RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

COP 24 in Kattowitz – ein Erfolg !?

Die Klimakonferenz COP24 in Kattowitz (Katowice) ging diesen Monat ihrem Ende entgegen.

Mit mehr als 25.000 Delegierten und Journalisten und einem medialen Dauerfeuer ein wahrhaft großes Unterfangen, mit dem Ziel, das Klima beherrschen zu wollen.

Die Erde wird nicht mehr bewohnbar sein, wenn nicht sofort und dramatisch etwas gegen die Erwärmung unternommen wird, so der Tenor!

Nun, was haben die so zahlreichen Teilnehmer erreicht?

Die Ergebnisse seien im Folgenden genannt:

  • Ab 2020 müssen die Staaten über ihre Maßnahmen zur Senkung der Kohlendioxyd- (CO2) Emissionen berichten.
  • Die Staaten müssen ihre Emissionen publizieren.
  • Alle 5 Jahre wird ab 2023 Bilanz gezogen, ob die Emissionsreduktionen ausreichen, die globale Erwärmung zu begrenzen.
  • Ab 2025 sollen die Industriestaaten – evtl. Schwellenländer – die Finanzhilfen für die Entwicklungsländer aufstocken, um die Folgen der Erwärmung zu reduzieren.
  • Schäden und Verluste durch die globale Erwärmung werden thematisiert, ohne dass völkerrechtlich Forderungen an die Industriestaaten daraus entstehen.
  • Am Internationalen Handel mit CO2-Zertifikaten dürfen nur Staaten mitmachen, die beschriebene Ziele zur Begrenzung der CO2 Emission einhalten.

Der zuletzt angeführte Punkt ist die alleinige Bestrafung für die Nichteinhaltung dieser Regeln. Natürlich könnte jedes Land seinen eigenen Zertifikathandel betreiben.

Die genannten Reduktionsziele bestimmt jedes Land auf freiwilliger Basis, man nennt dies die INDC´s (Intended National Determined Contribution), beschlossen auf der Pariser Klimakonferenz COP21 (2015)

Dieses offensichtliche Null-Ergebnis wurde von fast allen Teilnehmern als wichtiger Meilenstein zur Reduktion der globalen Erwärmung begrüßt.

Deshalb hat man sich auch gleich wieder für die COP25 angemeldet, leider nicht in Brasilien (die Regierung dort wollte nicht), sondern in Chile.

Eine lustige Party-Sause folgt offensichtlich der anderen. Aus Ghana waren ca. 400 Delegierte zur COP 24 angereist!

Man gönnt sich ja sonst nichts!

Nun aber zurück zur Realität, zu den Ergebnissen aus der COP21 in Paris.

Man kann es wirklich kaum glauben, aber dort hat man ausgehandelt, die Industrieländer zu bewegen 100 Milliarden $ pro Jahr den Entwicklungsländern ab 2020 zunächst bis 2030 bereitstellen, danach sollen es mehr werden. Das sind

1 Billion US $, 1000 Milliarden US $!!!!

Dafür soll die Emission des Treibhausgases CO2 reduziert werden, nach Geschmack und Willen der einzelnen Nationen. Dies nennt man Intended National Determined Contribution (INDC).

Das MIT (Massachusetts Institute of Technology), eine der Elite Universitäten der USA, hat nun mit aufwendigen Modellen berechnet, dass man unter der Voraussetzung, dass die vorgenannten jährlichen Einsparungen an Emissionen in gleicher Höhe (INDC´s) bis 2100 eingehalten werden, 0,2 °C an globaler Erwärmung einspart.

Das wären bei Fortschreibung der Zuwendungen für die Entwicklungsländer durch die Industriestaaten bis 2100 dann lockere 80.000 Milliarden US $.

http://globalchange.mit.edu/research/publications/other/special/2015Outlook

Björn Lomborg, Professor an der Kopenhagener Business School, kommt mit einem anderen Modell zu einem ähnlichen Ergebnis: 0,17 °C.

Lomborg gibt auch einen Wert für die Temperaturerniedrigung durch die Emissionsreduzierung auf Grund der INDC´s bis 2030 an.

