwartenden Änderungen der Klimasignale relativ klein sind verglichen mit natürlichen Klimaveränderungen.“

Und weiterhin heißt es:
„Klima Extreme, deren Einwirkung und Schadensverursachung werden von einer großen Reihe von Faktoren beeinflusst, die die anthropogene (von Menschen verursachte) Klimaveränderung, natürliche Klimavariationen und sozioökonomischen Entwicklungen beinhalten.“

Weiterlesen PDF
IPCC on Extremes 111204

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Prof. Dr. Stefan Rahmstorf ein als wissenschaftlicher Experte getarnter politischer Agitator?


In einem Spiegel Online Artikel vom 1. Dezember 2011 mit der Überschrift „Eklat um Klimaberater der Bundesregierung“ schreibt Jana Hauschild:
„Der bekannte Klimaforscher und Regierungsberater Stefan Rahmstorf wurde wegen einer Blog-Attacke gegen eine Journalistin verurteilt – er hat nach Meinung des Gerichts Unwahres behauptet. Auch die „Frankfurter Rundschau“ gerät in die Kritik: Sie fiel ihrer Autorin in den Rücken.“

Im Artikel heißt es weiterhin:
„Eine Affäre um Stefan Rahmstorf, einen Klimaberater der Bundesregierung, zieht immer weitere Kreise. Was ist passiert? Zunächst schreibt die freie Journalistin Irene Meichsner einen kritischen Bericht, woraufhin Rahmstorf sie scharf angreift. Dann fällt die „Frankfurter Rundschau“ („FR“) ihrer Autorin in den Rücken.
Die Autorin verklagt den Forscher – und gewinnt den Prozess. Und jetzt kontert auch noch das Institut des Forschers.

Brisant wird die Angelegenheit zum einen, weil es sich bei dem Verurteilten mit Stefan Rahmstorf um ein Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung (WBGU) handelt. Zum anderen ist es eine Medienaffäre, in die die „FR“ verwickelt ist: Der Fall zeige, „wie Medien mit ihren Produkten besser nicht umgehen sollten“, sagt der Journalismus-Forscher Markus Lehmkuhl vom Forschungszentrum Jülich, der eine Analyse des Falls im Magazin der Wissenschafts-Pressekonferenz „wpk Quarterly“ vorlegt.

Rahmstorf hatte die freie Wissenschaftsjournalistin Irene Meichsner als schlampige Autorin dargestellt. Im Frühjahr 2010 hatte die mehrfache Preisträgerin in der „FR“ einen kritischen Artikel über ein Kapitel des Uno-Klimaberichts (IPCC-Report) veröffentlicht. Sie bescheinigte dem Report, Dürre-Prognosen für Nordafrika unzureichend belegt zu haben.
Bei Kritik am IPCC-Report wird Rahmstorf, der am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) arbeitet, hellhörig. Oft gab es schlecht begründete Polemiken gegen den Uno-Report. Jetzt griff Rahmstorf – der zwar nicht an dem von Meichsner kritisierten Kapitel mitgearbeitet hatte, aber zu den führenden Autoren des letzten IPCC-Berichts zählte -, Meichsner in seinem Blog scharf an.

Im Februar verhandelte das Landgericht Köln den Wahrheitsgehalt von Rahmstorfs Vorwürfen: Die Journalistin hätte den IPCC-Bericht nicht gelesen, habe aus unlauteren Quellen abgeschrieben und darum gebeten, dass ihr Name in dem Blog nicht genannt werde, behauptete der Forscher. Dabei hatte nicht Meichsner, sondern die „Frankfurter Rundschau“ über Meichsners Kopf hinweg Rahmstorf um Löschung des Namens gebeten.“

Der Journalismus-Forscher Markus Lehmkuhl vom Forschungszentrum Jülich, der eine Analyse des Falls im Magazin der Wissenschafts-Pressekonferenz „wpk Quarterly“ vorlegt, sagte u. a. zu diesem Fall:
„Er habe den Eindruck als würde sich Rahmstorf als wissenschaftlicher Experte tarnen, aber eigentlich politischer Agitator sein“
Siehe auch:
Die Falschmeldungen des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung
Die merkwürdige Temperaturanalyse des Herrn Rahmstorf
RL

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Wie natürlich ist die so genannte Globale Erwärmung zwischen 1906 und 2005?


In der anerkannten Zeitschrift Journal of Modern Physics C erschien nun mit stringentem „Peer Review“ der von meinen Kollegen Horst-Joachim Lüdecke, Friedrich-Karl Ewert und mir veröffentlichte Artikel:
Wie natürlich ist die Erwärmung des letzten Jahrhunderts? Eine Analyse von 2249 an die Erdoberfläche gebundenen Messstationen.

(Horst-Joachim Lüdecke, Rainer Link, Friedrich-Karl Ewert: How Natural is the Recent Centennial Warming? An Analysis of 2249 Surface Temperature Records, International Journal of Modern Physics, Vol 22, No 10, doi:10.1142/S0129183111016798 (2011), copyright World Scientific Publishing Company).
PDF hier!
Lü_Li_Ew_How_natural

Ziel der Arbeit war herauszuarbeiten, in welchem Umfang der Temperaturanstieg der letzten 100 Jahre natürlichen Fluktuationen entsprach oder einem extern auferlegten Trend, z. B. durch anthropogene Emission von Treibhausgasen, insbesondere CO2.
Hierzu wurden 2249 weltweite Stationen mit ihren monatlichen Temperaturangaben des GISS(NASA), Goddard Institute for Space Science, Beobachtungsnetzes statistisch analysiert. Dies erfolgte für die Zeitperioden 1906 bis 2005 und für die zwei Fünfzigjahres Perioden 1906 bis 1955 und 1956 bis 2005.

