RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Überlegungen zur Elektromobilität in Deutschland – Realitätsverlust!

Mit der Mathematik, den Rechenkünsten einer(s) 10-jährigen (+,-,*,:)

Zunächst einige Begriffe zur Erinnerung für Leser, die nicht täglich mit großen Zahlen und elektrischen Einheiten umgehen.

1 k = 1 kilo = 1000, Tausend

1 M= 1 Mega = 1 000 000, 1 Million

1 G= 1Giga = 1 000 000 000, 1 Milliarde

1 T= 1 Tera = 1 000 000 000 000, 1 Billion

Die elektrische Leistung wird in Watt (W) gemessen.

1 W = 1 Volt (V) * 1 Ampere (A)

1 Wh = 1 Watt*Stunde

1 Jahr hat 24Std/Tag*365 Tage =8760 h

So gerüstet können wir nun über die Realität einer E-Mobilität in Deutschland reden.

Als Beispiel nehmen wir das hochgelobte E-Auto Tesla Model S. Dies hat eine Batteriekapazität von 85 kWh. Damit erreicht es eine Normreichweite von 470 km.

Das Fahrzeug muss nun immer wieder aufgeladen werden, meistens wird dies nachts erfolgen.

Nimmt man an, dass der Autobesitzer nur die Möglichkeit besitzt, eine einfache Steckdose mit 230 V und 16 A (=3,68 kW) benutzen zu können, so ergibt sich eine Ladezeit von

85kWh/3,68 kW=23 h, also einen ganzen Tag!

Besser ist ein Autobesitzer dran, der einen Drehstromanschluss mit 3 Phasen, 230 V und 32 A (=22,1 kW) nutzen kann. Dann benötigt er zum Aufladen der Batterien 3,8 h.

Solange blockiert er auch an einer Tankstelle auf der Reise von Köln nach München (600 km) die Ladesäule mit gleichem Anschluss.

Derzeit dauert ein Tankvorgang (Benzin/Diesel) etwa 5 Minuten. An einer Tanksäule können also in 3,8 h 45 Fahrzeuge betankt werden (3.8*60/5). An fünf Tanksäulen werden 225 Fahrzeuge betankt.

Für die Aufladung von gleich vielen Fahrzeugen in der gleichen Zeit benötigt die Tankstelle 225 Ladestationen (Kosten!!)!! Dabei muss jeder Fahrzeughalter 3,8 h warten, es sei denn seine Batterien werden an der Tankstelle ausgetauscht. Aber diese Version wirft mehr Fragen auf, als damit gelöst sind (Kosten der Batterien, Lebensdauer, Zustand der Batterien, Austausch älter gegen neuer, Kosten der Abschreibung, nicht nur der Stromkosten beim Austausch, …).

Insgesamt muss diese Tankstelle einen Stromanschluss von 225*22,1 kW = 4.972 kW oder 4,9 MW besitzen. Das ist wohl ziemlich irreal!!!

Die Rechnung für die Leistung, die 1 E-Auto in Deutschland benötigt, sieht folgendermaßen aus, auch wieder am Beispiel Tesla Model S. Mit vollgeladener Batterie von 85 kWh fährt man 470 km. Im Mittel fährt jeder Deutsche 15.000 km/Jahr.

Somit : 15.000km/Jahr/470 km=32 Aufladungen/Jahr

32Aufladungen/Jahr*85kWh/Aufladung=2.712kWh/Jahr

1Jahr hat 8.760h

Jeder Deutsche benötigt also im Durchschnitt 2.712kWh/8.760h=0,32kW an zusätzlicher elektrischer Leistung.

Ein Hochhaus mit 200 Stellplätzen benötigt somit 200*0,32kW=64 kW. Dafür sind die bisherigen elektrischen Versorgungsleitungen überhaupt nicht ausgelegt!

Eine Stadt mit 780.000 Einwohnern erfordert zusätzlich 250 MW. Das entspricht der Leistung von 1 Gaskraftwerk mit der typischen Leistung von 250 MW.

Bei 60 Millionen E-PKW (Anzahl PKW in Deutschland am 1.Januar 2017) sind 77 zusätzliche Gaskraftwerke (19GW) erforderlich!

Vor kurzem habe ich gelesen, dass ein Parkhaus mit Zuschuss aus öffentlichen Mitteln eine Parkgarage mit 30 Stromanschlüssen für E-Autos anbietet, die alleine durch Solarstrom auf dem Dach versorgt werden. Super Idee!!

Viel Freude nachts!!

Die Stromproduktion durch Gaskraftwerke in Deutschland betrug 2015 ca. 20GW.

Man müsste also die zuverlässige Stromproduktion mit Gaskraftwerken zusätzlich um das Doppelte für die E-PKW erhöhen (außer Gas kommt derzeit wohl keine andere Energieart in Deutschland in Frage).

Bei den bisherigen Überlegungen haben wir den Lastkraftverkehr überhaupt noch nicht berücksichtigt!!

Mir scheint: Deutschland und insbesondere seine Politiker haben sich in einer Illusion verrannt – und sie können wohl nicht rechnen!? Offensichtlich leiden wir unter diesem Realitätsverlust!!

Anmerkung: Damit man mich nicht falsch versteht. Ich bin durchaus für eine Abkehr von den fossilen Brennstoffen im Kraftfahrzeugverkehr. Alleine schon, um diese unsäglichen Ölstaaten im Nahen Osten nicht weiter zu subventionieren!

Aber so wird das nichts!!!

RL

 

PDF hier: U_berlegungen zu E-Auto neu 171103

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Fossile Brennstoffe, Erneuerbare Energien, Wohlstand – ein Problem der Bevölkerungsexplosion

Das wichtigste und dringendste Problem der Menschheit ist die Bevölkerungsexplosion.

Die heutigen kontroversen Diskussionen in der Energiepolitik spielen sich fast ausschließlich zwischen den Polen Energie- und Klima/Umwelt-Politik ab.

