RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Brief an den Nikolaus von Senator Menendez, New Jersey am 23.Dezember 2010

Lieber Nikolaus,
ich schreibe Dir auf Grund meiner Befürchtung, dass Du vom Nordpol auf Grund des dramatischen Abschmelzens des Arktischen See-Eises wegziehen musst.
Der Chef der Ozeanographen unserer Marine sagt, dass bis zum Sommer 2020 am Nordpol im Sommer kein See-Eis mehr vorhanden sein wird und andere Wissenschaftler sagen sogar, dass dies bereits 2012 der Fall sein könnte.
Mit großer Mehrheit stimmen die Wissenschaftler überein, dass das Polareis auf Grund der Verschmutzung mit Treibhausgasen schmilzt und ich arbeite hart daran, diese Emissionen zu verringern. Aber da ist wahrscheinlich nichts was wir noch rechtzeitig tun können, um den Nordpol zu retten. Ich bin um Deine Sicherheit besorgt und um Deine Fähigkeit Milliarden von Weihnachtsgeschenken abzuliefern, wenn die Eisschicht am Nordpol nicht das ganze Jahr über gefriert. Was geschieht mit Deiner Wohnung, Deinem Arbeitsraum, dem Haus der Elfen und den Scheunen Deiner Rentiere?

Ich möchte, dass Du weißt, falls Du in den wunderschönen Staat New Jersey übersiedeln möchtest, dass ich stolz darauf wäre, Dir dabei behilflich sein zu können.
Aber da Du ja dieses Klima gewöhnt bist, kann ich verstehen, wenn Du lieber an den Südpol ziehen möchtest. Aber pass auf, dass Du Dich nicht auf der Antarktischen Halbinsel oder auf dem Westantarktischen Eis-Schelf niederlässt, das sind Gegenden, die ebenfalls rasches Abschmelzen des Eises erwarten lassen.
Sei gewiss, dass ich daran arbeiten werde, die US Regierung zu aktivieren, Dir beim Umziehen zu helfen.
Ich bin sicher, dass wir beide bei einem sich erwärmenden Planeten darin übereinstimmen, alles zu tun um Weihnachten zu retten.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Menendez
U.S. Senator

(Unautorisierte Übersetzung von RL)

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Diskussion zum Artikel „Widerlegt die Arbeit von Kramm und Dlugi …“


(Aktualisierung (04.01.2010):
(Kramm/Dlugi) haben auf der Home Page von EIKE eine Entgegnung geschrieben, die für sich spricht und von uns (Lüdecke/Link) nicht weiter kommentiert werden soll, da sie unsere Darlegungen nicht widerlegt. Trotzdem soll der interessierte Leser hierauf hingewiesen werden. Ende Aktualisierung)

Erwiderung zum Kommentar #14 von Gerhard Kramm (GK) auf den Artikel von Lüdecke/Link (LL) bei EIKE mit dem Titel „Widerlegt die Arbeit von Kramm und Dlugi (KD) den Treibhauseffekt des anthropogenen CO2?“
siehe: widerlegt-die-arbeit-von-kramm-und-dlugi-den-treibhauseffekt-des-anthropogenen-co2
Gerhard Kramm ist promovierter Physiker und Research Associate Professor der „University of Alaska Fairbanks, Atmospheric Science Group“.
Vermutlich durch die knappe Darstellung unserer (LL) ersten Widerlegung der Arbeit von (KD) sind Missverständnisse entstanden. Mit der hier wesentlich umfangreicheren und detaillierteren Ausarbeitung und Ergänzung unserer Widerlegung wollen wir dieses Versäumnis berichtigen und denken dabei insbesondere auch an Drittleser, denen damit ein leichteres Nachvollziehen des Für- und Wider dieser Fachdiskussion ermöglicht werden soll. Selbst für einen physikalisch gebildeten Naturwissenschaftler ist der hohe Theorieanteil der Arbeit von (KD) auf den ersten Blick etwas abschreckend. Man stellt allerdings nach relativ kurzem Einlesen fest, dass die sich aus den z.Teil längeren Rechnungen ergebenden Gleichungen leicht verständlich sind. Insbesondere die hier angesprochenen und unserer Kritik unterzogenen Stellen gehören zu den auch für Nichtphysiker leicht verständlichen Passagen.
Weiterlesen hier:
Diskussion zur Veröffentlichung Kramm Dlugi rlrational 101218

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Meteomedia: Neue Kleine Eiszeit ist jetzt möglich


