RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Stephen Hawkins Apocalypse: Klimawandel

Stephen Hawkins Apocalypse: Klimawandel

Am 2. Juli dieses Jahres hat der berühmte Physiker Stephen Hawkins, der unheilbar krank nur über einen Computer mit der Außenwelt sprachlich kommunizieren kann, in einem Interview mit BBC davor gewarnt, dass die Erde bei weiteren CO2 Emissionen enden kann wie unser Nachbarplanet Venus.

Er sagte (frei übersetzt): „Wir sind nahe an einem Umkehrpunkt (Tipping Point), ab dem die Globale Erwärmung unumkehrbar ist. Die Aktion von Trump könnte die Erde über die Klippe bringen, so dass sie wird wie die Venus, mit einer Temperatur von 250 °C, Schwefelsäure regnend. Klimawandel ist eine der größten Gefahren denen wir ausgesetzt sind, und es ist eine, die wir vermeiden können, wenn wir jetzt handeln. Die Evidenz des Klimawandels zu leugnen und aus der Pariser Klima Übereinkunft auszusteigen, bedeutet, dass Trump vermeidbare Umweltschäden an unserem wunderbaren Planeten verursacht, die die natürliche Welt für uns und unsere Kinder bedrohen.“

http://www.bbc.com/news/science-environment-40461726

Nun, als Physiker, muss ich leider feststellen, dass der Kollege Hawkins so was von daneben liegt, dass es fast schon blamabel ist. Hawkins ist ein genialer Astrophysiker mit großartigen Überlegungen zur Physik der Schwarzen Löcher und deren quantenmechanischen Auflösung.

Auch mich hat die Astrophysik immer wieder fasziniert.

Leider und offensichtlich fehlt Hawkins aber zur Beurteilung klimatologischer Effekte durch das Treibhausgas CO2 jegliches Basiswissen. Auch die Beurteilung der Entstehung der Temperaturen auf der Venusoberfläche ist ihm fremd, dabei hätte ihm ein Klick ins Internet von der Unhaltbarkeit seiner Aussage überzeugen können. Er hätte sicher davon Abstand genommen.

(Bemerkung:

Leider findet man diese merkwürdige Überheblichkeit von fachfremden Wissenschaftlern immer wieder, wenn sie sich über Dinge auslassen, die jenseits ihres Fachbereiches liegen. Ein gutes Beispiel hierfür ist übrigens auch Harald Lesch, ein renommierter Astrophysiker, der glaubt über den Klimawandel relevante Aussagen machen zu können. Das funktioniert nicht!! Klima ist auch für Physiker ein komplexes Wissensgebiet, in das man sich schon etwas länger intensiv einarbeiten muss. Auch ich bin nicht als Klimatologe geboren worden, aber habe mich seit mehr als 15 Jahren ausgiebig damit beschäftigt.)

Zurück zum Thema!

Wie sieht es auf der Venus aus:

  • Radius r: 6.051 km; (Erde ca. 6.371 km)
  • Abstand von der Sonne R: 0,72 AE (108.200.000 km); (Erde: 1 AE)
  • Mittlere Oberflächentemperatur: 462 °C bzw. 735 K; (Erde 15°C bzw. 288 K)
  • Hauptbestandteile der Atmosphäre: 96 % CO2, 3% N2, 0,015% SO2; (Erde: 0,04% CO2)
  • Druck der Atmosphäre an der Oberfläche: 92 bar; (Erde 1 bar)
  • Albedo a (im Prinzip der Reflexionsgrad der Sonnenenergie eines Planeten: ca. 0,75; (Erde: 0,36)

Damit kann man nun rechnen:

Die eingestrahlte Sonnenenergie S auf die Planeten ist umgekehrt proportional zum Abstand R2 und proportional zur Absorption durch die Oberfläche (1-a).

Für unsere Überlegungen kann man annehmen, dass die Radien der beiden Planeten gleich sind.

Da die von der Sonne eingestrahlte Energie im Gleichgewicht identisch sein muss zur vom Planeten abgestrahlten erhält man aus dem Stephan-Boltzmann Gesetz mit S, proportional zu T4,für das Verhältnis der Temperaturen ohne Treibhausgasverstärkungen:

T(Venus)/T(Erde) =[(1-a(Venus)/(1-a(Erde)]1/4 x R(Erde)1/2/R(Venus)1/2=0,93

T(Venus)=268 K = -5 °C

Der Treibhauseffekt durch Kohlendioxid muss also den Unterschied machen.

Nun ist die Menge des Treibhausgases Kohlendioxid auf der Venus 97/0,04 x 92=223.000 mal höher als auf der Erde.

Da sich der Treibhauseffekt des CO2 proportional zum natürlichen Logarithmus seiner Konzentration verhält, ist dieser auf der Venus um einen entsprechenden Faktor höher

ln [CO2(Venus)/Co2 (Erde)] =12,3

Nimmt man an, dass der Treibhauseffekt auf der Erde 33 °C beträgt und durch CO2 hervorgerufen wurde, so ergibt sich eine Temperatur auf der Venusoberfläche von ca. 400°C.

Ein abgeschätzter Wert, der nicht so weit von der gemessenen Temperatur auf der Venusoberfläche 462 °C entfernt ist, wenn man bedenkt, dass unsere Überlegung sehr qualitativ war.

Wie allerdings unser verehrter Physiker Stephen Hawkins auf die Idee kommen kann, dass die Temperatur auf der Erde durch Emission des Treibhausgases CO2 auf Venus ähnliche Werte kommen kann, bleibt sein Geheimnis.

Die Konzentration von CO2 auf der Erde durch Emission kann höchstens einen Faktor 2 gegenüber heute (400 ppmV) ausmachen, alleine schon durch die begrenzten Ressourcen an fossilen Brennstoffen und die zukünftige technische Entwicklung.

In der folgenden Graphik ist die Temperaturerhöhung bei weiterer Emission von CO2 dargestellt. Allgemein anerkannt (auch von den Mitarbeitern des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und ihres Chefs Prof. Schellnhuber) ist, dass der Einfluss des CO2 proportional zum natürlichen Logarithmus seiner Konzentration ansteigt. Der Proportionalitätsfaktor f kann leicht aus gemessenen Daten bestimmt werden, wenn man die CO2 Konzentrationen kennt und die in dieser Zeit gemessene Temperaturerhöhung. Für die Graphik liegt eine Temperaturerhöhung von 0,6°C zu Grunde bei einer Konzentrationsänderung von 280 ppmV auf 378 ppmV. Somit erhält man für f=2, inklusive aller Verstärkungen des von CO2 initiierten Temperaturanstiegs.

Dargestellt ist (schwarze Kurve) bei der Annahme des IPCC von 3°C Temperaturerhöhung bei Verdopplung. Die andere Kurve (lila) zeigt das Temperaturverhalten mit dem zuvor bestimmten Wert von f=2.

