RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

Klimafakten: „Update August 2018“

Keine Frage, unter dieser Hitze – und Trockenheit – im Juli und Anfang August dieses Jahres leiden wir fast alle.

Auch mich lähmt dieses Wetter. Es fällt mir schwer zu schreiben

Die Klimatologen und die Presse, die sich dem Klimaalarm verschrieben haben, jedoch jubeln: „Seht ihr, so wird es in Zukunft weitergehen!!“

Einer von Ihnen Mojib Latif, ein Gläubiger der Klimamodelle vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, bläst besonders gerne in das Horn des Klima-Alarmismus!

So sagte er z.B. im Jahre 2000 (Spiegel Online vom Samstag, 01.04.2000 13:43):

„Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben, … Deutschland wird verstärkt unter dem Einfluss von Island-Tiefs stehen, im Mittelmeerraum werden sich dagegen Azoren-Hochs verstärkt auswirken.“

Na ja: Schneereiche Winter vergangener Jahre und die Auswirkung des diesjährigen Azoren-Hochs auf unser Sommerwetter sprechen nicht unbedingt für die Vorhersagefähigkeit des Wetterpropheten Latif.

Achtung: Das Internet vergisst nicht!!

 

Bei dieser Hitze und den zahlreichen Artikeln fällt es nicht leicht, cool zu bleiben.

Allerdings ist der Juli 2018 nicht der wärmste Juli seit 1881, DWD (Deutscher Wetterdienst) am 30.07.2018:

„Einer der wärmsten Juli-Monate seit Beginn regelmäßiger Messungen 1881
Mit etwa 20,2 Grad Celsius (°C) lag im Juli der Temperaturdurchschnitt um 3,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nach oben 2,2 Grad. Damit wird der Monat nach den Jahren 2006, 1994, 1983 und 2010 voraussichtlich der fünftwärmste Juli seit Messbeginn sein…

Niederschlagsdefizite vor allem im Westen, Norden und Teilen des Ostens
Mit rund 40 Litern pro Quadratmeter (l/m²) im Bundesmittel erreichte der Juli nur etwa 52 Prozent seines Solls von 78 l/m². Die bereits seit vielen Wochen anhaltende Trockenheit, vor allem im gesamten Norden und Osten Deutschlands, führte in vielen Gebieten zu einer extremen Dürre mit Ertragseinbußen in der Landwirtschaft sowie zu häufigen Wald- und Wiesenbränden. Zu Beginn der ersten Dekade sorgte ein Höhentief im Norden und Nordosten gebietsweise für Entspannung, andernorts wurden im Juli weniger als 5 l/m² gemeldet. Den äußersten Süden Deutschlands hingegen überquerten mehrmals Tiefdruckausläufer mit Dauerregen und Gewittern. In den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen fiel mit bis zu 150 l/m² der meiste Niederschlag.“

Der DWD fasst die Monate April bis Juli zusammen, um ein möglichst erschreckendes Szenarium für dieses Jahr zu beschreiben

 

 

 

 

 

 

Nun, was es bei uns zu heiß ist, könnte andernorts zu kalt sein.

Dr. Ryan Maue hat für den 29/30 Juli 2018 die Temperaturverteilung flächenmäßig auf der nördlichen Hemisphäre aufaddiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Ergebnis: Die Summe ergibt 0,0°C!!

Z.B. gleichen sich zu warme Regionen (Teile Europas) mit zu kalten Regionen (mittel und Südost USA) aus.

Zugegeben: Das ist für uns im Moment keine Erleichterung, aber es rückt die derzeitigen Temperaturen wieder zurecht.

Übrigens:

Eines der schlimmsten Hitze- und Trockenheitsjahre in Deutschland war das Jahr 1540, das eine 11 monatige Hitze und Dürreperiode darstellte. Und das mitten in der mittelalterlichen >Kleinen Eiszeit!

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hitze-und-duerre-1540-katastrophe-in-europa-im-mittelalter-a-978654.html

Zu den Klimafakten:

In den nächsten Abbildungen sind die globalen Temperaturanomalien der Satellitendaten UAH und der Messstationen Hadcrut4 bis einschließlich Juli 2018 dargestellt.

Man sieht, dass nach dem starken El Nino 2015/16, der die globalen Temperaturen nach oben schießen ließ, in den folgenden Jahren bis heute nur eine geringe Temperaturerhöhung – wenn überhaupt – ab dem Jahr 2000 zu erkennen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ohne Zweifel sind die Temperaturen erfreulicherweise ab der Kleinen Eiszeit (Ende um 1900), in der wir heute gewiss nicht leben wollen, um etwa 1°C angestiegen. Es bleibt die Frage: wieviel davon ist natürlichem und menschlichem Einfluss zuzuschreiben. Bisher geht man davon aus, – auch das IPCC (Intergovernmental Panel for Climate Change) – dass das Verhältnis etwa gleiche Anteile umfasst.

Ab 1979, dem Beginn der Temperaturmessungen mit Satelliten ist die Temperatur um etwa 0,1 bis 0,125 °C pro Jahrzehnt angestiegen, extrapoliert von heute auf 2100 noch 0,8 bis 1 °C bei gleichbleibender globaler CO2 Emission

Nicht wirklich besorgniserregend!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung:

Offensichtlich befinden wir uns im Juli/August bereits wieder in einem moderaten El Nino Zyklus (Region 3/4), der sich gemäß Vorhersage gegen Ende des Jahres zu einem ausgewachsenen El Nino entwickeln kann, siehe die nächsten beiden Graphiken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit verbunden sind wieder höhere globale Temperaturen zur Freude der Klimaalarmisten. Aber auch danach wird über eine La Nina zu normalen Temperaturen im Pazifischen Ozean übergegangen sein und die Temperatur wieder den unbeeinflussten Wert annehmen. Man darf gespannt sein!

August 2018

Dr. rer. nat. Rainer Link

PDF hier: Klima update August 2018 180806

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Filed under: Heißestes Jahr, Klima, Temperaturmessung, Wissenschaft, , , , ,

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