RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

La Nina, das Kleine Mädchen


Das soll zwar nicht unbedingt eine Liebeserklärung an La Nina werden, denn durch sie kommt auch zu viel Unglück über die Menschen. Sie ist u. a. für extreme Überflutungen vor allem auf der Südhalbkugel verantwortlich. Sie ist ein sehr intensives kurzperiodisches Klimaphänomen, das genau wie El Nino von keinem Klimamodell vorhergesagt werden kann. Dies trotz ihres enormen Einflusses.

Aus einem Grund allerdings mag ich La Nina, weil sie in der Regel auf einen starken El Nino folgt, der zur Freude der Klimaalarmisten die global gemittelten Temperaturen nach oben treibt. El Nina rückt die ganze Angelegenheit dann wieder zu recht, mit entsprechenden Temperaturrückgängen.

La Nina steht – im Gegensatz zu El Nino – für kälteres Wasser westlich des südamerikanischen Kontinents. Sie ist begleitet von stärkeren Südost-Passatwinden als üblich und treibt kalte Luft und kaltes Wasser vom Humboldt Strom nach Westen. Sie ist also das Gegenteil von El Nino. Der Begriff ENSO, Southern Oscillation Index beschreibt die ganze Variabilität des Zustandes des westlichen und östlichen Südpazifik: El Nino ist mit einer ENSO warmen Phase und La Nina mit einer ENSO kalten verbunden.

Weiter:
La Nina

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Winterwetter Risiko: Vorhersage des Britischen Meteorologischen Dienstes, kein Scherz! Oder doch?!


England leidet zum wiederholten Mal unter klirrender Kälte und Schnee in diesem Winter. Schneeräumdienste haben keine Streumittel, Flughäfen keine Enteisungsmittel, Start- und Landebahnen vereist. Eine Situation ähnlich der in Deutschland, vielleicht noch etwas heftiger.

Also fragten sich die britischen Bürger, was hat denn unser Wetterdienst hierzu gesagt. Schließlich haben wir den Mädchen und Jungs gerade einen Supercomputer gekauft für 35 Millionen €. Er benötigt 1,2 Megawatt Energie, damit kann man 1000 Häuser versorgen.
Das Ding ist wirklich schnell: 1 PetaFlop, entspricht über 100.000 PCs.
Der Supercomputer versorgt 400 Wissenschaftler mit Daten.

Also die Frage: Warum konnte man uns mit diesem Superrechner nicht vor dem strengen Winter warnen?

Sicher: Wettervorhersagen über einen Zeitraum länger als eine Woche sind unzuverlässig. Aber ob ein Winter streng wird oder mild, soviel Vorhersage sollte man doch erwarten können. Schließlich will man mit diesem Rechner auch langfristige Klimavoraussagen machen, wird es in diesem Jahrhundert wärmer oder kälter?
Oder sind die Ausgaben für den 1 PetaFlop Computer nur ein wirklich großer Flop?

Nun hat wohl das Met Office eine Risikoanalyse für den Winter 2010/2011 in UK an die Regierung herausgegeben.
Bishop Hill, ein skeptischer Kollege, hat nachgefragt. Er möchte diese Risikoanalyse und Warnung gerne sehen, ob doch vielleicht die Regierung eine Warnung nicht ernst genommen hat?!
Es hat lange gedauert, aber nun hat er die „Warnung“ des Met Office an das britische Kabinett erhalten.

Es hat folgenden Inhalt:

„Vorläufige Analyse des Risikos für den Winter 2010/2011
Dies überdeckt den Zeitraum von November, Dezember und Januar 2010/2011.
Es wird monatlich den Winter über auf den neuesten Stand gebracht, so dass sich die Wahrscheinlichkeiten ändern können.

Temperatur:
30% milder Start
30% normaler Start
40% kalter Star

Niederschläge:
30% feuchter Start
30% normaler Start
40% trockener Start

Zusammenfassung:
Es gibt ein wachsendes Risiko für einen kalten und winterlichen Start in die Wintersaison.“

Das kann nicht wahr sein:
Milder , normaler , kalter , feuchter , normaler , trockener Start, alles mit der nahezu gleichen Wahrscheinlichkeit?
Wachsendes Risiko für einen kalten Start mit 40% gegen 60% mild und normal?

Aber es geht noch weiter:

„Für die weitere Zukunft nach dieser Voraussage gibt es einige Zeichen für ein wachsendes Risiko auf ein mildes Ende der Wintersaison.“

Ein mildes Ende der Wintersaison ist ein wachsendes Risiko!?