Selbst die mit zu hoher Klimasensitivität -zu starkem Einfluss des CO2 auf die Klimaerwärmung –aus Modellen berechneten Temperaturerhöhungen des IPCC gehen nur von Werten 1,5-4 ° C bei einer Verdopplung der CO2 Konzentration aus. Ein mit den heutigen Temperaturmessungen verträglicher Wert liegt eher bei 1,5 ° C oder darunter!

https://rlrational.files.wordpress.com/2015/02/c3bcbersensitiv1.pdf

Ein Blick in die paläontologische Vergangenheit zeigt, dass selbst bei einer CO2 Konzentration auf der Erde, die einen Faktor 10 höher war als heute, ein Kipp Punkt (Tipping Point) nicht zu erkennen ist.

Wir befinden uns heute erdgeschichtlich in einem Eiszeitalter, das definiert ist mit einer Erde, auf der mindestens ein Pol von Eis bedeckt ist. Heute sind es alle beide.

PDF: Stephen Hawkins and Climate Change

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Update: Temperaturmessungen der Satelliten UAH und RSS bis Januar 2016

Die Temperaturanomalien der Satellitenmessungen UAH und RSS sind in den beiden folgenden Abbildungen angegeben.

UAH:

UAH_LT_1979_thru_January_2016_v6

http://www.drroyspencer.com/latest-global-temperatures/

RSS:

MSU%20RSS%20GlobalMonthlyTempSince1979%20With37monthRunningAverage%20With201505Reference

http://www.climate4you.com/GlobalTemperatures.htm

In beiden Messdaten ist die Entwicklung des derzeitigen El Nino im Temperaturanstieg deutlich zu erkennen. Er bleibt jedoch bisher noch hinter dem des starken El Nino 1998 zurück. Der El Nino 2016 hat sein Maximum bereits erreicht.

El Nino: Oberflächentemperatur des Pazifik im Bereich 3/4

nino3_4 Jan 2016

http://www.bom.gov.au/climate/enso/monitoring/nino3_4.png

Der Temperaturanstieg könnte allerdings noch 2-3 Monate fortschreiten, bevor mit großer Wahrscheinlichkeit die folgende La Nina alles wieder zurechtrückt.

RL

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Der statistische Trick mit der Anomalie – oder wie erzeugt man Hysterie

Der immer wieder bewährte Trick der Statistik –  um einen Effekt zu erzielen – beruht auf der „Nullpunkts-Unterdrückung“, auch Abweichung, Anomalie, genannt.

Dabei stellt man kleine – oft unbedeutende Variationen – vergrößert dar.

Dies soll an zwei Beispielen, der global gemittelten Temperaturanomalie und der Meereseisbedeckung erläutert werden.

 

1) Die global gemittelte Temperaturanomalie.

Üblicherweise wird die global gemittelte Temperatur durch die Temperaturanomalie, d. h. die Abweichung von einer Referenzperiode dargestellt.

Als Beispiel sollen die Daten der NOAA GISS dienen (obwohl der Verdacht nahe liegt, dass diese zu Gunsten einer Erwärmung schrittweise manipuliert wurden).

Hadcrut glob T Anomalie Kopie

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Global_Temperature_Anomaly.svg#/media/File:Global_Temperature_Anomaly.svg

Es handelt sich um eine Änderung von -0,2 bis +0,7°C, also ein Delta von

Δ=0,9°C!

Das sieht dramatisch aus, und soll es ja auch.

Denn es soll vor allem darstellen, wie der Mensch durch seine Emission des Treibhausgases CO2 zur global gemittelten Temperatur beiträgt.

Verzichtet man auf die Unterdrückung des Nullpunktes und beginnt z. B: bei 0°C, und trägt die Veränderung bei einer mittleren globalen Erdtemperatur von derzeit ca. 14,5°C auf, so erhält man ein ganz anderes Bild mit den gleichen Daten:

Nullpunktsunterdrückung T 2

Das sieht nun nicht mehr so dramatisch aus, und ist auch wohl auch besser in seiner Bedeutung zu verstehen.

Im Grunde müsste man als Nullpunkt die Temperatur der Erde ohne Treibhausgase darstellen, denn es soll ja der Effekt durch zusätzlich emittiertes Treibhausgas CO2 gezeigt werden. Der Nullpunkt würde dann bei -18°C statt 0°C liegen! Der Effekt einer Temperaturerhöhung durch das Treibhausgas Kohlendioxid wäre dann kaum noch zu erkennen.

 

2) Die See-Eisbedeckung der Erde

Hierzu ist zu Beginn noch zu erwähnen, dass die Erde sich heute in einem Eiszeitalter befindet, das geologisch dadurch definiert ist, dass mindestens ein Pol mit Eis bedeckt ist. Die meiste Zeit ihrer Geschichte befand sich die Erde in einem Warmzeitalter (siehe nächste Graphik)

Phanerozoic_Climate_Change_(de)

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte#/media/File:Ice_Age_Temperature_de.png

Innerhalbe unseres Eiszeitalters wechseln sich Warm- und Kaltzeiten ab. Wir befinden uns in einer Warmzeit (interglazialen Warmzeit) zwischen zwei Kaltzeiten (Graphik), und beide Pole sind mit Eis bedeckt.

Ice_Age_Temperature_de

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte#/media/File:Ice_Age_Temperature_de.png

Nun zurück zur Nullpunkts Unterdrückung!

Gerne werden auch hier die globalen Meer-Eisbedeckungen als Bedeckungsanomalien dargestellt:

iphone_anomaly_global

Globale See-Eisbedeckung: Cryosphere Today – University of Illinois – Polar Research Group

http://wattsupwiththat.com/reference-pages/sea-ice-page/

Wie anders sieht es doch aus, wenn man den Nullpunkt nicht unterdrückt:

Nullpunktsunterdrückung T und Seeeis 2

Ähnliches gilt auch für die Meereseis-Bedeckung der Antarktis.

Zunächst die Bedeckungsanomalie:

seaice_anomaly_antarctic

Dann hier ohne Nullpunktunterdrückung:

seaice_area_antarctic

Die jährlichen Abweichungen, Anomalien, sind eben gering und insofern auch bedeutungslos!!

Fazit:

„Vertraue keiner Statistik! Es sei denn Du erkennst, was sie bezwecken will!“

RL

PDF: Der statistische Trick mit der Anomalie

 

 

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Greenpeace Mitgründer Patrick Moore zum Klima

Der Mitgründer von Greenpeace ist offensichtlich zum Klimaskeptiker geworden!

Sehen Sie hier , was er zu sagen hat :

Eine Version mit deutschen Untertiteln ist bei EIKE erschienen:

RL

 

 

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Ein Klimarückblick 2015 – von Helmut Kuntze

Dieser Artikel von Helmut Kuntz erschien bei EIKE

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/klimarueckblick-2015/

Da er auch mit Humor die Alarmistische Klimaproblematik sieht, habe ich ihn hier mit der Genehmigung des Autors abgedruckt.

