RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Fossile Brennstoffe, Erneuerbare Energien, Wohlstand – ein Problem der Bevölkerungsexplosion

Das wichtigste und dringendste Problem der Menschheit ist die Bevölkerungsexplosion.

Die heutigen kontroversen Diskussionen in der Energiepolitik spielen sich fast ausschließlich zwischen den Polen Energie- und Klima/Umwelt-Politik ab.

Dabei besteht zwischen allen Parteien Konsens, dass es kurz-, mittel- undlangfristig zu Engpässen in der Versorgung mit den fossilen Brennstoffen Mineralöl und Gas kommen wird. Dies bedeutet logischerweise, dass man nach alternativen Energieträgern suchen muss – mit oder ohne alarmistischen Klimawandel.

Dazu können und werden sicher auch die heute als wichtigste Erneuerbare Energien genannten Photovoltaik und Windenergie Systeme gehören, sofern sie wirtschaftlich und somit sinnvoll einsetzbar sind. Solange man das Speicherproblem für die erneuerbaren Energien nicht gelöst hat, wird man jedoch sicher auch andere Techniken entwickeln (Kernkraftwerke, Fusionskraftwerke) und noch mittel- und langfristig auf Kohle- und auf Gaskraftwerke zurückgreifen müssen

Auf Seiten der Argumente der Umweltpolitik wird die Diskussion begrenzt auf den so genannten Klimaschutz, d. h. die Reduktion der anthropogenen Kohlendioxidemission. Diese Emission von Treibhausgasen trägt zur Temperaturerhöhung bei, allerdings keineswegs in dem Masse, wie es die Alarmisten unter den Klimatologen und deren hörige Medienvertreter in die Welt posaunen.

Die Begrenzung der Umweltpolitik auf Klimapolitik ist außerordentlich schädlich, da die finanziellen Mittel für die echten weltweiten Umweltprobleme, sauberes Wasser, Nahrungsmittel, Überfischung, Gesundheitsvorsorge etc. fehlen werden.

Die Reduzierung der Diskussion auf Energie und Klima vernachlässigt einen weiteren wichtigen Aspekt einer rationalen Energiepolitik, die Erhaltung des Wohlstandes in den Industrieländern. Man geht oft stillschweigend davon aus, dass dieser so unbegrenzt ist, dass man ihn unbegrenzt reduzieren kann.

Welche Auswirkungen diese Strategie sozialpolitisch hingegen haben kann, wird öffentlich nur selten diskutiert. Eine Reduzierung des Wohlstandes trifft immer die unteren sozialen Gruppen am Härtesten. Die Wohlhabenderen können es meist noch eine Zeitlang bezahlen. Eine Erhöhung der Energiekosten wirkt sich nicht nur auf die Strompreise aus, wie meist vorgerechnet wird, sondern auf alle Produkte, Nahrungsmittel, Konsumgüter, Wasser, Abfall, Transport … Die Wohlhabenderen können es sich meist noch eine Zeitlang leisten. Eine derartige Politik wird deshalb auch nicht lange durchzuhalten sein, denn auch Wohlstand und Finanzmittel sind eine begrenzte Ressource.

Diese vielleicht stärker regional, national gesehenen Argumente sind jedoch in einem viel größeren Zusammenhang zu sehen.

Die Umweltprobleme – einschließlich des eingebildeten „Klimaschutzproblems“ – sind auf unserem Planeten nur vorhanden, weil die Weltbevölkerung in unserem Jahrhundert so dramatisch zugenommen

hat. Mit einer Weltbevölkerung von z.B. 5 Milliarden Menschen käme unser Planet ohne weiteres noch klar, aber darüber – derzeit laut UN 7 Milliarden und prognostiziert bis 2100 9-10 Milliarden – wird der Planet ächzen.

Das Ziel muss also unbedingt heißen, mittelfristige Begrenzung der Weltbevölkerung durch auferlegte oder freiwillige Geburtenkontrolle.

Was steht dagegen?

  • Nun einmal ist es sehr problematisch, diktatorisch erfolgreich wie in China eine 1-Kind Ehe anzuordnen.
  • In ärmeren Ländern wird eine Geburtenkontrolle auf freiwilliger Basis nicht durchgeführt werden, da viele Kinder auch sozialpolitisch im Sinne einer Ernährung innerhalb der Familie, des Clans, erforderlich sind oder wegen einer nicht vorhandenen Absicherung im Alter.
  • Auch die katholische Kirche ist bedauerlicherweise abstinent, wenn es um Geburtenkontrolle geht. Vielleicht befürwortet der Papst in seiner Enzyklopädie deshalb auch Maßnahmen im Bereich Klimapolitik statt das Grundübel der Übervölkerung anzugehen.