Dabei besteht zwischen allen Parteien Konsens, dass es kurz-, mittel- undlangfristig zu Engpässen in der Versorgung mit den fossilen Brennstoffen Mineralöl und Gas kommen wird. Dies bedeutet logischerweise, dass man nach alternativen Energieträgern suchen muss – mit oder ohne alarmistischen Klimawandel.

Dazu können und werden sicher auch die heute als wichtigste Erneuerbare Energien genannten Photovoltaik und Windenergie Systeme gehören, sofern sie wirtschaftlich und somit sinnvoll einsetzbar sind. Solange man das Speicherproblem für die erneuerbaren Energien nicht gelöst hat, wird man jedoch sicher auch andere Techniken entwickeln (Kernkraftwerke, Fusionskraftwerke) und noch mittel- und langfristig auf Kohle- und auf Gaskraftwerke zurückgreifen müssen

Auf Seiten der Argumente der Umweltpolitik wird die Diskussion begrenzt auf den so genannten Klimaschutz, d. h. die Reduktion der anthropogenen Kohlendioxidemission. Diese Emission von Treibhausgasen trägt zur Temperaturerhöhung bei, allerdings keineswegs in dem Masse, wie es die Alarmisten unter den Klimatologen und deren hörige Medienvertreter in die Welt posaunen.

Die Begrenzung der Umweltpolitik auf Klimapolitik ist außerordentlich schädlich, da die finanziellen Mittel für die echten weltweiten Umweltprobleme, sauberes Wasser, Nahrungsmittel, Überfischung, Gesundheitsvorsorge etc. fehlen werden.

Die Reduzierung der Diskussion auf Energie und Klima vernachlässigt einen weiteren wichtigen Aspekt einer rationalen Energiepolitik, die Erhaltung des Wohlstandes in den Industrieländern. Man geht oft stillschweigend davon aus, dass dieser so unbegrenzt ist, dass man ihn unbegrenzt reduzieren kann.

Welche Auswirkungen diese Strategie sozialpolitisch hingegen haben kann, wird öffentlich nur selten diskutiert. Eine Reduzierung des Wohlstandes trifft immer die unteren sozialen Gruppen am Härtesten. Die Wohlhabenderen können es meist noch eine Zeitlang bezahlen. Eine Erhöhung der Energiekosten wirkt sich nicht nur auf die Strompreise aus, wie meist vorgerechnet wird, sondern auf alle Produkte, Nahrungsmittel, Konsumgüter, Wasser, Abfall, Transport … Die Wohlhabenderen können es sich meist noch eine Zeitlang leisten. Eine derartige Politik wird deshalb auch nicht lange durchzuhalten sein, denn auch Wohlstand und Finanzmittel sind eine begrenzte Ressource.

Diese vielleicht stärker regional, national gesehenen Argumente sind jedoch in einem viel größeren Zusammenhang zu sehen.

Die Umweltprobleme – einschließlich des eingebildeten „Klimaschutzproblems“ – sind auf unserem Planeten nur vorhanden, weil die Weltbevölkerung in unserem Jahrhundert so dramatisch zugenommen

hat. Mit einer Weltbevölkerung von z.B. 5 Milliarden Menschen käme unser Planet ohne weiteres noch klar, aber darüber – derzeit laut UN 7 Milliarden und prognostiziert bis 2100 9-10 Milliarden – wird der Planet ächzen.

Das Ziel muss also unbedingt heißen, mittelfristige Begrenzung der Weltbevölkerung durch auferlegte oder freiwillige Geburtenkontrolle.

Was steht dagegen?

  • Nun einmal ist es sehr problematisch, diktatorisch erfolgreich wie in China eine 1-Kind Ehe anzuordnen.
  • In ärmeren Ländern wird eine Geburtenkontrolle auf freiwilliger Basis nicht durchgeführt werden, da viele Kinder auch sozialpolitisch im Sinne einer Ernährung innerhalb der Familie, des Clans, erforderlich sind oder wegen einer nicht vorhandenen Absicherung im Alter.
  • Auch die katholische Kirche ist bedauerlicherweise abstinent, wenn es um Geburtenkontrolle geht. Vielleicht befürwortet der Papst in seiner Enzyklopädie deshalb auch Maßnahmen im Bereich Klimapolitik statt das Grundübel der Übervölkerung anzugehen.

Die folgende Statistik ist den Darstellungen von „Gapminder World“ entnommen, einer gemeinnützigen Institution in Schweden, geleitet von Prof. Hans Rosling. Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, statistische Daten der Vereinten Nationen zur Weltbevölkerung in einer klaren und interessanten Art zur Verfügung zu stellen.

Ein „Klick“ auf

http://www.gapminder.org

ist außerordentlich empfehlenswert.

In der nächsten Abbildung ist das Einkommen pro Einwohner gegen die Geburtenrate pro Frau in den entsprechenden Ländern aufgetragen.

gapminder 2009 fertilty vs income per person

Man erkennt deutlich den Zusammenhang zwischen Wohlstand – Einkommen pro Kopf der Bevölkerung – und der Geburtenrate.

Ein Lebensstandard bereits über 4000 $ pro Einwohner verringert die Zahl der Kinder pro Frau auf unter 2,3, was mit einem Ende der Bevölkerungsexplosion identisch ist, und führt schließlich sogar zu einer Abnahme der Weltbevölkerung.

Das alleine entscheidende Ziel der Weltpolitik muss es also sein, den Wohlstand weltweit zu fördern, um das Anwachsen der Weltbevölkerung zu begrenzen!

Davon abgesehen haben auch die Menschen in den unterentwickelten Ländern, die oft keine Elektrizität zur Verfügung haben, das Recht darauf, sich weiter zu entwickeln.

Wir, in den Entwickelten Ländern konnten u. a. zu unserem Wohlstand kommen, weil wir billigen Strom durch fossile Energieträger, Kohle, Öl, Gas nutzen konnten. Dies vorzuenthalten darf kein weltpolitisches Ziel sein.