RL

Klimarückblick 2015

 

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Ohne Kommentar – Nur Klimafakten/Messungen

Temperaturen der Satellitenmessungen der unteren Troposphäre

a) Remote Sensing System bis Dezember 2015

rss temp anomaly up to dec 2015b) University of Alabama Huntington, UAH, bis Dezember 2015

UAH_LT_1979_thru_December_2015_v6-1c) Temperaturen Arktis (60-85° Nord) und Antarktis (60-85° Süd) Satellitenmessungen in der unteren Troposphäre bis Oktober 2015, UAH

arctic-temperatures-1024x937

CO2 Emission, Mauna Loa Hawai bsi November 2015

co2_data_mlo2015-565b464245c7f

Meeresspiegel Anstieg, University of Colorado, Stand Oktober 2015

University of Colorado Sea Level

Meeresspiegel Marshall Inseln, PSMSL, bis 2014

Sea Level Marshall Inseln

Meereisbedeckung, schwankt im Jahr zwischen 17,5-27,5 Millionen km

Graph: climate4you

NSIDC%20GlobalArcticAntarctic%20SeaIceArea

Elektrizitätskosten als Funktion der installierten Erneuerbaren Energien 2014 (MW/Million Einwohner bzw. W/Einwohner), Jonathan Drake

 Electricity Cost vs Installed Renewable Capacity per Capita Kopie

Untersuchung zu Elektrizitätskosten Fondo Interbancario, Italien

cost-industrial-electricty-prices-2015-12-22-countries

Schnee an Weihnachten in der Schweiz

 

weihnachtsschnee-schweiz-1024x944

 

Eisbären, Zustand der Population, 42% Wachstum, „manche so fett wie Schweine“

http://w Dr. Susan J. Crockford of polarbearscience.com

attsupwiththat.com/2015/12/23/more-scientific-evidence-that-polar-bears-are-doing-just-fine-a-30-increase-in-population-with-some-of-them-as-fat-as-pigs/svalbard-polar-bear-fall-2015_aars/

Unbenannt

PDF hier: rlrational ohne Kommentar nur Klimafakten Messungen

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Messungen und Klimamodelle – eine überraschende Darstellung der Diskrepanz

Dr. John Christy von der Universität in Huntsville, Alabama (UAH), hat den wachsenden Unterschied zwischen den Voraussagen der Klimamodelle und den gemessenen Temperaturwerten in einer bisher mir nicht bekannten, sehr aussagekräftigen Weise dargestellt, (Abb. 1).

Der Vortrag von Christy zu diesem Thema fand am 08. Dezember 2015 vor dem Unterkomitee des Senatsausschusses für Raumfahrt, Wissenschaft und Wettbewerb des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten von Amerika (Senate Subcommittee on Space, Science, and Competitiveness Committee) statt.

Christy

Abb. 1: Gemessene Temperatur-Daten aus Ballonaufstiegen und Satelliten im Vergleich zu Klimamodellen in der mittleren Troposphäre

Quelle:

http://judithcurry.com/2015/12/17/climate-models-versus-climate-reality/

Üblicherweise werden die Klimamodelle mit den gemessenen Temperaturen an der Erdoberfläche (Thermometern) oder der unteren Troposphäre (Satelliten, Ballonaufstiege) verglichen (Abb. 2).

rss und uah vergleich mit Modellen bis nov 2015

Abb. 2: Vergleich Klimamodelle gegen Satellitenmessungen RSS und UAH in der unteren Troposphäre

Quelle:

http://wattsupwiththat.com/2015/12/04/the-robust-pause-resists-a-robust-el-nio-still-no-global-warming-at-all-for-18-years-9-months/

Auch hier sieht man eine stetig wachsende Differenz der gemessenen zu den Modelldaten.

Christy hat nun die Vorhersage der Klimamodelle für die mittlere Troposphäre mit gemessenen Temperaturen in diesem Bereich verglichen (Abb. 1).

Alle 2 Tage steigen Wetterballone auf und messen von der Erdoberfläche bis ca. 15 km Höhe Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Windgeschwindigkeit als Grundlage für die Wettermodelle für die Wettervorhersage weltweit.

Vier unterschiedliche Analysen der Temperaturdaten der Ballonaufstiege sind mit den blauen Punkten der Abb. 1 zusammengefasst.

Ebenso werden die Temperaturen der mittleren Troposphäre von Satelliten aufgenommen. Es gibt zwei globale Datenanalysen dieser Satellitenmessungen, University of Alabama, UAH, und Remote Sensing System, RSS. Beide Datenanalysen stimmen sehr gut überein. Die grünen Quadrate geben diese Temperaturmessungen an.

Ballondaten und Satellitendaten sind voneinander komplett unabhängige Messungen.

Die rote Linie (Abb. 1) repräsentiert das Fünf-Jahresmittel der 102 Computermodelle im IPCC Bericht von 2013, für die in der mittleren Troposphäre Werte vorhanden sind.

Wie der Vergleich zeigt, liegen die Klimamodelle total neben den Messwerten.

Die Modelle liegen 2015 bereits um einen Faktor drei zu hoch!!!

Auf diesen Klimamodellen beruht der Klimaalarm und die ganze alarmistische Klimapolitik – sieht schlecht dafür aus!!!!!

Bin gespannt, wie die Klimaalarmisten auf diese Tatsache reagieren.

Wahrscheinlich wird sie totgeschwiegen.

Im Grunde zeigt die Darstellung von Christy auch den fehlenden Hotspot in den gemessenen Temperaturwerten der mittleren Troposphäre auf, der ebenfalls mehr oder weniger totgeschwiegen wird.

(siehe hier)

RL

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Das Umweltbundesamt – staatlich verordnete Klima-Doktrin. Faktencheck zur UBA-Broschüre “Und sie erwärmt sich doch“ 1.,2.,3. Teil

Goya Der Große Ziegenboch schürt (Klima-) Ängste
Goya: Der Große Ziegenbock schürt (Klima-) Ängste

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 wird im Internet frei zur Verfügung gestellt, ist mit Steuermitteln finanziert und hat erheblichen Protest der deutschen Medien ausgelöst. Von einem Bundesministerium ist zu fordern, dass seine Sachstandsberichte dem heutigen wissenschaftlichen Stand entsprechen.

(siehe auch: Rufmord von Amts wegen

https://rlrational.wordpress.com/2013/05/29/rufmord-von-amts-wegen-die-weltwoche-staatspropaganda-die-welt-skeptiker-amtlich-unerwunscht-zdf-online/)

In einem Faktencheck wird geprüft, ob das UBA dieser Forderung nachgekommen ist.

Die Autoren sind:

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Klaus-Eckart Puls, Prof. Dr. Carl-Otto Weiss, Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Dr. Rainer Link, Michael Limburg, Dr. Wolfgang Burkel,  Dr. Siegfried Dittrich.

Alle Autoren bis auf Rainer Link sind Mitglieder bei EIKE, Europäisches Institut für Klima und Energie.

Im “Daily Online“ thematisierte David Rose am 25. Mai 2013 einen kürzlich veröffentlichten Bericht des regierungsamtlichen britischen Met Office, der feststellt, dass die “globale Erwärmung vor 16 Jahren geendet hat“, was bedeutet, dass “die Pause nun schon etwa so lange andauert wie die vorhergehende Warmphase zwischen 1980 und 1996“.

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 (hier) spielt auf eine Aussage von Galilei an, der sie als Querdenker gegen den Zeitgeist formulierte. Hier ist dieses Zitat angebracht, denn das Umweltbundesamt bewegt sich NICHT!!