Winter extrem – „Neue kleine Eiszeit ist jetzt möglich“
13.12.2010, 13:00 Uhr | Von Rickmer Flor, wetter.info
R. Flor: Neue Eiszeit ist jetzt möglich
Alle Welt spricht von der globalen Erwärmung – doch in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern der Welt kämpfen die Menschen derzeit mit den Widrigkeiten extremer Kälte. Und tatsächlich: „Das ausgehende Jahr 2010 wird das kälteste seit zehn Jahren in Deutschland“, erklärt Thomas Globig vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. Und es könnte noch
dicker kommen: „Durchaus möglich, dass wir am Beginn einer kleinen Eiszeit stehen“, so der Meteorologe. Sogar das arktische Eis könnte sich weiter nach Süden ausbreiten.
Schon jetzt steht fest: Die Temperaturen in Deutschland lagen dieses Jahr mit 8,1 Grad um 0,2 Grad unter dem langjährig gemessenen Mittel von 8,3 Grad. „Ich fürchte, wir werden bis zum Jahresende noch deutlich tiefer landen“, sagt Globig. Das langjährige Mittel ist genau genommen das Mittel aller deutschen Messstationen aus den Jahren 1961 bis 1990.

Weiterlesen des Artikels von R. Flor auch hier:
Meteomedia winter-extrem-neue-kleine-eiszeit-ist-möglich

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Unser neues Bild der Sonne

Im April und Mai 2010 wurden von der Sonne drei koronare Eruptionen in den Weltraum geblasen. Das folgende Bild ist aufgenommen im extremen UV Licht (STEREO, siehe weiter unten).

Schaut man hin und wieder aus der Klima Ecke hinaus , dorthin, wo wirklich noch Wissenschaft betrieben wird, und keine Pseudowissenschaft mit Modellen fern aller Beobachtungsrealität, so kann man faszinierende Bilder sehen.
Bilder von unserer Sonne, die mit neuen Satelliten und Bildtechniken beobachtet und vermessen werden.

Die NASA stellt phantastische Aufnahmen unserer Sonne ins Internet.
Am 1. August 2010 zeigte die Sonne eine Eruption, die über nahezu eine ganze Sonnenhemisphäre verbreitet war.
Magnetische Filamente rissen auf und explodierten, Schockwellen rasten über die Sonnenoberfläche und Milliarden Tonnen heißen Gases entwichen in den Weltraum.

Man darf gespannt sein auf die weiteren Ergebnisse und sich über weitere tolle Aufnahmen unserer Sonne, dem Stern von dem wir leben, freuen.

Weiterlesen (Achtung: hochladen der Videos kann etwas dauern)
Unser neues Bild der Sonne NASA

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Widerlegt die Arbeit von Kramm und Dlugi den Treibhauseffekt des anthropogenen CO2?

Achtung Aktualisierung 19.12.2010:
Hier ist wieder der ursprüngliche Artikel vom 15.12.2020 „Widerlegt die Arbeit von Kramm und Dlugi den Treibhauseffekt des anthropogenen CO2?“ von Lüdecke und Link aufgenommen (siehe unten). Die Diskussion mit G. Kramm wird in einer neuen Veröffentlichung bei EIKE
Diskussion zum Artikel Kramm Dlugi
und hier in einem gesonderten Artikel wiedergegeben. Auf diese Weise soll es dem interessierten Leser leichter gemacht werden, die Argumentationen beider Seiten zu verfolgen.

