RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Warum die Energiewende nicht wie geplant durchführbar ist!

In den Medien wird immer wieder beschrieben, dass die Energiewende scheitert, weil sie schlecht organisiert ist.
Nun, in dieser Hinsicht wird man von der Politik und von grünen Phantasten auch nicht zu viel erwarten dürfen.
Die Energiewende, wie sie vorgesehen ist, wird jedoch auch scheitern, weil sie inhuman, planwirtschaftlich und undemokratisch ist.
Sie führt, das kommt hinzu, auch noch zur größten sozialen Umverteilung von unten nach oben, finanziert über die Strompreise auch von denen, die es sich auf Grund ihrer Situation ganz gewiss nicht leisten können.

Ein Physiker Kollege, Dr. Eike Roth, hat die Argumente pro und contra zur Energiewende für einen Vortrag zusammengefasst.
Dieses Manuskript zu lesen – auch oder gerade weil es sehr ausführlich ist – ist meiner Meinung nach ein Muss für alle, die sich mit diesem Thema auseinander setzen und sich hierfür interessieren.

Niemand wird sagen können, dass er nicht gewusst habe, was die Entscheidungen zur Energiewende und zum EEG (Erneuerbaren Energie Gesetz) für unsere Staatsform, unseren Wohlstand und für jeden Einzelnen von uns bedeuten.

Rainer Link

Chancen und Risiken der deutschen Energiewende, Eike Roth

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Neuer Ansatz für eine sinnvolle Energie- und Umweltpolitik


Die heutigen kontroversen Diskussionen in der Energiepolitik spielen sich fast ausschließlich zwischen den Polen Energie- und Klimapolitik ab.
Dabei besteht zwischen allen Parteien Konsens, dass es kurz-, mittel- und langfristig zu Engpässen in der Versorgung mit den fossilen Brennstoffen Mineralöl und Gas kommen wird. Dies bedeutet logischerweise, dass man nach alternativen Energieträgern suchen muss.
Auf Seiten der Argumente der Umweltpolitik wird die Diskussion begrenzt auf den so genannten Klimaschutz, d. h. die Reduktion der anthropogenen Kohlendioxidemission. Diese trägt zum Temperaturerhöhung bei, allerdings keineswegs in dem Masse, wie es die Alarmisten unter den Klimatologen und deren hörige Medienvertreter in die Welt posaunen.
Diese Begrenzung der Umweltpolitik auf Klimapolitik ist außerordentlich schädlich, da die finanziellen Mittel für die echten weltweiten Umweltprobleme, sauberes Wasser, Nahrungsmittel, Überfischung, Gesundheitsvorsorge etc. fehlen werden.
Die Reduzierung der Diskussion auf Energie und Klima vernachlässigt einen weiteren wichtigen Aspekt einer rationalen Energiepolitik, den Wohlstand in den Industrieländern. Man geht oft stillschweigend davon aus, dass dieser so unbegrenzt ist, dass man ihn unbegrenzt reduzieren kann.
Welche Auswirkungen diese Strategie sozialpolitisch hingegen haben kann, wird öffentlich nur selten diskutiert. Eine Reduzierung des Wohlstandes trifft immer die unteren sozialen Gruppen am Härtesten. Die Wohlhabenderen können es meist noch eine Zeitlang bezahlen.
Eine derartige Politik wird deshalb auch nicht lange durchzuhalten sein, denn auch Wohlstand und Finanzmittel sind eine begrenzte Ressource.
Die Umweltprobleme – einschließlich des eingebildeten „Klimaschutzproblems“ – sind auf unserem Planeten nur vorhanden, weil die Weltbevölkerung in unserem Jahrhundert so dramatisch zugenommen hat. Mit einer Weltbevölkerung von z.B. 5 Milliarden Menschen käme unser Planet vielleicht noch klar, aber darüber und bis zu 9-10 Milliarden wird der Planet ächzen.
Die von der UN prognostizierten 9-10 Milliarden bis Ende des Jahrhunderts sind jedoch nur einzuhalten, wenn bestimmte Randbedingungen für die Weltbevölkerung erfüllt sind, die wichtigste davon ist ein allgemeiner Wohlstand, sonst können es auch wesentlich mehr werden, 15-16 Milliarden, eine Zahl, die die Erde sicherlich nicht verkraften kann.
Die Diskussion um Energie, Klima/Umwelt muss deshalb um den Einfluss von Wohlstand und Weltbevölkerung erweitert werden.

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Neuer Ansatz für eine sinnvolle Energie- und Umweltpolitik

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