Die folgende Statistik ist den Darstellungen von „Gapminder World“ entnommen, einer gemeinnützigen Institution in Schweden, geleitet von Prof. Hans Rosling. Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, statistische Daten der Vereinten Nationen zur Weltbevölkerung in einer klaren und interessanten Art zur Verfügung zu stellen.

Ein „Klick“ auf

http://www.gapminder.org

ist außerordentlich empfehlenswert.

In der nächsten Abbildung ist das Einkommen pro Einwohner gegen die Geburtenrate pro Frau in den entsprechenden Ländern aufgetragen.

gapminder 2009 fertilty vs income per person

Man erkennt deutlich den Zusammenhang zwischen Wohlstand – Einkommen pro Kopf der Bevölkerung – und der Geburtenrate.

Ein Lebensstandard bereits über 4000 $ pro Einwohner verringert die Zahl der Kinder pro Frau auf unter 2,3, was mit einem Ende der Bevölkerungsexplosion identisch ist, und führt schließlich sogar zu einer Abnahme der Weltbevölkerung.

Das alleine entscheidende Ziel der Weltpolitik muss es also sein, den Wohlstand weltweit zu fördern, um das Anwachsen der Weltbevölkerung zu begrenzen!

Davon abgesehen haben auch die Menschen in den unterentwickelten Ländern, die oft keine Elektrizität zur Verfügung haben, das Recht darauf, sich weiter zu entwickeln.

Wir, in den Entwickelten Ländern konnten u. a. zu unserem Wohlstand kommen, weil wir billigen Strom durch fossile Energieträger, Kohle, Öl, Gas nutzen konnten. Dies vorzuenthalten darf kein weltpolitisches Ziel sein.

(Siehe auch Artikel „Klimarevolte in Afrika“:

Das Leben in Afrika ist oft schlimm, arm und kurz. An Aids sterben jedes Jahr 2,2 Millionen Afrikaner wie die WHO (World Health Organization) berichtet. Lungen-Infektionen verursachen 1,4 Millionen Todesfälle, Malaria 1 Millio. Darmerkrankungen 700.000. Krankheiten, die mit einfachen Impfstoffen verhindert werden können, töten zusätzliche 600.000 pro Jahr, während Krieg, Unterernährung und das Leben in schmutzigen Slums unzählige Eltern und Kinder zu früh ins Grab bringen. Und doch wird Tag für Tag den Afrikanern gesagt, die größte Bedrohung, vor der sie stehen, sei die globale Erwärmung.

https://rlrational.files.wordpress.com/2010/03/klimarevolte-in-afrika.pdf)

Alle Anstrengungen sind also zu unternehmen, für diese Länder preiswerte Energie zur Verfügung zu stellen. Und die erneuerbaren Energien, Solar- und Windenergie, gehören bisher zweifellos nicht dazu (siehe folgende Graphik, die nicht jeder kennt!).

Electricity Cost vs Installed Renewable Capacity per Capita Kopie

Elektrizitätskosten/kWh als Funktion der installierten Leistung in W/Einwohner (Megawatt/Million Einwohner)

http://wattsupwiththat.com/2015/08/03/obama-may-finally-succeed/

Denn es ist evident, dass sich eine Gesellschaft vor die Alternative gestellt, Wohlstand oder Klima/Umweltschutz immer für Wohlstand gegen Klima/Umweltschutz entscheiden wird. Man mag dies bedauern, aber es ist zweifellos historisch belegbar und unter sozialen Aspekten betrachtet nachvollziehbar.

Dies sollten sich die Umweltideologen einmal ausdrücklich vor Augen halten, wenn sie mit ihren Forderungen die finanzielle Basis des Wohlstands in den Industriestaaten zerstören wollen.

In der folgenden Abbildung ist die Situation schematisch dargestellt:

Billige Energie Wohlstand Umwelt

Billige Energie führt zu Wohlstand, der einerseits zwar zu erhöhtem Energiebedarf führt, gleichzeitig aber auch zu einer Stabilisierung der Weltbevölkerung. Bei gestiegenem Wohlstand kann man sich auch wieder andere teurere Energieerzeugung, z. B. erneuerbare Energien, leisten.

Somit können Umweltprobleme gelöst werden, von denen es auf unserer Erde genügend gibt, falls erforderlich können auch klimapolitische Maßnahmen ergriffen werden.

RL

PDF hier: Fossile Brennstoffe Erneuerbare Energien Weltbevölkerung

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COP-21 im Widerspruch zu eigenen Vereinbarungen- ab heute null Emissionen?!

