RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Ist die 2°C Grenze ohne jegliche Reduktion an Kohlenstoffdioxid Emissionen erreichbar?!


Die Kernfrage der derzeitigen Klimadiskussion ist, wie groß kann der Atmosphärische Treibhauseffekt durch Emission von Kohlenstoffdioxid (CO2) in diesem Jahrhundert überhaupt werden? Wenn alle fossilen Reserven an Kohle, Gas, Erdöl in diesem Jahrhundert verfeuert werden, so erhöht sich die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre um einen Faktor 2 zur vorindustriellen Situation auf etwa 560 ppmV (Moleküle pro 1 Million Luftmoleküle).
Der hierdurch bestimmte Anstieg der global gemittelten Temperatur wird auch als „Treibhaus-Sensitivität“ des CO2 bezeichnet.
Man möchte durch politische Verhandlungen erreichen, dass die global gemittelte Temperatur durch Emission von CO2 unter 2°C bleibt.
Die Autoren Schmittner et al. haben sich dieses Themas angenommen – veröffentlicht in Science Express – und kamen zu einem verblüffenden Ergebnis.
Weiterlesen PDF:

Klimasensitivität Schmittner et al Science Direct

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IPCC SREX: Wir wissen eigentlich nichts, aber es wird schlimm!!


Das Intergovernmental Panel on Climate Change hat rechtzeitig vor der 17. Klimakonferenz in Durban versucht, ein Horrorszenarium an Extremwetterlagen zu entwerfen, falls die Emission von Kohlendioxid nicht drastisch reduziert wird (IPCC SREX 2011).Typisch und wissenschaftlich unverständlich wurde nur die Zusammenfassung für Politiker veröffentlicht, die wissenschaftliche Basis hierzu folgt erst im Februar 2012.
Grundlage für die Projektionen sind die Klimamodelle mit den SRES Szenarien B1, A1B, A2, die bis Ende 2100 Temperaturerhöhungen zwischen 2-5°C vorhersagen.
Erstaunlich an diesem IPCC Bericht ist, dass die Ursachen der Unsicherheiten in den Vorhersagen (Projektionen) benannt werden.
So findet man wohl zum ersten Mal die Aussage in IPCC Reports:
„Die Unsicherheit in der Größe und Richtung der projizierten Änderungen der Klima Extreme in den kommenden 2-3 Jahrzehnten ist relativ groß, da die zu erwartenden Änderungen der Klimasignale relativ klein sind verglichen mit natürlichen Klimaveränderungen.“

Und weiterhin heißt es:
„Klima Extreme, deren Einwirkung und Schadensverursachung werden von einer großen Reihe von Faktoren beeinflusst, die die anthropogene (von Menschen verursachte) Klimaveränderung, natürliche Klimavariationen und sozioökonomischen Entwicklungen beinhalten.“

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IPCC on Extremes 111204

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Prof. Dr. Stefan Rahmstorf ein als wissenschaftlicher Experte getarnter politischer Agitator?


In einem Spiegel Online Artikel vom 1. Dezember 2011 mit der Überschrift „Eklat um Klimaberater der Bundesregierung“ schreibt Jana Hauschild:
„Der bekannte Klimaforscher und Regierungsberater Stefan Rahmstorf wurde wegen einer Blog-Attacke gegen eine Journalistin verurteilt – er hat nach Meinung des Gerichts Unwahres behauptet. Auch die „Frankfurter Rundschau“ gerät in die Kritik: Sie fiel ihrer Autorin in den Rücken.“

Im Artikel heißt es weiterhin:
„Eine Affäre um Stefan Rahmstorf, einen Klimaberater der Bundesregierung, zieht immer weitere Kreise. Was ist passiert? Zunächst schreibt die freie Journalistin Irene Meichsner einen kritischen Bericht, woraufhin Rahmstorf sie scharf angreift. Dann fällt die „Frankfurter Rundschau“ („FR“) ihrer Autorin in den Rücken.
Die Autorin verklagt den Forscher – und gewinnt den Prozess. Und jetzt kontert auch noch das Institut des Forschers.

Brisant wird die Angelegenheit zum einen, weil es sich bei dem Verurteilten mit Stefan Rahmstorf um ein Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung (WBGU) handelt. Zum anderen ist es eine Medienaffäre, in die die „FR“ verwickelt ist: Der Fall zeige, „wie Medien mit ihren Produkten besser nicht umgehen sollten“, sagt der Journalismus-Forscher Markus Lehmkuhl vom Forschungszentrum Jülich, der eine Analyse des Falls im Magazin der Wissenschafts-Pressekonferenz „wpk Quarterly“ vorlegt.

Rahmstorf hatte die freie Wissenschaftsjournalistin Irene Meichsner als schlampige Autorin dargestellt. Im Frühjahr 2010 hatte die mehrfache Preisträgerin in der „FR“ einen kritischen Artikel über ein Kapitel des Uno-Klimaberichts (IPCC-Report) veröffentlicht. Sie bescheinigte dem Report, Dürre-Prognosen für Nordafrika unzureichend belegt zu haben.
Bei Kritik am IPCC-Report wird Rahmstorf, der am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) arbeitet, hellhörig. Oft gab es schlecht begründete Polemiken gegen den Uno-Report. Jetzt griff Rahmstorf – der zwar nicht an dem von Meichsner kritisierten Kapitel mitgearbeitet hatte, aber zu den führenden Autoren des letzten IPCC-Berichts zählte -, Meichsner in seinem Blog scharf an.

Im Februar verhandelte das Landgericht Köln den Wahrheitsgehalt von Rahmstorfs Vorwürfen: Die Journalistin hätte den IPCC-Bericht nicht gelesen, habe aus unlauteren Quellen abgeschrieben und darum gebeten, dass ihr Name in dem Blog nicht genannt werde, behauptete der Forscher. Dabei hatte nicht Meichsner, sondern die „Frankfurter Rundschau“ über Meichsners Kopf hinweg Rahmstorf um Löschung des Namens gebeten.“

Der Journalismus-Forscher Markus Lehmkuhl vom Forschungszentrum Jülich, der eine Analyse des Falls im Magazin der Wissenschafts-Pressekonferenz „wpk Quarterly“ vorlegt, sagte u. a. zu diesem Fall:
„Er habe den Eindruck als würde sich Rahmstorf als wissenschaftlicher Experte tarnen, aber eigentlich politischer Agitator sein“
Siehe auch:
Die Falschmeldungen des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung
Die merkwürdige Temperaturanalyse des Herrn Rahmstorf
RL

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Wie natürlich ist die so genannte Globale Erwärmung zwischen 1906 und 2005?


In der anerkannten Zeitschrift Journal of Modern Physics C erschien nun mit stringentem „Peer Review“ der von meinen Kollegen Horst-Joachim Lüdecke, Friedrich-Karl Ewert und mir veröffentlichte Artikel:
Wie natürlich ist die Erwärmung des letzten Jahrhunderts? Eine Analyse von 2249 an die Erdoberfläche gebundenen Messstationen.

(Horst-Joachim Lüdecke, Rainer Link, Friedrich-Karl Ewert: How Natural is the Recent Centennial Warming? An Analysis of 2249 Surface Temperature Records, International Journal of Modern Physics, Vol 22, No 10, doi:10.1142/S0129183111016798 (2011), copyright World Scientific Publishing Company).
PDF hier!
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Ziel der Arbeit war herauszuarbeiten, in welchem Umfang der Temperaturanstieg der letzten 100 Jahre natürlichen Fluktuationen entsprach oder einem extern auferlegten Trend, z. B. durch anthropogene Emission von Treibhausgasen, insbesondere CO2.
Hierzu wurden 2249 weltweite Stationen mit ihren monatlichen Temperaturangaben des GISS(NASA), Goddard Institute for Space Science, Beobachtungsnetzes statistisch analysiert. Dies erfolgte für die Zeitperioden 1906 bis 2005 und für die zwei Fünfzigjahres Perioden 1906 bis 1955 und 1956 bis 2005.

Im Unterschied zu den sonstigen Verfahren wurden keine gemittelten globalen Temperaturen über alle Stationen genommen, sondern die monatlichen Daten jeder einzelnen Station wurden einer Analyse unterzogen und erst danach zu einer statistischen Aussage zusammengefasst. Auf diese Weise vermeidet man die bei den Mittelungsprozessen, die die globale Mittelung für jeden Monat vornehmen, unvermeidbaren statistischen Artefakte.

Wir fanden einen sehr starken Stadtinseleffekt (UHI, Urban Heat Island Effect), der durch die Erwärmung innerhalb der immer weiter wachsenden Städte – verglichen mit ländlichen Stationen – hervorgerufen wird.

Für die Zeitperiode 1906 bis 2005 konnten wir eine Erwärmung von 0,58°C als Mittelwert aller 2449 Stationen bestimmen.
Beschränkt man die Beobachtungsstationen auf solche unter 1000 Einwohnern und unterhalb von 800 m Höhe, so ergibt sich ein Wert von nur 0,41°C
Übrigens zeigen über ¼ aller Messstationen einen Abfall der Temperaturen in den vergangenen 100 Jahren!
Als statistische Auswerteanalyse wurde die so genannte „Detrended Fluctuation Analysis“ mit Bestimmung des so genannten Hurst Exponenten verwendet (siehe Veröffentlichung), die darauf aufbaut, dass die beobachteten Temperaturvariationen eine Kombination von langfristigen Persistenzen (Beständigkeiten) und eines zusätzlich aufgeprägten Trends sind, der z.B. durch anthropogene Emission von Treibhausgasen wie CO2 oder dem UHI oder anderen externen Antrieben hervorgerufen wird.
Als Endergebnis erhielten wir folgende Aussagen:
Die Wahrscheinlichkeit, das wir es bei der Temperaturerhöhung des letzten Jahrhunderts mit natürlichen langfristigen Variationen zu tun haben, beträgt je nach Messstation zwischen 40 bis 90 %.
Insgesamt können wir einer anthropogenen Ursache zur Temperaturerhöhung nur eine marginale Größe zuordnen.