(Siehe auch Artikel „Klimarevolte in Afrika“:

Das Leben in Afrika ist oft schlimm, arm und kurz. An Aids sterben jedes Jahr 2,2 Millionen Afrikaner wie die WHO (World Health Organization) berichtet. Lungen-Infektionen verursachen 1,4 Millionen Todesfälle, Malaria 1 Millio. Darmerkrankungen 700.000. Krankheiten, die mit einfachen Impfstoffen verhindert werden können, töten zusätzliche 600.000 pro Jahr, während Krieg, Unterernährung und das Leben in schmutzigen Slums unzählige Eltern und Kinder zu früh ins Grab bringen. Und doch wird Tag für Tag den Afrikanern gesagt, die größte Bedrohung, vor der sie stehen, sei die globale Erwärmung.

https://rlrational.files.wordpress.com/2010/03/klimarevolte-in-afrika.pdf)

Alle Anstrengungen sind also zu unternehmen, für diese Länder preiswerte Energie zur Verfügung zu stellen. Und die erneuerbaren Energien, Solar- und Windenergie, gehören bisher zweifellos nicht dazu (siehe folgende Graphik, die nicht jeder kennt!).

Electricity Cost vs Installed Renewable Capacity per Capita Kopie

Elektrizitätskosten/kWh als Funktion der installierten Leistung in W/Einwohner (Megawatt/Million Einwohner)

http://wattsupwiththat.com/2015/08/03/obama-may-finally-succeed/

Denn es ist evident, dass sich eine Gesellschaft vor die Alternative gestellt, Wohlstand oder Klima/Umweltschutz immer für Wohlstand gegen Klima/Umweltschutz entscheiden wird. Man mag dies bedauern, aber es ist zweifellos historisch belegbar und unter sozialen Aspekten betrachtet nachvollziehbar.

Dies sollten sich die Umweltideologen einmal ausdrücklich vor Augen halten, wenn sie mit ihren Forderungen die finanzielle Basis des Wohlstands in den Industriestaaten zerstören wollen.

In der folgenden Abbildung ist die Situation schematisch dargestellt:

Billige Energie Wohlstand Umwelt

Billige Energie führt zu Wohlstand, der einerseits zwar zu erhöhtem Energiebedarf führt, gleichzeitig aber auch zu einer Stabilisierung der Weltbevölkerung. Bei gestiegenem Wohlstand kann man sich auch wieder andere teurere Energieerzeugung, z. B. erneuerbare Energien, leisten.

Somit können Umweltprobleme gelöst werden, von denen es auf unserer Erde genügend gibt, falls erforderlich können auch klimapolitische Maßnahmen ergriffen werden.

RL

PDF hier: Fossile Brennstoffe Erneuerbare Energien Weltbevölkerung

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Das Umweltbundesamt – staatlich verordnete Klima-Doktrin. Faktencheck zur UBA-Broschüre “Und sie erwärmt sich doch“ 1.,2.,3. Teil

Goya Der Große Ziegenboch schürt (Klima-) Ängste
Goya: Der Große Ziegenbock schürt (Klima-) Ängste

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 wird im Internet frei zur Verfügung gestellt, ist mit Steuermitteln finanziert und hat erheblichen Protest der deutschen Medien ausgelöst. Von einem Bundesministerium ist zu fordern, dass seine Sachstandsberichte dem heutigen wissenschaftlichen Stand entsprechen.

(siehe auch: Rufmord von Amts wegen

https://rlrational.wordpress.com/2013/05/29/rufmord-von-amts-wegen-die-weltwoche-staatspropaganda-die-welt-skeptiker-amtlich-unerwunscht-zdf-online/)

In einem Faktencheck wird geprüft, ob das UBA dieser Forderung nachgekommen ist.

Die Autoren sind:

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Klaus-Eckart Puls, Prof. Dr. Carl-Otto Weiss, Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Dr. Rainer Link, Michael Limburg, Dr. Wolfgang Burkel,  Dr. Siegfried Dittrich.

Alle Autoren bis auf Rainer Link sind Mitglieder bei EIKE, Europäisches Institut für Klima und Energie.

Im “Daily Online“ thematisierte David Rose am 25. Mai 2013 einen kürzlich veröffentlichten Bericht des regierungsamtlichen britischen Met Office, der feststellt, dass die “globale Erwärmung vor 16 Jahren geendet hat“, was bedeutet, dass “die Pause nun schon etwa so lange andauert wie die vorhergehende Warmphase zwischen 1980 und 1996“.

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 (hier) spielt auf eine Aussage von Galilei an, der sie als Querdenker gegen den Zeitgeist formulierte. Hier ist dieses Zitat angebracht, denn das Umweltbundesamt bewegt sich NICHT!!

Und:

Sie erwärmt sich eben doch nicht

Der von der profitierenden Klimawissenschaft den Medien und der Politik angediente Zeitgeist von der globalen Erwärmung wird unbekümmert aller neuen Erkenntnisse beibehalten. Dies soll angesichts der immer massiveren Kritik nachdenkender Bürger offenbar helfen, dem Alarmismus über anthropogene Klimakatastrophen neue Nahrung zu geben und irrationale Urängste zu schüren (s. Titelbild). Widersprechende Fakten bleiben, weil unerwünscht, nach wie vor unerwähnt. Sie werden in unserem Faktencheck der regierungsoffiziellen Agitation gegenübergestellt. Zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen werden die maßgebenden Aussagen des UBA in den folgenden 10 Abschnitten besprochen:

1. Allgemeines zum Begriff Klima und Klimaänderungen.

2. Die Änderung der globalen Mitteltemperatur im 20. Jahrhundert.

3. Extremwetterzunahmen?

4. Wie groß ist der menschgemachte (anthropogene) Beitrag zur jüngsten

Klimaänderung?

5. Was trägt die Sonne zu Klimaänderungen bei?

6. Äderungen der Gletschermassen.