OK, vielleicht für die Skifahrer, aber sonst …?

Ist das nicht schön! Supercomputer und eine derartige Risikoanalyse.
Da dürfen wir gewöhnliche Sterbliche uns auch einmal vertun, denn

.. es ist des Menschen unveräußerliches Recht sich zu blamieren, aber er ist nicht dazu verpflichtet.

Bishop Hill meint statt eines Superrechners würde es auch ein wesentlich einfacherer Computer tun.
Er nennt ihn „Digital Advanced Reckoning Technology“ (DART) (siehe Bild oben). Vielleicht kann man es so übersetzen: Digitale Avancierte Risikoanalysen Technologie.

Ich persönlich halte mich dann doch lieber an die Bauernregeln:

25. November
Wie der Tag zu St. Kathrein,
wird der nächste Februar sein (trocken oder nass).
Ende November 2010 war schon recht kalt für die Jahreszeit. Warten wir es also ab.

01. Dezember
Fällt auf Eligius ein kalter Wintertag,
die Kälte noch vier Wochen dauern mag.
Stimmt haargenau im vergangenen Dezember!

26. Dezember
Wenn´s auf Weihnacht ist gelind,
sich noch viel Kält´einfind.
Es war an Weihnachten so, und ist eine Standardsituation.
Allerdings wäre es schön, wenn die Voraussage nicht stimmt, denn eigentlich reicht es bereits mit der Kälte.

22. Dezember
Wie der Dezember pfeift,
so tanzt der Juni.
Auch dies ist keine erfreuliche Vorhersage. Aber schau´n wir mal.

RL
Januar 2010

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Global gemittelte Temperaturen


In meinem Artikel vom 16. Juli 2010 „Weltrekord Hitze“ habe ich bereits darauf hingewiesen, dass man zum Ende des Jahres, wenn der recht starke El Nino durch eine üblicherweise folgende La Nina abgelöst ist, im vergangenen Jahrzehnt keine Temperaturerhöhung feststellen wird. Und dies trotz ungebremster CO2 Emissionen.
Gerade wurde nun der noch fehlende Wert für den Dezember 2010 von der Climate Research Unit (CRU) der East Anglia University herausgegeben, der meine Vorhersage bestätigt.
Die Messwerte zeigen auch deutlich, wie unsinnig es von vielen Klimaalarmisten ist, vom wärmsten Jahr seit Aufzeichnung zu sprechen. Natürlich befinden wir uns – Gott sei Dank – nach der Kleinen Eiszeit, die Ende des 19. Jahrhunderts zu Ende ging, im warmen Modernen Klimaoptimum.
Man erkennt aber auch, dass Temperaturschwankungen, Klimaschwankungen im Temperaturplateau des Modernen Klimaoptimums auf höheren mittleren Temperaturen aufsetzen und somit bei gleichen Schwankungsbreiten durchaus höhere Extremtemperaturen zu erwarten sind.

Mehr:
Global gemittelte Temperaturen Januar 2001 bis Dezember 2010

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Klima und Ernährung: Guten Appetit


Niederländische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Ammoniak (NH3) Produktion von Insekten bezogen auf den Nährwert wesentlich geringer ist als die anderer tierischer Proteine.
NH3 ist ein sehr aktives Treibhausgas, und die Produktion von Rind- und Schweinefleisch beträgt bis zu 18% der gesamten anthropogenen Treibhausgas Emissionen. Diese könnte sich bis 2020 sogar verdoppeln. Die Autoren schlagen deshalb vor, die Ernährung umzustellen.

Geeignet seien Insekten, die als tierischer Proteinlieferant eine umweltfreundliche Alternative darstellen.

Nun ja: in der Not …

Insektenmahlzeit

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Klima Idiotie


Eine neue Untersuchung von Hydroxyl Radikalen, die sich in der Atmosphäre befinden, hat ergeben, dass diese Verschmutzungsstoffe in der Atmosphäre aufbrechen können.

Hierzu schreibt Justin Gillis (Assistent des Wirtschafts-Redakteurs der New York Times):

„Unglücklicherweise gehört das wichtigste Treibhausgas, Kohlendioxid (CO2), nicht zu den vom Hydroxyl Radikal aufgebrochenen Molekülen.“

Wäre das nicht großartig, eine Erde ohne Kohlendioxid!?
Ohne Pflanzen, ohne Tiere, ohne Menschen!