RL

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Langzeit Temperaturreihen: Widerspruch zu maßgebender anthropogener Erwärmung


In einem von H.-J. Lüdecke in der Zeitschrift Energy and Environment (Horst-Joachim Lüdecke, 2011, Energy and Environment, 22)
wird gezeigt, dass die Temperaturänderungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in keiner Weise außergewöhnlich waren, ein maßgeblicher Einfluss der durch anthropogene Emission von CO2 in den Messdaten von Langzeit-Temperaturreihen nicht zu finden ist.

mehr
Widerspruch zur anthropogenen Erwärmung

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Neue – aber etwas bizarre – Warnung vor den Folgen einer anthropogenen Klimaerwärmung

The Guardian, Photo PR

„Aliens“ könnten die Menschheit vernichten, so sagen Wissenschaftler, wenn sie weiterhin CO2 in die Atmosphäre emittiert!

Die Zeitschrift The Guardian, UK, schrieb in einem Artikel (http://www.guardian.co.uk/science/2011/aug/18/aliens-destroy-humanity-protect-civilisations?CMP=twt_gu)
:
Aliens may destroy humanity to protect other civilisations, say scientists.
“Extraterrestrische Lebewesen könnten die Menschheit vernichten, um andere Zivilisationen zu verteidigen“.

Insbesondere so schreibt The Guardian:
„Green“ aliens might object to the environmental damage humans have caused on Earth and wipe us out to save the planet. „These scenarios give us reason to limit our growth and reduce our impact on global ecosystems. It would be particularly important for us to limit our emissions of greenhouse gases, since atmospheric composition can be observed from other planets,“

“Grüne Aliens könnten die Menschheit auslöschen, falls diese weiterhin die Umwelt auf der Erde beschädigen…. Es ist für uns besonders wichtig, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren, da eine Veränderung der Zusammensetzung der Atmosphäre von anderen Planeten aus beobachtet werden kann.“

Der Artikel beruft sich auf eine Veröffentlichung von S. D. Baum et al. „Would Contact with Extraterrestrials Benefit or Harm Humanity? A Scenario Analysis“, Acta Astronautica, 2011, 68.
(http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1104/1104.4462.pdf)
Diese Arbeit, man glaubt es kaum, ist “Peer Reviewed”. Es mag Zufall sein, aber die Autoren kommen von der Pennsylvania State University, der gleichen Universität, die auch den Autor Michael Mann, Verfasser der obskuren so genannten „Hockey Stick“ Temperaturkurve, hervorgebracht hat.

S. D. Baum et al. schreiben in der Tat in der Zusammenfassung ihrer Veröffentlichung, was auch im The Guardian steht:
„Similarly, ecosystem-valuing universalist ETI may observe humanity’s
ecological destructive tendencies and wipe humanity out in order to preserve the Earth system as
a whole. These scenarios give us reason to limit our growth and reduce our impact on global
ecosystems. It would be particularly important for us to limit our emissions of greenhouse gases,
since atmospheric composition can be observed from other planets.”

Die Klimawandel-Katastrophiker werden diese „Wissenschafts“-Blüten mit Freuden zur Kenntnis nehmen.
Auf der Strecke bleibt die wissenschaftliche Seriosität.

RL

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Globale Temperaturerhöhung – Vorhersage aus heutigen Beobachtungen! Eine physikalische Fingerübung*

Dr. Rainer Link, Physiker

*Dieser Artikel ist Teil eines Vortrages des Autors beim Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, PIK, anlässlich eines Seminars des Europäischen Instituts für Klima und Energie, EIKE, mit dem PIK in Potsdam am 20. April 2011.

Die Nutzung unserer fossilen Brennstoffe führt zu einer Erhöhung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre und zu einer Erhöhung der globalen mittleren Temperatur auf Grund des Atmosphärischen Treibhauseffektes.
Diese anerkannte physikalische Tatsache beinhaltet jedoch die kontroverse Auseinandersetzung zwischen den Klimaalarmisten und den Skeptikern.

Erstere sehen eine Klimakatastrophe voraus mit einer Temperaturzunahme bis zum Jahre 2100 von 2,5-4,5 Grad Celsius bei einer Verdopplung der CO2 Konzentration. Sie beziehen sich dabei fast ausschließlich auf Klimamodelle.

Die Skeptiker sind der Meinung, dass diese Aussage um einen Faktor 3-4 zu hoch ist, die Klimamodelle eben nur Modelle sind und das Klima viel zu komplex, um es auf 100 Jahre vorhersagen zu können.

Eine Verdopplung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre bedeutet im Grunde den Verbrauch an Reserven sämtlicher fossiler Brennstoffe, was voraussichtlich in diesem Jahrhundert größtenteils auch erfolgen wird.

Die folgende einfache klimatologische Fingerübung soll darstellen, was wir aus heutigen gemessenen Daten ableiten können, um einen Hinweis(!) zu erhalten, womit wir in der Klimaentwicklung zu rechnen haben.

Artikel PDF
Globale Temperaturen aus heutigen Messungen 110731

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Vereinfachtes Atmosphärenmodell bestätigt eine Klimasensitivität des CO2 von 1.1 °C auf der Basis beobachteter Strahlungsflüsse


Bekanntlich sind die in der Atmosphäre ablaufenden Vorgänge komplex. Es ist infolgedessen schwierig, den Treibhauseffekt von Klimagasen – hier ist generell nur vom zweitstärksten Klimagas CO2 die Rede – quantitativ aus Atmosphärenmodellen herzuleiten. Aus diesem Grunde hat es seit jeher Versuche gegeben, dem Problem mit stark vereinfachten Modellen beizukommen. Kurz gesagt, betrachten alle vereinfachten Modelle im Wesentlichen die Energieflüsse in der Atmosphäre, die inzwischen durch Ballon-, Gegenstrahlungs- und moderne Satellitenmessungen, auch quantitativ gut bekannt sind.
Eine rein qualitative Beschreibung des Treibhauseffekts wurde von den Autoren bereits publiziert.
Ferner wurden von uns die Veröffentlichungen von Gerlich Tscheuschner sowie von Kramm/Dlugi, die den Treibhauseffekt komplett in Abrede stellen, einer physikalischen Fachkritik unterzogen.
In den Erwiderungen der genannten Autoren auf unsere Kritik konnten wir keine Fehler unserer physikalischen Argumentation feststellen, jeder Leser möge selber nachprüfen.
Die Erwiderungen enthielten aber auch den Vorwurf, nicht selber zum Thema in Peer-Review Fachzeitschriften publiziert zu haben. Dies ist zwar kein Sachargument gegen eine physikalisch einwandfrei belegte Kritik, war uns aber dennoch Ansporn. Unser Bemühen bei der nun vorliegenden eigenen Publikation folgte im Wesentlichen den Pfaden von Schneider/Mass, Liou. Der Unterschied zu den vorgenannten Veröffentlichungen bestand indes darin, jedwede substantielle Vernachlässigung zu vermeiden. Um keine Missverständnissen aufkommen zu lassen, weisen wir darauf hin, dass weder Gerlich/Tscheuschner noch Kramm/Dlugi eigene Modelle vorstellen. Insbesondere Kramm/Dlugi gingen den Weg, über eigene „Berichtigungen“ des Modells von (vorwiegend) Schneider/Mass zu belegen, dass mit diesen „Berichtigungen“ kein substantieller Nachweis für den Treibhauseffekt des CO2 mehr existiert, im Gegenteil eklatante Widersprüche vorhanden seien.
Die „Berichtigungen“ enthielten aber gravierende Vernachlässigungen, so dass damit die falschen Schlussfolgerungen von Kramm/Dlugi bestens erklärt sind.

Unsere Publikation liegt als pdf bei. Als ein Ergebnis ermitteln wir die Klimasensitivität des CO2, also die mittlere globale Erwärmung bei hypothetischer Verdoppelung der CO2-Konzentration zu 1.1 °C bei vorgegebener Änderung des Strahlungsgleichgewichtes (Radiative Forcing) ohne Rückkopplungen.

Die Arbeit ist erschienen im International Journal for Mathematical Physics, C, May 2011.
PDF hier:

Li_Lue_model_rev_110803

Dr. Rainer Link
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

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Deutscher Wetterdienst: „2-4° Erwärmung durch CO2 Emission bis 2100 in Deutschland.“


Oder:
„Keine Wettervorhersage über 10 Tage, aber Klima in Deutschland bis 2100“
Oder
„Auch wir, DWD, möchten Geld für unsere Klimaforschung“

Das darf doch nicht wahr sein. Die Klimatologen streiten sich über die weltweite Klimaentwicklung in diesem Jahrhundert auf Grund der CO2 Emission, der Deutsche Wetterdienst ist hingegen schon in der Lage für das Gebiet Deutschland eine Prognose abzugeben. Kein ernst zu nehmender Klimatologe wagt eine Prognose für diesen Zeitraum für ganz Nordamerika. (Bezeichnend ist übrigens, dass in dieser Presseveröffentlichung nicht angegeben wird, woher der DWD seine „Weisheit“ hat.)
Aber kennen weder der Präsident noch der Vizepräsident die von ihrem eigenen Institut veröffentlichen Temperaturdaten für Deutschland?
Hier zeigt sich doch ein deutlicher Trend abnehmender Temperatur trotz erheblich gestiegener CO2 Konzentration in der Atmosphäre.
Der Temperaturtrend in diesem Jahrhundert seit Januar 2001 beträgt gemäss DWD Daten
-0,127 °C pro Dekade oder -1,27 °C pro Jahrhundert.