7. Die Auswirkungen von anthropenem CO2.

8. Sind Klimamodelle zuverlässig?

9. Erwärmung oder Abkühlung, was ist vorteilhafter?

10. Gibt es einen wissenschaftlichen Konsens?

Hier nun die komplette Antwort

UBA Pamphlet Antwort

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Warum Wetter und Klima nicht berechenbar sind!

butterfly-effekt

 

Man weiß spätestens seit den Arbeiten von Edward N. Lorenz, dass das Wetter höchstens für einige Tage voraus gesagt werden kann. Verantwortlich hierfür ist das so genannte deterministische Chaos, beim Wetter auch als Schmetterlingseffekt bekannt. Eine kleine Störung der Atmosphäre (Schlagen der Flügel eines Schmetterlings in Brasilien) kann das Wetter in Deutschland verändern. Nun glauben die Klimaforscher, dass das deterministische Chaos nicht für ihre Klimamodelle gilt, da sich hier das deterministische Chaos – Kima ist das statistische Mittel der Wettererscheinungen – herausmitteln würde. Im Klima habe man es mit Randbedingungenzu tun, die sich ändern, beim Wetter mit Anfangsbedingungen.
Das ist ein Trugschluss.
Denn auch die Randbedingungen ändern sich.

Siehe auch auf rlrational „Warum dies Klimamodelle des IPCC falsch sind“
https://rlrational.files.wordpress.com/2011/03/warum-die-klimamodelle-des-ipcc-falsch-sind.pdf
Sehr gut hat dies Dr. Rupert Reiger dargestellt. Seine Arbeit ist im Folgenden als PDF abrufbar.Warum die Zukunft des Klimas nicht berechenbar ist

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Das Umweltbundesamt – staatlich verordnete Klima-Doktrin. Faktencheck zur UBA-Broschüre “Und sie erwärmt sich doch“ Erster Teil

Goya Der Große Ziegenboch schürt (Klima-) Ängste
Goya: Der Große Ziegenbock schürt (Klima-) Ängste

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 wird im Internet frei zur Verfügung gestellt, ist mit Steuermitteln finanziert und hat erheblichen Protest der deutschen Medien ausgelöst. Von einem Bundesministerium ist zu fordern, dass seine Sachstandsberichte dem heutigen wissenschaftlichen Stand entsprechen.

(siehe auch: Rufmord von Amts wegen

https://rlrational.wordpress.com/2013/05/29/rufmord-von-amts-wegen-die-weltwoche-staatspropaganda-die-welt-skeptiker-amtlich-unerwunscht-zdf-online/)

In einem Faktencheck wird geprüft, ob das UBA dieser Forderung nachgekommen ist. Des großen Umfangs wegen ist der Faktencheck in drei Teile aufgeteilt und auf der Home Page von EIKE, Europäisches Institut für Klima und Energie, veröffentlicht.

Ich werde alle drei Teile als Mitautor hier auf meine Home Page übernehmen.

Die Autoren sind:

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Klaus-Eckart Puls, Prof. Dr. Carl-Otto Weiss, Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert, Dr. Rainer Link, Michael Limburg, Dr. Wolfgang Burkel,  Dr. Siegfried Dittrich.

Alle Autoren bis auf Rainer Link sind Mitglieder bei EIKE, Europäisches Institut für Klima und Energie.

Im “Daily Online“ thematisierte David Rose am 25. Mai 2013 einen kürzlich veröffentlichten Bericht des regierungsamtlichen britischen Met Office, der feststellt, dass die “globale Erwärmung vor 16 Jahren geendet hat“, was bedeutet, dass “die Pause nun schon etwa so lange andauert wie die vorhergehende Warmphase zwischen 1980 und 1996“.

Die UBA-Schrift “Und sie erwärmt sich doch“ vom Mai 2013 (hier) spielt auf eine Aussage von Galilei an, der sie als Querdenker gegen den Zeitgeist formulierte. Hier ist dieses Zitat angebracht, denn das Umweltbundesamt bewegt sich NICHT!!

Und:

Sie erwärmt sich eben doch nicht

Der von der profitierenden Klimawissenschaft den Medien und der Politik angediente Zeitgeist von der globalen Erwärmung wird unbekümmert aller neuen Erkenntnisse beibehalten. Dies soll angesichts der immer massiveren Kritik nachdenkender Bürger offenbar helfen, dem Alarmismus über anthropogene Klimakatastrophen neue Nahrung zu geben und irrationale Urängste zu schüren (s. Titelbild). Widersprechende Fakten bleiben, weil unerwünscht, nach wie vor unerwähnt. Sie werden in unserem Faktencheck der regierungsoffiziellen Agitation gegenübergestellt. Zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen werden die maßgebenden Aussagen des UBA in den folgenden 10 Abschnitten besprochen:

1. Allgemeines zum Begriff Klima und Klimaänderungen.

2. Die Änderung der globalen Mitteltemperatur im 20. Jahrhundert.

3. Extremwetterzunahmen?

4. Wie groß ist der menschgemachte (anthropogene) Beitrag zur jüngsten

Klimaänderung?

5. Was trägt die Sonne zu Klimaänderungen bei?

6. Äderungen der Gletschermassen.

7. Die Auswirkungen von anthropenem CO2.

8. Sind Klimamodelle zuverlässig?

9. Erwärmung oder Abkühlung, was ist vorteilhafter?

10. Gibt es einen wissenschaftlichen Konsens?

Der Faktencheck wird in 3 Folgen dargelegt:

    • Folge 1 – Themenschwerpunkte 1 bis 4,
    • Folge 2 – Themenschwerpunkte 5 bis 7,
    • Folge 3- Themenschwerpunkte 8 bis 10.

Hier die erste Folge
UBA Faktencheck Teil1 PDF-Version

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MPI Hamburg: Die Erderwärmung macht Pause – In diesem Jahrhundert erwarten wir nur noch 1,3°C – Eine alarmistische Erderwärmung von 2°C dauert hunderte von Jahren!!!