Diese beträgt 0,05 °C.

http://wattsupwiththat.com/2015/11/10/lomborg-paris-climate-pact-will-reduce-temperature-increase-by-the-end-of-the-century-by-a-whopping-0-05c/

Ein nicht messbarer Effekt!!!!!

Ein glänzendes Ergebnis für die Klimakonferenzen COP22-24!!!!

RL

Dezember 2018

Eine eigene Rechnung hierzu ist auf der nächsten Seite beschrieben.

 

Für Interessierte:

Eine entsprechende einfache Rechnung ergibt das gleiche Ergebnis:

Die Berechnung erfolgt nach einer Relation, die von allen Klimawissenschaftlern, seien es Alarmisten oder Skeptiker anerkannt wird.

ΔT = f*ln(CO2-Konzentration/CO2-Konzentration vorindustriell)               (1)

CO2 –Konzentration: Zum Zeitpunkt der Berechnung vorhandene CO2 Konzentration

CO2 –Konzentration vorindustriell: 280 ppmV (CO2 Moleküle pro Million Luftmoleküle in einem Luftvolumen V)

MIT und Lomborg gehen von einer Sensitivität für CO2 bei der Verdopplung der Konzentration in der Atmosphäre von 4,5 °C aus, also vom extremen oberen Wert, um den Effekt der INDCs zu berechnen.

Aus Gleichung (1) ergibt sich:

ΔT = 4,5°C = f*ln(2*280/280)    

Damit kann man f berechnen.

f = 6,5 °C

Dieser Faktor f umfasst auch sämtliche Rückkopplungen, Verstärkungen z. B. durch andere Treibhausgase, durch Veränderung der Wolkenbildung, Ozeanströme etc…

Gemäß dem „Business as Usual“ erwartet man für 2030 eine Konzentration für CO2 in der Atmosphäre von 460 ppmV.

Damit erhält man eine globale Temperurerhöhung gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter von

ΔT = 6,5*ln(460/280) = 3,2268 °C

Durch die INDCs ergibt sich gemäß ICNDT´s eine Reduktion von 4,2 ppmV (Stand 2016, 33 Gt CO2) bis 2030, also 455,8 ppmV.

Damit eine Temperaturerhöhung von

ΔT = 6,5*ln(455,8/280) = 3,1672 °C

Der Unterschied beträgt somit

ΔT = 0,06 °C

In guter Übereinstimmung mit dem Wert von Lomborg.

PDF:

COP24 Erfolg 181223

 

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Klimafakten: Aktualisierung Dezember 2018

Die Klimakonferenz COP24 in Kattowitz (Katowice) sieht diese Woche ihrem Ende entgegen.

Mit mehr als 20.000 Delegierten und Journalisten und einem medialen Dauerfeuer ein wahrhaft großes Unterfangen, mit dem Ziel, das Klima beherrschen zu wollen.

Die Erde wird nicht mehr bewohnbar sein, wenn nicht sofort und dramatisch etwas gegen die Erwärmung unternommen wird, so der Tenor!

Dabei wird gerne unterschlagen, dass der angesagte Weltuntergang alleine auf Theorien, Computermodellen beruht, die mit den gemessenen Werten nicht übereinstimmen, sondern viel zu hohe Temperaturwerte mit steigendem Anteil Kohlendioxid CO2 in der Atmosphäre prognostizieren

Dabei beruht der Erfolg der Naturwissenschaften seit Galileo Galilei genau darauf, dass Theorien mit den Experimenten, Messungen übereinstimmen müssen, sonst sind sie ganz einfach falsch, wie der Physik Nobelpreisträger Richard Feynman – und einer der kompetentesten Physiker des 20. Jahrhunderts – sehr deutlich formulierte.

Gekoppelte Nichtlineare Gleichungen, wie sie das Klima beschreiben, führen zu chaotischen Ergebnissen. Deshalb ist eine langfristige Vorhersage des zukünftigen Klimazustandes nicht möglich!!

Wie übrigens auch beim Wetter!!