Ganzer Artikel hier:Deutscher Wetterdienst dwd Pressemitteilung Juli 2011

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„Auf direktem Weg in die Klimadiktatur?“ und „Die DDR lebt …“

Transformation

Zum Gutachten des WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen)
sagt der Historiker und Totalitarismusforscher Wolfgang Wippermann von der Freien Universität Berlin in einem Interview mit FOCUS:

Auszug aus einem FOCUS-Interview mit dem Titel;
„Auf direktem Weg in die Klimadiktatur?“

FOCUS-Online:
Herr Professor Wippermann, im Text „Welt im Wandel“ haben sich
die Autoren vorgenommen, „Pioniere des Wandels zu benennen“, „Blockademechanismen“ zu „identifizieren“ und sie sprechen von „Vetospielern“, die
„Transformation hemmen“. Woran erinnert Sie das?
Wolfgang Wippermann:
Die sprechen sogar von der „internationalen Allianz von
Pionieren des Wandels“. Und das erinnert mich an die faschistische oder
kommunistische Internationale. Ob sie da hinwollen, weiß ich nicht. Aber die Sprache
ist schon mal schrecklich und das macht mir Angst. Wer so spricht, der handelt auch.
Das ist eine negative Utopie, eine Dystopie. Und wenn Utopisten am Werk sind, wird
es immer gefährlich.

FOCUS-Online:
Welches Welt- und Menschenbild steckt hinter diesem Text?
Wippermann:
Wir haben es mit wissenschaftlichen Fanatikern zu tun, die ihre
Vorstellungen durchsetzen wollen. Ich wundere, dass wir da zum ersten Mal drüber
reden und wie wenig das in der Öffentlichkeit bisher beachtet wurde.

FOCUS-Online:
Der WBGU ist ein Beratergremium der Bundesregierung. Bestimmt
können Wissenschaftler Politikern wertvolle Hinweise geben. Welches Verhältnis
sollten Wissenschaft und Politik haben?
Wippermann:
Vorab: Die Bundesregierung hätte sich schon lange davon distanzieren
sollen. Das geht wirklich nicht. Und Vorschläge von Wissenschaftlern sollten sich
schon mit der politischen Wertordnung decken, die wir haben. Kurz: Man kann nicht
einfach sagen, dass man eine andere Demokratie, einen anderen Staat und eine
andere Weltordnung wolle. Das geht einfach nicht.

…..

FOCUS-Online:
Wie kommen Wissenschaftler, von denen wir doch annehmen
können, dass sie reflektieren, dazu, so etwas aufzuschreiben?
Wippermann:
Ich befürchte, dass das keine Gedankenlosigkeit ist. Denn sie führen ja
weiter aus, wie sie die Welt verbessern wollen. Über ihre Diagnose kann ich nichts
sagen. Nur was die Autoren hier vorschlagen, das ist eine Klimadiktatur, der
Klimastaat. Und zwar in einem etwas größeren Rahmen. ….

…..

FOCUS-Online:
Die Autoren sehen sich fest in der Tradition der liberalen und
rechtsstaatlichen Demokratie“.
Wippermann:
Ja, aber gleichzeitig wird „gesellschaftliche Erneuerung durch Einsicht“
gefordert. Und was, wenn jemand nicht einsichtig ist? Gewalt? Die Autoren fordern
diese Einsicht ja ein. Das ist nicht Demokratie, wie wir sie haben und was wir unter
Demokratie verstehen. Das ist etwas anderes. Und was die Autoren zur Behebung
der Missstände fordern, ist mit den Möglichkeiten und Mitteln der modernen
Demokratie auch nicht vereinbar. Aus der Geschichte kennt man genug Leute, die die
Welt verbessern wollten, nachdem sie deren Untergang prophezeiten und
undemokratische Systeme zum Zwang in ihre Einsichten schufen. …

……

FOCUS-Online:
Sind Geisteswissenschaftler dafür nicht eigentlich deutlich anfälliger
als Naturwissenschaftler?
Wippermann:
Naturwissenschaftler kommen direkt an den Menschen. Denken Sie an
das, was aus der „Rassenforschung“ abgeleitet wurde. Wir Historiker doktorieren an
vergangenen Sachen herum und können keine Geschichte mehr schaffen. Diese
Naturwissenschaftler hier, die können tatsächlich Politik machen.

Das vollständige Interview finden Sie hier!

In einem Kommentar zu den von Umweltminister Norbert Röttgen durchgesetzte Energiewende schreibt FOCUS Redakteur Frank Thewes:
„Die DDR lebt – dank Norbert Röttgen“.

Thewes:
„Dies ist das größte planwirtschaftliche Projekt seit dem Untergang der DDR. Es wird teuer werden und nie funktionieren.
… Mit 600 eilig zusammen gezimmerten Gesetzesseiten haben Röttgen und seine Mitstreiter aus der schwarz-gelben Bundesregierung das größte planwirtschaftliche Projekt seit dem Untergang der DDR gestartet.

Das Problem ist der politische Größenwahn, den Röttgen im vom eigenen Ministerium verfassten „Erfahrungsbericht 2011 zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz“ nachlesen kann: Danach mussten die Stromverbraucher 2010 über die gesetzlich vorgeschriebene Einspeisevergütung bereits zwölf Milliarden Euro für den angebotenen Ökostrom zahlen, der sich nur für vier Milliarden Euro verkaufen ließ.
Schon in diesem Jahr müssen die Stromverbraucher vorrausichtlich 13,6 Milliarden für erneuerbare Energien an Subventionen zahlen – mehr als doppelt so viel wie 2009. Schon gibt es Versuche und Forderungen, lenkend einzugreifen. Preise sollen begrenzt, private Haushalte sollen Hilfen erhalten, um die politisch verursachten Kosten bezahlen zu können. Die Entwicklung dieser wenigen Jahre entlarvt die politisch propagierten Energiewende-Ziele als sozialistische Tonnenideologie. Dort haben die Betriebe bisweilen durchaus hoch subventionierte Produkte im Überfluss produziert und dann weggeworfen, während an tatsächlich nachgefragten Waren Mangel herrschte. Ein teures und ineffizientes System, das nun auch noch die Schlüsselbranche Energie ruinieren kann – zum doppelten Schaden von privaten wie industriellen Stromkunden und Steuerzahlern.“

Den vollständigen Artikel finden Sie hier!
Dies sind sehr interessante Artikel, die jeden zum Nachdenken anregen sollten.
Dr. Rainer Link
Juli 2011

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Zwei Video Clips zum Klima, einfach einmal entspannen


1) Warum die Klimaerwärmungsagenda der Linken falsch ist:

Englisches Original von Dr. Roy Spencer

Deutsche Übersetzung, Frey, EIKE

2) Ein Klima Rap (deutsch mit englischem Untertitel), mehr für die Jugend (oder Junggebliebene)


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Die Falschmeldungen des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung, PIK


Nun interessiert es keinen ernsthaften Wissenschaftler mehr, wenn die Vertreter des PIK, Prof. Rahmstorf und sein Chef Prof. Schellnhuber die Klima-Alarm-Glocke läuten. Daran hat man sich gewöhnt. Sie sind schließlich keine Klimaforscher sondern Klimafolgenforscher. Leider sind sie die einzigen Vertreter Klimafragen betreffend im Wissenschaftlichen Beirat für Globale Umweltfragen der Bundesregierung, WBGU.

Insofern kann man ihre Behauptungen nicht einfach stehen lassen und ignorieren. Interessierte können die wahren Daten und Zusammenhänge über das Internet ohne weiteres recherchieren. Aber wer hat hierzu immer die Zeit.

Deshalb sei an dieser Stelle wieder einmal eine Stellungnahme zu den PIK Äußerungen zusammengefasst.

1) Zur Temperaturentwicklung in diesem Jahrhundert
2) Zum Meerespiegelanstieg
3) Zu den so genannten Kipp-Punkten

Vollständiger Artikel in PDF
Die Falschmeldungen des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung

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Neuer Ansatz für eine sinnvolle Energie- und Umweltpolitik


Die heutigen kontroversen Diskussionen in der Energiepolitik spielen sich fast ausschließlich zwischen den Polen Energie- und Klimapolitik ab.
Dabei besteht zwischen allen Parteien Konsens, dass es kurz-, mittel- und langfristig zu Engpässen in der Versorgung mit den fossilen Brennstoffen Mineralöl und Gas kommen wird. Dies bedeutet logischerweise, dass man nach alternativen Energieträgern suchen muss.
Auf Seiten der Argumente der Umweltpolitik wird die Diskussion begrenzt auf den so genannten Klimaschutz, d. h. die Reduktion der anthropogenen Kohlendioxidemission. Diese trägt zum Temperaturerhöhung bei, allerdings keineswegs in dem Masse, wie es die Alarmisten unter den Klimatologen und deren hörige Medienvertreter in die Welt posaunen.
Diese Begrenzung der Umweltpolitik auf Klimapolitik ist außerordentlich schädlich, da die finanziellen Mittel für die echten weltweiten Umweltprobleme, sauberes Wasser, Nahrungsmittel, Überfischung, Gesundheitsvorsorge etc. fehlen werden.
Die Reduzierung der Diskussion auf Energie und Klima vernachlässigt einen weiteren wichtigen Aspekt einer rationalen Energiepolitik, den Wohlstand in den Industrieländern. Man geht oft stillschweigend davon aus, dass dieser so unbegrenzt ist, dass man ihn unbegrenzt reduzieren kann.
Welche Auswirkungen diese Strategie sozialpolitisch hingegen haben kann, wird öffentlich nur selten diskutiert. Eine Reduzierung des Wohlstandes trifft immer die unteren sozialen Gruppen am Härtesten. Die Wohlhabenderen können es meist noch eine Zeitlang bezahlen.
Eine derartige Politik wird deshalb auch nicht lange durchzuhalten sein, denn auch Wohlstand und Finanzmittel sind eine begrenzte Ressource.
Die Umweltprobleme – einschließlich des eingebildeten „Klimaschutzproblems“ – sind auf unserem Planeten nur vorhanden, weil die Weltbevölkerung in unserem Jahrhundert so dramatisch zugenommen hat. Mit einer Weltbevölkerung von z.B. 5 Milliarden Menschen käme unser Planet vielleicht noch klar, aber darüber und bis zu 9-10 Milliarden wird der Planet ächzen.
Die von der UN prognostizierten 9-10 Milliarden bis Ende des Jahrhunderts sind jedoch nur einzuhalten, wenn bestimmte Randbedingungen für die Weltbevölkerung erfüllt sind, die wichtigste davon ist ein allgemeiner Wohlstand, sonst können es auch wesentlich mehr werden, 15-16 Milliarden, eine Zahl, die die Erde sicherlich nicht verkraften kann.
Die Diskussion um Energie, Klima/Umwelt muss deshalb um den Einfluss von Wohlstand und Weltbevölkerung erweitert werden.