Es muss den Anhängern und Enthusiasten des Klimaalarms wohl noch nicht aufgefallen sein, dass die heutigen Temperaturmessungen und die gemessenen Konzentrationen von CO2 in der Atmosphäre im Widerspruch zu den eigenen Berichten des IPCC (Intergovernmental Panel for Climate Change, UN) und den dort angegebenen Klimasensitivitäten des CO2 stehen.

Und schließlich sollten sie auch längst erkannt haben, dass mit den ihren Alarm tragenden Wirkungen des Treibhausgases CO2 ab heute die Emissionen auf null zurückgefahren werden müssten!

Im kompletten Widerspruch zu den Vereinbarungen und zukünftigen Vorhaben der Pariser Übereinkunft COP-21.

Diese Tatsache, nicht gerade im Sinne der Alarmisten, soll hier noch einmal dargestellt und erläutert werden.

Man kann die anschließende Rechnung am Ende des Artikels auslassen und sich direkt die Werte in der Tabelle 1 anschauen.

Tabelle 1: f = ΔTSensitivität/ln (2)

Sensitivitätstabelle Kopie

Der Tabelle  entnimmt man, dass bei den vom IPCC und den Alarmisten angegeben Temperatursensitivität ΔTSensitivität für CO2 von im Mittel 3°C bei der heutigen Konzentration von 400 ppmV die Temperaturerhöhung bereits jetzt über der in der Pariser Vereinbarung COP-21 angestrebten 1,5°C liegt, und weit über der bisher gemessenen global gemittelten Temperaturerhöhung von 0,7 °C!!!

Um das 1,5°C Ziel noch zu erreichen, darf ab heute keine CO2 Emission mehr stattfinden!!!

Bei einer Sensitivität von 4,5 °C, die immer noch beim IPCC als möglicher Wert bezeichnet wird, ist sogar bereits das 2°C Ziel überschritten.

Eine Sensitivität, die mit den heutigen gemessenen Temperaturen

ΔTheute = 0,7°C

verträglich ist (Temperaturerhöhung durch anthropogen emittierte Treibhausgase)

und den gemessenen Konzentrationen an CO2 von 400 ppmV,

liegt bei ΔTSensitivität = 1,35 °C  (f=1,95 °C ) oder darunter.

Und dies führt zu keiner globalen Temperaturerhöhung, die zu alarmistischen Veränderungen im Klima Geschehen Anlass gäbe, und schon gar nicht zu von den Aktivisten geforderten Reduktionen an CO2 Emissionen mit den bekannten Auswirkungen.

Wann fängt man endlich einmal an, darüber nachzudenken, welche Sau hier eigentlich von den Klimaalarmisten und Aktivisten durchs Dorf getrieben wird.

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!!!

 

Zur Rechnung :

Vom IPCC und allen Klimaforschern ist wohl uneingeschränkt anerkannt, dass eine durch anthropogen emittierte Treibhausgase verursachte Erwärmung global beschrieben werden kann als:

ΔTheute = f*ln(CO2(heute)/CO2(vorindustriell)

Dabei bedeutet der Klammerausdruck jeweils die genannten CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre. ΔTheute ist dann die zu erwartende Temperaturerhöhung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit.

ln ist der natürliche Logarithmus, auf jedem Taschenrechner per Tastendruck auszurechnen. Der natürliche Logarithmus ist der Tatsache geschuldet, dass jedes emittierte CO2-Molekül eine schwächere Treibhauswirkung hat als das vorhergehende.

f ist ein Verstärkungsfaktor, der beschreibt, welche Wirkung welche Konzentration von CO2 in der Atmosphäre auf die globale Temperatur hat. Er ist festgelegt durch die sogenannte Klima-Sensitivität ΔTSensitivität von CO2 in der Atmosphäre bei Verdopplung der Konzentration. Für die transiente Sensitivität, die zeitgleich mit der Emission wirkt, gibt das IPCC einen Bereich von ΔTSensitivität = 1,5-4,5 °C an. Sie beinhaltet zudem auch alle durch eine Erwärmung zusätzlich von anderen Treibhausgasen z. B. Wasserdampf oder durch Wolken hervorgerufenen Verstärkungen oder Abschwächungen.

Der Faktor f  berechnet sich aus der Sensitivität und durch Einsetzen der Verdopplung der Konzentration zu

f = ΔTSensitivität/ln (2)

RL

Als PDF COP 21 Im Widerspruch zur eigenen Vereinbarung

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Messungen und Klimamodelle – eine überraschende Darstellung der Diskrepanz

Dr. John Christy von der Universität in Huntsville, Alabama (UAH), hat den wachsenden Unterschied zwischen den Voraussagen der Klimamodelle und den gemessenen Temperaturwerten in einer bisher mir nicht bekannten, sehr aussagekräftigen Weise dargestellt, (Abb. 1).

