RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Zum Klimawandel !

Der Klimawandel ist in aller Munde, die einen reden von der größten von Menschen verursachten Katastrophe, die hier auf uns zukommt, die anderen verneinen, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist.
Als Naturwissenschaftler will ich verstehen und klären, was denn nun wirklich der Sachstand der Klimatologie ohne Politik oder Ideologie ist.
Ich nehme für mich eine unabhängige Betrachtung in Anspruch, da ich weder der Erdöl-, der Erdgas-, der Kohle- oder der Kernreaktorindustrie in irgendeiner Weise verpflichtet bin, weder Umweltaktivist (obwohl mir unsere Umwelt sehr am Herzen liegt) oder Klimatologe bin, dem man vorwerfen könnte, am Tropf der Forschungsförderung zu hängen.
Für diese Abhandlung oder für meine Vorträge werde ich auch von keiner anderen Institution weder finanziell noch ideell unterstützt.
Ich gestehe allerdings, dass ich als Physiker grundsätzlich Skeptiker bin, was ich als eine essentielle Voraussetzung für das Arbeiten in der Naturwissenschaft betrachte.
Wahrheiten werden weder von überwältigenden Mehrheiten noch von Minderheiten gemacht. Die naturwissenschaftliche Wahrheit ergibt sich aus Messungen und Experimenten.
Glaubensfragen haben hier nichts zu suchen. Das ist die Angelegenheit der Religion.

Die Hypothese des vom Menschen gemachten Klimawandels beruht allein auf Modellen, die in den exakten Naturwissenschaften wie der Physik (und die Klimatologie ist ein Randgebiet der Physik) durch Experiment oder Messungen bestätigt werden müssen. Da letztere die alarmistischen Voraussagen der Modelle nicht verifizieren, sind die Modelle insofern fundamental falsch. Sie sind nicht einmal in der Lage kurzperiodische Veränderungen des Klimas von einigen Jahren wie z. B. El Nino mit seinen Auswirkungen auf das weltweite Klima vorherzusagen.
Wie soll dann eine Prognose für die nächsten 100 Jahre möglich sein? Dies ist prinzipiell alleine schon wegen des chaotischen Charakters der zu Grunde liegenden physikalischen Gleichungen und der Komplexität der Klimaeinflüsse auch mit den leistungsfähigsten Computern nicht machbar. Man denke an die Wettervorhersagen, die ebenfalls auf diesen Gleichungen beruhen.
Eine wissenschaftlich korrekte Auseinandersetzung mit den Thesen der Alarmisten war auf Grund der Vorgehensweise einer Clique von Klimatologen, die vom Klimaalarm profitieren, nicht möglich. Das Agieren dieser Klimaclique schadet dem Ansehen der Wissenschaft, schadet den Politikern, die auf vage oder gar falsche Vorhersagen Entscheidungen aufbauen und schadet schließlich den Menschen, die dies alles bezahlen müssen.
Inzwischen hat der Zug die wissenschaftliche Diskussion verlassen und ist auf dem Gleis der Finanzjongleure, Investoren und Großbanken, die sich laut Aussage von Goldmann-Sachs Umsätze von Tausend Milliarden Euro pro Jahr versprechen. Und von diesem profitablen Gleis wird man sich durch die Wissenschaft nicht mehr abbringen lassen.

Die Anhänger des katastrophalen menschgemachten Klimawandels bedauern das Scheitern der Kopenhagener Konferenz im Dezember 2009. Sie machen Druck, nun im Jahre 2010 das Versäumte nachzuholen, sonst ist die Erde unrettbar verloren.
Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn der so genannte Klimaschutz neu durchdacht und ohne Hektik, falls es so schlimm für die Zukunft aussieht. Alles spricht derzeit gegen die Weltuntergangsvoraussagen der Klimamodell-Theoretiker.
In einer Zeit in der wir erfahren, dass die Messungen den alarmistischen Vorhersagen der Klimamodelle des Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC, der Vereinten Nationen widersprechen. Das See-Eis der Antarktis seit 30 Jahren beständig zunimmt, das der Arktis seit zwei Jahren ebenfalls wieder. Die global gemittelten Jahrestemperaturen nehmen seit 10 Jahren sogar leicht ab im Gegensatz zu unvermindert ansteigendem Kohlendioxid. Sogar einer der Obergurus des vom Menschen gemachten Klimawandels und seinen katastrophalen Folgen Mojib Latif hat vorausgesagt, dass die globalen Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr ansteigen.
Warum dann diese Hektik. Hätte man in Kopenhagen oder würde man in diesem Jahr in Mexiko einen Vertrag abschließen, der ambitioniert eine weltweite Reduktion des Eintrages von Kohlendioxid um 20% bis 2020 aller Industriestaaten und Entwicklungsländer vorsieht, dann würde man mit den Berechnungen des IPCC eine Reduktion der Temperatur von 0,09°C (!) erreichen (siehe KLIMA mit den Mathematikkenntnissen eines 10-jährigen Kindes). Diese 0,09°C kann man als global gemittelte Temperatur nicht einmal messen. Die Kosten hierfür, die letztendlich die Steuerzahler aufbringen müssen, belaufen sich auf über 1000 Milliarden $ weltweit, davon über 100 Milliarden für Deutschland.
Diese 0,09°C, die wir bis 2020 vermeiden würden, falls alle Länder mitmachen (!) sollten uns doch nicht davon abhalten noch 10 Jahre zu warten, um zu sehen, was uns die Natur bis dahin sagen wird – die kümmert sich nämlich nicht um Modelle. Dann können wir immer noch entscheiden ob und wie wir dann agieren müssen.
Druck machen die Profiteure, die an der prophezeiten Klimakatastrophe verdienen, Regierungen (indirekte Steuererhöhung durch den Verkauf von Kohlendioxid-Zertifikaten), Goldmann-Sachs et al., Umweltverbände, Bürokraten in der UN, in der EU, in Deutschland, Klimafolgenforschungsinstitute, ….
Lasst uns abwarten, bevor man uns das Geld aus der Tasche zieht.
Bis dahin können wir das Geld einsparen oder einen Teil davon für wichtige dringende Anliegen, auch sinnvollen Umweltschutz, ausgeben.

Im März 2010
Rainer Link

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