Artikel PDF:
Neuer Ansatz für eine sinnvolle Energie- und Umweltpolitik

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Einfache Überlegungen zu Energiefragen und -Kosten


Das schwere Erdbeben, der Tsunami und die Reaktorkatastrophe in Japan erfordern aus Sicht der verängstigten Bevölkerung neue Überlegungen zu Fragen der zukünftigen Energieversorgung in Deutschland.
Eine rationale Energiestrategie zu entwickeln ist ein komplexes, durchaus schwieriges Unterfangen, besonders, wenn man zusätzlich berücksichtigen muss, dass die Europäische Union ein ehrgeiziges, allerdings sinnloses Programm betreibt, die so genannte 20/20/20 Strategie:
Bis 2020 sollen die erneuerbaren Energien 20% der Energieversorgung sicherstellen sowie eine 20% Reduktion der Kohlendioxid (CO2) Emissionen.
Sinnlos, weil der Effekt dieser Maßnahme weniger als unmessbare 0,002 °C an Temperaturreduktion bewirkt.
Diese Strategie kostet die europäischen Steuerzahler rund 290 Milliarden € pro Jahr (insgesamt die gigantische Summe von 2900 Milliarden € bis 2020).
Nach den dramatischen Ereignissen in den Kernkraftwerken (KKW) von Fukushima erhebt sich in der deutschen Bevölkerung – auch durch Panikmache – die Forderung nach sofortiger Abschaltung zunächst der 7 ältesten KKW und der Abschaltung der neueren spätestens bis 2020.
Es wird von den verschiedensten Interessengruppen entweder behauptet das gelingt ohne Probleme oder es geht überhaupt nicht.
Von keiner Seite werden belastbare Zahlen vorgelegt.
Ich habe deshalb einmal versucht, für verschiedene Szenarien, die erforderlichen Investitionen an Anlagen und Kosten zusammenzustellen.
RL

Artikel PDF
Einfache Überlegungen zu Energiefragen 110326

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Warum die Klimamodelle des IPCC fundamental falsch sind!


Die alarmistischen Vorhersagen des Klimawandels mit katastrophalen Auswirkungen auf die Menschheit auf Grund der anthropogenen (von Menschen verursachten) Emissionen von Treibhausgasen, insbesondere Kohlendioxid CO2, basieren ausschließlich auf Klimamodellen.

Zu diesen schreibt das IPCC in seinem dritten Bericht 2001:

“In climate research and modeling,
we should recognize that
we are dealing with
a coupled non-linear chaotic system,
and therefore that the long-term prediction
of future climate states is not possible.”

Frei übersetzt:
“In der Klimaforschung und Modellierung sollte man anerkennen, dass wir es hier mit einem gekoppelten nicht linearen System zu tun haben und deshalb langfristige Vorhersagen des zukünftigen Klimazustandes nicht möglich sind.“

Dieser Satz wurde natürlich in der „Summary for Policy Makers“ weder 2001 noch 2007 erwähnt.
Obwohl er physikalisch wissenschaftlich absolut korrekt ist.

Moment mal! Haben wir richtig gehört? Man kann das Klima nicht voraussagen, schon gar nicht langfristig, aber wir sollen auf Grund von Klimamodellen dem ausgerufenen Alarm mit Temperaturerhöhungen bis über 5°C in diesem Jahrhundert und der künftig zu erwartenden Katastrophe glauben schenken?!
In diesem Artikel wird die Basis der alarmistischen Klimamodelle des IPCC analysiert, mit dem Ergebnis:

Die IPCC Klimamodelle sind fundamental falsch und können auf keinen Fall als Grundlage für eine Klimavorhersage der nächsten 100 Jahre dienen.

RL

Artikel PDF:
Warum die Klimamodelle des IPCC falsch sind

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Bundesumweltminister Röttgen: Die Deutschen sind bereit zum Klimaschutz! Und außerdem doof!


Letzteres zumindest offensichtlich nach Meinung des Umweltministers Röttgen in einem Interview in der FAZ vom 09. März 2011.
In diesem Artikel u. a. zum Kraftstoff E10 werden die Thesen Röttgens der Realität gegenübergestellt.
Offensichtlich ist die Meinung des Ministers über uns Bürger nicht gerade schmeichelhaft, was unser Beurteilungsvermögen angeht.
RL

Artikel PDF:
Röttgen Die Deutschen sind bereit zum Klimaschutz aber auch doof

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Wem zum Vorteil – cui bono?


„Wer ist dafür, dass man uns nicht mehr benötigt?“

Alarmisten und Katastrophiker der Klimavorhersage beharren mit einer an religiöser Überzeugung und Inbrunst erinnernden Vehemenz an ihre Angst einflößenden dramatischen Szenarien, dass man sich schon fragen muss, weshalb eigentlich.

Mäßig steigende Meeresspiegel, abnehmende Tropische Stürme, sich stabilisierende Meeres-Eis Ausdehnungen der Arktis, zunehmendes Meeres-Eis in der Antarktis, Eisbärenpopulationen so stark wie nie zuvor, die global gemittelten Temperaturen nehmen nicht mehr zu …, warum dann diese feindseligen Attacken und Angriffen auf die Person statt rational gegen die Argumente der Realisten und Skeptiker des alarmistischen Klimawandels Stellung zu nehmen.
Diese Aggression macht auch bei Klimatologen gegen ihre Kollegen aus der Physik nicht halt, wobei man nicht vergessen sollte, dass die Klimatologie nur ein Randgebiet der Physik ist und für einen Physiker leicht zugänglich.

Ich habe mich daher daran gemacht, einmal aufzulisten, wer von einer alarmistischen Klimapropaganda eigentlich profitiert.
Ohne Anspruch auf Vollzähligkeit sind dies:
1. Bürokraten des Klimawandels
2. Klimatologen
3. Die Politik
4. Banken
5. Rückversicherungen
6. „Grüne“ Industrien
7. Nicht-Regierungs-Organisationen NGO´s
8. Weltverbesserungsideologen
Die Interessen der ersten fünf genannten Gruppen möchte ich im Folgenden einmal ausleuchten. Die Interessen der restlichen drei sind leicht auszumalen.
RL

Weiter hier: PDF
Wem zum Vorteil 110306

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Kosten/Nutzen der 20/20/20 Klimazielvorgabe der EU: Wahnsinn oder …?


Die Europäische Union hat mit Zustimmung ihrer Mitgliedsländer, allen voran unserer Bundesregierung unter Angela Merkel beschlossen, ein so genanntes Klimaschutzziel 20/20/20 auf den Weg zu bringen.

Es bedeutet bis 2020 die CO2 Emissionen um 20% zu verringern und den Anteil der Energieerzeugung durch erneuerbare Energien auf 20% zu steigern.

Ausgeschwiegen haben sich die EU und die nationalen Regierungen über die Kosten und den Nutzen in Bezug auf unser Klima.
In der zweiten Märzwoche 2011 will sich Frau Connie Heedegard, die dänische EU Klimakommissarin zumindest zu den Kosten äußern. Man darf gespannt sein!
Aber so lange braucht man nicht zu warten, denn die weltweit renommierteste und größte Unternehmensberatung „accenture“ hat im Auftrag und mit Unterstützung der Bank „BARCLAYS“ eine Studie mit dem Namen „Carbon Capital, Financing the low carbon economy“ vorgestellt.
In dieser Studie werden für die EU25 Staaten die erforderlichen Kosten (Finanzmittelbereitstellung) zwischen 2011 und 2020 für das avisierte 20/20/20 Ziel der EU sehr detailliert beschrieben.