Der Vortrag von Christy zu diesem Thema fand am 08. Dezember 2015 vor dem Unterkomitee des Senatsausschusses für Raumfahrt, Wissenschaft und Wettbewerb des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten von Amerika (Senate Subcommittee on Space, Science, and Competitiveness Committee) statt.

Christy

Abb. 1: Gemessene Temperatur-Daten aus Ballonaufstiegen und Satelliten im Vergleich zu Klimamodellen in der mittleren Troposphäre

Quelle:

http://judithcurry.com/2015/12/17/climate-models-versus-climate-reality/

Üblicherweise werden die Klimamodelle mit den gemessenen Temperaturen an der Erdoberfläche (Thermometern) oder der unteren Troposphäre (Satelliten, Ballonaufstiege) verglichen (Abb. 2).

rss und uah vergleich mit Modellen bis nov 2015

Abb. 2: Vergleich Klimamodelle gegen Satellitenmessungen RSS und UAH in der unteren Troposphäre

Quelle:

http://wattsupwiththat.com/2015/12/04/the-robust-pause-resists-a-robust-el-nio-still-no-global-warming-at-all-for-18-years-9-months/

Auch hier sieht man eine stetig wachsende Differenz der gemessenen zu den Modelldaten.

Christy hat nun die Vorhersage der Klimamodelle für die mittlere Troposphäre mit gemessenen Temperaturen in diesem Bereich verglichen (Abb. 1).

Alle 2 Tage steigen Wetterballone auf und messen von der Erdoberfläche bis ca. 15 km Höhe Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Windgeschwindigkeit als Grundlage für die Wettermodelle für die Wettervorhersage weltweit.

Vier unterschiedliche Analysen der Temperaturdaten der Ballonaufstiege sind mit den blauen Punkten der Abb. 1 zusammengefasst.

Ebenso werden die Temperaturen der mittleren Troposphäre von Satelliten aufgenommen. Es gibt zwei globale Datenanalysen dieser Satellitenmessungen, University of Alabama, UAH, und Remote Sensing System, RSS. Beide Datenanalysen stimmen sehr gut überein. Die grünen Quadrate geben diese Temperaturmessungen an.

Ballondaten und Satellitendaten sind voneinander komplett unabhängige Messungen.

Die rote Linie (Abb. 1) repräsentiert das Fünf-Jahresmittel der 102 Computermodelle im IPCC Bericht von 2013, für die in der mittleren Troposphäre Werte vorhanden sind.

Wie der Vergleich zeigt, liegen die Klimamodelle total neben den Messwerten.

Die Modelle liegen 2015 bereits um einen Faktor drei zu hoch!!!

Auf diesen Klimamodellen beruht der Klimaalarm und die ganze alarmistische Klimapolitik – sieht schlecht dafür aus!!!!!

Bin gespannt, wie die Klimaalarmisten auf diese Tatsache reagieren.

Wahrscheinlich wird sie totgeschwiegen.

Im Grunde zeigt die Darstellung von Christy auch den fehlenden Hotspot in den gemessenen Temperaturwerten der mittleren Troposphäre auf, der ebenfalls mehr oder weniger totgeschwiegen wird.

(siehe hier)

RL

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Paris Übereinkommen COP21: 1000 Milliarden $ für 0,05 Grad!?

DSC_0903Man ist wenig geneigt zu glauben, dass man ausgehandelt hat, die Entwicklungsländer zu bewegen für 100 Milliarden $ pro Jahr die Pariser Übereinkunft zu unterschreiben, damit im Endeffekt eine globale Temperaturerniedrigung von 0,05 °C erreicht wird, gegenüber einem Zustand „Busines as Usual“, UNEP Emission Gap Report.

http://www.unep.org/publications/ebooks/emissionsgapreport2014/portals/50268/pdf/Appendix_2B.pdf

Diese Zahlung sollen die Entwickelten Länder ab 2020 zunächst bis 2030 für die Entwicklungsländer bereitstellen, danach sollen es mehr werden.

1 Billion, 1000 Milliarden €!!!!

Nun, dafür wird man hoffentlich das Klima, die Welt, retten können, denn abgesehen von Mitteleuropa würden ansonsten die Menschen überall verbrennen laut Prof. Schellnhuber, Leiter des PIK (Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung).

Bemerkung: Man könnte auf die Idee kommen, ich hätte eine Phobie gegen das PIK. Die häufige Zitierung liegt daran, dass das PIK sich in Deutschland zum Wortführer des alarmistischen Klimawandels gemacht hat. Dies ohne Rücksicht auf wissenschaftliche Integrität.