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Graphik zur globalen Temperaturentwicklung im Vergleich zu den Modellen; Modifiziert nach Daten des IPCC AR5, SOD
In einer Presseerklärung der Max –Planck-Gesellschaft vom 23.05.2013,

MPG HH Klimawandel macht nur Pause
genauer des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg äußern sich zwei Klimatologen des Institutes zu einer Veröffentlichung von Otto et al, an der beide als Autoren beteiligt sind:
Alexander Otto, Friederike E. L. Otto, Olivier Boucher, John Church, Gabi Hegerl, Piers M. Forster, Nathan P. Gillett, Jonathan Gregory, Gregory C. Johnson, Reto Knutti, Nicholas Lewis, Ulrike Lohmann, Jochem Marotzke, Gunnar Myhre, Drew Shindell, Bjorn Stevens & Myles R. Allen
Jochem Marotzke, Bjorn Stevens sind Direktoren des MPI für Meteorologie. Hamburg.
Diese Veröffentlichung in der renommierten Zeitschrift Nature Geoscience (2013)doi:10.1038/ngeo1836Published online 19 May 2013 publiziert eine neue Sensitivität für Kohlendioxid von 1,3°C in diesem Jahrhundert.
http://www.nature.com/ngeo/journal/vaop/ncurrent/full/ngeo1836.html
Die Sensitivität wird i. A. benutzt auszusagen, wie groß die Temperaturerhöhung global ausfallen wird, wenn sich die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre verdoppelt.
Dazu ist zu bemerken, dass eine Verdopplung bedeutet, dass man nahezu alle globalen Vorräte an fossilen Brennstoffen verbraucht haben muss.
Die Sensitivität wurde von den alarmistischen Klimaforschern und Institutionen, darunter das bekannte IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) mit 3° C als besten Wert angegeben. Darauf bestand der so genannte Konsens unter den Alarmisten. Diese 3° würden spätestens bis zum Jahre 2100 erreicht werden, wenn die Emission von Kohlendioxid nicht auf nahezu Null in Bälde heruntergefahren wird.
Dafür werden in Deutschland hunderte Milliarden Euro ausgegeben, wobei unser Beitrag in wenigen Monaten durch die Emissionssteigerungen der Länder China, Indien, Russland und Brasilien aufgehoben wird.
Und nun geben Otto et al – und das MPI – an, dass die Sensitivität drastisch reduziert werden muss.
Alle Ausgaben für ein Hirngespinst, gesponnen von Klimaforschern auf Grund von Modellen!!?
Zurück zur Veröffentlichung von Otto et al und der Pressenotiz des PMI:
Hier wird angegeben:
Die neue Sensitivität beträgt nur noch 1,3° C als bester Wert mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% für 0,9 bis 2°C für die so genannte transiente (im Übergang) Temperaturerhöhung, die im Laufe dieses Jahrhundert, abhängig vom Verbrauch der fossilen Brennstoffe, erreicht wird.
Der transienten Temperaturerhöhung steht die Gleichgewichtstemperaturerhöhung gegenüber, die je nach Trägheit des globalen Klimasystems wohl erst in einigen hundert Jahren erreicht wird.

MPI:
„Da das Klimasystem sehr träge ist und etwa die Ozeane sich nur sehr langsam aufheizen, dauert es jedoch bis sich die Wirkung der Treibhausgase voll entfaltet: Eine Erwärmung durch den Treibhauseffekt wird durch zahlreiche Rückkopplungen verstärkt, durch einige Prozesse aber auch abgeschwächt. Erst wenn dieses komplizierte Wechselspiel zur Ruhe gekommen ist, erreicht das Klima wieder einen stabilen Zustand. Diese langfristige Reaktion des Klimas berechnen Klimaforscher in der Gleichgewichts-Klimasensitivität (ESC für equilibrium climate sensitivity). Sie entspricht der endgültigen Temperaturerhöhung durch eine verdoppelte CO2-Konzentration, die sich vermutlich erst nach einigen 100 Jahren einstellt.“

MPI Klimasensitivität nur 1,3°C

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Rufmord von Amts wegen (DIE WELTWOCHE), Staatspropaganda (DIE WELT), Skeptiker amtlich unerwünscht (ZDF online)

Das Umweltbundesamt (UBA) hat unter seinem Präsidenten Jochen Flassbarth, eine Broschüre mit dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ herausgebracht (natürlich mit Steuermitteln).

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4419.html

flasbarthJochen Flassbarth, Präsident UBA

Verfasser dieser Broschüre waren eine Philosophin, ein Berufsschullehrer, ein Elektrotechniker, der vor seiner Zeit beim UBA Karriere bei Greenpeace und der Lobbyorganisation Eurosolar machte, und eine Kinderbuchautorin, „Pia, Alex und das Klimaprojekt – eine abenteuerliche Entdeckungsreise“.
Wie man sieht: ausgewiesene Klimaforscher und Fachleute.
In dieser offiziellen Veröffentlichung des UBA wird einseitig und mit inzwischen überholten Argumenten (wen wundert es bei der Vorbildung dieser Autoren) Stimmung für den Klimaalarm und gegen die diesem skeptisch gegenüberstehenden Wissenschaftler gemacht. Diese werden als Klimaskeptiker, Klimaleugner bezeichnet, die auf einer „Schwarzen Liste“ (gelb gemarkert) stehen.

Auf Grund heftiger Proteste ist die gelbe Markierung inzwischen verschwunden.