Mehr PDF:
Kosten Nutzen 20 20 20 Reduktion der EU Wahnsinn oder

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Die Ostsee zu zwei Drittel zugefroren


Das finnische Meteorologische Institut hat Ende Februar 2011 mitgeteilt, dass 300.000 km2 von 450.00 km2 der Ostsee zugefroren sind.
Nach Angaben des schwedischen Wetterdienstes ist die derzeitige Eisbedeckung der Ostsee die größte seit dem Extremwinter 1986/1987, als fast 400.000 km2 mit Eis bedeckt waren.
In den letzten 100 Jahren ist die Ostsee nur dreimal komplett zugefroren. Das war 1939/1940, 1941/1942 und 1946/1947.
Insgesamt sind derzeit 35 Eisbrecher im Einsatz, um eingeschlossene Schiffe zu befreien: 11 schwedische, 8 finnische, 11 russische, 4 estnische und 1 lettischer.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) geht in seinem wöchentlichen Eisbericht vom 28.02.2011 davo aus, dass in den kommenden Wochen nicht mit einer Verstärkung der Eiszunahme zu rechnen ist, allerdings kann es verstärkt zu Eispressungen kommen.
Insgesamt erwartet man einen langsamen Eisrückgang.
RL

PDF:
Ostsee zu zwei Drittel zugefroren 110305

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Yasi – der Monster-Zyklon(p)


Was sich da Ende Januar/Anfang Februar auf den Nordosten Australiens zu bewegte kann man nur als Monster Zyklon oder einäugigen Monster Zyklopen bezeichnen.
Als dieser Tropische Zyklon am 02. Februar 2011 in North Queenland ankam sah er Furcht erregend aus, und das war er auch. Mit Windgeschwindigkeiten von 295 km/h, hohe Wellen vor sich hertreibend und gewaltigen Ausmaßen kam er daher. Die Ausmaße dieses Monsters betrugen gewaltige 1000 km im Durchmesser.
Auf der Skala 1-5 der Tropischen Zyklone erreichte er die Stärke 5, vergleichbar mit dem Hurrikan Kathrina, der New Orleans verwüstete und durch seine gewaltigen Wellen, seine heftigen Niederschläge und seinen Flutwellen zum Deichbruch führte und mit 1200 Toten und der totalen Verwüstung einer Stadt gewaltige Opfer forderte.
Yasi verursachte große Sachschäden, glücklicherweise jedoch nur ein Todesopfer; ein Mann erstickte an Dieselabgasen eines Dieselgenerators als er versuchte sein Haus wieder mit Strom zu versorgen. Als Yasi auf das Festland traf, verringerte sich seine Stärke sehr schnell auf Kategorie 3 und 2, was natürlich immer noch verheerende Sturmstärken sind, die jedoch „beherrschbar“ bleiben, in der Regel keine dramatischen Schäden mehr hervorrufen.
Im folgenden Artikel werden die Energie eines Tropischen Zyklons beschrieben, der Vergleich Yasi mit anderen Zyklonen Australiens, seine Zugbahn und die Einwirkung der derzeitigen La Nina.

Weiter Artikel PDF:
Yasi der Monster-Zyklon
Dr. Rainer Link, Physiker

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Die Sonne schwächelt – Erleben wir in Zukunft ein Dalton und Maunder Minimum mit entsprechender Temperaturerniedrigung?

NASA Hathaway Sunspot Number Prediction
Die veränderlichen Aktivitäten der Sonne, die Anzahl, Verteilung der Sonnenflecken und die Zeitdauer eines Sonnenfleckenzyklus, können deutlich mit Klimaveränderungen korreliert werden. Dies trifft insbesondere auch auf die besonders kalten Zeiten während der Kleinen Eiszeit 1300 – Ende 19. Jahrhundert zu, in denen die Zahl der Sonneflecken gering war oder in denen überhaupt keine Sonnenflecken zu sehen waren.
Es bezweifelt heute kaum noch jemand, dass diese Korrelation auch Ursache und Wirkung miteinander verbindet.
Berichte zu den extrem kalten Jahren passen mit der Verringerung oder gar mit dem Ausbleiben der Sonnenflecken sehr gut zusammen.
Zukünftig wird man von einer weiteren Abschwächung der Sonnenaktivität, die derzeit bereits sehr niedrig ist, nach der relativ hohen Sonnenfleckenzahl zum Ende des vergangenen Jahrhunderts ausgehen müssen.
Welche Temperaturänderungen könnten mit einem Rückgang der Sonnenaktivität verbunden sein?

Weiterlesen:
Die Sonne schwächelt 110202
Dr. Rainer Link, Physiker

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Verblendung

Verblendung,Stieg Larsson,ISBN:9783453011816
Verblendung, Stieg Larsson,ISBN:9783453011816
Lesenswerter Thriller

Die Washington Times berichtete im Januar dieses Jahres über Äußerungen von James Hansen, einer der Profiliertesten Klimaalarmisten, die er während eines Besuchs in China gemacht hat:
„Ich habe den Eindruck, dass die Führung Chinas eine langfristige Sicht der Dinge annimmt, vielleicht auf Grund der langen Geschichte seiner Kultur, im Gegensatz zum Westen mit seinen kurzen Wahlperioden. Zu gleicher Zeit, hat China die Möglichkeit politische Entscheidungen schnell umzusetzen. Seine Führer suchen die beste technische Information und bezeichnen (brandmarken) nicht als Falschmeldung was unbequem ist.“
(freie nicht autorisierte Übersetzungen durch den Autor RL)

Weiterhin soll er in der South China Morning Post einen Wirtschafts-Boykott der USA zum Besten gegeben haben:
„Nachdem mit anderen Nationen ein Vertrag abgeschlossen wird, z. B. der Europäischen Union, könnten China und diese Nationen wachsende interne Kohlenstoff Gebühren erheben. Existierende Regeln der World Trade Organization erlauben die Erhebung einer wachsenden Zollgebühr auf Produkte aller Nationen, die keine äquivalente interne Kohlenstoffsteuer erheben.
Die USA wären dann zur Wahl gezwungen: Es könnte entweder die Gewöhnung an fossile Brennstoffe in Frage stellen … oder … einen kontinuierlichen Abstieg in eine zweit- oder drittklassige Nation wirtschaftlichen Wohlergehens akzeptieren.“
Das ist die Aussage eines leitenden „Beamten“ (Angestellten) der US Regierung.
Er stellt das demokratische Grundprinzip der amerikanischen Verfassung in Frage und ruft zum Boykott seines Landes auf.
Aus meiner Sicht ein unglaublicher Vorgang.
Könnte ähnliches auch bei uns geschehen, dass sich ein leitender Beamter gegen unsere demokratische Verfassung stellt oder diese abschaffen oder umgehen möchte?

Es gibt Aussagen unserer prominentesten Klimaforscher, die gleichzeitig unsere Bundesregierung beraten, die aufhorchen lassen.

Mehr (auch zur Person von James Hansen):
Verblendung 110202
Dr. Rainer Link, Physiker

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La Nina, das Kleine Mädchen


Das soll zwar nicht unbedingt eine Liebeserklärung an La Nina werden, denn durch sie kommt auch zu viel Unglück über die Menschen. Sie ist u. a. für extreme Überflutungen vor allem auf der Südhalbkugel verantwortlich. Sie ist ein sehr intensives kurzperiodisches Klimaphänomen, das genau wie El Nino von keinem Klimamodell vorhergesagt werden kann. Dies trotz ihres enormen Einflusses.

Aus einem Grund allerdings mag ich La Nina, weil sie in der Regel auf einen starken El Nino folgt, der zur Freude der Klimaalarmisten die global gemittelten Temperaturen nach oben treibt. El Nina rückt die ganze Angelegenheit dann wieder zu recht, mit entsprechenden Temperaturrückgängen.

La Nina steht – im Gegensatz zu El Nino – für kälteres Wasser westlich des südamerikanischen Kontinents. Sie ist begleitet von stärkeren Südost-Passatwinden als üblich und treibt kalte Luft und kaltes Wasser vom Humboldt Strom nach Westen. Sie ist also das Gegenteil von El Nino. Der Begriff ENSO, Southern Oscillation Index beschreibt die ganze Variabilität des Zustandes des westlichen und östlichen Südpazifik: El Nino ist mit einer ENSO warmen Phase und La Nina mit einer ENSO kalten verbunden.

Weiter:
La Nina

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Winterwetter Risiko: Vorhersage des Britischen Meteorologischen Dienstes, kein Scherz! Oder doch?!


England leidet zum wiederholten Mal unter klirrender Kälte und Schnee in diesem Winter. Schneeräumdienste haben keine Streumittel, Flughäfen keine Enteisungsmittel, Start- und Landebahnen vereist. Eine Situation ähnlich der in Deutschland, vielleicht noch etwas heftiger.

Also fragten sich die britischen Bürger, was hat denn unser Wetterdienst hierzu gesagt. Schließlich haben wir den Mädchen und Jungs gerade einen Supercomputer gekauft für 35 Millionen €. Er benötigt 1,2 Megawatt Energie, damit kann man 1000 Häuser versorgen.
Das Ding ist wirklich schnell: 1 PetaFlop, entspricht über 100.000 PCs.
Der Supercomputer versorgt 400 Wissenschaftler mit Daten.

Also die Frage: Warum konnte man uns mit diesem Superrechner nicht vor dem strengen Winter warnen?

Sicher: Wettervorhersagen über einen Zeitraum länger als eine Woche sind unzuverlässig. Aber ob ein Winter streng wird oder mild, soviel Vorhersage sollte man doch erwarten können. Schließlich will man mit diesem Rechner auch langfristige Klimavoraussagen machen, wird es in diesem Jahrhundert wärmer oder kälter?
Oder sind die Ausgaben für den 1 PetaFlop Computer nur ein wirklich großer Flop?

Nun hat wohl das Met Office eine Risikoanalyse für den Winter 2010/2011 in UK an die Regierung herausgegeben.
Bishop Hill, ein skeptischer Kollege, hat nachgefragt. Er möchte diese Risikoanalyse und Warnung gerne sehen, ob doch vielleicht die Regierung eine Warnung nicht ernst genommen hat?!
Es hat lange gedauert, aber nun hat er die „Warnung“ des Met Office an das britische Kabinett erhalten.

Es hat folgenden Inhalt:

„Vorläufige Analyse des Risikos für den Winter 2010/2011
Dies überdeckt den Zeitraum von November, Dezember und Januar 2010/2011.
Es wird monatlich den Winter über auf den neuesten Stand gebracht, so dass sich die Wahrscheinlichkeiten ändern können.