Da gemäß Klimaübereinkunft jetzt alles klar ist – von einer weiteren Entwicklung des wissenschaftlichen Standes bei der Klimaforschung ist keine Rede – benötigt man auch keine Klimafolgenforschung mehr, kann also auch auf das PIK verzichten. Ob man dies dort auch so sieht?

Zurück:

Was bekommt man nun für sein Geld?

Die Emission des Treibhausgases soll reduziert werden, nach Geschmack und Willen der einzelnen Nationen. Dies nennt man Intended National Determined Contribution (INDC).

Christiana Figueres, Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention der UN, hat nun die von ihrer Institution berechneten Werte bekanntgegeben, die durch Einsparung an Emissionen der bis Oktober von den einzelnen Nationen eingereichten INCDs erreicht werden. Dies sind 33 Gt CO2 bzw. eine Reduzierung von 4,2 pppmV in der Atmosphäre, falls die ganze Emission auch dort bleibt. Heute werden allerdings etwa 50% wieder von Ozeanen und Landbedeckung aufgenommen.

Damit kann man mit einfachen Überlegungen, den Temperatureffekt berechnen, um den die global gemittelte Temperatur niedriger ausfallen wird als bei “Business as Usual“ (siehe mein Artikel über die Sensitivität von CO

https://rlrational.wordpress.com/2015/12/16/sensitivitaet-von-co2-cop21-paris-1000-milliarden-e-spende-an-entwicklungslaender-fuer-globale-temperaturerniedrigung-von-005-c/ )

Das MIT (Massachusetts Institute of Technology), eine der Elite Universitäten der USA, hat nun mit aufwendigen Modellen berechnet, dass man unter der Voraussetzung, dass die genannten Einsparungen bis 2100 eingehalten werden, 0,2 °C an globaler Erwärmung einspart.

http://globalchange.mit.edu/research/publications/other/special/2015Outlook

Björn Lomborg, Professor an der Kopenhagener Business School, kommt mit einem anderen Modell zu einem ähnlichen Ergebnis: 0,17 °C.

http://wattsupwiththat.com/2015/11/10/lomborg-paris-climate-pact-will-reduce-temperature-increase-by-the-end-of-the-century-by-a-whopping-0-05c/

Lomborg gibt auch einen Wert für die Temperaturerniedrigung durch die INDCs bis 2030 an.

Diese beträgt 0,05 °C.

Bis dahin also eine Spende von 1000 Milliarden $ der Entwickelten Länder an die unterentwickelten, um die CO2 Emissionen zu verringern.

Dabei sind die Aufwendungen der einzelnen Entwickelten Länder für die internen Kosten der Reduktionsmaßnahmen nicht eingerechnet.

Aber es bestätigt die Ausführung von Ottmar Edenhofer (schon wieder PIK), dass es nicht um Klima geht, sondern um Politik und Umverteilung des Reichtums der Entwickelten Länder.

Das ist ein Geschäft!! Da können einem wirklich die Tränen kommen, wie sie nach Abschluss der Pariser Übereinkunft reichlich flossen.

RL

 

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Sensitivität von CO2 – COP21 Paris: 1000 Milliarden € Spende an Entwicklungsländer – für globale Temperaturerniedrigung von 0,05 °C

Man kann es wirklich nicht glauben, dass man ausgehandelt hat, die Entwicklungsländer zu bewegen für 100 Milliarden $ pro Jahr die Pariser Übereinkunft zu unterschreiben, damit im Endeffekt eine globale Temperaturerniedrigung von 0,05 °C bis 2030 erreicht wird, gegenüber einem Zustand „Busines as Usual“, UNEP Emission Gap Report.

http://www.unep.org/publications/ebooks/emissionsgapreport2014/portals/50268/pdf/Appendix_2B.pdf

Diese Zahlung sollen die Entwickelten Länder ab 2020 zunächst bis 2030 für die Entwicklungsländer bereitstellen, danach sollen es mehr werden.

1 Billion, 1000 Milliarden €!!!!

Die Emission des Treibhausgases CO2 soll reduziert werden, nach Geschmack und Willen der einzelnen Nationen. Dies nennt man Intended National Determined Contribution (INDC).

Das MIT (Massachusetts Institute of Technology), eine der Elite Universitäten der USA, hat nun mit aufwendigen Modellen berechnet, dass man unter der Voraussetzung, dass die genannten Einsparungen (INDCs) bis 2100 eingehalten werden, 0,2 °C an globaler Erwärmung einspart.

http://globalchange.mit.edu/research/publications/other/special/2015Outlook

Björn Lomborg, Professor an der Kopenhagener Business School, kommt mit einem anderen Modell zu einem ähnlichen Ergebnis: 0,17 °C.

http://wattsupwiththat.com/2015/11/10/lomborg-paris-climate-pact-will-reduce-temperature-increase-by-the-end-of-the-century-by-a-whopping-0-05c/

Lomborg gibt auch einen Wert für die Temperaturerniedrigung durch die INDCs bis 2030 an.