(Bemerkung in eigener Sache: Völliger Unsinn Klimaskeptiker – zu denen ich mich zähle – als Klimaleugner zu bezeichnen!! Wer leugnet das Klima oder dass es sich verändert!? Es geht darum wie groß der menschgemachte (anthropogene) Einfluss ist! Der Mensch trägt durch Emission von Treibhausgasen zur Klimaerwärmung bei, jedoch keineswegs in einem als katastrophal zu bezeichnendem Maße. Skeptiker ist für einen Wissenschaftler natürlich eine Auszeichnung; es geht in der Wissenschaft nicht um Religion!! Dazu ein anderes Mal mehr! RL)

Dies ist ein in der Bundesrepublik Deutschland einmaliger Versuch, der offiziellen Klimapolitik gegenüberstehende Journalisten und Wissenschaftler mundtot zu machen. Es wurde in der Presse bereits von der Bundesklimakammer (Vergleich zur Reichskulturkammer der NAZI Zeit) gesprochen (Henryk M. Broder).
Klimaskeptiker werden namentlich an den Pranger gestellt.
DIE WELTWOCHE schreibt in ihrer Ausgabe vom Mittwoch, 29. Mai 2013, unter der
Überschrift „Rufmord von Amts wegen“:
Von Henryk M. Broder
http://www.weltwoche.ch/weiche/hinweisgesperrt.html?hidID=547889
„Das deutsche Umweltbundesamt mischt sich in die Debatte um den Klimawandel ein und bestimmt, was dem «Stand der Wissenschaft» entspricht und wer zu umstrittenen Fragen besser schweigen sollte. Der Vorgang ist in der Nachkriegsgeschichte einmalig.“

Die DIE WELT schreibt in ihrer Online Ausgabe hierzu:
http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article116398120/Staatspropaganda.html

Staatspropaganda
Das Umweltbundesamt missachtet die Regeln des Neutralität
Von Thorsten Koch
Ein Blick aus dem Fenster in den vergangenen Wochen zeigt: Erst will der Winter nicht enden, und dann wird es nicht Frühling. Ist das der Klimawandel? Die Bundesregierung sagt Ja: Der Klimawandel findet statt – und seine Folgen sind menschengemacht. Das sind jedenfalls die Kernaussagen einer aktuellen Broschüre des Umweltbundesamtes (UBA), die unter dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“ aus Steuermitteln finanziert und vertrieben wird. Die Broschüre ist ein Produkt amtlichen Handelns, in dem in einer Weise gegen dem „wissenschaftlichen Konsens“ widersprechende Thesen (S. 110) von „Klimawandelskeptiker(n)“ polemisiert wird, dass sogar vom ZDF auf der Seite „heute.de“ ein „amtlicher Rufmord“ diagnostiziert wurde. Dies macht die Sache rechtlich fragwürdig.
Der verfassungsrechtliche Rahmen für Stellungnahmen von Regierungsstellen ist klar: Staatliche Stellen können sich nicht auf die Meinungsfreiheit berufen, weil sie nicht Grundrechtsträger (sondern Adressaten der Grundrechte) sind. Da aber das Handeln der Regierung Gegenstand politischer Kontroversen ist, steht der Regierung das Recht zur Teilnahme an Debatten zu. Auf Basis dieser Rechtsprechung ist es nicht zu beanstanden, wenn die Bundesregierung darlegt, von welchen Überzeugungen sie sich bei ihrer Klimapolitik leiten lässt. Befremdlich ist es allerdings, dass eine Regierungsstelle versucht, den Stand der Erkenntnis in einer fachwissenschaftlichen Frage verbindlich zu beschreiben. Dies ist Sache der Fachwissenschaftler. Erst recht ist es weder wissenschaftlich noch rechtlich in Ordnung, wenn wissenschaftliche Wahrheiten – und damit letztlich nur der aktuelle Stand des Irrtums – mit amtlicher Autorität verkündet werden.
Die Entscheidung wissenschaftlicher Kontroversen ist keine Staatsaufgabe. Der hier vorliegende Versuch des Umweltamtes, eine wissenschaftliche Kontroverse zu entscheiden, dürfte in dieser Form einzigartig sein.
Thorsten Koch ist apl. Professor für Öffentliches Recht in Osnabrück

