RL-Rational

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Widerlegt die Arbeit von Kramm und Dlugi den Treibhauseffekt des anthropogenen CO2?

Achtung Aktualisierung 19.12.2010:
Hier ist wieder der ursprüngliche Artikel vom 15.12.2020 „Widerlegt die Arbeit von Kramm und Dlugi den Treibhauseffekt des anthropogenen CO2?“ von Lüdecke und Link aufgenommen (siehe unten). Die Diskussion mit G. Kramm wird in einer neuen Veröffentlichung bei EIKE
Diskussion zum Artikel Kramm Dlugi
und hier in einem gesonderten Artikel wiedergegeben. Auf diese Weise soll es dem interessierten Leser leichter gemacht werden, die Argumentationen beider Seiten zu verfolgen.

Trenberth Earth Energy and Radiation Budget
Eine Klimasensitivität des Kohlendioxids CO2 von grob 1 °C – ohne Rück- oder Gegenkoppelungen – bei Verdopplung seiner Konzentration in der Atmosphäre ist Konsens so gut wie aller Klimaforscher weltweit, ob sie nun die angeblich von Menschen gemachte Klimakatastrophe des IPCC ablehnen oder ihr zustimmen. Es ist ein unbedenklicher und vernachlässigbarer Temperaturwert, der mit den spektralen Labormessungen des CO2 sowie der elementaren Atmosphärenphysik in Einklang steht und erst nach Verbrennen aller fossilen Brennstoffreserven erreicht werden kann – wozu es aber in diesem Jahrhundert wohl kaum kommen wird.
Der industrialisierte Mensch sollte froh sein, wenigstens über diese äußerst geringfügige Möglichkeit einer globalen Klimaerwärmung durch Anreichern der Atmosphäre mit dem Lebensgas CO2 zu verfügen (CO2 verbessert das Pflanzenwachstum incl. der Nahrungsnutzpflanzen), denn nur Warmzeiten sind günstig. Kaltzeiten waren niemals vorteilhaft, sondern stets mit z. Teil sogar katastrophalen Nachteilen für die Menschheit verbunden.
Die heutige Auseinandersetzung in der Atmosphärenphysik über die Wirkung des anthropogenen CO2 sieht allerdings die oben genannten 1 °C längst als erledigt und gesichert an und spielt jetzt auf dem Terrain der „abschwächenden Gegenkoppelungen“ oder der „verstärkenden Rückkoppelungen (Mitkoppelungen)“. Trotz dieser Entwicklung gab und gibt es immer wieder Versuche, die oben genannten 1 °C selber zu falsifizieren. Es ist bis jetzt leider noch nie gelungen. Wäre dies der Fall, könnte auf alle weiteren Diskussionen über die Klimawirksamkeit des CO2 verzichtet werden, und insofern wäre eine solche Widerlegung höchst wünschenswert. Immerhin deuten alle paläontologischen Daten, aber auch die fehlende Korrelation von CO2-Konzentrationen und Erdtemperaturen auf eine Klimasensitivität des CO2 von etwa 1°C hin.
Die in Rede stehenden Versuche, zu denen insbesondere die Arbeiten von Chilingar et al.
Kommentar zu Chilingar
sowie von Gerhard Gerlich und Ralf Tscheuschner
Widerlegung Gerlich und Tscheuschner
gehören, wurden allerdings wiederholt widerlegt und haben daher dem selbst gestellten Anspruch dieser Autoren nicht standhalten können.
Inzwischen steht eine weitere Arbeit mit gleicher Intention – von Gerhard Kramm und Ralph Dlugi – zur Verfügung, welche mit einem hohen theoretischen Aufwand der hier gestellten Frage erneut nachgeht.
Kramm Dlugi 2010
Wir haben diese Arbeit sorgfältig geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass leider zwei gravierende und maßgebende Fehler den Anspruch der Autoren nach Widerlegung der Treibhauswirkung des CO2 zunichte machen. Angesichts des ansonsten sehr guten Niveaus des Aufsatzes ist dies bedauerlich. Unsere Analyse liegt als „Kommentar_Kramm_Dlugi.pdf“ bei. Der Originalaufsatz von Kramm und Dlugi ist mit über 8 MB leider zu groß, um ihn hier beizufügen, er kann aber heruntergeladen werden (siehe weiter oben). Es sei hinzugefügt, dass eine ausführlichere Version unserer Widerlegung mit Dr. Link als Autor in einem Fachjournal eingereicht ist und zur Zeit den Peer-Review Prozess durchläuft.
Dr. Rainer Link, Physiker
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Physiker

(Dieser Artikel ist auch auf der Home Page von EIKE erschienen)

Kommentar/Widerlegung der Arbeit von Kramm und Dlugi siehe hier:
Kommentar_zu_Kramm_Dlugi

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