RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Klimadaten aktualisiert Dezember 2014

UAH up to Nov 2014Liebe Leser(innen) meiner Web-Seite,

seit mehr als einem Jahr habe ich keine neuen Artikel zum Klima mehr verfasst, da in dieser Zeit keine relevanten neuen Theorien oder damit verbundene Modelle veröffentlicht wurden. Dabei habe ich die erschienenen Publikationen sehr aufmerksam verfolgt. Eigentlich ist aus physikalischer Sicht alles zum so genannten Treibhauseffekt des Kohlendioxids CO2 bereits gesagt.

Natürlich trägt aus strahlungsphysikalischen Gründen CO2, damit auch das von den Menschen produzierte, zu einer Klimaerwärmung bei!

Die zulässige und unter Wissenschaftlern – auch Klimatologen – diskutierte Frage hingegen ist, wie groß ist dieser Einfluss, mit wie viel °C trägt er zu einer natürlichen Klimaveränderung ohne Einfluss des Menschen bei.

Ein Maß hierfür ist die transiente Klimasensitivität, die für die nächsten 100 Jahre bestimmend ist, d. h. wie groß ist der Einfluss einer Verdopplung des CO2 Gehalts in der Atmosphäre auf die globale Temperatur. Die alarmistische Version, auf den Modellen basierend, geht von 1,5 bis 4 °C aus, die skeptischere von weniger als 1,5 °C.

Meine Meinung – basierend auf den Messungen der globalen Temperaturen und klimarelevanten Daten von heute, der historischen und paläontologischen Vergangenheit – entspricht der skeptischen Version, die als Physiker die normale sein sollte, da die Naturwissenschaften grundsätzlich nur Messungen oder Experimente als alleinigen Schiedsrichter anerkennen.

Dies hat einer der bedeutendsten Physiker und Nobelpreisträger des letzten Jahrhunderts Richard Feynman sehr eindrucksvoll beschrieben .

https://www.youtube.com/watch?v=b240PGCMwV0

Ich betrachte es im Rahmen der Physik auch relativ emotionslos, ob das globale Klima sich erwärmt oder abkühlt. Das hat es über hunderte von Millionen Jahren immer getan und wird es auch wieder tun. Der Mensch wird sich darauf einstellen müssen, also sich adaptieren müssen.

Nun hat sich auf dieser unseligen Klimakonferenz in Lima wieder einmal bewahrheitet, dass es nicht um fachlich sachliche Zusammenhänge geht, sondern ganz banal um Geld, um sehr viel Geld!

Wie ist es sonst zu verstehen, dass keinerlei verpflichtende CO2 Reduktion vereinbart wurde, der angekündigte langfristige Beitrag Chinas, erst ab 2030 seine jährliche CO2 Emission zu verringern, als wichtiger Meilenstein beifällig beklatscht wurde, sofern, und das ist die Hauptsache, die Industrieländer ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar (derzeit 10 Milliarden) zur Verfügung stellen.

Die UN Beauftragte Figueras soll zeitweilig vom mehr als dem 100-fachen dieses Betrages gesprochen haben (vielleicht kannte sie auch den Unterschied zwischen Milliarden und Billionen nicht, was mich nicht wundern würde).

Aber nun zu den aktuellen Klimadaten, die von jedermann jederzeit im Internet abgerufen werden können. Es gibt keine anderen, besseren. Alle, Alarmisten und Skeptiker, Politiker und vor allem auch Journalisten können sie sich mit einem einfachen Mausklick verschaffen!

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Klimadaten Update Dezember 2014

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Tropische Zyklone 2010: Spurensuche der Münchner Re zur anthropogenen Klimaerwärmung


Am Ende jeden Kalenderjahres (oft auch während desselben) versuchen die Klimaalarmisten die Spuren einer Klimaerwärmung durch den Menschen zu suchen und glauben, ihn durch selektive Beobachtung auch zu finden.
Die global gemittelten Temperaturen haben sich seit Ende der letzten Kleinen Eiszeit (1300 bis Ende des 19. Jahrhunderts) erhöht. Es ist unzweifelhaft und Gott sei Dank seit der Kleinen Eiszeit wärmer geworden.
Der Mensch hat zu den Erwärmung sicher beigetragen durch Nutzung fossiler Brennstoffe, Waldrodung, Flächennutzung usf. Etwa 30-50% der Temperaturerhöhung, die seit 2001 nicht mehr stattfindet, sind natürlichen Ursprungs. Das wird auch der hartnäckigste Klima-Alarmist nicht bestreiten wollen.

Pünktlich nun zum Jahresabschluss beschreibt insbesondere die Münchner Re, eine der bedeutendsten Rückversicherungsgesellschaften die gewaltigen Versicherungssummen, die sie auf Grund von Naturkatastrophen zahlen musste (siehe z. B. Kölner Stadtanzeiger, 03.01.2011). Dabei spielt immer auch die anthropogene Erwärmung und die dadurch angeblich hervorgerufene größere Häufigkeit von Hurrikans und ihre immer größere Verwüstungskraft eine wichtige Rolle.
Dabei sind sich die Klimaforscher überhaupt nicht darüber einig, ob die Zahl der Stürme mit steigenden Meerestemperaturen einhergeht. Einig sind sich jedoch alle, dass man heute überhaupt keine Aussage machen kann, ob auf Grund der bisherigen Klimaentwicklung eine Veränderung stattgefunden hat, oder die beobachteten Variationen in Häufigkeit und Stärke den natürlichen Veränderungen entsprechen: WMO, Welt Meteorologische Gesellschaft.
Über die Motivation einer Versicherungsgesellschaft sich um die von Menschen verursachte Erwärmung Gedanken zu machen, soll hier nicht philosophiert werden.

Um es vorweg zu nehmen, die Anzahl der Hurrikans im Nordatlantik war mit 19 Stürmen in der Tat im Jahr 2010 die dritthöchste seit 1933.
Davon erreichten 11 die Stärke von Hurrikans (Windgeschwindigkeiten über 118 km/h), davon 5, die als starke Hurrikans (über 160 km/h Windgeschwindigkeit) bezeichnet werden.

Immerhin 1933, ohne jegliches menschliches Zutun war die Zahl höher.

Das Problem mit der Angabe von statistischen Werten ist, dass man je nachdem was man darstellen möchte, aus einer Gesamtperspektive einzelne Zahlen hervorhebt und nur diese präsentiert. Genau das, was die Münchner Re auch getan hat.
Bezieht man das globale Gesamtbild mit ein, so stellt sich das Ganze schon etwas anders dar.

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Tropische Zyklone 2010 110107

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