Wie tief kann man denn – auch als Journalist – aus ideologischen Gründen noch fallen?!

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten, ihn zu benutzen.

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Tropische Zyklone 2010: Spurensuche der Münchner Re zur anthropogenen Klimaerwärmung


Am Ende jeden Kalenderjahres (oft auch während desselben) versuchen die Klimaalarmisten die Spuren einer Klimaerwärmung durch den Menschen zu suchen und glauben, ihn durch selektive Beobachtung auch zu finden.
Die global gemittelten Temperaturen haben sich seit Ende der letzten Kleinen Eiszeit (1300 bis Ende des 19. Jahrhunderts) erhöht. Es ist unzweifelhaft und Gott sei Dank seit der Kleinen Eiszeit wärmer geworden.
Der Mensch hat zu den Erwärmung sicher beigetragen durch Nutzung fossiler Brennstoffe, Waldrodung, Flächennutzung usf. Etwa 30-50% der Temperaturerhöhung, die seit 2001 nicht mehr stattfindet, sind natürlichen Ursprungs. Das wird auch der hartnäckigste Klima-Alarmist nicht bestreiten wollen.

Pünktlich nun zum Jahresabschluss beschreibt insbesondere die Münchner Re, eine der bedeutendsten Rückversicherungsgesellschaften die gewaltigen Versicherungssummen, die sie auf Grund von Naturkatastrophen zahlen musste (siehe z. B. Kölner Stadtanzeiger, 03.01.2011). Dabei spielt immer auch die anthropogene Erwärmung und die dadurch angeblich hervorgerufene größere Häufigkeit von Hurrikans und ihre immer größere Verwüstungskraft eine wichtige Rolle.
Dabei sind sich die Klimaforscher überhaupt nicht darüber einig, ob die Zahl der Stürme mit steigenden Meerestemperaturen einhergeht. Einig sind sich jedoch alle, dass man heute überhaupt keine Aussage machen kann, ob auf Grund der bisherigen Klimaentwicklung eine Veränderung stattgefunden hat, oder die beobachteten Variationen in Häufigkeit und Stärke den natürlichen Veränderungen entsprechen: WMO, Welt Meteorologische Gesellschaft.
Über die Motivation einer Versicherungsgesellschaft sich um die von Menschen verursachte Erwärmung Gedanken zu machen, soll hier nicht philosophiert werden.

Um es vorweg zu nehmen, die Anzahl der Hurrikans im Nordatlantik war mit 19 Stürmen in der Tat im Jahr 2010 die dritthöchste seit 1933.
Davon erreichten 11 die Stärke von Hurrikans (Windgeschwindigkeiten über 118 km/h), davon 5, die als starke Hurrikans (über 160 km/h Windgeschwindigkeit) bezeichnet werden.

Immerhin 1933, ohne jegliches menschliches Zutun war die Zahl höher.

Das Problem mit der Angabe von statistischen Werten ist, dass man je nachdem was man darstellen möchte, aus einer Gesamtperspektive einzelne Zahlen hervorhebt und nur diese präsentiert. Genau das, was die Münchner Re auch getan hat.
Bezieht man das globale Gesamtbild mit ein, so stellt sich das Ganze schon etwas anders dar.

weiterlesen:
Tropische Zyklone 2010 110107

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GISS Temperaturen: Die magische Anpassung


Eine von vier Instituten, die die globale mittlere Temperatur aufbereiten, ist das Goddard Institute for Space Science der NASA, GISS.
Die global gemittelten Temperaturänderungen (Temperaturanomalien) des GISS werden immer wieder neu angepasst.
Nun gehört das GISS (oder besser seine verantwortlichen Leiter für die Klimadatensammlung) zweifellos zu den Instituten, die sich dem anthropogenen alarmistischen Klimawandel verschrieben haben. Und wen wundert es, die GISS Temperaturen sind die bevorzugten Werte des PIK, Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung.
Es wundert eben nicht, wenn man weiß, dass die von Zeit zu Zeit erneuerten GISS Daten, merkwürdigerweise immer im Sinne einer stärkeren Erwärmung während des letzten Jahrhunderts bis heute verändert werden.
Man benutzt hierzu einiger Verfahren zur Anpassung der Daten, die im folgenden Artikel als magische Tricks bezeichnet werden.

Mehr:
GISS Temperatur Magie

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