Temperatur:
30% milder Start
30% normaler Start
40% kalter Star

Niederschläge:
30% feuchter Start
30% normaler Start
40% trockener Start

Zusammenfassung:
Es gibt ein wachsendes Risiko für einen kalten und winterlichen Start in die Wintersaison.“

Das kann nicht wahr sein:
Milder , normaler , kalter , feuchter , normaler , trockener Start, alles mit der nahezu gleichen Wahrscheinlichkeit?
Wachsendes Risiko für einen kalten Start mit 40% gegen 60% mild und normal?

Aber es geht noch weiter:

„Für die weitere Zukunft nach dieser Voraussage gibt es einige Zeichen für ein wachsendes Risiko auf ein mildes Ende der Wintersaison.“

Ein mildes Ende der Wintersaison ist ein wachsendes Risiko!?

OK, vielleicht für die Skifahrer, aber sonst …?

Ist das nicht schön! Supercomputer und eine derartige Risikoanalyse.
Da dürfen wir gewöhnliche Sterbliche uns auch einmal vertun, denn

.. es ist des Menschen unveräußerliches Recht sich zu blamieren, aber er ist nicht dazu verpflichtet.

Bishop Hill meint statt eines Superrechners würde es auch ein wesentlich einfacherer Computer tun.
Er nennt ihn „Digital Advanced Reckoning Technology“ (DART) (siehe Bild oben). Vielleicht kann man es so übersetzen: Digitale Avancierte Risikoanalysen Technologie.

Ich persönlich halte mich dann doch lieber an die Bauernregeln:

25. November
Wie der Tag zu St. Kathrein,
wird der nächste Februar sein (trocken oder nass).
Ende November 2010 war schon recht kalt für die Jahreszeit. Warten wir es also ab.

01. Dezember
Fällt auf Eligius ein kalter Wintertag,
die Kälte noch vier Wochen dauern mag.
Stimmt haargenau im vergangenen Dezember!

26. Dezember
Wenn´s auf Weihnacht ist gelind,
sich noch viel Kält´einfind.
Es war an Weihnachten so, und ist eine Standardsituation.
Allerdings wäre es schön, wenn die Voraussage nicht stimmt, denn eigentlich reicht es bereits mit der Kälte.

22. Dezember
Wie der Dezember pfeift,
so tanzt der Juni.
Auch dies ist keine erfreuliche Vorhersage. Aber schau´n wir mal.

RL
Januar 2010

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Global gemittelte Temperaturen


In meinem Artikel vom 16. Juli 2010 „Weltrekord Hitze“ habe ich bereits darauf hingewiesen, dass man zum Ende des Jahres, wenn der recht starke El Nino durch eine üblicherweise folgende La Nina abgelöst ist, im vergangenen Jahrzehnt keine Temperaturerhöhung feststellen wird. Und dies trotz ungebremster CO2 Emissionen.
Gerade wurde nun der noch fehlende Wert für den Dezember 2010 von der Climate Research Unit (CRU) der East Anglia University herausgegeben, der meine Vorhersage bestätigt.
Die Messwerte zeigen auch deutlich, wie unsinnig es von vielen Klimaalarmisten ist, vom wärmsten Jahr seit Aufzeichnung zu sprechen. Natürlich befinden wir uns – Gott sei Dank – nach der Kleinen Eiszeit, die Ende des 19. Jahrhunderts zu Ende ging, im warmen Modernen Klimaoptimum.
Man erkennt aber auch, dass Temperaturschwankungen, Klimaschwankungen im Temperaturplateau des Modernen Klimaoptimums auf höheren mittleren Temperaturen aufsetzen und somit bei gleichen Schwankungsbreiten durchaus höhere Extremtemperaturen zu erwarten sind.

Mehr:
Global gemittelte Temperaturen Januar 2001 bis Dezember 2010

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Klima und Ernährung: Guten Appetit


Niederländische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Ammoniak (NH3) Produktion von Insekten bezogen auf den Nährwert wesentlich geringer ist als die anderer tierischer Proteine.
NH3 ist ein sehr aktives Treibhausgas, und die Produktion von Rind- und Schweinefleisch beträgt bis zu 18% der gesamten anthropogenen Treibhausgas Emissionen. Diese könnte sich bis 2020 sogar verdoppeln. Die Autoren schlagen deshalb vor, die Ernährung umzustellen.

Geeignet seien Insekten, die als tierischer Proteinlieferant eine umweltfreundliche Alternative darstellen.

Nun ja: in der Not …

Insektenmahlzeit

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Klima Idiotie


Eine neue Untersuchung von Hydroxyl Radikalen, die sich in der Atmosphäre befinden, hat ergeben, dass diese Verschmutzungsstoffe in der Atmosphäre aufbrechen können.

Hierzu schreibt Justin Gillis (Assistent des Wirtschafts-Redakteurs der New York Times):

„Unglücklicherweise gehört das wichtigste Treibhausgas, Kohlendioxid (CO2), nicht zu den vom Hydroxyl Radikal aufgebrochenen Molekülen.“

Wäre das nicht großartig, eine Erde ohne Kohlendioxid!?
Ohne Pflanzen, ohne Tiere, ohne Menschen!

Wie tief kann man denn – auch als Journalist – aus ideologischen Gründen noch fallen?!

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten, ihn zu benutzen.

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Tropische Zyklone 2010: Spurensuche der Münchner Re zur anthropogenen Klimaerwärmung


Am Ende jeden Kalenderjahres (oft auch während desselben) versuchen die Klimaalarmisten die Spuren einer Klimaerwärmung durch den Menschen zu suchen und glauben, ihn durch selektive Beobachtung auch zu finden.
Die global gemittelten Temperaturen haben sich seit Ende der letzten Kleinen Eiszeit (1300 bis Ende des 19. Jahrhunderts) erhöht. Es ist unzweifelhaft und Gott sei Dank seit der Kleinen Eiszeit wärmer geworden.
Der Mensch hat zu den Erwärmung sicher beigetragen durch Nutzung fossiler Brennstoffe, Waldrodung, Flächennutzung usf. Etwa 30-50% der Temperaturerhöhung, die seit 2001 nicht mehr stattfindet, sind natürlichen Ursprungs. Das wird auch der hartnäckigste Klima-Alarmist nicht bestreiten wollen.

Pünktlich nun zum Jahresabschluss beschreibt insbesondere die Münchner Re, eine der bedeutendsten Rückversicherungsgesellschaften die gewaltigen Versicherungssummen, die sie auf Grund von Naturkatastrophen zahlen musste (siehe z. B. Kölner Stadtanzeiger, 03.01.2011). Dabei spielt immer auch die anthropogene Erwärmung und die dadurch angeblich hervorgerufene größere Häufigkeit von Hurrikans und ihre immer größere Verwüstungskraft eine wichtige Rolle.
Dabei sind sich die Klimaforscher überhaupt nicht darüber einig, ob die Zahl der Stürme mit steigenden Meerestemperaturen einhergeht. Einig sind sich jedoch alle, dass man heute überhaupt keine Aussage machen kann, ob auf Grund der bisherigen Klimaentwicklung eine Veränderung stattgefunden hat, oder die beobachteten Variationen in Häufigkeit und Stärke den natürlichen Veränderungen entsprechen: WMO, Welt Meteorologische Gesellschaft.
Über die Motivation einer Versicherungsgesellschaft sich um die von Menschen verursachte Erwärmung Gedanken zu machen, soll hier nicht philosophiert werden.

Um es vorweg zu nehmen, die Anzahl der Hurrikans im Nordatlantik war mit 19 Stürmen in der Tat im Jahr 2010 die dritthöchste seit 1933.
Davon erreichten 11 die Stärke von Hurrikans (Windgeschwindigkeiten über 118 km/h), davon 5, die als starke Hurrikans (über 160 km/h Windgeschwindigkeit) bezeichnet werden.

Immerhin 1933, ohne jegliches menschliches Zutun war die Zahl höher.

Das Problem mit der Angabe von statistischen Werten ist, dass man je nachdem was man darstellen möchte, aus einer Gesamtperspektive einzelne Zahlen hervorhebt und nur diese präsentiert. Genau das, was die Münchner Re auch getan hat.
Bezieht man das globale Gesamtbild mit ein, so stellt sich das Ganze schon etwas anders dar.

weiterlesen:
Tropische Zyklone 2010 110107

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GISS Temperaturen: Die magische Anpassung


Eine von vier Instituten, die die globale mittlere Temperatur aufbereiten, ist das Goddard Institute for Space Science der NASA, GISS.
Die global gemittelten Temperaturänderungen (Temperaturanomalien) des GISS werden immer wieder neu angepasst.
Nun gehört das GISS (oder besser seine verantwortlichen Leiter für die Klimadatensammlung) zweifellos zu den Instituten, die sich dem anthropogenen alarmistischen Klimawandel verschrieben haben. Und wen wundert es, die GISS Temperaturen sind die bevorzugten Werte des PIK, Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung.
Es wundert eben nicht, wenn man weiß, dass die von Zeit zu Zeit erneuerten GISS Daten, merkwürdigerweise immer im Sinne einer stärkeren Erwärmung während des letzten Jahrhunderts bis heute verändert werden.
Man benutzt hierzu einiger Verfahren zur Anpassung der Daten, die im folgenden Artikel als magische Tricks bezeichnet werden.