Im Unterschied zu den sonstigen Verfahren wurden keine gemittelten globalen Temperaturen über alle Stationen genommen, sondern die monatlichen Daten jeder einzelnen Station wurden einer Analyse unterzogen und erst danach zu einer statistischen Aussage zusammengefasst. Auf diese Weise vermeidet man die bei den Mittelungsprozessen, die die globale Mittelung für jeden Monat vornehmen, unvermeidbaren statistischen Artefakte.

Wir fanden einen sehr starken Stadtinseleffekt (UHI, Urban Heat Island Effect), der durch die Erwärmung innerhalb der immer weiter wachsenden Städte – verglichen mit ländlichen Stationen – hervorgerufen wird.

Für die Zeitperiode 1906 bis 2005 konnten wir eine Erwärmung von 0,58°C als Mittelwert aller 2449 Stationen bestimmen.
Beschränkt man die Beobachtungsstationen auf solche unter 1000 Einwohnern und unterhalb von 800 m Höhe, so ergibt sich ein Wert von nur 0,41°C
Übrigens zeigen über ¼ aller Messstationen einen Abfall der Temperaturen in den vergangenen 100 Jahren!
Als statistische Auswerteanalyse wurde die so genannte „Detrended Fluctuation Analysis“ mit Bestimmung des so genannten Hurst Exponenten verwendet (siehe Veröffentlichung), die darauf aufbaut, dass die beobachteten Temperaturvariationen eine Kombination von langfristigen Persistenzen (Beständigkeiten) und eines zusätzlich aufgeprägten Trends sind, der z.B. durch anthropogene Emission von Treibhausgasen wie CO2 oder dem UHI oder anderen externen Antrieben hervorgerufen wird.
Als Endergebnis erhielten wir folgende Aussagen:
Die Wahrscheinlichkeit, das wir es bei der Temperaturerhöhung des letzten Jahrhunderts mit natürlichen langfristigen Variationen zu tun haben, beträgt je nach Messstation zwischen 40 bis 90 %.
Insgesamt können wir einer anthropogenen Ursache zur Temperaturerhöhung nur eine marginale Größe zuordnen.

RL

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Langzeit Temperaturreihen: Widerspruch zu maßgebender anthropogener Erwärmung


In einem von H.-J. Lüdecke in der Zeitschrift Energy and Environment (Horst-Joachim Lüdecke, 2011, Energy and Environment, 22)
wird gezeigt, dass die Temperaturänderungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in keiner Weise außergewöhnlich waren, ein maßgeblicher Einfluss der durch anthropogene Emission von CO2 in den Messdaten von Langzeit-Temperaturreihen nicht zu finden ist.

mehr
Widerspruch zur anthropogenen Erwärmung

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Neue – aber etwas bizarre – Warnung vor den Folgen einer anthropogenen Klimaerwärmung

The Guardian, Photo PR

„Aliens“ könnten die Menschheit vernichten, so sagen Wissenschaftler, wenn sie weiterhin CO2 in die Atmosphäre emittiert!

Die Zeitschrift The Guardian, UK, schrieb in einem Artikel (http://www.guardian.co.uk/science/2011/aug/18/aliens-destroy-humanity-protect-civilisations?CMP=twt_gu)
:
Aliens may destroy humanity to protect other civilisations, say scientists.
“Extraterrestrische Lebewesen könnten die Menschheit vernichten, um andere Zivilisationen zu verteidigen“.

Insbesondere so schreibt The Guardian:
„Green“ aliens might object to the environmental damage humans have caused on Earth and wipe us out to save the planet. „These scenarios give us reason to limit our growth and reduce our impact on global ecosystems. It would be particularly important for us to limit our emissions of greenhouse gases, since atmospheric composition can be observed from other planets,“

“Grüne Aliens könnten die Menschheit auslöschen, falls diese weiterhin die Umwelt auf der Erde beschädigen…. Es ist für uns besonders wichtig, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren, da eine Veränderung der Zusammensetzung der Atmosphäre von anderen Planeten aus beobachtet werden kann.“

Der Artikel beruft sich auf eine Veröffentlichung von S. D. Baum et al. „Would Contact with Extraterrestrials Benefit or Harm Humanity? A Scenario Analysis“, Acta Astronautica, 2011, 68.
(http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1104/1104.4462.pdf)
Diese Arbeit, man glaubt es kaum, ist “Peer Reviewed”. Es mag Zufall sein, aber die Autoren kommen von der Pennsylvania State University, der gleichen Universität, die auch den Autor Michael Mann, Verfasser der obskuren so genannten „Hockey Stick“ Temperaturkurve, hervorgebracht hat.

S. D. Baum et al. schreiben in der Tat in der Zusammenfassung ihrer Veröffentlichung, was auch im The Guardian steht:
„Similarly, ecosystem-valuing universalist ETI may observe humanity’s
ecological destructive tendencies and wipe humanity out in order to preserve the Earth system as
a whole. These scenarios give us reason to limit our growth and reduce our impact on global
ecosystems. It would be particularly important for us to limit our emissions of greenhouse gases,
since atmospheric composition can be observed from other planets.”

Die Klimawandel-Katastrophiker werden diese „Wissenschafts“-Blüten mit Freuden zur Kenntnis nehmen.
Auf der Strecke bleibt die wissenschaftliche Seriosität.

RL

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