Diese beträgt 0,05 °C.

Im Folgenden soll mit einem physikalischen Modell dieser Wert berechnet werden mit einer sehr einfachen mathematischen Relation.

Die Treibhauswirkung eines Treibhausgases bei Verdopplung seiner Konzentration in der Atmosphäre bezeichnet man als seine Klimasensitivität.

Im folgenden Artikel will ich für CO die Klimawirksamkeit beschreiben:

  1. Die allgemeine Relation, die die Temperaturwirkung eines Treibhausgases wiedergibt.
  2. Wie man daraus die globale Temperaturerniedrigung auf Grund der INDCs berechnet
  3. Wie man die globale Temperaturerhöhung durch weitere Emission von Treibhausgasen aus den gemessen Parametern der Atmosphäre ableiten kann

Artikel weiterlesen:

Sensitivität von CO2

 

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Klimavertrag Paris 2015 – Zu Tränen gerührt!? Die Welt gerettet??

Rainer Visitenkartenbild KopieDer Jahrhundertvertrag zur Rettung der Welt ist am Samstag, 13. Dezember 2015, von 196 Staaten abgenickt worden, damit allerdings noch nicht ratifiziert. Er tritt erst in Kraft, wenn ihn mindestens 55 Staaten, die 55 % der weltweiten CO2 Emissionen vertreten, ihre Unterschrift geleistet haben.

Im April 2016 soll es dann voraussichtlich in New York so weit sein.

http://unfccc.int/resource/docs/2015/cop21/eng/l09.pdf

Wichtig sei an dieser Stelle auch anzumerken, dass man den Vertrag nach 3 Jahren mit einer Kündigungsfrist von 1 Jahr wieder verlassen kann.

Alles basiert auf freiwilligem Engagement. Vertragsstrafen sind nicht vorgesehen!

Die Emissionsreduktionen, auf die sich die Staaten verpflichten, sind freiwillige Vorgaben, sog. INDCs (Intended Nationally Determined Contributions). Diese sollen nach 2025 (bzw. 2030) alle 5 Jahre überprüft werden. Angestrebt wird eine Verschärfung der Emissionen, aber auch Abschwächung ist zugelassen.

Bindend ist im Grunde nichts wesentliches, alles sind Absichtserklärungen.

Vor zwei Wochen habe ich ein Plädoyer auf dieser Homepage für die Annahme des Klimavertrages geschrieben. Allerdings unter der Voraussetzung, dass die Verpflichtungen bindend sind, damit alle Industriestaaten dem Beispiel Deutschlands im Bereich der erneuerbaren Energien folgen müssen. Damit würde wieder ein fairer Wettbewerb zwischen den Industriestaaten entstehen.

Insofern ist der Vertrag enttäuschend. Man muss sich wirklich fragen, warum man zu Tränen gerührt war!

(Insbesondere unsere Umweltministerin Frau Hendricks!)

Beim französischen Außenminister Fabius kann ich dies persönlich verstehen, denn er hat sich in diesen Tagen wahrlich aufgerieben, um überhaupt zu einem Vertragswerk zu kommen.

Die UN Bürokraten haben ebenfalls Grund sich zu freuen, denn ihre Finanzierung ist nicht nur gesichert, sondern wird mit weiteren Gremien zur Implementierung des Vertrages sogar erheblich erweitert.

Freuen dürfte es auch die Nichregierungsorganisationen NGO´s. Auch sie werden sich weiterhin am gefüllten Tropf injizieren lassen.

Auch einige ärmere Länder (oder deren Regierungsvertreter) werden durch die finanziellen Zusagen ab 2020 100 Milliarden $/Jahr profitieren

Fragen muss man sich allerdings, warum Länder wie die OPEC Staaten, Venezuela, Russland, Brasilien, die von den fossilen Rohstoffen existentiell leben, diesem Vertrag zugestimmt haben und ihn zur Kenntnis nehmen, ohne dagegen zu opponieren. Wie wir sehen werden, können sie dies auch in aller Seelenruhe. Vielleicht kommen ihnen ja auch die Tränen (vor Lachen).

Vielleicht gehen die Protagonisten des Klimavertrages auch davon aus, dass die Investitionen in fossile Kraftwerke in Zukunft auf Grund der wirtschaftlichen Unsicherheit stark reduziert werden. Dies ist in der Tat nicht von der Hand zu weisen.