Mehr:
GISS Temperatur Magie

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Brief an den Nikolaus von Senator Menendez, New Jersey am 23.Dezember 2010

Lieber Nikolaus,
ich schreibe Dir auf Grund meiner Befürchtung, dass Du vom Nordpol auf Grund des dramatischen Abschmelzens des Arktischen See-Eises wegziehen musst.
Der Chef der Ozeanographen unserer Marine sagt, dass bis zum Sommer 2020 am Nordpol im Sommer kein See-Eis mehr vorhanden sein wird und andere Wissenschaftler sagen sogar, dass dies bereits 2012 der Fall sein könnte.
Mit großer Mehrheit stimmen die Wissenschaftler überein, dass das Polareis auf Grund der Verschmutzung mit Treibhausgasen schmilzt und ich arbeite hart daran, diese Emissionen zu verringern. Aber da ist wahrscheinlich nichts was wir noch rechtzeitig tun können, um den Nordpol zu retten. Ich bin um Deine Sicherheit besorgt und um Deine Fähigkeit Milliarden von Weihnachtsgeschenken abzuliefern, wenn die Eisschicht am Nordpol nicht das ganze Jahr über gefriert. Was geschieht mit Deiner Wohnung, Deinem Arbeitsraum, dem Haus der Elfen und den Scheunen Deiner Rentiere?

Ich möchte, dass Du weißt, falls Du in den wunderschönen Staat New Jersey übersiedeln möchtest, dass ich stolz darauf wäre, Dir dabei behilflich sein zu können.
Aber da Du ja dieses Klima gewöhnt bist, kann ich verstehen, wenn Du lieber an den Südpol ziehen möchtest. Aber pass auf, dass Du Dich nicht auf der Antarktischen Halbinsel oder auf dem Westantarktischen Eis-Schelf niederlässt, das sind Gegenden, die ebenfalls rasches Abschmelzen des Eises erwarten lassen.
Sei gewiss, dass ich daran arbeiten werde, die US Regierung zu aktivieren, Dir beim Umziehen zu helfen.
Ich bin sicher, dass wir beide bei einem sich erwärmenden Planeten darin übereinstimmen, alles zu tun um Weihnachten zu retten.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Menendez
U.S. Senator

(Unautorisierte Übersetzung von RL)

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Diskussion zum Artikel „Widerlegt die Arbeit von Kramm und Dlugi …“


(Aktualisierung (04.01.2010):
(Kramm/Dlugi) haben auf der Home Page von EIKE eine Entgegnung geschrieben, die für sich spricht und von uns (Lüdecke/Link) nicht weiter kommentiert werden soll, da sie unsere Darlegungen nicht widerlegt. Trotzdem soll der interessierte Leser hierauf hingewiesen werden. Ende Aktualisierung)

Erwiderung zum Kommentar #14 von Gerhard Kramm (GK) auf den Artikel von Lüdecke/Link (LL) bei EIKE mit dem Titel „Widerlegt die Arbeit von Kramm und Dlugi (KD) den Treibhauseffekt des anthropogenen CO2?“
siehe: widerlegt-die-arbeit-von-kramm-und-dlugi-den-treibhauseffekt-des-anthropogenen-co2
Gerhard Kramm ist promovierter Physiker und Research Associate Professor der „University of Alaska Fairbanks, Atmospheric Science Group“.
Vermutlich durch die knappe Darstellung unserer (LL) ersten Widerlegung der Arbeit von (KD) sind Missverständnisse entstanden. Mit der hier wesentlich umfangreicheren und detaillierteren Ausarbeitung und Ergänzung unserer Widerlegung wollen wir dieses Versäumnis berichtigen und denken dabei insbesondere auch an Drittleser, denen damit ein leichteres Nachvollziehen des Für- und Wider dieser Fachdiskussion ermöglicht werden soll. Selbst für einen physikalisch gebildeten Naturwissenschaftler ist der hohe Theorieanteil der Arbeit von (KD) auf den ersten Blick etwas abschreckend. Man stellt allerdings nach relativ kurzem Einlesen fest, dass die sich aus den z.Teil längeren Rechnungen ergebenden Gleichungen leicht verständlich sind. Insbesondere die hier angesprochenen und unserer Kritik unterzogenen Stellen gehören zu den auch für Nichtphysiker leicht verständlichen Passagen.
Weiterlesen hier:
Diskussion zur Veröffentlichung Kramm Dlugi rlrational 101218

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Meteomedia: Neue Kleine Eiszeit ist jetzt möglich


Winter extrem – „Neue kleine Eiszeit ist jetzt möglich“
13.12.2010, 13:00 Uhr | Von Rickmer Flor, wetter.info
R. Flor: Neue Eiszeit ist jetzt möglich
Alle Welt spricht von der globalen Erwärmung – doch in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern der Welt kämpfen die Menschen derzeit mit den Widrigkeiten extremer Kälte. Und tatsächlich: „Das ausgehende Jahr 2010 wird das kälteste seit zehn Jahren in Deutschland“, erklärt Thomas Globig vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. Und es könnte noch
dicker kommen: „Durchaus möglich, dass wir am Beginn einer kleinen Eiszeit stehen“, so der Meteorologe. Sogar das arktische Eis könnte sich weiter nach Süden ausbreiten.
Schon jetzt steht fest: Die Temperaturen in Deutschland lagen dieses Jahr mit 8,1 Grad um 0,2 Grad unter dem langjährig gemessenen Mittel von 8,3 Grad. „Ich fürchte, wir werden bis zum Jahresende noch deutlich tiefer landen“, sagt Globig. Das langjährige Mittel ist genau genommen das Mittel aller deutschen Messstationen aus den Jahren 1961 bis 1990.

Weiterlesen des Artikels von R. Flor auch hier:
Meteomedia winter-extrem-neue-kleine-eiszeit-ist-möglich

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Unser neues Bild der Sonne

Im April und Mai 2010 wurden von der Sonne drei koronare Eruptionen in den Weltraum geblasen. Das folgende Bild ist aufgenommen im extremen UV Licht (STEREO, siehe weiter unten).

Schaut man hin und wieder aus der Klima Ecke hinaus , dorthin, wo wirklich noch Wissenschaft betrieben wird, und keine Pseudowissenschaft mit Modellen fern aller Beobachtungsrealität, so kann man faszinierende Bilder sehen.
Bilder von unserer Sonne, die mit neuen Satelliten und Bildtechniken beobachtet und vermessen werden.

Die NASA stellt phantastische Aufnahmen unserer Sonne ins Internet.
Am 1. August 2010 zeigte die Sonne eine Eruption, die über nahezu eine ganze Sonnenhemisphäre verbreitet war.
Magnetische Filamente rissen auf und explodierten, Schockwellen rasten über die Sonnenoberfläche und Milliarden Tonnen heißen Gases entwichen in den Weltraum.

Man darf gespannt sein auf die weiteren Ergebnisse und sich über weitere tolle Aufnahmen unserer Sonne, dem Stern von dem wir leben, freuen.

Weiterlesen (Achtung: hochladen der Videos kann etwas dauern)
Unser neues Bild der Sonne NASA

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Widerlegt die Arbeit von Kramm und Dlugi den Treibhauseffekt des anthropogenen CO2?

Achtung Aktualisierung 19.12.2010:
Hier ist wieder der ursprüngliche Artikel vom 15.12.2020 „Widerlegt die Arbeit von Kramm und Dlugi den Treibhauseffekt des anthropogenen CO2?“ von Lüdecke und Link aufgenommen (siehe unten). Die Diskussion mit G. Kramm wird in einer neuen Veröffentlichung bei EIKE
Diskussion zum Artikel Kramm Dlugi
und hier in einem gesonderten Artikel wiedergegeben. Auf diese Weise soll es dem interessierten Leser leichter gemacht werden, die Argumentationen beider Seiten zu verfolgen.

Trenberth Earth Energy and Radiation Budget
Eine Klimasensitivität des Kohlendioxids CO2 von grob 1 °C – ohne Rück- oder Gegenkoppelungen – bei Verdopplung seiner Konzentration in der Atmosphäre ist Konsens so gut wie aller Klimaforscher weltweit, ob sie nun die angeblich von Menschen gemachte Klimakatastrophe des IPCC ablehnen oder ihr zustimmen. Es ist ein unbedenklicher und vernachlässigbarer Temperaturwert, der mit den spektralen Labormessungen des CO2 sowie der elementaren Atmosphärenphysik in Einklang steht und erst nach Verbrennen aller fossilen Brennstoffreserven erreicht werden kann – wozu es aber in diesem Jahrhundert wohl kaum kommen wird.
Der industrialisierte Mensch sollte froh sein, wenigstens über diese äußerst geringfügige Möglichkeit einer globalen Klimaerwärmung durch Anreichern der Atmosphäre mit dem Lebensgas CO2 zu verfügen (CO2 verbessert das Pflanzenwachstum incl. der Nahrungsnutzpflanzen), denn nur Warmzeiten sind günstig. Kaltzeiten waren niemals vorteilhaft, sondern stets mit z. Teil sogar katastrophalen Nachteilen für die Menschheit verbunden.
Die heutige Auseinandersetzung in der Atmosphärenphysik über die Wirkung des anthropogenen CO2 sieht allerdings die oben genannten 1 °C längst als erledigt und gesichert an und spielt jetzt auf dem Terrain der „abschwächenden Gegenkoppelungen“ oder der „verstärkenden Rückkoppelungen (Mitkoppelungen)“. Trotz dieser Entwicklung gab und gibt es immer wieder Versuche, die oben genannten 1 °C selber zu falsifizieren. Es ist bis jetzt leider noch nie gelungen. Wäre dies der Fall, könnte auf alle weiteren Diskussionen über die Klimawirksamkeit des CO2 verzichtet werden, und insofern wäre eine solche Widerlegung höchst wünschenswert. Immerhin deuten alle paläontologischen Daten, aber auch die fehlende Korrelation von CO2-Konzentrationen und Erdtemperaturen auf eine Klimasensitivität des CO2 von etwa 1°C hin.
Die in Rede stehenden Versuche, zu denen insbesondere die Arbeiten von Chilingar et al.
Kommentar zu Chilingar
sowie von Gerhard Gerlich und Ralf Tscheuschner
Widerlegung Gerlich und Tscheuschner
gehören, wurden allerdings wiederholt widerlegt und haben daher dem selbst gestellten Anspruch dieser Autoren nicht standhalten können.
Inzwischen steht eine weitere Arbeit mit gleicher Intention – von Gerhard Kramm und Ralph Dlugi – zur Verfügung, welche mit einem hohen theoretischen Aufwand der hier gestellten Frage erneut nachgeht.
Kramm Dlugi 2010
Wir haben diese Arbeit sorgfältig geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass leider zwei gravierende und maßgebende Fehler den Anspruch der Autoren nach Widerlegung der Treibhauswirkung des CO2 zunichte machen. Angesichts des ansonsten sehr guten Niveaus des Aufsatzes ist dies bedauerlich. Unsere Analyse liegt als „Kommentar_Kramm_Dlugi.pdf“ bei. Der Originalaufsatz von Kramm und Dlugi ist mit über 8 MB leider zu groß, um ihn hier beizufügen, er kann aber heruntergeladen werden (siehe weiter oben). Es sei hinzugefügt, dass eine ausführlichere Version unserer Widerlegung mit Dr. Link als Autor in einem Fachjournal eingereicht ist und zur Zeit den Peer-Review Prozess durchläuft.
Dr. Rainer Link, Physiker
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Physiker