Deshalb nun zu den gemessenen Klimafakten. Alle hier genannten Daten können mit einem Mausklick im Original im Internet nachvollzogen werden. Das sind die Daten, die alle haben, Klimaalarmisten, Skeptiker, und die ich auch hier aufzeige.

Ich produziere keine Daten!

Um es klar zu stellen: Ich bin Skeptiker, das muss ich als Physiker, Naturwissenschaftler sein. Ich bekomme übrigens keinen Cent für meine Meinung, oder meine Vorträge von wem auch immer. Für letztere hin- und wieder allerdings Reisekosten ersetzt. Das Klima und die zugrundeliegende Wissenschaft interessiert mich, und seit mehr als 20 Jahren beschäftige ich mich intensiv damit. Insofern bin ich kein studierter Klimatologe, aber die Klimatologie ist nur ein Teilgebiet der Physik und für einen Physiker ein einfaches Unterfangen diese zu verstehen. Als Wissenschaftler bin ich über die unwissenschaftliche Behandlung des Themas Klima sehr betroffen.

Aber wie sagte der Chefökonom des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung in einem Interview zur Neuen Züricher Zeitung (NZZ), das Internet vergisst nicht:

IPCC Leitautor Otmar Edenhofer in einem

NZZ Interview vom 14.11.10: „… Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist . …“

Es geht also schon lange nicht mehr um Klimaschutz, sondern um die Umverteilung des Reichtums in der Welt und um unseren Lebensstandard.

Natürlich gibt es Klima, Klimawandel und der Mensch trägt mit der Emission von CO2 zur globalen Erwärmung bei.

Die Frage ist und hier unterscheiden sich Klimaalarmisten und Klimaskeptiker: Wie groß ist der Einfluss des CO2, abgelesen aus den bisher gemessenen Daten? Die ersteren und das IPCC (Intergouvernmental Panel on Climate Change) berufen sich auf ihre Modellrechnungen, die letzteren auf Messungen.

Beschränken werde ich mich im Folgenden  aus Gründen der Ökonomie des Lesens auf die Bereiche, mit denen die Alarmisten den Menschen am meisten Angst machen wollen:

  1. Die Erhöhung der globalen Temperatur
  2. Das Ansteigen des Meeresspiegels.

Dazu werde ich keine großartigen Kommentare abgeben müssen. Die Daten sprechen für sich.

PDF: Klimafakten Aktualisierung Dezember 2018

Fazit:

A)

Dies gemessenen Anstiege der globalen Temperaturen von 1-1,5°C/Jahrhundert (Hadcrut4, UAH) sind noch voll kompatibel mit dem vom IPCC angestrebtem 1,5°C Ziel! Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die bisherigen 1°C globaler Temperaturanstieg seit der Kleinen Eiszeit zumindest mit 50% natürlichen Ursprungs sind! Dies ergibt zusammen maximal 1,3-1,5°C in den 80 Jahren bis 2100.

Bei ungebremster CO2 Emission!

B)

Man beobachtet global 25-50% Wachstum grüner Pflanzen zwischen 1982 und 2009, davon ca. 70% bedingt durch Erhöhung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre. Der Rest kommt durch höhere Temperaturen, verbesserte Düngung und Bewässerung.

C)

Wir befinden uns heute bei 0,04 Vol % (400 ppmV) CO2.

C3 Pflanzen sind im Wesentlichen und vereinfacht alles was Grün ist.

Sie gedeihen bis zum fast dreifachen der heutigen CO2 Konzentration in der Atmosphäre.

Übrigens unter 0,02 Vol% verhungern die Pflanzen und wir mit ihnen.

D)

Der Meeresspiegelanstieg beträgt seit Jahrhunderten etwa 30 cm/Jahrhundert.

Ein beschleunigter Anstieg trotz bisher steigender Erwärmung und Abschmelzen von Festlandseis in Grönland und der Antarktis ist nicht zu erkennen (etwa 50% der Erhöhung des Meeresspiegels werden derzeit durch die Ausdehnung des Wassers der Ozeane bei Temperaturerhöhung hervorgerufen).

Weiterlesen PDF:

Klimafakten Aktualisierung Dezember 2018

 

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