Und:

Sie erwärmt sich eben doch nicht

Der von der profitierenden Klimawissenschaft den Medien und der Politik angediente Zeitgeist von der globalen Erwärmung wird unbekümmert aller neuen Erkenntnisse beibehalten. Dies soll angesichts der immer massiveren Kritik nachdenkender Bürger offenbar helfen, dem Alarmismus über anthropogene Klimakatastrophen neue Nahrung zu geben und irrationale Urängste zu schüren (s. Titelbild). Widersprechende Fakten bleiben, weil unerwünscht, nach wie vor unerwähnt. Sie werden in unserem Faktencheck der regierungsoffiziellen Agitation gegenübergestellt. Zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen werden die maßgebenden Aussagen des UBA in den folgenden 10 Abschnitten besprochen:

1. Allgemeines zum Begriff Klima und Klimaänderungen.

2. Die Änderung der globalen Mitteltemperatur im 20. Jahrhundert.

3. Extremwetterzunahmen?

4. Wie groß ist der menschgemachte (anthropogene) Beitrag zur jüngsten

Klimaänderung?

5. Was trägt die Sonne zu Klimaänderungen bei?

6. Äderungen der Gletschermassen.

7. Die Auswirkungen von anthropenem CO2.

8. Sind Klimamodelle zuverlässig?

9. Erwärmung oder Abkühlung, was ist vorteilhafter?

10. Gibt es einen wissenschaftlichen Konsens?

Hier nun die komplette Antwort

UBA Pamphlet Antwort

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Warum Wetter und Klima nicht berechenbar sind!

butterfly-effekt

 

Man weiß spätestens seit den Arbeiten von Edward N. Lorenz, dass das Wetter höchstens für einige Tage voraus gesagt werden kann. Verantwortlich hierfür ist das so genannte deterministische Chaos, beim Wetter auch als Schmetterlingseffekt bekannt. Eine kleine Störung der Atmosphäre (Schlagen der Flügel eines Schmetterlings in Brasilien) kann das Wetter in Deutschland verändern. Nun glauben die Klimaforscher, dass das deterministische Chaos nicht für ihre Klimamodelle gilt, da sich hier das deterministische Chaos – Kima ist das statistische Mittel der Wettererscheinungen – herausmitteln würde. Im Klima habe man es mit Randbedingungenzu tun, die sich ändern, beim Wetter mit Anfangsbedingungen.
Das ist ein Trugschluss.
Denn auch die Randbedingungen ändern sich.

Siehe auch auf rlrational „Warum dies Klimamodelle des IPCC falsch sind“
https://rlrational.files.wordpress.com/2011/03/warum-die-klimamodelle-des-ipcc-falsch-sind.pdf
Sehr gut hat dies Dr. Rupert Reiger dargestellt. Seine Arbeit ist im Folgenden als PDF abrufbar.Warum die Zukunft des Klimas nicht berechenbar ist

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Das Umweltbundesamt – staatlich verordnete Klima-Doktrin. Faktencheck zur UBA-Broschüre “Und sie erwärmt sich doch“ Erster Teil

Goya Der Große Ziegenboch schürt (Klima-) Ängste
Goya: Der Große Ziegenbock schürt (Klima-) Ängste

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 wird im Internet frei zur Verfügung gestellt, ist mit Steuermitteln finanziert und hat erheblichen Protest der deutschen Medien ausgelöst. Von einem Bundesministerium ist zu fordern, dass seine Sachstandsberichte dem heutigen wissenschaftlichen Stand entsprechen.

(siehe auch: Rufmord von Amts wegen

https://rlrational.wordpress.com/2013/05/29/rufmord-von-amts-wegen-die-weltwoche-staatspropaganda-die-welt-skeptiker-amtlich-unerwunscht-zdf-online/)

In einem Faktencheck wird geprüft, ob das UBA dieser Forderung nachgekommen ist. Des großen Umfangs wegen ist der Faktencheck in drei Teile aufgeteilt und auf der Home Page von EIKE, Europäisches Institut für Klima und Energie, veröffentlicht.

Ich werde alle drei Teile als Mitautor hier auf meine Home Page übernehmen.

Die Autoren sind:

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Klaus-Eckart Puls, Prof. Dr. Carl-Otto Weiss, Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Dr. Rainer Link, Michael Limburg, Dr. Wolfgang Burkel,  Dr. Siegfried Dittrich.

Alle Autoren bis auf Rainer Link sind Mitglieder bei EIKE, Europäisches Institut für Klima und Energie.

Im “Daily Online“ thematisierte David Rose am 25. Mai 2013 einen kürzlich veröffentlichten Bericht des regierungsamtlichen britischen Met Office, der feststellt, dass die “globale Erwärmung vor 16 Jahren geendet hat“, was bedeutet, dass “die Pause nun schon etwa so lange andauert wie die vorhergehende Warmphase zwischen 1980 und 1996“.

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 (hier) spielt auf eine Aussage von Galilei an, der sie als Querdenker gegen den Zeitgeist formulierte. Hier ist dieses Zitat angebracht, denn das Umweltbundesamt bewegt sich NICHT!!

Und:

Sie erwärmt sich eben doch nicht

Der von der profitierenden Klimawissenschaft den Medien und der Politik angediente Zeitgeist von der globalen Erwärmung wird unbekümmert aller neuen Erkenntnisse beibehalten. Dies soll angesichts der immer massiveren Kritik nachdenkender Bürger offenbar helfen, dem Alarmismus über anthropogene Klimakatastrophen neue Nahrung zu geben und irrationale Urängste zu schüren (s. Titelbild). Widersprechende Fakten bleiben, weil unerwünscht, nach wie vor unerwähnt. Sie werden in unserem Faktencheck der regierungsoffiziellen Agitation gegenübergestellt. Zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen werden die maßgebenden Aussagen des UBA in den folgenden 10 Abschnitten besprochen:

1. Allgemeines zum Begriff Klima und Klimaänderungen.

2. Die Änderung der globalen Mitteltemperatur im 20. Jahrhundert.

3. Extremwetterzunahmen?

4. Wie groß ist der menschgemachte (anthropogene) Beitrag zur jüngsten

Klimaänderung?

5. Was trägt die Sonne zu Klimaänderungen bei?

6. Äderungen der Gletschermassen.

7. Die Auswirkungen von anthropenem CO2.

8. Sind Klimamodelle zuverlässig?

9. Erwärmung oder Abkühlung, was ist vorteilhafter?

10. Gibt es einen wissenschaftlichen Konsens?

Der Faktencheck wird in 3 Folgen dargelegt:

    • Folge 1 – Themenschwerpunkte 1 bis 4,
    • Folge 2 – Themenschwerpunkte 5 bis 7,
    • Folge 3- Themenschwerpunkte 8 bis 10.

Hier die erste Folge
UBA Faktencheck Teil1 PDF-Version

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MPI Hamburg: Die Erderwärmung macht Pause – In diesem Jahrhundert erwarten wir nur noch 1,3°C – Eine alarmistische Erderwärmung von 2°C dauert hunderte von Jahren!!!