Das ZDF schreibt hierzu:
http://www.heute.de/Klimawandel-Skeptiker-amtlich-unerwünscht-28010994.html
Klimawandel: Skeptiker amtlich unerwünscht
von Reinhard Schlieker
Das Umweltbundesamt hat eine neue Broschüre veröffentlicht – und rechnet darin mit Journalisten und Wissenschaftlern ab, die einen menschengemachten Klimawandel für nicht erwiesen halten. Das Dokument vergreift sich dabei im Ton – und in der Sache.
„Und sie erwärmt sich doch“ – ein Titel, der wohl an Galileo Galilei erinnern soll: Große Fußstapfen für eine simple Behörde. Der Titel ist Programm. Das Umweltbundesamt hat sich auf seine Wahrheit festgelegt….
Befürworter der These, dass menschengemachter CO2-Ausstoß als Treibhausgas die Erde aufheizt und dies katastrophale Folgen haben wird, streiten mit Vehemenz gegen jene, die auch andere Ursachen für höhere Erdtemperaturen verantwortlich machen und darauf hinweisen, dass Klimawandel der natürliche Normalzustand ist – die Erde ohne Klimawandel gab und gibt es nicht.
Insofern sei auch der Begriff „Klimaschutz“ reiner Nonsens, denn zu schützen gibt es da nichts: Klima war und ist immer. Der Furor, mit welchem einige Wissenschaftler, für ihren Berufsstand sehr ungewöhnlich, gegen Menschen mit abweichender Meinung vorgehen, hat in Deutschland gerade einen bisher ungekannten Höhepunkt erreicht. Die Publikation des Umwelt-Bundesamtes überschreitet Grenzen: Dass eine solche Broschüre einseitig ausgerichtet ist, mag der Steuerzahler, der sie finanziert, noch hinnehmen. Schlimmer ist allerdings, was im zweiten Teil des Heftes passiert.
Amtlicher Rufmord für die „gute“ Sache
Im Abschnitt „B“ nämlich wird behauptet, dass die Wissenschaft sich einig sei – und in der von gewissermaßen irregeleiteten Journalisten beeinflussten öffentlichen Debatte dagegen Ahnungslosigkeit herrscht. Dieser Teil fußt wesentlich auf Erkenntnissen des Forschers Prof. Stefan Rahmstorf, der am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung arbeitet und vehement dafür streitet, dass nur qualifizierte Wissenschaftler ein Recht haben sollen, sich zu Klimathemen zu äußern – anderen spricht er die Befähigung ab. Die Broschüre wartet in diesem Sinne mit der Erkenntnis auf, dass im Gegensatz zu den „guten“ Wissenschaftlern die Skeptiker vor allem von der Ölfirma Exxon Mobil gesponsert würden, und daher wissentlich Falschmeldungen verbreiten würden.
Neben Wissenschaftlern werden Autoren wie der ehemalige Hamburger Umweltsenator Fritz Vahrenholt an den Pranger gestellt und ihnen die Qualifikation abgesprochen, ferner die Autoren Dirk Maxeiner (ehem. Chefredakteur „Natur“) und Michael Miersch (Ressortleiter Wissenschaft bei „Focus“). Falschinformation und Irreführung beklagt die Behörde vor allem auch beim ehemaligen ZDF-Korrespondenten Günter Ederer, der die CO2-Theorie ablehne und sogar Vorträge darüber halte. Die Publikation des Bundesamtes kann beim unbefangenen Leser den Eindruck erwecken, man habe es bei diesen Journalisten und Buchautoren mit vorsätzlichen Fälschern zu tun, die fremdgesteuert sind und von irgendwelchen Lobbyisten bezahlt werden.
Die Betroffenen erwägen nach Informationen von heute.de Klage. heute.de hat dem Umweltbundesamt einen Fragenkatalog übersandt und um Aufklärung gebeten.“
Einer der auf der Schwarzen Liste des UBA steht, Mitautor der lesenswerten Broschüre „Die kalte Sonne“, Fritz Vahrenholt hat in einem offenen Brief an den Präsidenten des UBA Jochen Flassbarth geschrieben:
http://www.kaltesonne.de/?p=10565
„Sehr geehrter Herr Präsident,
zu einem Zeitpunkt, an dem nun endlich auch 17 IPCC-nahe Klimaforscher (Otto et al., Nature Geoscience, 19. Mai 2013) die Öffentlichkeit mit der aufsehenerregenden Mitteilung überraschen, dass die Klimasentivität der Klimagase, namentlich des CO2, um mehr als 50 Prozent zu hoch angesetzt ist, und sich demzufolge alle bisherigen Prognosen der anthropogen verursachten Klimaerwärmung als korrekturbedürftig erweisen, erscheint eine 123 Seiten starke Veröffentlichung des Umweltbundesamtes ”Und sie erwärmt sich doch“, in der einerseits der Konsens über die IPCC Prognosen beschworen wird und andererseits die Kritik an Art und Ausmaß der Temperaturentwicklung in diesem Jahrhundert mit falschen Behauptungen, Weglassungen von Informationen und Diffamierungen der Kritiker in unerträglicher Weise behandelt wird.
Dies ist für eine Bundesbehörde, die zum Geschäftsbereich des Umweltbundesministers gehört, völlig inakzeptabel.
Bevor ich auf die inhaltlichen schweren Mängel zu sprechen komme, möchte ich Sie fragen, was Sie bewogen hat, Journalisten ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Wissenschaftlern ihr Recht auf kritische Überprüfung von wissenschaftlichen Sachverhalten abzusprechen. Soviel ich erkennen kann, ist unter den in der Broschüre benannten “Klimawandelskeptikern” kein einziger, der einem Erwärmungstrend der Erde durch Treibhausgase widerspricht. Es geht im wissenschaftlichen Diskurs in der Fachwelt um Attribution, Geschwindigkeit und Ausmaß der Klimaveränderungen und daraus resultierend um die notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung beziehungsweise Anpassung.
Ich bin persönlich betroffen. Im Abschnitt “Klimawandelskeptiker in Deutschland”, in dem Sie in gelber Farbe die Namen von Journalisten, Vereinen und die Wissenschaftler Vahrenholt und Lüning hervorheben, brandmarken und an den Pranger stellen, wird die Methode deutlich: Kritiker werden als Handlanger der Industrie dargestellt.
Zu meinem Lebenslauf schreiben Sie, dass ich Vorstand der Deutschen Shell war und seit 2001 Manager des Energieversorgungsunternehmen RWE sei. Letzteres ist falsch. Ich habe 2001 das Windkraftunternehmen Repower gegründet, habe es zur Weltspitze in der Branche geführt und war bis 2008 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Warum haben Sie meine Biografie gefälscht? Passte dies besser in das Feindbild, das Sie aufzubauen trachten?
Ich bin erst 2008 zum Geschäftsführer der von mir mitgegründeten RWE Innogy ernannt worden, einer Gesellschaft für Erneuerbare Energien, die Jahr für Jahr der größte deutsche Investor in diesem Sektor war. Sie haben auch verschwiegen, dass es bei Shell meine Aufgabe war, die Erneuerbaren Energien für den Konzern zu entwickeln. Der Bau der ersten Solarfabrik in Deutschland fiel in meine Vorstandszeit. Da passt auch ins Bild, dass Sie verschweigen, dass ich von 1976 bis 1981 Fachgebietsleiter “Chemische Industrie” beim Umweltbundesamt war, dem Amt, das mich jetzt verhöhnt….“
Vollständiger Brief hier

Auch andere Skeptiker werden in dieser Schmähschrift genannt. Darauf werde ich in einem weiteren Artikel zurückkommen. Das UBA hat eine Linie überschritten, die fachlich und formal nicht mehr hingenommen werden kann.

Rainer Link

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Warum die Energiewende nicht wie geplant durchführbar ist!

In den Medien wird immer wieder beschrieben, dass die Energiewende scheitert, weil sie schlecht organisiert ist.
Nun, in dieser Hinsicht wird man von der Politik und von grünen Phantasten auch nicht zu viel erwarten dürfen.
Die Energiewende, wie sie vorgesehen ist, wird jedoch auch scheitern, weil sie inhuman, planwirtschaftlich und undemokratisch ist.
Sie führt, das kommt hinzu, auch noch zur größten sozialen Umverteilung von unten nach oben, finanziert über die Strompreise auch von denen, die es sich auf Grund ihrer Situation ganz gewiss nicht leisten können.