Schauen wir uns nun einige der essentiellen Punkte im Vertrag an:

(Freie Übersetzung aus dem englischen Original)

Artikel 2:“ … das Ziel, die globale Antwort auf die Bedrohung durch den Klimawandel zu stärken durch:

  1. a) den globalen Temperaturanstieg unter 2° C zu halten, und zu versuchen nicht über 1,5° C zum vorindustriellen Zustand zu kommen; …“

In den „Adoptions“ der Vertragspartner heißt es weiterhin Artikel 17/21:

„Die Vertragspartner vermerken mit Besorgnis, dass die für 2025 und 2030 angemeldeten INDCs nicht ausreichen, um das 2° C Ziel zu erreichen. Sie führen nur auf 55 Gt/y im Jahr 2030. Viel größere Reduktionen müssen gefordert werden. Hierfür sind max. 40 Gt/y zulässig. Das gilt noch mehr für das Erreichen des 1,5° C Ziels.

Das IPCC soll hierfür einen technischen Report bis 2018 erstellen.“

Artikel 9: „Entwickelte Länder sollen finanzielle Ressourcen für die Entwicklungsländer bereitstellen, um eine Vermeidung oder Adaption im Rahmen dieses Vertrages kontinuierlich zu ermöglichen.“

Weiterhin heißt es im Vertrag:

„Die Vertragsstaaten erkennen an, dass die Entwickelten Länder ab 2020 jährlich 100 Milliarden $ für sich entwickelnde Länder bereitstellen. Ab 2025 soll dieser Betrag aufgestockt werden.“

Wer allerdings wieviel zahlt ist nicht definiert.

„Entwicklungsländer können für die „Emissionssünden“ der Vergangenheit der Entwickelten Länder keine Forderungen geltend machen.“

Eine „Dekarbonisierung“ ist auch für die zweite Hälfte dieses Jahrhundert nicht vorgesehen, wie z. B. Deutschland eingebracht hatte.

„Es heißt nun in Artikel 4.1: „ … die Vertragsparteien sollen schnelle Emissionsreduktionen vorantreiben mit der besten vorhandenen Wissenschaft, um eine Balance zwischen anthropogenen Emissionen und Senken von Treibhausgasen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts zu erreichen im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung und Anstrengung, um Armut auszumerzen, auf der Basis der Ausgewogenheit (Anm.: Gemeint ist der derzeitige Unterschied zwischen Entwicklungs- und Entwickelten Ländern).“

Als Skeptiker des alarmistischen anthropogen verursachten Klimawandels kann ich mit den Vorgaben für die Temperaturerhöhung natürlich gut leben. Ich gehe davon aus, dass selbst beim Verbrauch an fossilen Brennstoffen, wie er von der UN bei „Business as Usual“ angegeben wird, die globale Temperaturerhöhung bis zum Ende dieses Jahrhundert allemal unter 2° C bleiben wird.

Was ich sehr vermisse ist, dass eine wissenschaftliche Überprüfung des Einflusses des Treibhausgases Kohlendioxid auf unser Klima nicht zur Debatte steht. Und wir reden hier von einem Jahrhundertvertrag.

Übrigens:

Die INDCs führen nur auf eine Temperaturreduktion von max. 0,2° C gegenüber dem „Business as Usual“. Siehe hierzu mein demnächst erscheinender Artikel: „Klimavertrag Paris 2015: Unter 2° C?! Na und!!“

RL

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Klimafakten Update Dezember 2015

Während die Klimakonferenz COP-21 in Paris sich in der zweiten Woche ihrem Ende nähert, werden die Töne der Klimaalarmisten immer schriller. Skeptiker des alarmistischen Klimawandels werden mit „Wanted Plakaten“, die in Paris verteilt werden, von Aktivisten wie Kriminelle verfolgt.

Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass diese Randalierer von Klimawissenschaft und der dieser zu Grunde liegenden Physik keine Ahnung haben.

Es muss schon schlimm sein, wenn man nur zwei oder drei Gehirnzellen hat, die zudem nichts voneinander wissen.

Dies ist ein Grund mehr, sich immer wieder auf die Klimafakten zu besinnen, auf die gemessenen Klimadaten, auf die Klimarealität.

Sollte sich herausstellen, dass diese auf eine Klimasituation hinweisen, die zu Besorgnis Anlass gibt, wäre ich der letzte, der nicht lernfähig wäre. Derzeit deutet allerdings wahrhaftig nichts darauf hin, dass ich meine Meinung als Skeptiker ändern müsste. Natürlich trägt der Mensch durch seine Emission von CO2 zu einer Erwärmung bei, aber bei weitem nicht so, dass man von einem Kliamalarm ausgehen müsste.

Im Gegenteil, selbst bei dem derzeitigen recht starken El Nino, der üblicherweise zu einer beträchtlichen Erhöhung der global gemittelten Temperaturen führt (siehe 1998 und 2010), bleibt die Temperaturerhöhung sehr gemäßigt. Die üblicherweise im nächsten Jahr folgende La Nina, wird die Temperaturerhöhung wohl wieder ausgleichen.