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Graphik zur globalen Temperaturentwicklung im Vergleich zu den Modellen; Modifiziert nach Daten des IPCC AR5, SOD
In einer Presseerklärung der Max –Planck-Gesellschaft vom 23.05.2013,

MPG HH Klimawandel macht nur Pause
genauer des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg äußern sich zwei Klimatologen des Institutes zu einer Veröffentlichung von Otto et al, an der beide als Autoren beteiligt sind:
Alexander Otto, Friederike E. L. Otto, Olivier Boucher, John Church, Gabi Hegerl, Piers M. Forster, Nathan P. Gillett, Jonathan Gregory, Gregory C. Johnson, Reto Knutti, Nicholas Lewis, Ulrike Lohmann, Jochem Marotzke, Gunnar Myhre, Drew Shindell, Bjorn Stevens & Myles R. Allen
Jochem Marotzke, Bjorn Stevens sind Direktoren des MPI für Meteorologie. Hamburg.
Diese Veröffentlichung in der renommierten Zeitschrift Nature Geoscience (2013)doi:10.1038/ngeo1836Published online 19 May 2013 publiziert eine neue Sensitivität für Kohlendioxid von 1,3°C in diesem Jahrhundert.
http://www.nature.com/ngeo/journal/vaop/ncurrent/full/ngeo1836.html
Die Sensitivität wird i. A. benutzt auszusagen, wie groß die Temperaturerhöhung global ausfallen wird, wenn sich die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre verdoppelt.
Dazu ist zu bemerken, dass eine Verdopplung bedeutet, dass man nahezu alle globalen Vorräte an fossilen Brennstoffen verbraucht haben muss.
Die Sensitivität wurde von den alarmistischen Klimaforschern und Institutionen, darunter das bekannte IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) mit 3° C als besten Wert angegeben. Darauf bestand der so genannte Konsens unter den Alarmisten. Diese 3° würden spätestens bis zum Jahre 2100 erreicht werden, wenn die Emission von Kohlendioxid nicht auf nahezu Null in Bälde heruntergefahren wird.
Dafür werden in Deutschland hunderte Milliarden Euro ausgegeben, wobei unser Beitrag in wenigen Monaten durch die Emissionssteigerungen der Länder China, Indien, Russland und Brasilien aufgehoben wird.
Und nun geben Otto et al – und das MPI – an, dass die Sensitivität drastisch reduziert werden muss.
Alle Ausgaben für ein Hirngespinst, gesponnen von Klimaforschern auf Grund von Modellen!!?
Zurück zur Veröffentlichung von Otto et al und der Pressenotiz des PMI:
Hier wird angegeben:
Die neue Sensitivität beträgt nur noch 1,3° C als bester Wert mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% für 0,9 bis 2°C für die so genannte transiente (im Übergang) Temperaturerhöhung, die im Laufe dieses Jahrhundert, abhängig vom Verbrauch der fossilen Brennstoffe, erreicht wird.
Der transienten Temperaturerhöhung steht die Gleichgewichtstemperaturerhöhung gegenüber, die je nach Trägheit des globalen Klimasystems wohl erst in einigen hundert Jahren erreicht wird.

MPI:
„Da das Klimasystem sehr träge ist und etwa die Ozeane sich nur sehr langsam aufheizen, dauert es jedoch bis sich die Wirkung der Treibhausgase voll entfaltet: Eine Erwärmung durch den Treibhauseffekt wird durch zahlreiche Rückkopplungen verstärkt, durch einige Prozesse aber auch abgeschwächt. Erst wenn dieses komplizierte Wechselspiel zur Ruhe gekommen ist, erreicht das Klima wieder einen stabilen Zustand. Diese langfristige Reaktion des Klimas berechnen Klimaforscher in der Gleichgewichts-Klimasensitivität (ESC für equilibrium climate sensitivity). Sie entspricht der endgültigen Temperaturerhöhung durch eine verdoppelte CO2-Konzentration, die sich vermutlich erst nach einigen 100 Jahren einstellt.“

MPI Klimasensitivität nur 1,3°C

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Rufmord von Amts wegen (DIE WELTWOCHE), Staatspropaganda (DIE WELT), Skeptiker amtlich unerwünscht (ZDF online)

Das Umweltbundesamt (UBA) hat unter seinem Präsidenten Jochen Flassbarth, eine Broschüre mit dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ herausgebracht (natürlich mit Steuermitteln).

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4419.html

flasbarthJochen Flassbarth, Präsident UBA

Verfasser dieser Broschüre waren eine Philosophin, ein Berufsschullehrer, ein Elektrotechniker, der vor seiner Zeit beim UBA Karriere bei Greenpeace und der Lobbyorganisation Eurosolar machte, und eine Kinderbuchautorin, „Pia, Alex und das Klimaprojekt – eine abenteuerliche Entdeckungsreise“.
Wie man sieht: ausgewiesene Klimaforscher und Fachleute.
In dieser offiziellen Veröffentlichung des UBA wird einseitig und mit inzwischen überholten Argumenten (wen wundert es bei der Vorbildung dieser Autoren) Stimmung für den Klimaalarm und gegen die diesem skeptisch gegenüberstehenden Wissenschaftler gemacht. Diese werden als Klimaskeptiker, Klimaleugner bezeichnet, die auf einer „Schwarzen Liste“ (gelb gemarkert) stehen.

Auf Grund heftiger Proteste ist die gelbe Markierung inzwischen verschwunden.

(Bemerkung in eigener Sache: Völliger Unsinn Klimaskeptiker – zu denen ich mich zähle – als Klimaleugner zu bezeichnen!! Wer leugnet das Klima oder dass es sich verändert!? Es geht darum wie groß der menschgemachte (anthropogene) Einfluss ist! Der Mensch trägt durch Emission von Treibhausgasen zur Klimaerwärmung bei, jedoch keineswegs in einem als katastrophal zu bezeichnendem Maße. Skeptiker ist für einen Wissenschaftler natürlich eine Auszeichnung; es geht in der Wissenschaft nicht um Religion!! Dazu ein anderes Mal mehr! RL)

Dies ist ein in der Bundesrepublik Deutschland einmaliger Versuch, der offiziellen Klimapolitik gegenüberstehende Journalisten und Wissenschaftler mundtot zu machen. Es wurde in der Presse bereits von der Bundesklimakammer (Vergleich zur Reichskulturkammer der NAZI Zeit) gesprochen (Henryk M. Broder).
Klimaskeptiker werden namentlich an den Pranger gestellt.
DIE WELTWOCHE schreibt in ihrer Ausgabe vom Mittwoch, 29. Mai 2013, unter der
Überschrift „Rufmord von Amts wegen“:
Von Henryk M. Broder
http://www.weltwoche.ch/weiche/hinweisgesperrt.html?hidID=547889
„Das deutsche Umweltbundesamt mischt sich in die Debatte um den Klimawandel ein und bestimmt, was dem «Stand der Wissenschaft» entspricht und wer zu umstrittenen Fragen besser schweigen sollte. Der Vorgang ist in der Nachkriegsgeschichte einmalig.“

Die DIE WELT schreibt in ihrer Online Ausgabe hierzu:
http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article116398120/Staatspropaganda.html