Ein Physiker Kollege, Dr. Eike Roth, hat die Argumente pro und contra zur Energiewende für einen Vortrag zusammengefasst.
Dieses Manuskript zu lesen – auch oder gerade weil es sehr ausführlich ist – ist meiner Meinung nach ein Muss für alle, die sich mit diesem Thema auseinander setzen und sich hierfür interessieren.

Niemand wird sagen können, dass er nicht gewusst habe, was die Entscheidungen zur Energiewende und zum EEG (Erneuerbaren Energie Gesetz) für unsere Staatsform, unseren Wohlstand und für jeden Einzelnen von uns bedeuten.

Rainer Link

Chancen und Risiken der deutschen Energiewende, Eike Roth

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Neuer Ansatz für eine sinnvolle Energie- und Umweltpolitik


Die heutigen kontroversen Diskussionen in der Energiepolitik spielen sich fast ausschließlich zwischen den Polen Energie- und Klimapolitik ab.
Dabei besteht zwischen allen Parteien Konsens, dass es kurz-, mittel- und langfristig zu Engpässen in der Versorgung mit den fossilen Brennstoffen Mineralöl und Gas kommen wird. Dies bedeutet logischerweise, dass man nach alternativen Energieträgern suchen muss.
Auf Seiten der Argumente der Umweltpolitik wird die Diskussion begrenzt auf den so genannten Klimaschutz, d. h. die Reduktion der anthropogenen Kohlendioxidemission. Diese trägt zum Temperaturerhöhung bei, allerdings keineswegs in dem Masse, wie es die Alarmisten unter den Klimatologen und deren hörige Medienvertreter in die Welt posaunen.
Diese Begrenzung der Umweltpolitik auf Klimapolitik ist außerordentlich schädlich, da die finanziellen Mittel für die echten weltweiten Umweltprobleme, sauberes Wasser, Nahrungsmittel, Überfischung, Gesundheitsvorsorge etc. fehlen werden.
Die Reduzierung der Diskussion auf Energie und Klima vernachlässigt einen weiteren wichtigen Aspekt einer rationalen Energiepolitik, den Wohlstand in den Industrieländern. Man geht oft stillschweigend davon aus, dass dieser so unbegrenzt ist, dass man ihn unbegrenzt reduzieren kann.
Welche Auswirkungen diese Strategie sozialpolitisch hingegen haben kann, wird öffentlich nur selten diskutiert. Eine Reduzierung des Wohlstandes trifft immer die unteren sozialen Gruppen am Härtesten. Die Wohlhabenderen können es meist noch eine Zeitlang bezahlen.
Eine derartige Politik wird deshalb auch nicht lange durchzuhalten sein, denn auch Wohlstand und Finanzmittel sind eine begrenzte Ressource.
Die Umweltprobleme – einschließlich des eingebildeten „Klimaschutzproblems“ – sind auf unserem Planeten nur vorhanden, weil die Weltbevölkerung in unserem Jahrhundert so dramatisch zugenommen hat. Mit einer Weltbevölkerung von z.B. 5 Milliarden Menschen käme unser Planet vielleicht noch klar, aber darüber und bis zu 9-10 Milliarden wird der Planet ächzen.
Die von der UN prognostizierten 9-10 Milliarden bis Ende des Jahrhunderts sind jedoch nur einzuhalten, wenn bestimmte Randbedingungen für die Weltbevölkerung erfüllt sind, die wichtigste davon ist ein allgemeiner Wohlstand, sonst können es auch wesentlich mehr werden, 15-16 Milliarden, eine Zahl, die die Erde sicherlich nicht verkraften kann.
Die Diskussion um Energie, Klima/Umwelt muss deshalb um den Einfluss von Wohlstand und Weltbevölkerung erweitert werden.

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Neuer Ansatz für eine sinnvolle Energie- und Umweltpolitik

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Einfache Überlegungen zu Energiefragen und -Kosten


Das schwere Erdbeben, der Tsunami und die Reaktorkatastrophe in Japan erfordern aus Sicht der verängstigten Bevölkerung neue Überlegungen zu Fragen der zukünftigen Energieversorgung in Deutschland.
Eine rationale Energiestrategie zu entwickeln ist ein komplexes, durchaus schwieriges Unterfangen, besonders, wenn man zusätzlich berücksichtigen muss, dass die Europäische Union ein ehrgeiziges, allerdings sinnloses Programm betreibt, die so genannte 20/20/20 Strategie:
Bis 2020 sollen die erneuerbaren Energien 20% der Energieversorgung sicherstellen sowie eine 20% Reduktion der Kohlendioxid (CO2) Emissionen.
Sinnlos, weil der Effekt dieser Maßnahme weniger als unmessbare 0,002 °C an Temperaturreduktion bewirkt.
Diese Strategie kostet die europäischen Steuerzahler rund 290 Milliarden € pro Jahr (insgesamt die gigantische Summe von 2900 Milliarden € bis 2020).
Nach den dramatischen Ereignissen in den Kernkraftwerken (KKW) von Fukushima erhebt sich in der deutschen Bevölkerung – auch durch Panikmache – die Forderung nach sofortiger Abschaltung zunächst der 7 ältesten KKW und der Abschaltung der neueren spätestens bis 2020.
Es wird von den verschiedensten Interessengruppen entweder behauptet das gelingt ohne Probleme oder es geht überhaupt nicht.
Von keiner Seite werden belastbare Zahlen vorgelegt.
Ich habe deshalb einmal versucht, für verschiedene Szenarien, die erforderlichen Investitionen an Anlagen und Kosten zusammenzustellen.
RL

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Einfache Überlegungen zu Energiefragen 110326

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