Im Folgenden sind die Temperaturanomalien der Satellitendaten UAH und RSS bis 1979 bis einschließlich November 2015 dargestellt.

 UAH_LT_1979_thru_November_2015_v6

http://www.drroyspencer.com/

 

RSS_TS_channel_TLT_Global_Land_And_Sea_v03_3-1 incl november 2015

http://www.remss.com/measurements/upper-air-temperature

Weiterhin ist in der folgenden Abbildung ein Vergleich der Messungen mit den Modellen, auf die sich die Alarmisten berufen, zu sehen.

 rss und uah vergleich mit Modellen bis nov 2015

 

http://wattsupwiththat.com/2015/12/04/the-robust-pause-resists-a-robust-el-nio-still-no-global-warming-at-all-for-18-years-9-months/

Deutlich ist zu erkennen, dass sich die Modellvoraussagen stetig von den Messwerten (IPCC FAR: Vierter Bericht des IPCC) entfernen und dies bei anthropogenen CO2 Werten, die stärker als je zuvor ungebremst in die Atmosphäre emittiert werden.

Diese offiziellen Daten sind für uns alle nur einen Mausklick entfernt. Jeder kann sich somit ein eigenes Bild machen: Klimatologen, Politiker, Journalisten, so man denn wollte!!!

RL

 

 

 

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Plädoyer eines Skeptikers für ein Gelingen der Klimakonferenz COP21 in Paris

Rainer Visitenkartenbild KopieEin Kommentar

Es mutet merkwürdig an, wenn sich ein Skeptiker des alarmistischen anthropogen verursachten Klimawandels dafür ausspricht, dass die Klimakonferenz in Paris gelingen möge.

(Anmerkung: Ich bin Physiker und bezweifle keineswegs, dass der Mensch durch Emission von CO2 zu einer Erwärmung der Erde beiträgt. Nur: Die Größe der Erwärmung bis 2100 wird auch bei ungehemmter Emission nicht bei 3-4,5 Grad C liegen, sondern weit darunter bei kleiner 2 Grad C bleiben. Und mein Standpunkt ist durch alle bisherigen Messungen der Klimadaten bestätigt. Gerne würde ich mit den Wissenschaftlern des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) wie vor Jahren bereits einmal erfolgt, hierüber öffentlich diskutieren. Aber das PIK verweigert sich!!)

Nun, warum also dieses Plädoyer?

In Deutschland und der EU fährt man voll auf den alarmistischen menschengemachten Klimawandel ab. Mit zig Millionen Euro geförderte Klimainstitute, deren Leiter wie der des PIK im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) sitzen, überhastete, nicht durchdachte und deshalb auch ungemein kostenträchtige Umrüstung auf erneuerbare Energien, sich gleichschaltende Presse und Politik führen in unserem Land zu einer wohl unumkehrbaren Situation mit Milliarden Kosten.

Dabei sollte man zudem bedenken, dass das Ziel der exponiertesten Befürworter der Maßnahmen „Reduktion der CO2 Emissionen“ zu einer Transformation (ursprünglich Revolution genannt) der Gesellschaft führen soll, wie es z. B. das PIK lauthals und öffentlich verkündet. Wie sagte so schön einer der Direktoren des PIK sinngemäß: Es geht nicht um Wissenschaft, sondern um Umverteilung des Reichtums der Industrienationen.

Die Folge sind die weltweit höchsten Energiepreise, die vor allem die Einkommen der weniger verdienenden Bevölkerung erheblich belasten und die energieintensive metallerzeugende und chemische Industrie aus Deutschland vertreiben.

Freiwillig wird diesem irrsinnigen Beispiel Deutschlands kein weiteres Industrieland folgen.

Die Hoffnung besteht, dass durch internationalen Druck die Industriestaaten der G7 (besser mit Russland G8), wie auch auf Schloss Elmau 2015 beschlossen, gezwungen werden entsprechende Maßnahmen durchzuführen. Diese müssen natürlich auch bindend und kontrollierbar sein.

Damit ergäbe sich eine für alle G7 Industrie-Staaten äquivalente wirtschaftliche Wettbewerbssituation!!

Das ist der Grund, warum ich der Klimakonferenz in Paris aus vollem Herzen Erfolg wünsche, und somit alle Industrienationen unserem irrsinnigen Beispiel folgen müssen.

Allerdings hege ich nach wie vor große Zweifel, dass dies im beschriebenen Umfang gelingen wird.

Darüber werde ich mich nach Beendigung der Klimakonferenz weiter auslassen.

RL

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