Staatspropaganda
Das Umweltbundesamt missachtet die Regeln des Neutralität
Von Thorsten Koch
Ein Blick aus dem Fenster in den vergangenen Wochen zeigt: Erst will der Winter nicht enden, und dann wird es nicht Frühling. Ist das der Klimawandel? Die Bundesregierung sagt Ja: Der Klimawandel findet statt – und seine Folgen sind menschengemacht. Das sind jedenfalls die Kernaussagen einer aktuellen Broschüre des Umweltbundesamtes (UBA), die unter dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ aus Steuermitteln finanziert und vertrieben wird. Die Broschüre ist ein Produkt amtlichen Handelns, in dem in einer Weise gegen dem „wissenschaftlichen Konsens“ widersprechende Thesen (S. 110) von „Klimawandelskeptiker(n)“ polemisiert wird, dass sogar vom ZDF auf der Seite „heute.de“ ein „amtlicher Rufmord“ diagnostiziert wurde. Dies macht die Sache rechtlich fragwürdig.
Der verfassungsrechtliche Rahmen für Stellungnahmen von Regierungsstellen ist klar: Staatliche Stellen können sich nicht auf die Meinungsfreiheit berufen, weil sie nicht Grundrechtsträger (sondern Adressaten der Grundrechte) sind. Da aber das Handeln der Regierung Gegenstand politischer Kontroversen ist, steht der Regierung das Recht zur Teilnahme an Debatten zu. Auf Basis dieser Rechtsprechung ist es nicht zu beanstanden, wenn die Bundesregierung darlegt, von welchen Überzeugungen sie sich bei ihrer Klimapolitik leiten lässt. Befremdlich ist es allerdings, dass eine Regierungsstelle versucht, den Stand der Erkenntnis in einer fachwissenschaftlichen Frage verbindlich zu beschreiben. Dies ist Sache der Fachwissenschaftler. Erst recht ist es weder wissenschaftlich noch rechtlich in Ordnung, wenn wissenschaftliche Wahrheiten – und damit letztlich nur der aktuelle Stand des Irrtums – mit amtlicher Autorität verkündet werden.
Die Entscheidung wissenschaftlicher Kontroversen ist keine Staatsaufgabe. Der hier vorliegende Versuch des Umweltamtes, eine wissenschaftliche Kontroverse zu entscheiden, dürfte in dieser Form einzigartig sein.
Thorsten Koch ist apl. Professor für Öffentliches Recht in Osnabrück

Das ZDF schreibt hierzu:
http://www.heute.de/Klimawandel-Skeptiker-amtlich-unerwünscht-28010994.html
Klimawandel: Skeptiker amtlich unerwünscht
von Reinhard Schlieker
Das Umweltbundesamt hat eine neue Broschüre veröffentlicht – und rechnet darin mit Journalisten und Wissenschaftlern ab, die einen menschengemachten Klimawandel für nicht erwiesen halten. Das Dokument vergreift sich dabei im Ton – und in der Sache.
„Und sie erwärmt sich doch“ – ein Titel, der wohl an Galileo Galilei erinnern soll: Große Fußstapfen für eine simple Behörde. Der Titel ist Programm. Das Umweltbundesamt hat sich auf seine Wahrheit festgelegt….
Befürworter der These, dass menschengemachter CO2-Ausstoß als Treibhausgas die Erde aufheizt und dies katastrophale Folgen haben wird, streiten mit Vehemenz gegen jene, die auch andere Ursachen für höhere Erdtemperaturen verantwortlich machen und darauf hinweisen, dass Klimawandel der natürliche Normalzustand ist – die Erde ohne Klimawandel gab und gibt es nicht.
Insofern sei auch der Begriff „Klimaschutz“ reiner Nonsens, denn zu schützen gibt es da nichts: Klima war und ist immer. Der Furor, mit welchem einige Wissenschaftler, für ihren Berufsstand sehr ungewöhnlich, gegen Menschen mit abweichender Meinung vorgehen, hat in Deutschland gerade einen bisher ungekannten Höhepunkt erreicht. Die Publikation des Umwelt-Bundesamtes überschreitet Grenzen: Dass eine solche Broschüre einseitig ausgerichtet ist, mag der Steuerzahler, der sie finanziert, noch hinnehmen. Schlimmer ist allerdings, was im zweiten Teil des Heftes passiert.
Amtlicher Rufmord für die „gute“ Sache
Im Abschnitt „B“ nämlich wird behauptet, dass die Wissenschaft sich einig sei – und in der von gewissermaßen irregeleiteten Journalisten beeinflussten öffentlichen Debatte dagegen Ahnungslosigkeit herrscht. Dieser Teil fußt wesentlich auf Erkenntnissen des Forschers Prof. Stefan Rahmstorf, der am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung arbeitet und vehement dafür streitet, dass nur qualifizierte Wissenschaftler ein Recht haben sollen, sich zu Klimathemen zu äußern – anderen spricht er die Befähigung ab. Die Broschüre wartet in diesem Sinne mit der Erkenntnis auf, dass im Gegensatz zu den „guten“ Wissenschaftlern die Skeptiker vor allem von der Ölfirma Exxon Mobil gesponsert würden, und daher wissentlich Falschmeldungen verbreiten würden.
Neben Wissenschaftlern werden Autoren wie der ehemalige Hamburger Umweltsenator Fritz Vahrenholt an den Pranger gestellt und ihnen die Qualifikation abgesprochen, ferner die Autoren Dirk Maxeiner (ehem. Chefredakteur „Natur“) und Michael Miersch (Ressortleiter Wissenschaft bei „Focus“). Falschinformation und Irreführung beklagt die Behörde vor allem auch beim ehemaligen ZDF-Korrespondenten Günter Ederer, der die CO2-Theorie ablehne und sogar Vorträge darüber halte. Die Publikation des Bundesamtes kann beim unbefangenen Leser den Eindruck erwecken, man habe es bei diesen Journalisten und Buchautoren mit vorsätzlichen Fälschern zu tun, die fremdgesteuert sind und von irgendwelchen Lobbyisten bezahlt werden.
Die Betroffenen erwägen nach Informationen von heute.de Klage. heute.de hat dem Umweltbundesamt einen Fragenkatalog übersandt und um Aufklärung gebeten.“
Einer der auf der Schwarzen Liste des UBA steht, Mitautor der lesenswerten Broschüre „Die kalte Sonne“, Fritz Vahrenholt hat in einem offenen Brief an den Präsidenten des UBA Jochen Flassbarth geschrieben:
http://www.kaltesonne.de/?p=10565
„Sehr geehrter Herr Präsident,
zu einem Zeitpunkt, an dem nun endlich auch 17 IPCC-nahe Klimaforscher (Otto et al., Nature Geoscience, 19. Mai 2013) die Öffentlichkeit mit der aufsehenerregenden Mitteilung überraschen, dass die Klimasentivität der Klimagase, namentlich des CO2, um mehr als 50 Prozent zu hoch angesetzt ist, und sich demzufolge alle bisherigen Prognosen der anthropogen verursachten Klimaerwärmung als korrekturbedürftig erweisen, erscheint eine 123 Seiten starke Veröffentlichung des Umweltbundesamtes ”Und sie erwärmt sich doch“, in der einerseits der Konsens über die IPCC Prognosen beschworen wird und andererseits die Kritik an Art und Ausmaß der Temperaturentwicklung in diesem Jahrhundert mit falschen Behauptungen, Weglassungen von Informationen und Diffamierungen der Kritiker in unerträglicher Weise behandelt wird.
Dies ist für eine Bundesbehörde, die zum Geschäftsbereich des Umweltbundesministers gehört, völlig inakzeptabel.
Bevor ich auf die inhaltlichen schweren Mängel zu sprechen komme, möchte ich Sie fragen, was Sie bewogen hat, Journalisten ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Wissenschaftlern ihr Recht auf kritische Überprüfung von wissenschaftlichen Sachverhalten abzusprechen. Soviel ich erkennen kann, ist unter den in der Broschüre benannten “Klimawandelskeptikern” kein einziger, der einem Erwärmungstrend der Erde durch Treibhausgase widerspricht. Es geht im wissenschaftlichen Diskurs in der Fachwelt um Attribution, Geschwindigkeit und Ausmaß der Klimaveränderungen und daraus resultierend um die notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung beziehungsweise Anpassung.
Ich bin persönlich betroffen. Im Abschnitt “Klimawandelskeptiker in Deutschland”, in dem Sie in gelber Farbe die Namen von Journalisten, Vereinen und die Wissenschaftler Vahrenholt und Lüning hervorheben, brandmarken und an den Pranger stellen, wird die Methode deutlich: Kritiker werden als Handlanger der Industrie dargestellt.
Zu meinem Lebenslauf schreiben Sie, dass ich Vorstand der Deutschen Shell war und seit 2001 Manager des Energieversorgungsunternehmen RWE sei. Letzteres ist falsch. Ich habe 2001 das Windkraftunternehmen Repower gegründet, habe es zur Weltspitze in der Branche geführt und war bis 2008 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Warum haben Sie meine Biografie gefälscht? Passte dies besser in das Feindbild, das Sie aufzubauen trachten?
Ich bin erst 2008 zum Geschäftsführer der von mir mitgegründeten RWE Innogy ernannt worden, einer Gesellschaft für Erneuerbare Energien, die Jahr für Jahr der größte deutsche Investor in diesem Sektor war. Sie haben auch verschwiegen, dass es bei Shell meine Aufgabe war, die Erneuerbaren Energien für den Konzern zu entwickeln. Der Bau der ersten Solarfabrik in Deutschland fiel in meine Vorstandszeit. Da passt auch ins Bild, dass Sie verschweigen, dass ich von 1976 bis 1981 Fachgebietsleiter “Chemische Industrie” beim Umweltbundesamt war, dem Amt, das mich jetzt verhöhnt….“
Vollständiger Brief hier

