RL-Rational

Gott hat uns den Verstand gegeben, aber nicht verboten ihn zu benutzen!

„Übersensitiv“ oder „Kein Grund zur Beunruhigung“

Feynman to Science

 

Von Zeit zu Zeit muss man bei der Vielzahl an Veröffentlichungen, die auf den Klimamodellen beruhen, auf die basis-physikalische Realität, nämlich die Messungen und Beobachtungen zurückkommen.

Unsere heutige Wissenschaft und ihr Erfolg beruhen auf der Verifizierung von Hypothesen, Annahmen, Modellen durch Messungen oder Experimente.

Richard Feynman, einer der herausragendsten Physiker des vergangenen Jahrhunderts, hat dies so ausgedrückt:

Man macht eine Annahme, ein Model, berechnet das Ergebnis, die Konsequenzen und vergleicht sie mit der Natur, den Messungen, Experimenten.

Stimmt das Ergebnis mit den Messungen nicht überein, dann ist die Hypothese, das Model ganz einfach falsch; das ist der Schlüssel zur Wissenschaft!

https://www.youtube.com/watch?v=b240PGCMwV0

Das ist unabhängig davon wie schön die Annahme war, wie klug derjenige war, der die Annahme aufstellte, oder wie sein Name ist; wenn sie nicht mit dem Experiment übereinstimmt ist sie falsch!

Ein wesentliches Merkmal in der Klimaforschung ist die sogenannte Klimasensitivität. Sie beschreibt die globale Temperaturerhöhung bei einer Verdopplung der Konzentration des Treibhausgases CO2.

In der Bewertung der Größe dieser Klimasensitivität unterscheiden sich die so genannten Klimaalarmisten, die sich auf die Klimamodelle stützen, und die Klimaskeptiker, für die Messungen der Klima-Daten als alleine entscheidende Größe relevant sind.

Insofern ist es angebracht, die Klima-Modelle einem Realitäts-Check zu unterziehen.

Dies haben Nicholas Lewis und Marcel Crok in einer von Judith Curry begutachteten Arbeit sehr sorgfältig gemacht.

Der Titel der Arbeit lautet: „Oversensitive“, und beschreibt die Klimasensitivität des CO2.

http://www.thegwpf.org/content/uploads/2014/03/Oversensitive-download.pdf

Sie beziehen sich dabei auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppe I in den bisherigen Sachstandsberichten des IPCC, die den physikalischen Stand der Technik beschreiben. Die genannten Autoren qualifizieren die Modelle in Bezug auf die neusten Messergebnisse, insbesondere die wesentlich niedrigeren Aerosol-Konzentartionen in der Atmosphäre. Ihr kühlender Einfluss ist erheblich geringer als bisher angenommen, und wird in den Modellen – soweit sie dies nicht einbeziehen –überschätzt.

Damit ergibt sich in den Modellen ein überkompensierender Effekt der Treibhausgase, um die Parameter der Modelle an die bisher gemessenen Temperaturen anzupassen.

Das Ergebnis von Lewis und Crok:

Sowohl die transiente Klimasensitivität, die bis zum Ende diese Jahrhunderts maßgebend ist, als auch die Gleichgewichtssensitivität, die erst in den folgenden Jahrhunderten erreicht werden soll, sind wesentlich niedriger als bisher angenommen. Die transiente Klimasensitivität von 1,35 Grad C, führt auch bei angenommener starker Emission des Treibhausgases CO2 auf Temperaturerhöhungen von heute bis Ende dieses Jahrhunderts deutlich unter 1,5 Grad Celsius.

RL

Mehr:

Übersensitiv

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Einsortiert unter:Klima, Klima und Umwelt, Temperaturanomalie, Wissenschaft

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