RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Vince Ebert: Klimaforschung! Aus Sicht eines Kabarettisten

Jaaa!!!

Manchmal tut es not, auch einmal etwas aus kabarettistischem Aspekt über die Klimaforschung zu erfahren!

https://www.youtube.com/watch?v=LMuZGOLNEb4

Viel Spaß

RL

Anmerkung

Vielleicht lacht sogar das PIK(grins)!

Einsortiert unter:Klima

„Übersensitiv“ oder „Kein Grund zur Beunruhigung“

Feynman to Science

 

Von Zeit zu Zeit muss man bei der Vielzahl an Veröffentlichungen, die auf den Klimamodellen beruhen, auf die basis-physikalische Realität, nämlich die Messungen und Beobachtungen zurückkommen.

Unsere heutige Wissenschaft und ihr Erfolg beruhen auf der Verifizierung von Hypothesen, Annahmen, Modellen durch Messungen oder Experimente.

Richard Feynman, einer der herausragendsten Physiker des vergangenen Jahrhunderts, hat dies so ausgedrückt:

Man macht eine Annahme, ein Model, berechnet das Ergebnis, die Konsequenzen und vergleicht sie mit der Natur, den Messungen, Experimenten.

Stimmt das Ergebnis mit den Messungen nicht überein, dann ist die Hypothese, das Model ganz einfach falsch; das ist der Schlüssel zur Wissenschaft!

https://www.youtube.com/watch?v=b240PGCMwV0

Das ist unabhängig davon wie schön die Annahme war, wie klug derjenige war, der die Annahme aufstellte, oder wie sein Name ist; wenn sie nicht mit dem Experiment übereinstimmt ist sie falsch!

Ein wesentliches Merkmal in der Klimaforschung ist die sogenannte Klimasensitivität. Sie beschreibt die globale Temperaturerhöhung bei einer Verdopplung der Konzentration des Treibhausgases CO2.

In der Bewertung der Größe dieser Klimasensitivität unterscheiden sich die so genannten Klimaalarmisten, die sich auf die Klimamodelle stützen, und die Klimaskeptiker, für die Messungen der Klima-Daten als alleine entscheidende Größe relevant sind.

Insofern ist es angebracht, die Klima-Modelle einem Realitäts-Check zu unterziehen.

Dies haben Nicholas Lewis und Marcel Crok in einer von Judith Curry begutachteten Arbeit sehr sorgfältig gemacht.

Der Titel der Arbeit lautet: „Oversensitive“, und beschreibt die Klimasensitivität des CO2.

http://www.thegwpf.org/content/uploads/2014/03/Oversensitive-download.pdf

Sie beziehen sich dabei auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppe I in den bisherigen Sachstandsberichten des IPCC, die den physikalischen Stand der Technik beschreiben. Die genannten Autoren qualifizieren die Modelle in Bezug auf die neusten Messergebnisse, insbesondere die wesentlich niedrigeren Aerosol-Konzentartionen in der Atmosphäre. Ihr kühlender Einfluss ist erheblich geringer als bisher angenommen, und wird in den Modellen – soweit sie dies nicht einbeziehen –überschätzt.

Damit ergibt sich in den Modellen ein überkompensierender Effekt der Treibhausgase, um die Parameter der Modelle an die bisher gemessenen Temperaturen anzupassen.

Das Ergebnis von Lewis und Crok:

Sowohl die transiente Klimasensitivität, die bis zum Ende diese Jahrhunderts maßgebend ist, als auch die Gleichgewichtssensitivität, die erst in den folgenden Jahrhunderten erreicht werden soll, sind wesentlich niedriger als bisher angenommen. Die transiente Klimasensitivität von 1,35 Grad C, führt auch bei angenommener starker Emission des Treibhausgases CO2 auf Temperaturerhöhungen von heute bis Ende dieses Jahrhunderts deutlich unter 1,5 Grad Celsius.

RL

Mehr:

Übersensitiv

Einsortiert unter:Klima, Klima und Umwelt, Temperaturanomalie, Wissenschaft

2014 „Das wärmste Jahr!?“- vielleicht, oder doch nicht!!

Nun ist es bestätigt: Der Meteorologische Dienst in Großbritannien (UK Met Office) erklärt, 2014 war nicht das heißeste Jahr. Die durch den Messfehler bedingte Unsicherheit ist um einen Faktor 10 größer ist als die unbedeutende um 0,01 Grad C höhere gemessene Temperatur-Anomalie im Vergleich zu 2005 oder 2010, den bisherigen T-Rekordjahren (seit 1870, mitten in der Kleinen Eiszeit).

Das UK Met Office berechnet gemeinsam mit der Universität von Ost-Englands Klimaforschungsinstitut (University of East Anglia´s Climate Research) die globalen Temperaturabweichungen, Anomalien.

Mit dem für 2014 veröffentlichten Wert ergibt sich die Entwicklung der Temperatur in diesem Jahrhundert die folgende Graphik (anklicken, um zu vergrößern). Der lineare Temperaturanstieg seit 2001 beträgt 0,o22 Grad C pro Dekade, also 0,2 Grad Pro Jahrhundert!

hadcrut4 t anomalie 2

http://www.Metoffice.gov.uk/hadobs/hadcrut4/data/current/time_series/

HadCRUT.4.3.0.0.annual_ns_avg.txt

Der eingetragene Fehler wird vom UK Met Office mit 0,1 Grad C angegeben. In seinen FAQ (Häufig gestellten Fragen) antwortet das UK Met Office:

http://www.Metoffice.gov.uk/hadobs/hadcrut4/faq.html

Vielleicht! … Die Genauigkeit mit der wir die Temperaturanomalie angeben können beträgt 1/10 Grad C, die Differenz zwischen den Mittelwerten 1998 und 2010 beträgt etwa 1/100 Grad C. … Deshalb können wir nicht mit Sicherheit sagen, welches Jahr wärmer war…

(Anmerkung des Autors: Bei dieser Fehlergröße kann man es überhaupt nicht sagen, geschweige denn nicht mit Sicherheit! Aber auch Anerkennung für die Ehrlichkeit des UK Met Office!)

Q: Was 2010 (or 1998 or 2005) the warmest year on record?

A: The short answer is, maybe. It is not possible to calculate the global average temperature anomaly with perfect accuracy because the underlying data contain measurement errors and because the measurements do not cover the whole globe. However, it is possible to quantify the accuracy with which we can measure the global temperature and that forms an important part of the creation of the HadCRUT4 data set. The accuracy with which we can measure the global average temperature of 2010 is around one tenth of a degree Celsius. The difference between the median estimates for 1998 and 2010 is around one hundredth of a degree, which is much less than the accuracy with which either value can be calculated. This means that we can’t know for certain – based on this information alone – which was warmer.

RL

 

Einsortiert unter:2014 Heißestes Jahr, Klima, Klima und Umwelt, Temperaturanomalie