(Dieser Artikel ist auch auf der Home Page von EIKE erschienen)

Kommentar/Widerlegung der Arbeit von Kramm und Dlugi siehe hier:
Kommentar_zu_Kramm_Dlugi

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Cancun 2010: In Kopenhagen winselte die Deutsche Dogge (Great Dane), in Cancun brüllt der Chihuahua


Die Überschriften in der Presse zum Klimagipfel in Cancun lauten:
Spiegel online: Klimapolitiker feiern Cancun Kompromiss
Focus online: Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter
ABC News: Die Klimagespräche in Cancun erreichen „Historisches Abkommen“
BBC: UN Klima Wandel Gespräche in Cancun enden mit Übereinkunft

Nun was ist wirklich dran.
Wie immer ist es am Besten, wenn man sich seine eigene Meinung bildet und die Dokumente liest, die verabschiedet wurden.

Es gibt zwei Dokumente, die erarbeitet und von 193 Nationen gegen den Einspruch Boliviens verabschiedet wurden. Dieser Einspruch ist als Meinung am Ende des Abschlussdokumentes aufgenommen. Nach Ansicht Boliviens müsste damit gemäß UN Richtlinien die Abstimmung als nicht zustande gekommen gewertet werden.
1) Dokument der Ad Hoc Arbeitsgruppe für langfristige Zusammenarbeit im Klimaschutz
Cancun COP16 1
2) Dokument der Ad Hoc Arbeitsgruppe zur weiteren Übereinkunft der Unterzeichnerstaaten des Kyoto-Protokolls
Cancun COP16 2

Im folgenden Kommentar werden die wichtigsten Punkte des Übereinkommens genannt und kommentiert.

Weiterlesen hier:
Cancun COP16 101212

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Wußten Sie, dass …? die nächste Klimakonferenz eine Wirtschaftskonferenz ist


Wussten Sie, dass …
der Chefökonom des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung, PIK, Prof. Dr. Ottmar Edenhofer den Klimagipfel in Cancun, Mexiko, nicht als Klimakonferenz sondern als eine der größten Wirtschaftskonferenzen seit dem II. Weltkrieg bezeichnet. Hier sollen die hunderte von Milliarden Euro verteilt werden, die endlich zu der – wie das PIK es nennt – von ihm gewünschten Transformation der Gesellschaft führt.
Wenn Sie es nicht wußten oder glauben können, lesen Sie bitte weiter:

Wussten Sie dass

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Neuer Song, Minnesotas for Global Warming, URL aktualisiert 21.11.2010


Auch als Skeptiker, der die alarmistische Prognose der zukünftigen Temperaturentwicklung in Frage stellt, und kein Leugner des Klimawandels ist, empfinde ich den neuen Song der „Minnesotas for Global Warming“ als schöne Satire auf Al Gore und Michael Mann. Über den ersten und seine wissenschaftlich unhaltbaren Thesen braucht man nichts weiter zu sagen. Letzterer ist der Produzent des Hockey Schlägers der Temperaturentwicklung des letzten 1000 Jahre. Eine Ikone der Klimaalarmisten, die sich letztlich als falsch – schlechte Wissenschaft – herausstellte. „Quatsch“ wie der Klimatologe von Storch sie bezeichnete.
„I´m a denier“, ich bin Leugner des alarmistischen Klimawandels, so lautet der Text, nachdem ich die Fakten überprüfte und nachdem ich vom „Climate Gate“ Vorfall erfuhr.
Ein Hacker hatte die Emails von Phil Jones des Direktors der „Climate Research Unit“ der Universität von East Anglia veröffentlicht. Dabei wurde das unethische Verhalten einiger führender Klimatologen offenbar. Als „Climate Gate“ ist die Veröffentlichung der Emails bekannt geworden.
Viel Spass beim Anhören und Sehen der Songs.

I´m a Denier
Oder
Hide the decline bezieht sich auf eine Email von Michael Mann, der einen Kollegen aus der „Klimaconnection“ fragt, wie man einen Abfall der aus Baumringen rekonstruierten Temperatur gegen Ende des 20. Jahrhunderts verbergen könne.
Hide the Decline

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Erste Klimafinanzblase geplatzt, Kollaps der US Klimabörse


Das wird der Deutschen Bank und den anderen Grossbanken (Goldmann-Sachs, Morgan Stanley, Münchner Rückversicherung, …) aber überhaupt nicht gefallen haben, dass die Chicago Climate Exchange (CCX) Börse den Laden mangels Masse dicht gemacht hat.
Die Republikaner übernahmen das Ruder in den Vereinigten Staaten und damit war ein Zertifikatehandel mit Kohlendioxid (CO2) dort gelaufen.
CCX war auf den Handel mit CO2-Zertifikaten spezialisiert, von dem man sich einen Umfang von 10.000 Milliarden $ erhoffte (siehe auch: Die Deutsche Bank und der Klimawandel)

Dieser Donnerschlag war in den Deutschen Medien keine Zeile wert, außer der Fuldaer Zeitung, in der Günter Ederer seine Kolumne verfasst (siehe unter „Mehr“ unten).
Sehr lesenswert ist diese Kolumne, vor allem auch, wenn man erfährt, dass der Gründer der Börse Richard Sandor und mein „Freund“ Al Gore trotz allem gut verdienten.
So verkaufte AL Gore seinen Anteil an der Börse vor einem Jahr und erzielte dafür 17,8 Millionen Dollar, ein Vielfaches seines Einsatzes. Richard Sandor erhielt für seinen 1,1 Millionen Dollar Einstiegsanteil 98,5 Millionen $.
In den USA hat man die Bedeutung dieses Ereignisses sehr wohl erkannt.
Die erste Klimafinanzblase ist damit geplatzt.

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Erste Klimablase geplatzt

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Ad Hoc Wissenschaft


Modelle und Computer auch die hochleistungsfähigsten sind geduldig!
Wenn ein Klimaereignis nicht in das Bild der bisherigen Modelle mit ihren Voraussagen passt, wird schnell ein neues Modell produziert, das den beobachteten Tatbeständen Rechnung trägt.
Ich nenne dies Ad Hoc Wissenschaft, schnell zeigen, dass man auch dies oder alles produzieren kann.
Was darf es denn sein? Warme oder kalte Winter auf Grund der Emission von Kohlendioxid (CO2) durch den Menschen?
Das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, PIK, hat nun einen „wissenschaftlichen“ Artikel veröffentlicht, in dem behauptet wird, dass in nördlichen Kontinenten, Europa eingeschlossen, mit bis zu -1,5°C kälteren Wintern zu rechnen ist.
Man muss wissen, dass bisher von den Klimamodellierern, auch vom PIK, gerade vorher gesagt wurde, dass die Winter milder werden.
Und nun nach drei wirklich kalten Wintern die Kehrtwende?!

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Ad hoc Wissenschaft

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Temperaturerhöhung im 21. Jahrhundert, bestimmt aus heutigen Messungen


Die meisten Prognosen zu einer katastrophalen Temperaturerhöhung im 21. Jahrhundert von 4-5°C stammen aus theoretischen Klimamodellen. Auf die Problematik dieser Modelle wurde bereits an anderer Stelle hingewiesen.
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Ein Grundsatz der Naturwissenschaften ist, dass alle Theorien und Modelle durch Experimente zu verifizieren sind. Andernfalls sind sie eben nur nette Überlegungen oder Geistesübungen, im besten Fall Gedankenexperimente. Aus diesem Grund werden mit „Science“ im angelsächsischen Sprachgebrauch nur die Naturwissenschaften verstanden.
Nun kann man mit dem Klima keine Experimente machen. Man kann jedoch messen. Wir haben heute bereits Messgrößen wie die Temperatur, die CO2 Konzentration oder Niederschlagsentwicklung, der Anstieg des Meeresspiegels, u. a.
Nehmen wir uns die Temperatur und die CO2 Konzentration vor und untersuchen, was diese Messungen für die zukünftige Temperaturentwicklung gemäß den Modellen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) bedeuten.
Damit kann man nämlich eine sehr gute Abschätzung der in diesem Jahrhundert auf uns zu kommenden Temperaturentwicklung machen.
Theoretiker mit ihren Modellen, kommen mir manchmal vor, wie ein Meteorologe mit seiner auf Berechnungen der Wetterlage basierenden Vorhersage, Manchmal möchte man ihm zurufen: „Mann, schau doch einfach einmal zum Fenster hinaus!“ Und diese Empfehlung muss man auch den Klimatologen geben, die sich auf ihre theoretischen Modelle stützen.

Vollständiger Artikel hier
Klimawandel aus heutiger Sicht 101104

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