Trenberth Earth Energy and Radiation Budget
Eine Klimasensitivität des Kohlendioxids CO2 von grob 1 °C – ohne Rück- oder Gegenkoppelungen – bei Verdopplung seiner Konzentration in der Atmosphäre ist Konsens so gut wie aller Klimaforscher weltweit, ob sie nun die angeblich von Menschen gemachte Klimakatastrophe des IPCC ablehnen oder ihr zustimmen. Es ist ein unbedenklicher und vernachlässigbarer Temperaturwert, der mit den spektralen Labormessungen des CO2 sowie der elementaren Atmosphärenphysik in Einklang steht und erst nach Verbrennen aller fossilen Brennstoffreserven erreicht werden kann – wozu es aber in diesem Jahrhundert wohl kaum kommen wird.
Der industrialisierte Mensch sollte froh sein, wenigstens über diese äußerst geringfügige Möglichkeit einer globalen Klimaerwärmung durch Anreichern der Atmosphäre mit dem Lebensgas CO2 zu verfügen (CO2 verbessert das Pflanzenwachstum incl. der Nahrungsnutzpflanzen), denn nur Warmzeiten sind günstig. Kaltzeiten waren niemals vorteilhaft, sondern stets mit z. Teil sogar katastrophalen Nachteilen für die Menschheit verbunden.
Die heutige Auseinandersetzung in der Atmosphärenphysik über die Wirkung des anthropogenen CO2 sieht allerdings die oben genannten 1 °C längst als erledigt und gesichert an und spielt jetzt auf dem Terrain der „abschwächenden Gegenkoppelungen“ oder der „verstärkenden Rückkoppelungen (Mitkoppelungen)“. Trotz dieser Entwicklung gab und gibt es immer wieder Versuche, die oben genannten 1 °C selber zu falsifizieren. Es ist bis jetzt leider noch nie gelungen. Wäre dies der Fall, könnte auf alle weiteren Diskussionen über die Klimawirksamkeit des CO2 verzichtet werden, und insofern wäre eine solche Widerlegung höchst wünschenswert. Immerhin deuten alle paläontologischen Daten, aber auch die fehlende Korrelation von CO2-Konzentrationen und Erdtemperaturen auf eine Klimasensitivität des CO2 von etwa 1°C hin.
Die in Rede stehenden Versuche, zu denen insbesondere die Arbeiten von Chilingar et al.
Kommentar zu Chilingar
sowie von Gerhard Gerlich und Ralf Tscheuschner
Widerlegung Gerlich und Tscheuschner
gehören, wurden allerdings wiederholt widerlegt und haben daher dem selbst gestellten Anspruch dieser Autoren nicht standhalten können.
Inzwischen steht eine weitere Arbeit mit gleicher Intention – von Gerhard Kramm und Ralph Dlugi – zur Verfügung, welche mit einem hohen theoretischen Aufwand der hier gestellten Frage erneut nachgeht.
Kramm Dlugi 2010
Wir haben diese Arbeit sorgfältig geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass leider zwei gravierende und maßgebende Fehler den Anspruch der Autoren nach Widerlegung der Treibhauswirkung des CO2 zunichte machen. Angesichts des ansonsten sehr guten Niveaus des Aufsatzes ist dies bedauerlich. Unsere Analyse liegt als „Kommentar_Kramm_Dlugi.pdf“ bei. Der Originalaufsatz von Kramm und Dlugi ist mit über 8 MB leider zu groß, um ihn hier beizufügen, er kann aber heruntergeladen werden (siehe weiter oben). Es sei hinzugefügt, dass eine ausführlichere Version unserer Widerlegung mit Dr. Link als Autor in einem Fachjournal eingereicht ist und zur Zeit den Peer-Review Prozess durchläuft.
Dr. Rainer Link, Physiker
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Physiker

(Dieser Artikel ist auch auf der Home Page von EIKE erschienen)

Kommentar/Widerlegung der Arbeit von Kramm und Dlugi siehe hier:
Kommentar_zu_Kramm_Dlugi

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Cancun 2010: In Kopenhagen winselte die Deutsche Dogge (Great Dane), in Cancun brüllt der Chihuahua


Die Überschriften in der Presse zum Klimagipfel in Cancun lauten:
Spiegel online: Klimapolitiker feiern Cancun Kompromiss
Focus online: Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter
ABC News: Die Klimagespräche in Cancun erreichen „Historisches Abkommen“
BBC: UN Klima Wandel Gespräche in Cancun enden mit Übereinkunft

Nun was ist wirklich dran.
Wie immer ist es am Besten, wenn man sich seine eigene Meinung bildet und die Dokumente liest, die verabschiedet wurden.

Es gibt zwei Dokumente, die erarbeitet und von 193 Nationen gegen den Einspruch Boliviens verabschiedet wurden. Dieser Einspruch ist als Meinung am Ende des Abschlussdokumentes aufgenommen. Nach Ansicht Boliviens müsste damit gemäß UN Richtlinien die Abstimmung als nicht zustande gekommen gewertet werden.
1) Dokument der Ad Hoc Arbeitsgruppe für langfristige Zusammenarbeit im Klimaschutz
Cancun COP16 1
2) Dokument der Ad Hoc Arbeitsgruppe zur weiteren Übereinkunft der Unterzeichnerstaaten des Kyoto-Protokolls
Cancun COP16 2

Im folgenden Kommentar werden die wichtigsten Punkte des Übereinkommens genannt und kommentiert.

Weiterlesen hier:
Cancun COP16 101212

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