Auch andere Skeptiker werden in dieser Schmähschrift genannt. Darauf werde ich in einem weiteren Artikel zurückkommen. Das UBA hat eine Linie überschritten, die fachlich und formal nicht mehr hingenommen werden kann.

Rainer Link

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Ist die 2°C Grenze ohne jegliche Reduktion an Kohlenstoffdioxid Emissionen erreichbar?!


Die Kernfrage der derzeitigen Klimadiskussion ist, wie groß kann der Atmosphärische Treibhauseffekt durch Emission von Kohlenstoffdioxid (CO2) in diesem Jahrhundert überhaupt werden? Wenn alle fossilen Reserven an Kohle, Gas, Erdöl in diesem Jahrhundert verfeuert werden, so erhöht sich die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre um einen Faktor 2 zur vorindustriellen Situation auf etwa 560 ppmV (Moleküle pro 1 Million Luftmoleküle).
Der hierdurch bestimmte Anstieg der global gemittelten Temperatur wird auch als „Treibhaus-Sensitivität“ des CO2 bezeichnet.
Man möchte durch politische Verhandlungen erreichen, dass die global gemittelte Temperatur durch Emission von CO2 unter 2°C bleibt.
Die Autoren Schmittner et al. haben sich dieses Themas angenommen – veröffentlicht in Science Express – und kamen zu einem verblüffenden Ergebnis.
Weiterlesen PDF:

Klimasensitivität Schmittner et al Science Direct

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Prof. Dr. Stefan Rahmstorf ein als wissenschaftlicher Experte getarnter politischer Agitator?


In einem Spiegel Online Artikel vom 1. Dezember 2011 mit der Überschrift „Eklat um Klimaberater der Bundesregierung“ schreibt Jana Hauschild:
„Der bekannte Klimaforscher und Regierungsberater Stefan Rahmstorf wurde wegen einer Blog-Attacke gegen eine Journalistin verurteilt – er hat nach Meinung des Gerichts Unwahres behauptet. Auch die „Frankfurter Rundschau“ gerät in die Kritik: Sie fiel ihrer Autorin in den Rücken.“

Im Artikel heißt es weiterhin:
„Eine Affäre um Stefan Rahmstorf, einen Klimaberater der Bundesregierung, zieht immer weitere Kreise. Was ist passiert? Zunächst schreibt die freie Journalistin Irene Meichsner einen kritischen Bericht, woraufhin Rahmstorf sie scharf angreift. Dann fällt die „Frankfurter Rundschau“ („FR“) ihrer Autorin in den Rücken.
Die Autorin verklagt den Forscher – und gewinnt den Prozess. Und jetzt kontert auch noch das Institut des Forschers.

Brisant wird die Angelegenheit zum einen, weil es sich bei dem Verurteilten mit Stefan Rahmstorf um ein Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung (WBGU) handelt. Zum anderen ist es eine Medienaffäre, in die die „FR“ verwickelt ist: Der Fall zeige, „wie Medien mit ihren Produkten besser nicht umgehen sollten“, sagt der Journalismus-Forscher Markus Lehmkuhl vom Forschungszentrum Jülich, der eine Analyse des Falls im Magazin der Wissenschafts-Pressekonferenz „wpk Quarterly“ vorlegt.

Rahmstorf hatte die freie Wissenschaftsjournalistin Irene Meichsner als schlampige Autorin dargestellt. Im Frühjahr 2010 hatte die mehrfache Preisträgerin in der „FR“ einen kritischen Artikel über ein Kapitel des Uno-Klimaberichts (IPCC-Report) veröffentlicht. Sie bescheinigte dem Report, Dürre-Prognosen für Nordafrika unzureichend belegt zu haben.
Bei Kritik am IPCC-Report wird Rahmstorf, der am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) arbeitet, hellhörig. Oft gab es schlecht begründete Polemiken gegen den Uno-Report. Jetzt griff Rahmstorf – der zwar nicht an dem von Meichsner kritisierten Kapitel mitgearbeitet hatte, aber zu den führenden Autoren des letzten IPCC-Berichts zählte -, Meichsner in seinem Blog scharf an.

Im Februar verhandelte das Landgericht Köln den Wahrheitsgehalt von Rahmstorfs Vorwürfen: Die Journalistin hätte den IPCC-Bericht nicht gelesen, habe aus unlauteren Quellen abgeschrieben und darum gebeten, dass ihr Name in dem Blog nicht genannt werde, behauptete der Forscher. Dabei hatte nicht Meichsner, sondern die „Frankfurter Rundschau“ über Meichsners Kopf hinweg Rahmstorf um Löschung des Namens gebeten.“

Der Journalismus-Forscher Markus Lehmkuhl vom Forschungszentrum Jülich, der eine Analyse des Falls im Magazin der Wissenschafts-Pressekonferenz „wpk Quarterly“ vorlegt, sagte u. a. zu diesem Fall:
„Er habe den Eindruck als würde sich Rahmstorf als wissenschaftlicher Experte tarnen, aber eigentlich politischer Agitator sein“
Siehe auch:
Die Falschmeldungen des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung
Die merkwürdige Temperaturanalyse des Herrn Rahmstorf
RL

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Wie natürlich ist die so genannte Globale Erwärmung zwischen 1906 und 2005?


In der anerkannten Zeitschrift Journal of Modern Physics C erschien nun mit stringentem „Peer Review“ der von meinen Kollegen Horst-Joachim Lüdecke, Friedrich-Karl Ewert und mir veröffentlichte Artikel:
Wie natürlich ist die Erwärmung des letzten Jahrhunderts? Eine Analyse von 2249 an die Erdoberfläche gebundenen Messstationen.

(Horst-Joachim Lüdecke, Rainer Link, Friedrich-Karl Ewert: How Natural is the Recent Centennial Warming? An Analysis of 2249 Surface Temperature Records, International Journal of Modern Physics, Vol 22, No 10, doi:10.1142/S0129183111016798 (2011), copyright World Scientific Publishing Company).
PDF hier!
Lü_Li_Ew_How_natural

Ziel der Arbeit war herauszuarbeiten, in welchem Umfang der Temperaturanstieg der letzten 100 Jahre natürlichen Fluktuationen entsprach oder einem extern auferlegten Trend, z. B. durch anthropogene Emission von Treibhausgasen, insbesondere CO2.
Hierzu wurden 2249 weltweite Stationen mit ihren monatlichen Temperaturangaben des GISS(NASA), Goddard Institute for Space Science, Beobachtungsnetzes statistisch analysiert. Dies erfolgte für die Zeitperioden 1906 bis 2005 und für die zwei Fünfzigjahres Perioden 1906 bis 1955 und 1956 bis 2005.

Im Unterschied zu den sonstigen Verfahren wurden keine gemittelten globalen Temperaturen über alle Stationen genommen, sondern die monatlichen Daten jeder einzelnen Station wurden einer Analyse unterzogen und erst danach zu einer statistischen Aussage zusammengefasst. Auf diese Weise vermeidet man die bei den Mittelungsprozessen, die die globale Mittelung für jeden Monat vornehmen, unvermeidbaren statistischen Artefakte.

Wir fanden einen sehr starken Stadtinseleffekt (UHI, Urban Heat Island Effect), der durch die Erwärmung innerhalb der immer weiter wachsenden Städte – verglichen mit ländlichen Stationen – hervorgerufen wird.

Für die Zeitperiode 1906 bis 2005 konnten wir eine Erwärmung von 0,58°C als Mittelwert aller 2449 Stationen bestimmen.
Beschränkt man die Beobachtungsstationen auf solche unter 1000 Einwohnern und unterhalb von 800 m Höhe, so ergibt sich ein Wert von nur 0,41°C
Übrigens zeigen über ¼ aller Messstationen einen Abfall der Temperaturen in den vergangenen 100 Jahren!
Als statistische Auswerteanalyse wurde die so genannte „Detrended Fluctuation Analysis“ mit Bestimmung des so genannten Hurst Exponenten verwendet (siehe Veröffentlichung), die darauf aufbaut, dass die beobachteten Temperaturvariationen eine Kombination von langfristigen Persistenzen (Beständigkeiten) und eines zusätzlich aufgeprägten Trends sind, der z.B. durch anthropogene Emission von Treibhausgasen wie CO2 oder dem UHI oder anderen externen Antrieben hervorgerufen wird.
Als Endergebnis erhielten wir folgende Aussagen:
Die Wahrscheinlichkeit, das wir es bei der Temperaturerhöhung des letzten Jahrhunderts mit natürlichen langfristigen Variationen zu tun haben, beträgt je nach Messstation zwischen 40 bis 90 %.
Insgesamt können wir einer anthropogenen Ursache zur Temperaturerhöhung nur eine marginale Größe zuordnen.

RL

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Langzeit Temperaturreihen: Widerspruch zu maßgebender anthropogener Erwärmung


In einem von H.-J. Lüdecke in der Zeitschrift Energy and Environment (Horst-Joachim Lüdecke, 2011, Energy and Environment, 22)
wird gezeigt, dass die Temperaturänderungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in keiner Weise außergewöhnlich waren, ein maßgeblicher Einfluss der durch anthropogene Emission von CO2 in den Messdaten von Langzeit-Temperaturreihen nicht zu finden ist.

mehr
Widerspruch zur anthropogenen Erwärmung

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Neue – aber etwas bizarre – Warnung vor den Folgen einer anthropogenen Klimaerwärmung

The Guardian, Photo PR

„Aliens“ könnten die Menschheit vernichten, so sagen Wissenschaftler, wenn sie weiterhin CO2 in die Atmosphäre emittiert!

Die Zeitschrift The Guardian, UK, schrieb in einem Artikel (http://www.guardian.co.uk/science/2011/aug/18/aliens-destroy-humanity-protect-civilisations?CMP=twt_gu)
:
Aliens may destroy humanity to protect other civilisations, say scientists.
“Extraterrestrische Lebewesen könnten die Menschheit vernichten, um andere Zivilisationen zu verteidigen“.

Insbesondere so schreibt The Guardian:
„Green“ aliens might object to the environmental damage humans have caused on Earth and wipe us out to save the planet. „These scenarios give us reason to limit our growth and reduce our impact on global ecosystems. It would be particularly important for us to limit our emissions of greenhouse gases, since atmospheric composition can be observed from other planets,“

“Grüne Aliens könnten die Menschheit auslöschen, falls diese weiterhin die Umwelt auf der Erde beschädigen…. Es ist für uns besonders wichtig, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren, da eine Veränderung der Zusammensetzung der Atmosphäre von anderen Planeten aus beobachtet werden kann.“

Der Artikel beruft sich auf eine Veröffentlichung von S. D. Baum et al. „Would Contact with Extraterrestrials Benefit or Harm Humanity? A Scenario Analysis“, Acta Astronautica, 2011, 68.
(http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1104/1104.4462.pdf)
Diese Arbeit, man glaubt es kaum, ist “Peer Reviewed”. Es mag Zufall sein, aber die Autoren kommen von der Pennsylvania State University, der gleichen Universität, die auch den Autor Michael Mann, Verfasser der obskuren so genannten „Hockey Stick“ Temperaturkurve, hervorgebracht hat.

S. D. Baum et al. schreiben in der Tat in der Zusammenfassung ihrer Veröffentlichung, was auch im The Guardian steht:
„Similarly, ecosystem-valuing universalist ETI may observe humanity’s
ecological destructive tendencies and wipe humanity out in order to preserve the Earth system as
a whole. These scenarios give us reason to limit our growth and reduce our impact on global
ecosystems. It would be particularly important for us to limit our emissions of greenhouse gases,
since atmospheric composition can be observed from other planets.”

Die Klimawandel-Katastrophiker werden diese „Wissenschafts“-Blüten mit Freuden zur Kenntnis nehmen.
Auf der Strecke bleibt die wissenschaftliche Seriosität.

RL

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